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Quo Vadis [Blu-ray]
mit Robert Taylor, Deborah Kerr, Leo Genn, Peter Ustinov, Regie: Mervyn LeRoy

Zoom Produkt-Bild: Quo Vadis                                        [Blu-ray]
Blu-ray von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 25,40, Angebote ab EUR 18,99

3,5 von 5 Punkten 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008

5 Kundenrezensionen:

Kompliment!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hallo!
Möglicherweise ist mein Kommentar hier vielleicht nicht ganz passend, weil keine echte "Rezension". Ich möchte aber ein ausdrückliches Kompliment an die vielen fachkundigen Schreiber (besonders bei den "Anmerkungen") hier aussprechen. Ich selbst (über 50) habe viele der Klassiker noch im Kino erlebt (70mm/Magnetton. Die Einführung von "Dolby Stereo" - schlechter, aber kompatibler und billiger, oder auch den Umbau schöner Einzelkinos in schreckliche "Schuhschachtel" Center etc., etc.). Habe auch viele Jahre im Kino gearbeitet.
Als damals die ersten Videokassetten mit PanScan Abtastungen angeboten wurden, war mir immer ganz übel. Anfangs wurde nicht einmal der beste Bildausschnitt gesucht, sondern man "wanderte" einfach wild im Bild herum. Z.B. während längerer Dialoge in Cinemascope Filmen. Von links nach rechts und zurück, hin und her - grauslich.
Ich bin daher überglücklich, dass heute DVD's und BD's meist kompromisslos und konsequent im richtigen Format angeboten werden. In einer Qualität und zu einem Preis, wovon ich vor 25 Jahren nur träumen konnte. "Star Wars" in Vollbild auf VHS um umgerechnet 220?!!! Kann sich das heute noch jemand vorstellen??
Wenn ich dann immer wieder das "Gejammere" von Konsumenten lese, die sich beklagen, dass ein fast 60 Jahre alter Film nur Mono und 4:3 ist, werde ich immer sehr traurig, weil ich um das Wissen um die Ursprünge dieser Werke bange. Zufällig habe ich mir nun die "Quo Vadis" Rezensionen durchgelesen und bin ehrlich begeistert, wie viele ernsthafte "Hüter" der Filmschätze doch noch unterwegs sind. Toll!!!!! + Danke!
Ja, und damit nun doch noch eine "Rezension" daraus wird: ich habe die Blu Ray auch, und denke, dass Warner hier wirklich gute Arbeit geleistet hat. Der Fim ist ein kleiner Meilenstein, und es ist eigentlich atemberaubend, dass es möglich ist, ihn nun mit einem feinen Beamer zu Hause in solcher Qualität sehen zu können...

G.Gallian
NUR 4:3 !!!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Über den Film braucht man nichts zu sagen. Ein Klassiker, wie er seines gleichen sucht. Nur war ich von der Blu-ray Disc etwas enttäuscht. Das Bild ist zwar - wie fast immer - sehr gut, aber dass für das Bild das Format 4:3 genommen wurde, habe ich zuerst für einen Fehler meinerseits gehalten. Leider hatte ich aber nichts aus versehen verstellt. Ich glaube nicht, dass der Kinofilm damals im Wohnzimmerformat ausgestrahlt wurde. Die Ausstattung der Blu-ray beschränkt sich auf Grundfunktionen. Also habe ich viel Geld dafür ausgegeben, dass ich die DVD nicht wechseln muss. Auch toll!
Quo Vadis nur halbherig
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Wenn den schon der Film wieder als bessere Qualität auf den Markt kommt, so sollte auch das Bildformat (Cinemascope) vorhanden sein.Somit ist es mal wieder ein Abklatsch von irgend was, was nicht dem vollen Bildgenuß entspricht. Schade
Quo vadis in Blu-Ray
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich hatte mir Quo Vadis als DVD-Doppelpack besorgt, mein Freund - ein "Unheilbarer" :) - als Blu-Ray. Gestern haben wir beide Versionen bei mir zu Hause verglichen, und zwar auf einem Phillips LCD-Fernseher (Bildschirmdiagonale 119 cm) und einem Blu-Ray-Spieler von Aquos: einer Ausstattung von gehobenem Durchschnitt, würde ich selbst einschätzen. Das Ergebnis: Auch bei einem älteren Film gibt es einen deutlichen Unterschied bei der Implementierung beider Technologien. Dieser betrifft hier nicht den Ton, wohl aber das Bild.

Ich hatte die DVD zuvor auf einem MacBookPro (17 Zoll) gesehen und war gerade von der Bildqualität begeistert. Der Vergleich auf dem Fernseher führte allerdings zu einer Ernüchterung. Wir wollten der Sache gleich auf den Grund gehen und sahen uns Track 9 auf beiden Einspielungen an, den Triumphzug von Marcus Vinicius. Zuerst sieht man in der Totale im Vordergrund Tänzerinnen (Vestalinnen) in raschen Bewegungen. Bei der DVD sind die Tänzerinnen als solche nicht mehr zu erkennen; sie erscheinen nur noch als Pyramiden als kleinen Klötzchen. Dasselbe gilt für die großen Statuen . In der Nahaufnahme des Streitwagens von Vinitius (vier Schimmel) bessert sich die Qualität: Das Bild ist deutlich schärfer, bleibt aber dennoch unruhig und zeigt gelegentlich die gefürchteten Artefakte. Beim Close up auf Robert Taylor und Peter Ustinov überzeugt die DVD am meisten: Hier hat man ordentlich in die Restaurierung investiert.

