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John Lennon: Die Jahre in New York. Fotografien von Bob Gruen
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,20 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3896026631, Erscheinungsdatum: Sept. 2005, Auflage: 1
5 Kundenrezensionen:Double Fantasy 5 von 5 Punkten"Der Titel war Johns Idee gewesen. Eine "Double Fantasy" ist eine bestimmte Sorte von Freesien, die er während seines Urlaubs auf den Bermudas gesehen hatte. Freesien gehören zur Familie der Schwertliliengewächse und haben einen süßen Duft, und bei einer so genannten "Double Fantasy"-Freesie hat dieselbe Pflanze zwei verschiedene Farben. John liebte die Symbolik von zwei verschiedenen Farben. Seiner Meinung nach stellte eine "Double Fantasy" zwei Menschen dar, die zusammenleben und den gleichen Traum von einer Beziehung teilen, genau wie die zwei Freesienfarben sich dieselbe Pflanze teilen. Das war das Grundkonzept von "Double Fantasy". Und der Name seines letzten Albums. Dies und noch viel mehr erfahren wir aus Bob Gruens Bildband über John Lennons Jahre in New York; eine Spanne, die ca. ein Jahrzehnt dauerte und sein Leben nach den Beatles bis zu seinem Tod umfasste. Gegen Ende scheinen es sehr glückliche Jahre gewesen zu sein. Bob Gruen fotografiert wesentlich besser als er schreibt, seine Bilder sind wunderbar. Er war nicht nur der persönliche Fotograf von John Lennon, sondern auch ein Freund und daher oft mit ihm zusammen oder einfach nur dabei. Die Kamera war wohl stets griffbereit, wenn auch nicht immer im Einsatz. Beim Blättern in diesem Band profitieren wir von dieser Nähe. John Lennon und Yoko Ono waren sich darüber einig, dass ihr Leben ein Stück weit auch visuell dokumentiert werden sollte. Denjenigen, den sie damit beauftragen wollten, mussten sie natürlich mögen und vertrauen. Bob Gruen erfüllte offensichtlich diese Kriterien. So entstand ein Vierteljahrhundert nach dem Tod "des" Beatles ein außergewöhnliches und intimes Portrait von John Lennon - und von Yoko Ono. Denn, wie Gruen schreibt: "Oft habe ich Menschen getroffen, die Yoko nicht mochten; sie mochten nur John. Nun, John mochte Yoko." So war es wohl. John Lennon liebte Yoko Ono. Diese Bilder beweisen es. Darüber hinaus führen sie uns zurück in die 1970er-Jahre, die Zeit, in denen viele Beatles-Fans ungefähr so alt wie ihre Idole waren oder noch etwas jünger. Diese Klamotten und Frisuren und die Art vor der Kamera zu posieren, ist uns aus dieser Generation sehr vertraut; teilweise könnten es Fotos aus dem eigenen Album sein. Die Megastars jener Zeit versteckten sich noch nicht hinter gigantischen PR-Posen. Die Medien waren noch nicht allgegenwärtig und sie noch nicht totfotografierte Zombies. So konnten wir uns mit unseren Träumen noch ein Stück weit in ihnen erkennen. Das ist im Grunde noch nicht so lange her und doch eine gefühlte Ewigkeit entfernt. Beim Zuschlagen des Buchs bleibt John Lennon zurück, eingefroren in den Zeitgeist der Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Wir, die wir damals mit ihm jung waren, haben jetzt schon ein gutes Stück des Wegs, der unweigerlich zum Verfall, zum Vergessen führt, hinter uns. Er ist am Ziel und wird noch lange unvergessen bleiben. Traurig macht mich nur, dass sein Weg so kurz war. Helga Kurz absolut spitze 5 von 5 PunktenIch bin kein riesiger Beatles / Lennon -Fan, habe in meinem Schrank inzwischen aber etliches an CD's, DVD's und Büchern zu diesem Thema, da diese Musiker einfach geniale Songs gemacht haben. In Vorbereitung einer New York-Reise habe ich mir dieses Buch gekauft und (das passiert selten) in einem Tag durchgelesen. Die Qualität der Fotos und des Druckes ist einfach spitze. Der Text scheint an einigen Stellen etwas stark beschönigt (vielleicht liegt es an dem zeitlichen Abstand mit dem die Gedanken zu Papier gebracht wurden), ist aber ein sehr persönliches Bild über die Zeit des Künstlers mit John Lennon in New York. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen...ich werde es jedenfalls häufiger zur Hand nehmen, z.B. wenn ich mein Lieblingsalbum "Double Fantasy" auflege. Ich bin nicht begeistert 1 von 5 PunktenDieses Buch war für mich ein Fehlkauf. Als ich mir diesen Bildband besorgte, freute ich mich auf ein großes spannendes Werk. Ich wurde beim anschauen sehr enttäuscht! Ich bin Fan und informiere mich ständig über John Lennon und die Beatles, daher gab es wenig was ich nicht schon wusste. Man ist wahrscheinlich durch das Internet immer auf dem neusten Stand. Fazit: Wenn ich so viel Geld investiere, muss ich richtig neues sehen und hören. Wegbegleiter über lange Zeit 5 von 5 PunktenAus Anlass seines 65. Geburtstages und des 25. Todestages erscheint ? Die Jahre in New York ? mit den großartigen Fotografien von Bob Gruen. Für John Lennon begann mit seinem Umzug nach New York eine der wichtigsten Zeiten in seinem Leben. Er und seine Frau Joko Ono haben sich ganz der Erziehung ihres Sohnes gewidmet, nebenbei begann er mit seinen musikalischen Experimenten in den Studios, seine künstlerische Neuorientierung. Bob Gruen hat John Lennon im Leben als Fotograf begleitet, er fotografierte den Sohn als erster, er begleitete John Lennon auf seinen Tourneen, aber er hat auch sehr viel private Fotos gemacht. Da er sein persönlicher Fotograf und guter Freund war, entstand mit den Fotos aus dem letzten Lebensjahrzehnts ein sehr intimes Porträt aus Worten und Bildern. Die Essays begleiten die Bilder und erlauben einen Blick ?hinter die Kulissen?, denn Bob Gruen hat sich nicht gescheut auch peinliche Momente fest zu halten. Das Buch enthält ca. 200 mit großer Sorgfalt ausgesuchte Bilder von denen viele bekannt sind, ein Drittel jedoch noch nie veröffentlicht wurden. Ein sehr schönes Buch, eine Hommage an den nicht vergessenen John Lennon. Tolle Fotos! 5 von 5 PunktenEher zufällig fiel mir dieses Buch über John Lennons New Yorker Zeit in die Hand. Aus anfänglichem Blättern wurde schließlich ein intensives Betrachten der wunderbaren Fotos von Bob Gruen. Der Text, der die Fotos und ihre Entstehungsgeschichten erläutert, ist ebenfalls ein sehr persönliches Dokument, denn Gruen und Lennon hatten eine enge, freundschaftliche Beziehung. Der Bildband dokumentiert die Jahre zwischen der Auflösung der Beatles und Lennons Tod am 8. Dezember 1980. Im letzten Kapitel gibt es außerdem noch einige sehr anrührende Bilder einer Fotosession mit Yoko Ono und Sean, dem gemeinsamen Sohn Lennons und Onos. Nach einer längeren Trennung Lennon und Onos 1974 finden die beiden sich übrigens erneut und gehen in ihrer Beziehung einen anderen Weg. Die Jahre zwischen 1971 und 1980 sind nicht nur kreative Jahre für John Lennon, es sind auch Jahre seiner Sinnsuche und gleichzeitig eines Reifeprozesses, der sensibel mit der Kamera eingefangen wurde. Am Ende seines viel zu kurzen Lebens wirkt John Lennon auf den Betrachter zufrieden. Voller Pläne und neuer Ideen... Dieses Buch ist zu allererst natürlich ein Leckerbissen für die Fans John Lennons. Als solchen würde ich mich nur sehr bedingt bezeichnen. Das Buch hat mich dennoch wirklich tief berührt. Bob Gruen ist ein wahrer Künstler, da er mit seinen Fotos eine Nähe zu Lennon geschaffen hat, die auf den Betrachter eine große Wirkung hat. Ein ganz besonderes Buch! |
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