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Hinter verzauberten Fenstern: Eine geheimnisvolle Adventsgeschichte
Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 1,38 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596800641, Erscheinungsdatum: November 1995, Auflage: 22
Aus der Amazon.de-RedaktionGleich hinter dem ersten Türchen lauert eine Riesenenttäuschung, zumindest auf den ersten Blick. Eigentlich hat sich Julia das ja ohnehin schon gedacht, als Mama für ihren kleinen, schleimigen Bruder Olli den wunderschönen Adventskalender mit Schokoladenfiguren aus der Tasche zog und ihr, nur weil sie mit neun Jahren angeblich zu alt für Schokoladengeschenke ist, nur ein lächerlicher Kalender aus Papier mit einem glitzernden Haus vorne drauf übrig bleibt. Und dann verbirgt sich hinter dem ersten Türchen auch tatsächlich ein alberner Dachboden voller Gerümpel! Aber trotzdem: Irgend etwas ist besonderes an dem Geschenk der Mutter. Und wirklich entdeckt Julia, dass ihr Adventskalenderhaus voller Leben und voller Geschichten mit Königen, Lügnern, Zwergen und verlorenen Geheimnissen steckt, in die sie selbst eintauchen und hineinspazieren kann. Und das wird auch für Leser zu einem echten, kunterbunten Vorweihnachts-Vergnügen. Richtig bekannt wurde die 47-jährige Illustratorin Cornelia Funke erst, als sie vom Zeichenstift an die Computer-Tastatur überwechselte und phantastische Kinderbücher für Kinder und Erwachsene schrieb. Drachenreiter, Herr der Diebe, Tintenblut und Tintenherz legen hiervon beredtes Zeugnis ab. Hinter verzauberten Fenstern hat im Vergleich zu diesen Mega-Sellern vielleicht die kleinere, stillere Geschichte, ist aber nicht weniger phantasievoll als diese. Und auch hier kommt zum Tragen, dass Funke als Zeichnerin angefangen hat: denn sie zeichnet ihre literarischen Bilder derart lebendig und warm, dass man ihr selbst die größte Fiktion dankbar glauben will. Hinter verzauberten Fenstern ist ein wundervoll leises, märchenhaftes Buch, bei dem sich dem Leser hinter jeder Seite eine neue Welt eröffnet. Wie bei einem guten Adventskalender eben -- und vor allem bei solchen, die nicht aus Schokolade sind und auf den ersten Blick etwas enttäuschend wirken. Schade ist da nur, dass es statt 24 nur 16 Kapitel gibt. Ab 8 Jahren. --Stefan Kellerer5 Kundenrezensionen:sehr schönes adventsbuch! 4 von 5 Punkteneine wirklich schöne geschichte um die kleine julia, die sich eigentlich einen schokoladenkalender gewünscht hatte, jedoch einen papierkalender mit bildern bekommt. anfangs ist sie sehr enttäuscht, weil ihr kleiner nerviger bruder olli einen schokokalender hat, stellt aber bald fest, dass ihr eigener kalender viel schöner und vor allem "seltener" ist... durch zufall findet sie nämlich heraus, dass sie die zimmer hinter den türchen "betreten" kann und lernt nach und nach viele tolle figuren kennen. schließlich wird in der adventskalenderwelt der prinz entführt und julia muss ihren kleinen bruder noch noch in ihr geheimnis einweihen, damit der prinz gerettet werden kann. eine tolle geschichte, die kindern garantiert gefällt. 5 sterne hätte es gegeben, wenn es tatsächlich so aufgebaut worden wäre, dass man jeden tag eine geschichte liest, wie in einem adventskalender. Fantasia im Adventskalender 4 von 5 PunktenGleich vorweg: Für den Einfall bekommt Funke 5 Sterne! Ein Mädchen bekommt einen Adventskalender von ihrer Mutter geschenkt. Als sie das erste Fenster öffnet, stellt sie fest, dass sich das Bild im Laufe des Tages verändert. Als sie das zweite Fenster öffnet und sehr intensiv studiert, fällt sie in das Bild hinein, in das "Adventskalenderhaus". Dort wird sie mit großem Jubel von den Bewohnern empfangen, denn sie ist die erste kindliche Besucherin seit Jahren. Da die Kinder immer seltener Bilderkalender haben und immer öfter Schokokalender, werden die Kalenderhäuser im Fantasiereich nach und nach verlassen und sie verfallen, ein trauriger Anblick. Dagegen werden immer mehr Schokohäuser gebaut, die gar keine Bewohner, ja nicht mal richtige Zimmer haben. Das Fantasiereich verödet. Das Mädchen muss einen entführten Prinzen retten, um das Kalenderreich vor dem Untergang zu bewahren Und hier nun verliert die Geschichte etwas an ihrer Ausrichtung. Letztlich geht es doch wie bei der unendlichen Geschichten von Michael Ende um den Verlust, wenn sich die Kinder von der Fantasie weg zu materiellen Genuss bewegen. Doch während Bastian in der unendlichen Geschichte eben seine Fantasie anstrengen muss, braucht Julia nur eine Verschwörung aufzudecken, um das Kalenderreich zu retten. Heißt das, die Kinder von heute sind alle nur Opfer einer Verschwörung? Sie haben sich nicht selber für quietschbunte Schokokalender entschieden? Zur Belohnung für ihre Heldentat erhält Julia die Erlaubnis, immer und nicht nur im Advent das Kalenderreich besuchen zu dürfen. Schade, dass Funke den Kindern keinen Abschied, keine zeitliche Beschränkung, eben keinerlei Mangel zumutet. Genau das ist es, was übrigens das Kalenderreich zerstört und langsam zu einer Schokohaus-Neustadt verkommen lässt. Ein Punkt Abzug. Trotzdem, toller Ansatz! Alle Jahre wieder 5 von 5 PunktenDas Buch besitze ich seit 4 Jahren und lese es jedes Jahr zu Weihnachten wieder. Es ist zum einen ein Plädoyer für den "einfachen" Papier-Weihnachtskalender, zum anderen aber auch so wunderbar geschrieben, dass man immer wieder das Gefühl hat, dabei zu sein. Ich habe das Alter der eigentlichen "Zielgruppe" zwar schon weit überschritten, doch dieses Buch ist auch etwas für ältere Kinder oder junggebliebene Ältere... Verzaubert nicht nur Kinder 5 von 5 PunktenIch habe das Buch für mein Patenkind gekauft. Wollte mal reinlesen - und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Ein wirklich zauberhaftes Buch! Faszinierend!!! 5 von 5 PunktenDieses Buch eignet sich ideal als Vorleselektüre in der Adventszeit! Ich habe es bereits mehrmals einer Schulklasse vorgelesen und die Schüler waren fasziniert und konnten es kaum erwarten weiter zu lesen. Gerade dies sollten Bücher bei Kindern erreichen können und dieses Buch schafft es!!! Eine TOLLE Geschichte!!! Nicht nur für Kinder! |
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Richtig bekannt wurde die 47-jährige Illustratorin Cornelia Funke erst, als sie vom Zeichenstift an die Computer-Tastatur überwechselte und phantastische Kinderbücher für Kinder und Erwachsene schrieb. Drachenreiter, Herr der Diebe, Tintenblut und Tintenherz legen hiervon beredtes Zeugnis ab. Hinter verzauberten Fenstern hat im Vergleich zu diesen Mega-Sellern vielleicht die kleinere, stillere Geschichte, ist aber nicht weniger phantasievoll als diese. Und auch hier kommt zum Tragen, dass Funke als Zeichnerin angefangen hat: denn sie zeichnet ihre literarischen Bilder derart lebendig und warm, dass man ihr selbst die größte Fiktion dankbar glauben will. Hinter verzauberten Fenstern ist ein wundervoll leises, märchenhaftes Buch, bei dem sich dem Leser hinter jeder Seite eine neue Welt eröffnet. Wie bei einem guten Adventskalender eben -- und vor allem bei solchen, die nicht aus Schokolade sind und auf den ersten Blick etwas enttäuschend wirken. Schade ist da nur, dass es statt 24 nur 16 Kapitel gibt. Ab 8 Jahren. --Stefan Kellerer