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Fucking Berlin: Studentin und Teilzeit-Hure von Sonia Rossi

Zoom Produkt-Bild: Fucking Berlin: Studentin und Teilzeit-Hure
Broschiert von Ullstein TB-Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,95

3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548372643, Erscheinungsdatum: Juli 2008

5 Kundenrezensionen:

Durch Zufall an das Buch gekommen, aufjedenfall zu empfehlen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch ist wirklich gut geschrieben, wer gerne Bographien liest (Wüstenblume...) sollte sich das Buch aufjedenfall kaufen und sich dann ein Wochenende frei nehmen, da man es nicht mehr weglegen kann.
Hut ab vor dieser Frau!!!!
Fragwürdige Geschichte
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ist Prostitution etwas Schlimmes?
Das bleibt die Frage, wenn man dieses Buch gelesen hat.
Was von Anfang an positiv auffällt, ist der relativ simple Schreibstil. Man kann das Buch schnell runterlesen, muss sich nicht lange damit aufhalten und mäßig spannend ist es auch. Das war's dann leider auch.
Um zur Eingangsfrage zu kommen- ein junges Mädchen kommt nach Deutschland, hat kein Geld und dieser Weg führt sie direkt in die Prostitution. Emotionen? Fehlanzeige. Natürlich betont die Autorin, wie schwierig das war und wie sich sich teilweise geekelt hat, aber der Weg zur Prostitution schien ihr nicht besonders viel Überwindung abzutrotzen. Und genau da liegt das Problem- auf der einen Seite bedauert das Mädchen, dass sie anschaffen gehen muss, auf der anderen Seite kommt dieses Bedauern nicht wirklich rüber. Es klingt eher nach 'Schön war es nicht, aber wenn es sein muss.' Wie ein Zahnarztbesuch. Und teilweise wie eine Sicht, nicht aufhören zu können. Manche Argumente, wieso sie bei der Prostitution bleibt, sind einfach schwach. Schwache Entschuldigen, die in einem eine Wut auf die Autorin auslösen.
Als kurze Lektüre ohne großen Tiefgang sicherlich interessant, aber leider nichts Neues und auch nicht besonders berührend- schade, bei diesem Thema.
Wer schauriges erwartet wird enttäuscht !
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieses Buch ist in der Form einer Autobiographie geschrieben. Wer sensationelles erwartet wird enttäuscht. Sonia Rossi schreibt nun mal darüber wie SIE diese Jahre ihres Lebens erlebt hat. Tiefblickende Einblicke in Ihre Seele verweigert sie dem Leser aber erwartet man das ? Die Autorin scheint ziemlich "cool" mit der Tatsache umgegangen zu sein, sich zu prostituieren, und so kommt das Buch auch rüber. Doch ich als Frau denke, das man in diesem Gebiet auch cool sein muß, sonst kann man das überhaupt nicht. Ich kenne auch ein Frau, die in diesem Gewerbe arbeitet und aber auch eine ganz normale Beziehung hat. Sie sagt, sie kann das ganze total ausblenden wenn sie mit Ihrem Freund zusammen ist. Ich denke man sollte über so jemand nicht urteilen von wegen eingebildet und so weiter. Früher war ich auch schnell mit Urteilen, bin aber auch schon in Situationen in meinem Leben gekommen, die ich mir vorher nicht hätte träumen lassen. Seit dem lebe ich nach der Devise "Urteile über niemanden in dessen Schuhen du noch nicht gelaufen bist". Und wenn Frau Rossi gute Zensuren hatte, warum darf sie das nicht sagen oder schreiben ??? Macht doch jeder andere "normale" Mensch auch.
Das einzige was mich bei der ganzen Sache stört ist die Ausländerthematik.
In dem Buch werden mehrere Charaktere beschrieben, z.b. auch ihr Freund Ladja, der als sie ein Kind bekommt, Stütze vom deutschen Staat erhält, aber selbst kaum gearbeitet hat. Das sind halt Sachen da kann ich an die Decke gehen, wenn ausländische Mitbürger denken, sie können hier her kommen und auf Saatskosten leben. Ich beispielsweise hätte auch gerne studiert, bei uns war es aber einfach finanziell nicht drin und so hat man es halt gelassen. Mich stört halt diese Selbstverständlichkeit mit der manche Ausländer hier her kommen und denken wird schon gehen, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden wie man hier arbeiten könnte.
Konstruierte, langweilige Erzählung einer unsympathischen Heldin
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich bin wirklich enttäuscht von dem Buch. Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen und dachte "Yeah, mal was anderes".

