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Aus der Amazon.de-Redaktion


Nichts bringt junge Eltern mehr aus der Fassung als ihr weinendes Baby, ihr Kind, dass sich scheinbar ohne Grund die Seele aus dem kleinen Leib schreit und durch nichts zu beruhigen ist. Es ist satt, frisch gewickelt, wird ungeachtet aller Krämpfe in den mütterlichen oder väterlichen Armen unermüdlich durch die Wohnung getragen -- und trotzdem ist der Weltschmerz nicht zu bewältigen.
Die Autoren Hetty van de Rijt und Frans X. Plooij haben über 30 Jahre Erfahrung mit der Entwicklung von Babys und die erste gute Nachricht, die sie gestressten Eltern mit aus den Weg geben: es gibt immer einen Grund für solche Schreiattacken. Die zweite gute Nachricht lautet: es ist vollkommen normal, wenn Babys schreien, denn die gravierenden Entwicklungsstufen, die ein Säugling in den ersten 20 Lebensmonaten in rasantem Tempo durchläuft, würden selbst einen Erwachsenen zum Heulen bringen. Zu erschreckend sind die entwicklungsbedingten Veränderungen, die alle 8 Wochen etwa das Babyleben -- und das der Eltern -- auf den Kopf stellen.
Die erweiterte und komplett überarbeitete Neuauflage des inzwischen als Klassiker zu bezeichnenden Ratgebers Oje, ich wachse! hilft den Eltern zu verstehen, was mit ihrem Kind passiert. Es erklärt die 10 Sprünge in der mentalen und körperlichen Entwicklung eines Babys, die notwendig sind, um die überlebenswichtigen sensomotorischen Fähigkeiten zu entwickeln. Der Aufbau des Buches ist dabei logisch und unkompliziert: Zehn Kapitel decken die zehn Entwicklungsstufen ab; viele Erfahrungsberichte und Beispiele machen deutlich, welche Lernphase das Kind in welchem Alter durchläuft und wie die Eltern es bei seinem oft schwierigen Entwicklungssprung unterstützen können. Wunderbar zum Nachschlagen geeignet, ist das Buch ein Helfer in der Not ebenso wie ein Standardwerk zur umfassenden Information. -- Sandra-Kathrin Buck
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5 Kundenrezensionen:

Die beste Lektüre für "neue" Eltern!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zur Geburt unseres ersten Kindes haben wir jede Menge Bücher geschenkt bekommen. Dieses ist mit Abstand das BESTE. Man kann es einfach als Nachschlagewerk nutzen. Immer wenn unsere Kleine "merkwürdig" war, schauten wir da rein. Vieles hat sich danach ganz einfach erklärt.
Ich kann den Kauf absolut empfehlen!
Große Enttäuschung
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Das Buch wurde mir von etlichen Bekannten empfohlen. Immer wieder wurden die sog. Sprünge zitiert. Wenn ein Baby grade mal einen schlechten Tag hat, dann ist es eben in Sprüng xy.

Ich bin von dem Buch mehr als enttäuscht:

1. Das Buch ist total oberflächlich. Beim Lesen musste ich immer ein wenig an Horoskope denken. Alles ist so allgemein gefasst, dass sich jeder das für ihn passende heraus picken kann.

2. Man muss ständig meinen, dass das eigene Baby unterentwickelt ist, weil es z.B. mit 6 Monaten noch nicht der Mama hinterher krabbelt.

3. Am meisten haben mich die unkommentierten Zitate geärgert (die machen bestimmt ein Drittel des Buches aus). Man muss meinen, dass die zitierten Mütter/Väter völlig unkontrolliert und garstig sind: "Die letzten vier Abende meldete er sich Schlag acht. Zwei Abende habe ich ihn getröstet, dann hatte ich genug: Ich ließ ihn bis halb elf schreien. Er gab nicht so schnell auf" (S. 137) Ich persönlich finde es nicht normal oder ok, wenn ein 16 Monate altes Baby 2,5 Stunden schreien, bis er vor Erschöpfung einschläft.

Es werden Mütter/Väter zitiert, die ihr Baby auf den Wickeltisch werfen (S. 77), mit dem Stillen aufhören, weil das Baby an die Brust will "wann es ihm paßt." (S. 237), ihr Baby falsch herum ins Tragetuch setzen (S. 164) etc.

4. Jedes Kapitel ist zum Teil eine Wiederholung der voran gegangenen Kapitel.
große enttäuschung
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Mir wurde das Buch als unverzichtbar empfohlen, ich habe mich aber unglaublich darüber geärgert, es gekauft zu haben. Es ist nur voll mit versuchten Erklärungen dafür, warum ein Kind sich gerade nicht wohl fühlt und mit detaillierten beschreibungen weinender Kinder. Die erklärungen sind schematisch und gleichzeitig so breit angelegt, dass man damit wirklich ncihts anfangen kann. So interessant die Grundthese ist (ein baby macht Entwicklungssprünge durch, die es durcheinander bringen), so langweilig ist die allzu detaillierte Beschreibung, Konkrete Hinweise, wie man denn nun helfen könnte, fehlen.
Manches gut, vieles völlig daneben
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Also erstmal sind Babys nicht so schrecklich, wie in dem Buch beschrieben. Man bekommt das Gefühl, dass sie ständig schrien, quengeln, nerven - einfach lästig sind. Wer das in der Schwangerschaft liest, wird sich erschrecken. Die Mütter wiederholen sich in Zitaten ständig wie schlimm ihr Baby ist und wie sie darauf reagiert haben (nämlich mit Aggression, Ignoranz, hartem Anfassen etc.).
In jedem Kapitel heißt eine Überschrift: Die Mutter findet:"Jetzt reicht's".

Hier mal ein Mütter-Zitat von Seite 179: "Ich ärgere mich regelmäßig über das Gequengel, wenn sie meine Aufmerksamkeit will oder möchte, dass ich sie hochnehme. Es ist unnötig. Ich hab' auch anderes zu tun. Wenn ich die Nase voll habe, kommt sie ins Bett." (Stefanie, 26. Woche)

oder auf Seite 319

"Ich merke, wie die Wut in mir hochsteigt, wenn sie so plärrt, weil sie ihren Willen nicht kriegt. Diese Woche wurde sie furchtbar zornig, als ich nicht gleich mit ihr in die Küche wollte. Da hat sie kräfitg was auf den Hintern gekriegt, und danach ging ihr Zorn in richtiges Weinen über. Ich hatte auf einmal die Faxen dicke." (Julia, 54. Woche)

weiter auf Seite 318

"Ich ärgere mich wahnsinnig über diese Wutanfälle (...). Wenn ich davon die Nase voll habe, stecke ich sie ins Bett." (Stefanie, 52. Woche)

"Damit ich ihn beachte, geht er andauernd an die große Pflanze. Ablenken nützt nichts. Jetzt schimpfe ich und ziehe ihn da weg, oder er kriegt ganz leicht ein paar auf seinen Hintern." (Timo, 56. Woche)

Sowas bleibt unkommentiert stehen! Finde ich unverantwortlich, diese Gewalt als Lösung unkommentiert zu lassen.

Ich habe mich beim Lesen sehr oft geärgert. Die Autoren hätten sich mal auf die biologische Entwicklung beschränken sollen und sich unter anderem bei Erziehungs- und Ernährungsthemen zurückhalten sollen. Die sind nämlich völlig veraltet. Das Bild des Kindes ist das von einem nervtötenden, ungezogenen Etwas, was mit genügend Strenge und Konsequenz erzogen werden muss.

Dauernd liest man 'Fast alle Mütter ...'. Ist natürlich völlig unqualifiziert so eine Aussage.

Etwa beim Kapitel über den Sprung in der 19. Woche (also mit etwa 5 Monaten). "Manchmal will ein Baby zwar Obst, verweigert aber Milch. Fast alle stillenden Mütter nehmen diese Verweigerung zum Anlaß, auf eine andere Kost umzustellen."
Ich frage mich, woher die Autoren dieses Wissen haben! Wieso bekommt ein Baby dann eigentlich schon Obst? Wer sind 'fast alle stillenden Mütter' genau? Finde das sehr weit hergeholt. Es scheint den Autoren entgangen zu sein, dass laut WHO 6 Monate voll gestillt werden oder Pulvermilch gegeben werden soll.

In anderen Kapiteln wird wiederholt, dass Mütter jetzt 'oft abstillen'.
Das Buch ist sehr stillfeindlich.

Aber das Buch hat auch einige gute Elemente. Es ist interessant etwas über die Sinneswahrnehmungen des Babys zu erfahren und seine physiologische Entwicklung, warum ihm manche Spiele auf einmal Spaß machen, die vorher nicht gingen etc. Ich habe einige Anregungen für Spiele bekommen.
Es wird sogar das Tragetuch zu Anfang empfohlen, allerdings kann man den Selbermachtipp für ein Tragetuch getrost vergessen. :-)

Mehr Sachlichkeit und Konzentration auf das Wesentliche täten dem Buch gut. Die vielen Zitate kann man getrost überlesen. Beikostempfehlungen sind völlig veraltet.

Die Sprünge sind ganz interessant zu wissen. Allerdings ist jedes Baby anders. Wir haben die Sprünge kaum gemerkt.
Mamasein ist zwar oft anstrengend, aber bei Weitem nicht so schlimm.

Und GEWALT IST KEINE LÖSUNG!
Einfach nur überflüssig
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Dieses Buch ist sehr oberflächlich und die einzelnen Kapital wiederholen sich fast wortwörlich.
Jeder "Sprung" wird ausführlich damit eingeleitet, dass das Kind nun etwas Neues lernt, schlechter schläft, mehr schreit und mehr an seiner Mutter hängt. Ein Großteil der einzelnen Kapitel ist nur ein Abklatsch der vorhergehenden. Die eigentlichen Erklärung, welche neuen Fähigkeiten durchbrechen, ist eher oberflächlich und schwammig.
Viel Platz nehmen "Elternberichte" (kurze Beispiele) ein, die sooo unnütz und überflüssig sind. Und wer Erzählungen braucht, in denen Eltern vor lauter Gequengel dem Kleinen eine runterhauen und der dadurch leider gegen die Heizung knallt... bitte, der soll bei diesem Buch zugreifen. Also, so ein schlimmes, langatmiges und unnützes Buch habe ich noch nicht gelesen.
Einzig die Spielmöglichkeiten und bevorzugten Spielzeuge in einem bestimmten Alter sind vielleicht noch hilfreich. Aber das findet man auch ohne diesen "Ratgeber" raus.
Deutliche "Sprünge" konnte ich bei unserem Kind sowieso nicht wahrnehmen.
Und: Die Kinder scheinen alle sehr fortschrittlich und weit entwickelt zu sein. Welches einjährige Kind hilft schon beim Tischdecken, Einkäufe verstauen, ....!?
Also ich kann nur einen Tipp geben: Spart euch das Buch, kauft davon ein paar Plastikdöschen, ein Kinderliederbuch, ... oder irgendetwas anderes Nützlicheres!
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