... 

Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek

Zoom Produkt-Bild: Der Seelenbrecher
Taschenbuch von Droemer/Knaur
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,39

3,5 von 5 Punkten 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426637928, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1

Aus der Amazon.de-Redaktion


Eine psychiatrische Klinik, durch einen Wintersturm von der Außenwelt abgeschnitten, beunruhigende Meldungen über einen Mann, der Frauen innerlich bricht, ein Protagonist, der die Erinnerung an sich und seine Vergangenheit verloren hat. Das sind die Zutaten zu Sebastian Fitzeks packendem neuen Thriller, der einmal mehr nichts für schwache Nerven ist.
Im Mittelpunkt des Romans steht "Caspar", ein junger Mann mit totaler Amnesie. Erst nach und nach lernt er sich selbst näher kennen. Dabei sind die Dinge, an die er sich erinnert, mindestens so unheimlich wie die Gegenwart, in der er nach einem Unfall in die einsam gelegene Klinik eingeliefert wird. Gibt es eine Verbindung zum "Seelenbrecher", und was eigentlich tut er seinen Opfern an, jungen Frauen, die über kurz oder lang nach der Begegnung sterben?
Jahre nach den Ereignissen in der Klinik recherchieren Studenten in einer Krankenakte, die Klarheit bringen soll. Angeleitet werden sie dabei von einem Professor, den ein dunkles Geheimnis zu umgeben scheint. Es dauert nicht lange, und die Studenten geraten in den Sog der unheimlichen Schilderungen.
In Rückblenden entfaltet Sebastian Fitzek seine Geschichte, die wie gemacht ist für eine filmische "Übersetzung". Dabei spielt er erneut seine Fähigkeiten aus, spannend zu erzählen und Fährten zu legen, denen der Leser vorsichtig folgt, um diese später wieder zu verwischen. Dabei zieht der Autor alle Register, die nötig sind für einen Psychoschocker der Extraklasse. Und in dem Moment, da alles klar zu sein scheint, setzt Fitzek zu einem furiosen Finale an...
Sebastian Fitzek, noch immer als Jungstar des Psychothrillers gehandelt, hat mit Der Seelenbrecher bereits sein viertes Buch vorgelegt. Mit den Vorgängerbänden Die Therapie oder zuletzt Das Kind hat er sich längst eine treue Fangemeinde gesichert -- die mit seinem neuen Band weiter wachsen dürfte. --Mathias Voigt, Literaturtest
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Hohe Erwartungen leider nicht erfüllt
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
"Der Seelenbrecher", ein Titel bei dem bei mir große Erwartungen geweckt wurden. Die leider nicht erfüllt wurden....
Als ich es endlich in Händen hielt, dachte ich, eines der besten Bücher zu lesen, das mir je untergekommen ist. Ich versprach mir vom Klappentext einen Thriller, der einem die Gänsehaut über den Rücken jagen kann.

Ein Serientäter veschleppt Frauen, diewenige Tage später irgendwo wieder auftauchen. Sie sind nicht to, aber auch nicht lebendig.
Sie sind in ihrem eigenen Körper gefangen. Und als dann auch noch ein Schneesturm aufkommt, merkt die Besatzung einer privaten Klinik nicht, dass der Seelenbrecher gemeinsa mit ihnen von der Außenwelt abgeschottet ist.
Eine Nacht voller schrecklicher Ereignisse beginnt....