Erstens: Es ist alles so klischeehaft, um wahr zu sein. Als hätte sie sich die Geschchte ausgedacht. Zwei Ausländer treffen sich, er bleibt einfach bei ihr, sie heiraten, damit er eine Arbeitserlaubnis bekommt und nicht mehr auf den Strich gehen muss. Außerdem kifft er denganzen Tag. Sie betrügt ihn... Und alles wirkt irgendwie konstruiert. Die ganzen Gespräche, die sie wiedergibt. Das Buch soll doch eine wahre Geschichte wiederspiegeln, oder nicht? Wie kann sie dann die ganzen Unterhaltungen Wort für Wort wiedergeben? Hat mich ziemlich gestört.

Zweitens: Auch, wenn alles konstruiert wirkt - sie enthüllt nichts Neues, es gibt nichts Überraschendes. Es ist in jedem Bordell dasselbe und es wundert mich, dass sie mit den ganzen langweiligen Geschichten ein ganzes Buch mit fast 300 Seiten gefüllt hat. Ihre Schilderungen sind weder erotisch, noch ekelhaft. Alles ist neutral, langweilig, geradlinig. Sie tut jedoch die ganze Zeit so, als ihr Leben etwas ganz Besonderes, was ich so nicht nachvollziehen kann.

Drittens: Sie erwähnt Dinge im Buch, die für den Verlauf der Geschichte keine Rolle spielen und auch zu keiner Atmosphäre beitragen. Sie sind einfach unnötig. Man wartet die ganze Zeit, dass sie nochmal auftauchen und vielleicht im späteren Verlauf des Buches aufgegriffen werden und so einen Sinn machen. Aber man wird enttäuscht. Es ist stilistisch wirklich schlecht und langweilig geschrieben. Sie reiht nur immer wieder ihre Geschichten, die sich immer wieder wiederholen aneinander und schildert diese auf monotone Weise.

Viertens: Sie ist gänzlich unsympathisch. Sie prahlt damit rum, dass sie im Studium fast nur 2en hat, obwohl sie so selten hingeht. Sie tut so, als würde sie ein außergewöhnliches Leben führen "In meiner Branche bla blah". Als erfülle sie es mit Stolz. Zugleich beklagt sie sich nur über ihr schreckliches Leben. Und dann diese ganzen strohdoofen Entscheidungen, die sie in ihrem Leben getroffen hat. Sie ist doch ein gebildeter Mensch - warum dann so naiv? Sie hat keine sozialen Kompetenzen, wahrscheinlich kann sie nur mit Zahlen umgehen. Sie wollte wohl erreichen, dass man ein anderes Bild von Huren erhält. Bei mir ist ihr das nicht gelungen. Ich habe Huren nie für dumme Menschen gehalten - sie hat mich vom Gegenteil überzeugt.

Da stellt sich doch die Frage, warum sie dieses Buch geschrieben hat... haha, um Geld zu verdienen. Und das merkt man auch. Ein einfaches Buch, das schnell runtergelesen ist, einen jedoch nicht weiter bringt.
Tolles Buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bin noch ziemlich jung, daher für mich ein Vorteil, dass das Buch leicht zu lesen ist.
Ich fand es sehr interessant mal die perspektive einer jungen "normalen" frau die als prostituierte arbietet zu sehen. meist werden solche geschichte nur über drogenabhängige und ähnliche formuliert.
Ich denke, das Buch soll den Leuten zeigen, dass Prostitution für viele Menschen ein normaler Job ist und sie auch respektiert werden wollen.
Ich jedenfalls konnte mich von diesem Buch kaum lösen und werde in nächster Zeit auch ein Referat darüber halten.
5 Sterne von mir!
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