Nun zur Blu-Ray: Da ich selbst manchmal etwas naive Erwartungen hege, das Wichtigste vorweg: Das Bild ist natürlich nicht so gut wie bei den BBC Dokumentationen zu den Galapagos und zu Planet Erde; das kann es bei einigem Nachdenken auch angesichts des Ausgangsmaterials nicht sein. Das Bild in der Totale besteht aber jetzt nicht aus einer Blockgraphik, sondern ist so scharf, dass man die Tänzerinnen und alle Statisten deutlich erkennen kann. Allerdings sieht man bei näheren Hinsehen (Absstand 1,5 Mete) auch hier die "Bauteile": Diesmal sind es allerdings feine Bildpunkte statt Blöckchen. Schonungslos entlarvt das ansonsten gestochen scharfe Bild die bemalten Kulissen als solche, was bei der DVD aufgrund des weniger konturenscharfen Bildes im Regelfall gnädig zugedeckt bleibt. In den Close Ups auf Robert Taylor und Peter Ustinov ist das Bild gegenüber der DVD nur einen Tick schärfer und farblich brillanter, dafür aber in sich ruhig und nach meiner Einschätzung weitgehend frei von Verunreinigungen.

Im Ergebnis fühlt man sich an eine aus dem Fonobereich bekanntes Phänomen erinnert: Nach dem Kauf einer leistungsfähigeren Stereoanlage gefällt oft die alte Plattensammlung nicht mehr, weil die Fehler der Aufnahmen nun umso deutlicher durchzuhören sind. So ist es auch hier: Die Restauratoren haben hier sicherlich hervorragende Arbeit geleistet. In dieser Qualität hat sicher niemand den Film in den letzten vierzig Jahren (möglicherweise auch zu gar keinem Zeitpunkt) gesehen. Die meisterhafte Bildqualität zerstört aber z.T. auch etwas die mit einfachen Mittel geschaffenen Illusionen, die durch die ältere Technik zugedeckt wurden: ein Effekt, auf den der Regisseur möglicherweise gesetzt hatte. Wer aber die technische Seite von Filmen so interessant findet, wie die durch sie erzählte Geschichte, wird von der Blu-Ray begeistert sein. Und noch ein Fazit: Durch die höherwertigen Abspielgeräte schafft die Industrie natürlich neue Nachfrage, weil ich mich jetzt schon fürchte, Ben Hur in den Blu-Ray-Spieler einzulegen. Dieser entlarvt die Schwächen des DVD-Formates nämlich z.T. schonungslos.

Vielleicht zum Film noch folgendes: Ich gehöre zu der Altersklasse, die den Film nur auf den alten Röhrenfernsehern im Kleinformat sehen konnte, vor allem an Ostern. Mich hat er damals nie so stark beeindruckt, wie es bei anderen Rezensenten der Fall ist: Dies ist aber rückblickend bei einem so langen Werk kein Wunder, wenn man nur bedenkt in welcher Umgebung (Wohnzimmer mit Familienbetrieb) dies erfolgte. Die Blu-Ray und DVD verschaffen nun, wenn man eine ordentlich Anlage in einem ruhigen Raum hat, ein ganz anderes Erlebnis. Wiewohl die Story nicht ganz frei von Hollywood-Kitsch ist (siehe die Auftritte der edlen Apostel, die unreflektierte Begeisterung für das Urchristentum und die Verachtung für Rom: jedem Interessierten empfehle ich eine Biographie zu Julian Apostata), überzeugt der Film durch eine packende Story, einen überragenden Ustinov, eine ergreifende Kerr und einen immerhin erträglichen R. Taylor: ein Erlebnis also!
Quo Vadis? in 4:3?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Um den hier vorherrschenden Irrtum einmal klarzustellen:

Quo Vadis wurde in 4:3 gedreht und in keinem Breitwandformat (wie z.B. Cinemascope, Vistavision, Ultra Super Panavision und wie sie alle heißen).
Erst mit "The Robe" (ca. zwei Jahre später) hielt das Breitwandformat Einzug ins Kino. Wobei der letztgenannten Film meines Wissen nicht das ersten Spektakel in breiter Formierung ist. Bereits Anfang der 30iger Jahre wurde von Raoul Walsh "The Big Trail" mit dem blutjungen John Wayne ins Kino gebracht. Leider war dieser Film ein Flop. Wayne mußte sich dann über einen Zeitraum von fast 10 Jahren sein Lorbeeren mit billigen B-Movies erwerben ehe er dann mit "Stagecoach" sein Image begründete.
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