Das Buch erinnerte mich beim lesen eher an einen schlecht gemachten Psychofilm als an einen erstklassigen Thriller.
Mir fehlte der Nervenkitzel und die Spannung war an einigen Stellen eher zum Einschlafen. Auch der Schluss war alles andere als überraschend oder "erschreckend".
Unglaublich fesselnd...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es war mir nahezu unmöglich, dieses Buch aus der Hand zu legen. Einfach wahnsinnig fesselnd und spannend. Absolut empfehlenswert!
MEGA
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein mega super klasse Buch! Besser gehts fast nimmer. Überraschend und genial geschrieben. Am Besten ist der Post-It Zettel im Inneren mit einer E-Mail Adresse. Einfach eine Mail an diese schicken und man bekommt ein Zugangskennwort, welches man für die Webseite des Autoren braucht. Danach kommt man zu einem Forum indem das Rätseln weitergeht....
Fitzek schreibt mit Schablone
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Bildliche und junge Sprache, sowie ein zackiger Erzählstil. Dies habe ich beim lesen von "Die Therapie" und "Das Amokspiel" bei Fitzek kennen und lieben gelernt, und fand das auch in "Der Seelenbrecher" wieder.
Konnte "Die Therapie" noch mit Überraschungen und einer gut durchdacht wirkenden Handlung überzeugen, dachte sich der Leser beim Amokspiel bereits "Huch, einiges davon hatten wir aber schon!", störte sich aber noch wenig daran.
Leider läuft jedoch auch "Der Seelenbrecher" nach Schema "F" wie "Fitzek" ab. Wir haben den besorgten und psychisch gestressten bzw. verwirrten Vater, ein paar unschuldige Randfiguren und um die drei Charaktere, die als Seelenbrecher in Frage kommen. Wie immer fehlt auch der obligatorische Hund nicht, der zwar keine Rolle spielt, aber in jedem Fitzek Roman einmal kurz ins Rampenlicht gedrängt wird. Dann drehen wir uns noch dreimal im Kreis, vermuten alle dreissig Seiten einen anderen Täter - und schon haben wir einen Fitzek- Roman.
Erschwerend hinzu kommt in "Der Seelenbrecher", dass die Hinweise zu grob gestreut werden und - nachdem der Autor selbst uns in die Besonderheiten der Kommunikation des Musikers und Mitpatienten "Linus" eingeweiht hat - man nach dessen Aussage: "Sophilpatitöten" ohnehin schon längst bescheid weiß.
Kombiniert wird das recht platte Motiv des Seelenbrechers, dass sogar für einen psychisch Gestörten zu überzogen scheint, noch mit einem sehr konstruierten Setting: Die Privatklinik, die zur Zeit nur mit drei Patienten belegt ist, fernab aller Handyverbindungen liegt und dessen einziger Telefonmast durch einen Schneesturm zerstört wurde - selbst mit viel Phantasie musste ich hier den Kopf schütteln.

Fazit: Sicher nicht mein letztes Fitzek-Buch, aber eines, was den "Therapie" Bonus aufgebraucht hat. Der Schreibstil überzeugt dennoch, und lässt mich dem Autor eine weitere Chance geben. Schreiben kann Fitzek - er sollte sich jedoch von seiner Schablone beim Plot konstruieren verabschieden, und sich auf neue Wege wagen.
einfach nur entäuschend
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich kann auf keinen Fall die Bewertungen verstehen, die hier so viele Sterne verteilt haben. Das ist unverantwortlich den Lesern gegenüber, die auf der Suche nach einem guten Buch sind. Das Buch erzeugt weder Spannung noch hat es eine schöne Handlung. Es treffen einfach zu viele Zufälle aufeinander. Natürlich funktionieren keine Handys und die Festnetzverbindung wird durch einen Krankenwagen zerstört. Das alles passiert natürlich noch in einem riesen Schneesturm, der ja jedes Jahr in Berlin herrscht und das Praxis-eigene Schneemobil (in Berlin!!)funktioniert aufgrund von einer Manipulation auch nicht. Da dann aus Schutz die Sicherheitsanlage zugemacht wurde, kommt auch keiner mehr aus dem Gebäude und der Seelenbrecher ist drin (es hat natürlich auch keiner den Code zu der Anlage). So rennen alle von Raum zu Raum und es verschwindet eine Person nach der anderen. Im Endeffekt war die Story so schlecht konstruiert, dass auf den letzten Seiten alle Zusammenhänge erklärt werden mussten. Mein Fazit: einfach entäuschend und zäh
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften