|
| |
|
Schneewittchen muss sterben von Nele NeuhausBroschiert von List Tb.Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,02 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548609821, Erscheinungsdatum: Juni 2010 |
5 Kundenrezensionen:Schneewittchen muss sterben 5 von 5 PunktenTolles Buch, ich konnte mich immer nur schwer losreißen, da auch immer die Spannung gehalten wird Spannend,spannender,Neuhaus! 5 von 5 PunktenDie ist nun das 4. Buch von Nele Neuhaus und ich muß sagen von Buch zu Buch wird sie besser. Dieses Buch ist der Hammer, so was von spannend, ich mag es gar nicht aus der Hand legen. Das ist so ein Buch, wenn man damit beginnt, möchte man Klingel und Telefon abschalten und nur noch lesen. Jedesmal wenn man denkt, nun kommt alles raus, kommt alles ganz anders,immer neue Abgründe tun sich auf und nicht eine Seite ist langweilig. Und bei all den Verwirrungen im Fall, bleiben die Hauptpersonen Bodenstein und seine Kollegin Pia für den Leser bodenständig und auch der Einblick in deren chaotisches Privatleben, lenkt nicht vom Thema ab. Alles in allem ein gelungenes Buch, von dem man hofft, es möge nie enden.. bitte mehr davon!! Suchtfaktor: hoch! 4 von 5 Punkten"Schneewittchen muss sterben" ist eines der Bücher, das man nur sehr schwer wieder aus der Hand legen kann... Nachdem Tobias Sartorius nach 10 Jahren im Gefängnis in seinen Heimatort zurück kehrt, wird seine Mutter von einer Brücke gestoßen und lebensgefährlich verletzt... und das Verschwinden zweier junger Mädchen, für das man ihn verurteilt hatte, wirft plötzlich neue Fragen auf. Tobias scheint Opfer eines Geflechts aus Lügen, Verrat, Eigennutz und Feigheit geworden zu sein. Während sich dieses langsam entwirrt, verschwindet erneut ein Mädchen. Wenn das Buch auch eine wirklich fesselnde Lektüre darstellt: hinterher blieben doch noch einige Fragen offen. Wurde irgendwann geklärt, wie Stefanies Halskette in die Milchküche kam? Oder habe ich das überlesen? Gestört haben mich im Rückblick aber vor allem die Umstände von Amelies Verschwinden. Ich möchte nichts verraten, aber blöder gehts ja meiner Meinung nach aus Tätersicht kaum... Daher ein Sternchen Abzug für einen ansonsten sehr lesenswerten Roman. Schneewittchen muss sterben 5 von 5 PunktenTolles Buch dass ich in kürzester Zeit ausgelesen habe da es an Spannung kaum zu übertreffen war. Packender Taunus-Krimi mit vielen Verdächtigen 5 von 5 PunktenTobias Sartorius kehrt nach zehn Jahren Haft, die er für die Ermordung zweier 17jähriger Mädchen abgesessen hat, in sein Heimatdorf Altenhain zurück. Dort ist nichts mehr, wie es einmal war. Die Gaststätte seines Vaters ist seit langem bankrott, der Hof gleicht einem Müllplatz und Tobias wird sofort offen angefeindet. Kurz darauf fällt sogar seine inzwischen von seinem Vater geschiedene Mutter einem heimtückischen Anschlag zum Opfer. Als die Leiche eines der Mädchen gefunden wird, stellen die bearbeitenden Kriminalbeamten Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein Ungereimtheiten in der damaligen Abwicklung des Falles fest. Die junge Amelie ist fasziniert von den Abgründen, die sich in dem verschlafenen Dorf offenbaren und ermittelt auf eigene Faust. Nicht lange danach verschwindet sie spurlos und für die Dorfbewohner steht der Täter bereits fest. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn sowohl Amelie als auch der erneut verdächtigte Tobias schweben in großer Gefahr. Schneewittchen muss sterben ist bereits der vierte Roman der im Taunus lebenden Autorin Nele Neuhaus mit den Ermittlern Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff. Es werden jedoch keinerlei Vorkenntnisse aus den ersten Bänden benötigt. Ganz wunderbar gelingt es der Autorin in einem gerade mal zwanzig Tage umfassenden Zeitraum eine Fülle von Spuren zu legen, die den Leser dieses exzellenten Kriminalromans begeistert miträtseln lassen. Zu keinem Zeitpunkt lässt die Spannung nach, immer wieder gibt es neue Wendungen, neue Verdächtige. Teilweise verführen richtig gemeine Cliffhanger zum sofortigen Weiterlesen, egal was der Wecker anzeigt. Es ist für mich gut vorstellbar, wie in einem kleinen Dorf eine verschworene Gemeinschaft entstehen kann, wo jeder am liebsten seine eigenen Leichen im Keller behalten möchte. Die einzelnen Charaktere sind dann auch sehr bildhaft dargestellt, man kann mit den leidenden Eltern der toten Mädchen ebenso mitfühlen wie mit den Sorgen privater Art der Ermittler. Insgesamt gelingt es der Autorin hervorragend, alles miteinander zu verknüpfen und ein rundum gelungenes Porträt einer von Lügen, Verrat, Eitelkeit und Machtsucht geprägten Gemeinschaft zu zeichnen. Der Roman hat mich auf jeden Fall veranlasst, auch die vorher erschienenen Bände der Reihe einer näheren Betrachtung zu unterziehen, denn deutsche Autoren müssen sich auch in diesem Genre keinesfalls vor ihren amerikanischen Kollegen verstecken. |
|
|
Schändung: Thriller von Jussi Adler-OlsenTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 12,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423247878, Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
5 Kundenrezensionen:Mühsam und zäh 2 von 5 PunktenIch hab mich, wie auch von anderen hier geschrieben, sehr auf das zweite Buch gefreut und hatte hohe Erwartungen, vor allem, weil das Thema in "Erbarmen" sehr gut ausgesucht war. Leider wurde ich enttäuscht, die Geschichte liest sich oberflächlich, zäh und oft hab ich gedacht jetzt kommt eine Spannende Schlüsselszene, dann hörte Das Kapitel auf und es war keine rede mehr nachstehend. Das Thema an sich ist auch nicht gerade mein Fall gewesen und ich hab Assads Sympathische Art vermisst. Vielleicht liegt es auch an der Übersetzung... Am Ende war ich nicht überzeugt und hatte kein so schönes bzw. wehmütiges Gefühl, dass es jetzt zu Ende ist : ) Enttäuschende Fortsetzung 3 von 5 PunktenNach dem sensationellen ersten Band konnte ich es kaum noch erwarten endlich zu erfahren, wie es mit dem außergewöhnlichen Ermittlerduo, welches ja in Schändung zum Trio wird, weitergeht. Inhaltlich ist ja schon alles gesagt, daher halte ich mich kurz: ich war sehr enttäuscht. Das Buch ist nicht annähernd so spannend wie das erste. Es liest sich ziemlich schwerfällig, ich finde es teilweise sehr anstrengend der Handlung zu folgen. Die Idee des Buches ist auf jeden Fall gut und zeigt einen Blick in menschliche Abgründe. Das war es aber auch schon. Einzig die Charaktere um Carl Morck bringen mich dazu drei Sterne zu vergeben. Ich hoffe der nächste Band (geplant sind ja 10) wird wieder besser :-( weit weg von Erbarmen 2 von 5 PunktenNach dem ersten Buch konnte ich kaum die Veröffentlichung des zweiten erwarten und wurde enttäuscht.Das Buch ließt sich meiner Meinung nach sehr zäh,die einzelnen Kapitel irgendwie abgehackt und selbst das Thema ist kein wirklich Fesselndes. Mich hat das zu sehr an Bücher von Andreas Franz und den Film Hostel erinnert,welche auch das Thema gelangweilte Reiche ,die über dem Gesetz stehen,haben. Vor allem konnte ich für Kimmie kein Mitleid aufbringen, die Begründung von der Seite des Autors für ihre Verbrechen in Jugendjahren hört jeder Leser heute in den Nachrichten(schlechte Kindheit,emotional verkümmert.....)Bei ihr wurde wenigstens versucht das "warum" zu erklären,der Hintergrund etwas beleuchtet,was bei den anderen Mitspielern völlig fehlt.Als Leser tappt man diesbezüglich völlig im Dunkeln. Was Kimmie ohne Mitleid und aus purem Sadismus anderen angetan hat,wendete sich schließlich gegen sie selbst,was mich als Leser völlig kalt läßt. Dieses Buch werde ich vor allem nach Erbarmen nur zögernd empfehlen. Außergewöhnliches Leseerlebnis... 5 von 5 PunktenNachdem mich letztes Jahr Jussi Adler-Olsens "Erbarmen: Thriller" absolut überzeugt und begeistert hat, war ich natürlich unheimlich gespannt auf den zweiten Band seiner Reihe um den knurrigen Sonderermittler Carl Mørck und seinen amüsanten Assistenten Assad. Und wieder ist es dem dänischen Autor gelungen, mich absolut zu fesseln, zu schockieren, zu berühren, einfach aufzuwühlen. Schockierend und aufwühlend ist vor allem der neue bzw. alte Fall, in dem das Sonderdezernat Q dieses Mal ermittelt. Eine Gruppe von privilegierten Schülern vergisst jeden Ansatz von Moral und Menschlichkeit, prügelt, erniedrigt und tötet mit perversem Vergnügen. Auch vor dem einzigen Mädchen ihrer Clique machen sie nicht Halt. Erwischt wurden sie nie, aber einer von ihnen nahm vor vielen Jahren die Schuld für einen ihrer Morde auf sich und wanderte ins Gefängnis. Sicher fühlen können die Übriggebliebenen sich jedoch nicht, denn das Mädchen, zu einer Frau voller Rachegefühle geworden und dem Wahnsinn nah, ist ihnen immer auf den Fersen. Und nicht nur sie, auch Carl und Assad haben wegen eines vorerst anonymen Hinweises die Spur der mittlerweile erfolgreichen Männer aufgenommen. Unterstützt werden sie bei ihren Ermittlungen von ihrer neuen Kollegin Rose, die die beiden Männer ordentlich auf Trab bringt. Sie ist eine tolle Bereicherung für das kleine Team und schleicht sich im Laufe der Geschichte langsam in Carls Herz ebenso wie in das des Lesers. Zwar weiß man sehr früh, dass diese grausame Schüler-Clique tatsächlich hinter den Gewalttaten steckt, doch die Jagd auf sie ist einfach nur spannend. Hier ist jeder Jäger und Gejagter in einem, bis zum Schluß ist nicht klar, wer als Sieger aus dieser Sache herausgeht. Sehr gefallen hat mir, dass der Autor auch die menschliche und private Seite seiner Charaktere nicht vernachlässigt hat. Carl macht sich nicht nur Sorgen um seinen Freund Hardy, er muss sich auch fragen, ob sie bei ihrem letzten gemeinsamen Einsatz nicht einem Verräter in die Falle gingen. Sein Gefühlschaos wird durch die Therapeutin Mona Ibsen wieder auf sehr lustige Weise verstärkt. Assad scheint ganz andere Probleme zu haben, zeigt seltsame Stimmungsschwankungen und verschweigt offenbar einige Geheimnisse. Und Rose muss sich in der neuen Dienststelle behaupten. Auch die Hintergründe der Täter werden beleuchtet, sodass man zumindest ein wenig nachvollziehen kann, wie sie zu den Menschen wurden, die sie heute sind. Jussi Adler-Olsen zeigt sehr eindrucksvoll, welch dunkle Seiten in den Menschen schlummern können und welche Auswirkungen sie haben, sollten sie einmal entfesselt werden. Mal beschreibt er kühl und erschreckend hart, mal sensibel und einfühlsam die Geschehnisse. Seine Geschichten wecken unzählige Emotionen, was das Lesen zu einem außergewöhnlichen Erlebnis macht, nach dem man süchtig werden kann. Tolles Buch, falscher Titel 5 von 5 PunktenAdler-Olsen ist für mich der neue Star am Thrillerhimmel. Nach "Erbarmen" ist "Schändung" ebenso hochspannend, unterhaltsam und zudem wohl dosiert humorvoll. Eine unbedingte Empfehlung an alle, die spannende Literatur mögen. Nur passt der Titel "Schändung" ebensowenig zum Inhalt des Buches wie es zuvor bei "Erbarmen" der Fall war. Trotzdem: Lesen und sich freuen, das Buch ist klasse! |
|
|
Vergebung (3): Roman: Millennium Trilogie 3 von Stieg LarssonTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,45 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453434064, Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
Aus der Amazon.de-RedaktionLisbeth Salander hat es wieder einmal nicht geschafft. Mit einer Axt hat die Ermittlerin versucht, ihrem Erzeuger und ewigen Erzfeind Alexander Zalatschenko das Leben zu nehmen, aber der skrupellose Kriminelle, der seine Tochter zuvor lebendig begraben hatte, überlebt und jagt Salander zudem noch eine Kugel in den Kopf. Nun liegen beide mit schweren Verletzungen, aber genesend, fast Tür an Tür im selben Krankenhaus. Derweil versucht Salanders Kollege Mikael Blomkvist, Salander vom Vorwurf des dreifachen Mordes reinzuwaschen ? und sticht dabei in ein wahres Wespennest aus Korruption und krimineller Energie. Und er stößt auf ein gewaltiges Komplott von Mächten, die seine Ermittlungen empfindlich zu behindern suchen. Dann gibt es weitere Morde? Als Verblendung, Verdammnis und Vergebung des schwedischen Journalisten und Herausgebers der Zeitschrift EXPO, Stieg Larsson, als Krimi-Trilogie in Deutschland erschien, war das auch hierzulande eine kleine Sensation. Denn der Experte für Rechtsradikalismus und Neonazismus hatte mit den drei Bänden einen Maßstab gesetzt, der zeigen konnte, wohin die Reise des modernen Thrillers gehen kann. Vergebung als Abschluss der Trilogie zeigt dies vielleicht eindinglicher als die beiden Bände zuvor: Denn so atemberaubend spannend wie dieses Buch ist lange keines mehr gewesen. 2004 erlag Stieg Larsson im Alter von nur 50 Jahren unerwartet einem Herzinfarkt. Was er an schmalem Werk aber hinterlassen hat, gehört zum besten, was die Krimiliteratur in letzter Zeit zu bieten hatte. -- Stefan Kellerer 5 Kundenrezensionen:Lose Enden werden verknüpft 5 von 5 PunktenLisbeth Salander kommt schwer verletzt in die gleiche Klinik wie ihr Vater Zalschenko. Aber wie kommt ein Vater dazu, zu versuchen, seine eigene Tochter zu töten? Und was hat die schwedische Regierung mit Zalaschenko zu tun? Diese und alle anderen Fragen der beiden vorangehenden Bände werden geklärt. Und das finde ich sehr überraschend, dass Larsson es tatsächlich schafft, ALLE losen Fäden miteinander zu verknüpfen und zu einem logischen Ende zu bringen. Für mich der absolute Höhepunkt ist die Vernehmung des Psychologen Teleborian. Wer die beiden anderen Bände mochte, ist hier genau richtig, wer Verblendung und Verdammnis nicht kennt - erstmal die lesen! Absolut empfehlenswert!!!! 5 von 5 PunktenAbsolut empfehlenswert!!!! Habe die drei Bände quasi gefressen. Bestellt dieses Buch bzw. diese Bücher, Ihr werdet es nicht bereuuen! Super Trilogie 5 von 5 PunktenEs ist ein Jammer das dieser Schriftsteller nicht mehr unter uns ist. Bin eine richtige Leseratte, vor allem Thriller. Lese alles von Katzenbach bis Vandenberg. Viele Trilogien habe ich gelesen unter anderem die von Simon Beckett. Was Stieg Larsson hier abgeliefert hat ist oberste Spitzenklasse. Spannend von Anfang bis zum Ende. Das sind Bücher, wenn du die fertig gelesen hast musst du zuerst mal tief durchatmen. Obwohl das ja richtig dicke Dinger sind, ist man traurig wenn man sie, wie ich, ganz schnell gelesen hat. Wenns mehr Sterne geben würde, bekäme er von mir Stück. Toll, muss man gelesen haben. Der Brotbelag schwedischer Journalisten ist für die Story unerheblich 4 von 5 PunktenKurz & knapp: Larson hält die Spannung. Ohne die Handlung zu beeinflussen, hätte das Buch gut 100 - 150 Seiten kürzer sein können. Der Brotbelag schwedischer Journalisten ist für die Story unerheblich. Ein wenig zuviele irrelevante Nebenstränge. Dieses "Ausschmücken" machen gerade den 1. Teil (dessen Story auch etwas schwach ist) sehr zäh und langatmig. Geheimnisse der schwedischen Regierung... 5 von 5 PunktenAm Ende des 2. Band wird Lisbeth schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr Vater -und Feind- Zala lebt ebenfalls noch. Nun muss Mikael Lisbeths Unschuld beweisen, bevor eine Gerichtsverhandlung ansteht. Stieg Larsson gelang es wieder einmal, Spannung vom ersten Kapitel an bis zum Schluss aufzubauen. Wer Vergebung liest, sollte auch zuvor die beiden ersten Teile, Verblendung und Verdammnis, oder wenigstens den zweiten, gelesen haben. Vergebung macht genau da weiter, wo Teil 2 aufhört. Natürlich spielen hier wieder alte Bekannte sowie neue Feinde und Personen eine Rolle. Obwohl mehrere neu eingeführt werden, kommen einem diese nicht Fehl am Platz vor; viele Nebenhandlungen entstehen, und obwohl Lisbeth im Krankenhaus liegt, und scheinbar selbst nichts verrichten kann, dreht sich nicht Alles einzig und allein nur um Mikael Blomkvist. Die Ermittlungen und Nachforschungen wegen Lisbeth führen später sogar bis in die schwedische Regierung, die in der Vergangenheit scheinbar etliche illegale Aktionen durchgeführt hat... Alle Handlungsstränge sind von Stieg Larsson sehr geschickt und vielschichtig verknüpft, die Übersetzung ins Deutsche finde ich sehr gelungen. Ich würde also abschließend zu dem Schluss kommen, dass man Larssons Millenium-Trilogie lieber als Ganzes ansieht (und liest), um einfach eine bessere Verständnis zu den Personen zu erhalten und um bestimmte Schlüsse besser nachverfolgen zu können. Von mir gibt es für den (offiziell) letzten Teil 5 Sterne, da ich Stieg Larssons Trilogie mit viel Interesse und Spannung gelesen habe und dabei nie Langeweile aufgekommen oder unnötige Streckungen der Story vorgekommen sind. Daher halte ich die Millenium-Trilogie zu Recht als eine der besten Thriller der letzten Jahre. |
|
|
Leichenblässe von Simon BeckettTaschenbuch von rororoPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,20 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 349924859X, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 2 |
Aus der Amazon.de-RedaktionThrillerautor Simon Beckett ist zurück, und mit ihm natürlich der Held seiner ersten beiden Bestseller, der forensische Anthropologe David Hunter. In Leichenblässe reist Hunter nach seiner Genesung von einem Mordanschlag auf Wunsch seines Lehrers Tom Lieberman nach Tennessee und sieht sich mit einem skrupellosen Serienmörder konfrontiert, der die beiden Wissenschaftler auf ihrem eigenen Spezialgebiet in die Irre führt. Eigentlich möchte David Hunter nach seiner Genesung nur ein wenig auf andere Gedanken kommen und folgt daher der Einladung seines Mentors Tom Lieberman an dessen Forschungsinstitut nur allzu gerne. Doch schon bald ist es mit Forschung alleine nicht mehr getan. Lieberman soll die stark verweste Leiche eines Mordopfers untersuchen. Der gesundheitlich stark angeschlagene Lieberman bittet seinen Freund Hunter, ihm bei der Arbeit zu helfen. Dessen Anwesenheit stößt bei den Agenten des Tennessee Bureau of Investigation und beim zuständigen Pathologen auf eisige Ablehnung. Doch Lieberman boxt seinen ehemaligen Schüler allen Widerständen zum Trotz durch. Schnell stellen sich Probleme bei der Untersuchung der Leiche ein. Die Todesursache ist nicht eindeutig zu klären, der Zeitpunkt des Todes ist unklar, was die Anthropologen am meisten überrascht, merkwürdige Fingerabdrücke werden gefunden und die Identifikation des Opfers birgt ungeahnte Schwierigkeiten. Nichts an der Leiche und am Fundort ist so, wie es sein sollte. Zu allem Überfluss rennt den Ermittlern die Zeit davon, denn weitere Opfer tauchen auf. Hunter und Lieberman wird klar, dass der Täter mit ihnen spielt und ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt. Beide ahnen jedoch nicht, dass sie selbst in tödlicher Gefahr schweben. Simon Beckett hat ein weiteres Meisterstück eines Pathologie-Thrillers abgeliefert. Reich an überraschenden Details und mit einem furiosen und dramatischen Showdown ausgestattet, bietet Leichenblässe alles, was der Krimileser mit Recht erwarten darf. Die Täterperspektive als dramaturgischer Kniff ist zwar nicht mehr neu, doch Beckett verwendet dieses Mittel sehr sparsam und äußerst virtuos, um Einblicke in die komplexe Psyche des Mörders zu geben, durchaus aber auch, um falsche Fährten zu legen. Wer Beckett bisher noch nicht kannte, wird sich begierig auch auf dessen beide ersten Thriller Die Chemie des Todes und Kalte Asche stürzen. Intelligente atemberaubende Spannung! --Ulrich Deurer 5 Kundenrezensionen:From my cold dead hand 4 von 5 PunktenEndlich hatte ich wieder einen Roman von Simon Becket in der Hand. Ich konnte ihn beinahe nicht mehr aus der Hand legen. Herausragend ist wie detailgenau Becket die Taten und Spurensuche beschreibt. Er macht es mit einer gewissen wissenschaftlichen Distanz. Der Charakter von Dr. Hunter ist konsequent und authentisch ausgestaltet. Für den Lesegenuss ist es ratsam die Bücher in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Wer sich durch detaillierte Beschreibungen der Opfer und Tatorte nicht abschrecken lässt, dem sei das Buch ans pochenende Herz gelegt. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite 5 von 5 PunktenDavid Hunter wird zu seinem 3. Fall gerufen: er soll einem alten Freund bei der Aufklärung eines Mordes helfen. Anfangs noch von Selbstzweifeln und Ängsten geplagt, vergräbt sich David immer mehr in den Fall... "Leichenblässe" ist meiner Meinung nach das bisher beste Buch der "Hunter-Reihe". Diesmal schafft der Autor es, von Anfang bis zum Ende Spannung zu erzeugen und auch das Ende ist wie bei "Chemie des Todes" und "Kalte Asche" überraschend, überrumpelnd und irritierend. Allerdings auch ziemlich surreal. Anders als bei den ersten beiden Büchern werden in diesem Buch auch immer mal wieder die Gedanken des Mörders beschrieben, irritierender Weise in der "Du-Perspektive". Lohnt sich zu lesen! Stark!!! 5 von 5 PunktenWieder mal ein starkes Buch von Simon Beckett. Allein der Einstieg auf der "Bodyfarm" lässt einem die Haare zu Berge stehen, und auch danach liefert der Autor wieder einen Thriller in altbewährter Qualität. Topp! Interessant und lehrreich 5 von 5 PunktenDieses Buch hat mich nicht unbedingt durch die Spannung (wie in den anderen Büchern von Simon Beckett) überzeugt, sondern durch die vielen Asprekte der Anatomie/Anthropologie. Durch dieses Buch habe ich viel gelernt. Es ist wirklich lesenswert! Starker 3. Teil 5 von 5 PunktenNachdem mich der zweite Teil der Hunter-Reihe nicht so zu überzeugen vermochte wie seine Geburt in "Chemie des Todes", war "Leichenblässe" wiederum fesselnde Lektüre von Anfang bis Ende. Stärker wieder als in Teil 2 ziehen sich Hunters persönliche Schwächen und die Geister seiner Vergangenheit wie ein roter Faden durchs Buch. Seine inneren Kämpfe werden noch verstärkt durch seinen Aufenthalt in Amerika, der ihn - trotz alter Freunde - zu einem Außenseiter macht; mehr noch, die amerikanischen Ermittler lassen ihn eher unwillig an der Untersuchung teilnehmen, anstatt sich vor seinen überlegenen Kenntnissen zu verbeugen. In "Leichenblässe" ist Hunter nicht länger der allwissende Lehrer, vielmehr folgt er den Fußstapfen seines ehemaligen Professors. Hunters Selbstzweifel, seine oft negative Grundeinstellung gegenüber neuen Bekannten und der kalte Wind, der ihm von Seiten der Ermittler ins Gesicht weht, lassen ihn menschlicher, fehlbarer wirken als in Teil 2, und das kommt dem Buch meiner Ansicht nach sehr zu Gute. Gleichzeitig stellen seine realistischen Schwächen einen guten Kontrast dar zum psychopathischen Serienmörder, der sein Unwesen zwar hier auf die nähere Umgebung der Body Farm konzentriert, der mit ähnlichen Psychosen und in ähnlichem Ausmaß aber durchaus schon Kinozuschauer in seinen Bann gezogen hat. Die Handlung nimmt fast von Beginn an Fahrt auf, und gerade auch der Schauplatz um die Body Farm entwickelt eine ganz eigene Dynamik, die den Spannungsbogen hochhält und die Seiten nur so vorbeifliegen lässt. Alles in allem ein gelungener dritter Teil, der an die Stärken von Teil 1 anknüpft. |
|
|
Verdammnis (2): Roman: Millennium Trilogie 2 von Stieg LarssonTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453433173, Erscheinungsdatum: August 2008 |
5 Kundenrezensionen:Spannung 5 von 5 Punktenvon der ersten bis zur letzten Seite garantiert. Nichts für schwache Gemüter. Lisbeth Salander wächst einem richtig ans Herz! Toller Krimi mit einzigartigen Protagonisten 5 von 5 PunktenDieses Buch hat mich förmlich an meinen Lesesessel gefesselt. Ich war ja schon von dem 1.Teil, "Verblendung", sehr begeistert. Doch "Verdammnis" übertraf alle meine Erwartungen. Lisbeth Salander ist eine der beeindruckensten und interessantesten Personen von denen ich je in einem Buch gelesen habe. Ein großes Lob an Stieg Larsson und seine tolle Schreibweise. Noch nie zuvor konnte ich mir die Personen in einem Buch so gut vorstellen. Mir kam es fast so vor als würde Mikael Blomkvist, Erika Berger oder Lisbeth Salander dirket vor mir stehen. Schon allein Lisbeth Salander war es wert, dieses Buch aufzugreifen, zu lesen und tiefer in Lisbeth Salanders grausame Vergangenheit einzutauchen. Ich war ,und bin, begeistert und muss glaub ich nicht mehr erwähnen das ich ein euphorischer Lisbeth-Salander-Fan bin! Absolute Kaufempfehlung ! Verdammnis - wieder eine schlaflose Nacht 4 von 5 PunktenDas zweite Buch von Stieg Larsson Verdammnis hat mich genauso in den Bann gezogen wie das Erste. Es geht mehr oder weniger beschaulich los. Lisbeth treibt sich in der Weltgeschichte herum und taucht wieder in Schweden auf. Man muss diese Bücher übrigens in der richtigen Reihenfolge lesen, da die Handlung aufeinander aufbaut, sonst kommt man nicht mit. Mikael Blomkvist möchte ein Buch herausgeben, welches brisante Details bezüglich des Mädchenhandels in Schweden aufdecken soll. Sein Buchautor und dessen Partnerin werden ermordet. Am Tatort wird die Mordwaffe gefunden und auf der befinden sich die Fingerabdrücke von Lisbeth Salander. Der Betreuer von ihr wird auch noch ermordet aufgefunden und es sieht nicht gut aus. Lisbeth taucht ab. Mikael glaubt an ihre Unschuld. Spannend bis zum bitteren Ende. Es war mal wieder eine Lesenacht bis halb drei. Ich konnte das Buch vorher nicht aus den Händen legen. Die Schleichwerbung für IKEA und sonstiges muss man einfach ignorieren. Viel "mehr" mit wenig dahinter 3 von 5 PunktenDer zweite Teil hält leider nicht, was der erste verspricht, sondern ist einfach nur "mehr": Mehr Lisbeth mit mehr Psychosen, mehr triebgesteuerte Männer, mehr Apple-Werbung. Und vor allem länger: Obwohl sich das Buch gut liest, ist der größte Teil überflüssig und scheint ein Vorgeschmack auf Band 3 - aber so langweilig wie das Buch war, werde ich den wohl nicht mehr lesen. Ich habe nämlich schon ein leises Gefühl, was mich dort erwartet - nämlich noch mehr. Spannung pur 5 von 5 PunktenDieser 2. Teil hat mir am Besten gefallen. Er ist so spannend, auch gesprochen, dass man kaum aufhören kann, zuzuhören. |
|
|
Tiefe Wunden von Nele NeuhausBroschiert von List Tb.Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,59 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548609023, Erscheinungsdatum: Sept. 2009 |
5 Kundenrezensionen:guter Deutscher Krimi 4 von 5 PunktenKurz und bündig.Für mich war das ein echt gutes Buch. Habe es im Urlaub gelesen. Ich wede mir noch weiter Taunuskrimi von Nele Neuhaus holen. Komplexer Kriminalroman mit winzigen Schwächen! 4 von 5 PunktenNele Neuhaus kann man getrost als Shooting-Star der deutschen Krimiszene bezeichnen. Ihre Bücher sind zwar im Taunus angesiedelt, fallen aber weniger durch provinzielle Eigenheiten als durch komplexe Handlungsbögen auf. Das ist auch bei dem dritten Fall für Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff so. Dieses Mal haben sie es mit mehreren Toten zu tun, die Geheimnisse teilen, die lange zurückliegen. Es beginnt mit dem Tod Goldbergs, einem 92-jährigen Holocaust-Überlebenden. Bei der Obduktion findet sich eine Blutgruppentätowierung, die auf eine Mitgliedschaft bei der SS hindeutet. Tatsächlich stürzt Goldbergs Identität wie ein Kartenhaus zusammen, aber das ist nur der Anfang. Denn die Ermittler finden schnell heraus, das alle Fäden bei der Industriellengattin Vera Kaltensee und ihrer schrecklich netten Familie zusammenlaufen... Dieser Kriminalroman hat es in sich: Neben einer Reihe von Toten und fast noch mehr Motiven spinnt Nele Neuhaus ein dichtes Netz aus Nebenschauplätzen und -handlungen. In dieser Fülle von Ermittlungsansätzen verlieren selbst Bodenstein, Kirchhoff und das K11 von Zeit zu Zeit den Überblick und das mag auch dem Leser zuweilen so gehen. Trotzdem hat die Autorin die Leser immer wieder schnell am Wickel, denn sie versteht sich auf plastische Schilderungen und das Halten von Spannung. Dennoch wäre an einigen Stellen weniger mehr gewesen. Der Clan derer von Kaltensees ist schon unsympathisch genug -- da hätte sie sich doch die eine oder andere Macke sparen können. Ein ganz kleines bisschen ist "Tiefe Wunden" auch klischeebehaftet, doch das ist schnell verziehen, denn unterhalten kann Nele Neuhaus so gut, wie derzeit kaum eine deutsche Krimischriftstellerin. Gut gefällt mir auch, wie sie die Balance hält zwischen Polizeiarbeit und Privatleben ihrer so real wirkenden Ermittler. Zurecht sind Nele Neuhaus Krimis heiße Ware... Ein wirklich langweiliger Krimi 2 von 5 PunktenDieses Buch war in einem 3er-Set, dass ich hier erworben habe dabei. Anfangs hat es vielversprechend angefangen, doch schon nach kurzer Zeit ging es rapide bergab. Für meinen Geschmack gab es viel zu viele Charaktere, was auf Dauer sehr anstrengend ist wenn man sich sowieso nur schwer Namen merken kann. Dazu kommt, dass keine der Charaktere wirklich interessant war. Die meißte Zeit passiert nichts wirklich spannendes, da sich alles immer nur im Kreis dreht. Eigentlich wollte ich ab der Hälfte das Buch schon beenden, da ich aber die Hoffnung hatte das vielleicht doch noch etwas passiert, habe ich es als Zeitvertreib auf dem Fahrrad im Fitnessstudio gelesen. Passiert ist trotzdem nicht viel, dafür war ich aber über die Auflösung der Morde leicht postitv überrascht, wobei das die vorherigen 350 Seiten nicht rechtfertigt! Danach habe ich den Rest des Buches nur noch kurz überflogen, bis ich endlich fertig war. Wer war jetzt nochmal ... ??? 4 von 5 PunktenNachdem ich "Schneewittchen muss sterben" (auch von Nele Neuhaus) gelesen hatte, war ich begeistert vom Schreibstil der Autorin und habe mir folglich "Tiefe Wunden" gekauft. Eins gleich vorweg. So richtig hat mir das Buch dann doch nicht gefallen. Die Story an sich ist zwar immer noch recht spannend erzählt, wäre jedoch mit 100 Seiten weniger ausgekommen. Die Ermittlungsarbeiten der Kripo-Beamten Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein samt ihren Kollegen werden für meinen Geschmack etwas zu ausführlich beschrieben. Am meisten gestört haben mich die vielen Namen. Die Autorin bringt so viele Figuren in die Geschichte ein, dass ich mich mehr als einmal gefragt habe: "Wer war jetzt nochmal der oder die...?". Daher muss man schon sehr aufmerksam lesen, um nicht den Faden zu verlieren. Fazit: Gutes Buch, aber aufgrund der vielen Charaktere ein wenig verwirrend. Mich fesselt das Thema auch drei Tage später noch... 5 von 5 Punkten...da ich persönlich auch einen Faible für den Themenkomplex Drittes Reich, 2. Weltkrieg und Vertreibung habe. Zum Inhalt des Buches möchte ich mich aber nicht weiter äußern. Da dies meine erste Rezension bei Amazon ist, kurz zu meiner Person: Ich bin keine Leseratte und lese (nicht Berufliches) eigentlich nur im Urlaub. In den vergangenen Jahren habe ich die David Hunter Krimis von Simon Beckett gelesen, ergänzt durch Andreas Franz und Sebastian Fitzek. Soviel zu meinem "Geschmack". Da es in diesem Jahr von David Hunter nichts neues gab und mich "Der Augensammler" nicht so angesprochen hatte, habe ich gesucht... und "Tiefe Wunden" gefunden. Ein Krimi mit dem für mich interessanten Themenkomplex Drittes Reich, 2. Weltkrieg und Vertreibung, noch dazu mit (im weitesten Sinne) hessischen Lokalkolorit (meiner Heimat): Treffer. Und was für einer! Mich hat das Buch gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite! Natürlich gibt es viele Charaktere, die man sich irgendwie ordnen muss. Aber dafür liest man ja auch einen Krimi, bei dem man mitdenken will und gefordert ist. Zuviele sind das nicht. Auch gehört eine sorgfältige Schilderung der Polizeiarbeit für mich zu einem (guten!) Krimi dazu. Es erhöht in jedem Fall die Glaubwürdigkeit, für die auch eine schlüssige Story entscheidend ist. Und eine solche liegt bestimmt vor! Klischees kommen zwar vor, schaden aber sicher nicht. Und kleine Unstimmigkeiten - in welchem Krimi gibt es die nicht. Schmeichelt es uns "Hobbykriminologen" nicht mitunter, wenn wir mal eine kleine Unstimmigkeit in der Story aufdecken... Lediglich der "Showdown" ist etwas zu dick aufgetragen, das hätte das Buch nicht gebraucht. Aber zuviele Seiten oder langatmige Textpassagen hat das Buch nicht. Ich habe es in vier Tagen (nur abends) gelesen und auch nach vier Tagen hängt es mir immer noch nach und ich denke über die Schicksale der Protagonisten nach. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich keine Seite bereut habe, was in der Hauptsache aber wohl an der Verknüpfung der guten Krimistory mit dem o. g. Themenkomplex liegt. Aber auch ansonsten gefällt mir Nele Neuhaus' Stil sehr gut - "Schneewittchen muss sterben" und "Mordsfreunde" sind schon bestellt. Mal sehen... aber egal wie das ausgeht, "Tiefe Wunden" würde ich jederzeit wieder lesen! Vielen Dank, Nele Neuhaus, für die hervorragend in einen Krimi verpackte, mich sehr bewegende Geschichte! Ich möchte mir einen kleinen Kommentar zu einer vorherigen "Rezension" erlauben: "...als Zeitvertreib auf dem Fahrrad im Fitnessstudio gelesen." und "Danach habe ich den Rest des Buches nur noch kurz überflogen, bis ich endlich fertig war." Das kann man sich dann auch sparen und ist so sicher keine gute Basis für eine hilfreiche Rezension... Und zu ElBingeroso: er ist nicht der leibliche Onkel... ;-) |
|
|
Eine unbeliebte Frau von Nele NeuhausBroschiert von List Tb.Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,60 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548608876, Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
5 Kundenrezensionen:nicht unspannend??? 2 von 5 Punktenwer "nicht unspannend" statt einfach nur "spannend" schreibt, sollte sich über Kommafehler nicht aufregen. Davon abgesehen, ich fand es unspannend hm nicht spannend. Knapper Durchschnitt 2 von 5 Punkten"Eine unbeliebte Frau" kann mir, entgegen aller hier schon abgegebenen positiven bewertungen, nicht beliebter werden. Zu pferde- und reiterinnenlastig, wobei man sich fragt, was das ganze mit dem stoff zu tun hat. Ohne ginge es auch. Schnell, oft zu schnell wechselnde handlungsstränge, die optisch vom verlag her nicht sichtbar werden und das lesen erschweren. Sehr künstliche handlung, wenig realitätsnah, vor allem was die nicht- verfolgung der straftaten "entführung, freiheitsberaubung, schwere körperverletzung (kastration)" u.a. anbelangt. Die ermittler bleiben blasse figuren "ohne ecken und kanten", sprich: ohne eigene perönlichkeitsprofile. Stilistisch keine offenbarung für eine autorin, die laut "waschzettel" auch Germanistik studiert hat. Sie sollte lieber pferdebücher für vorrangig weibliche teenies schreiben, denn da passt auch die oft doch recht triviale ausdrucksweise besser. Das Erste - das Letzte? 4 von 5 PunktenNele Neuhaus ist mir eigentlich aufgefallen, weil ich irgendwann im Buchladen stand, "Schneewittchen muss sterben" in den Fingern hielt, den Text auf dem Buchrücken las und dachte: "Och, hört sich nett an". Da ich aber nicht unbedingt Buch Nr. 4 vor Buch Nr. 1 gelesen haben wollte, musste ich also an den Beginn der Reihe zurück - "Eine unbeliebte Frau". Und genau eben genanntes Buch ist ein recht solider Krimi geworden. Die Ermittler Oliver von Bodenstein und Pia Kirchoff haben es in ihrem ersten Fall im Taunus gleich mit einem Selbstmord und einem Mord zu tun. Charmant und recht dörflich geht es zu, die Ermittlung nimmt jedoch rasant ihren Lauf, schnell gibt es gleich mehrere Mordverdächtige. Das große Plus: Die beiden Hauptcharaktere wirken nicht aufgesetzt, sind tiefgründig genug für eine gute Serie angelegt und auch die Story und ihre Auflösung kommen (wenn auch ein wenig bieder) glaubwürdig daher. Insgesamt eine kurzweilige Mördersuche die (nicht nur) Tatort-Fans begeistern wird, manchmal vielleicht ein Eckchen zu viel viel an Geschehen, was da auf 381 Seiten zusammenkommt, auch an Verbrechen (was eine der Hauptfiguren auch selbst feststellt, siehe S.381), aber insgesamt noch sehr unterhaltsam. Solide Vier-Sterne-Krimiunterhaltung. Und zur Antwort der Frage in der Überschrift: Nette Krimilektüre, Teil 2 werde ich bestimmt irgendwann lesen, schon allein weil Teil 4 scheinbar ein echter Hammer sein soll und ich gute deutsche Krimis eigentlich mag. nicht schlecht 4 von 5 PunktenFür ein Erstlingskrimi nicht schlecht. Geschichte interessant, teilweise spannend. Handlungsort Pferdeklinik, Reiterhof, Reiterhof, Pferdeklinik. Kommissar und Kollegin recht sympatisch dargestellt. Habe mir noch den Nachfolgekrimi bestellt, da ich glaube, dass noch viel Potenzial für einen richtig guten Krimi vorhanden ist. Spannend bis zuletzt 4 von 5 PunktenEin sehr Spannender Krimi der immer wieder neue überraschende Details offeriert. Lediglich die Suche nach dem vermissten Kind wird zu beiläufig behandelt. Ansonsten sehr zu empfehlen. Andrea Eckert |
|
|
Mordsfreunde von Nele NeuhausBroschiert von List Tb.Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548608868, Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
5 Kundenrezensionen:Über Tierfreunde und Menschenfeinde 5 von 5 PunktenInhalt: Hauptkommissar Oliver von Bodenstein und Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff werden an einem Feiertag zum Kronberger Opel-Zoo gerufen. Im Elefantengehege wurde eine menschliche Hand gefunden. Kurz darauf tauchen weitere Körperteile bei den Elchen und bei den Mufflons auf. Auf einer nahegelegenen Wiese, wo täglich frisches Gras für die Zootiere gemäht wird, findet der Leichenspürhund wenig später den Rest der Leiche. Es handelt sich um den Tierschützer Hans-Ulrich Pauly. Schnell wird klar, dass es Pauly nicht an Feinden mangelte. Und in letzter Zeit hatte Pauly gleich mit mehreren Personen Probleme und Streit. Stecken Paulys Hetzkampagnen hinter dem Mord? Oder sind die Hintergründe noch viel komplexer? Mein Eindruck: Es ist beinahe tragisch: nun habe ich alle bisher erschienenen Krimis um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein gelesen und muss mich gedulden, bis Frau Neuhaus den nächsten Teil der Reihe veröffentlicht. 'Mordsfreunde' hat mich wie alle anderen Taunuskrimis der Autorin begeistert: authentische Protagonisten, sympathische Ermittler, überzeugende Szenarien, stimmungsvolle Beschreibungen, viel Spannung ohne übertriebene Schilderungen scheußlicher und blutrünstiger Details. Die Verstrickungen und Zusammenhänge zwischen den handelnden Personen sind - wie immer bei Nele Neuhaus - komplex, bisweilen verwirrend und vom Leser im Vorfeld nahezu undurchschaubar. Ein kleiner Patzer ist mir aufgefallen, der mich fast ein bisschen enttäuscht hat, denn Nele Neuhaus beweist ansonsten, dass sie außerordentlich gut recherchiert und in ihren Krimis alles stimmt: eine multiple Persönlichkeitsstörung ist NICHT 'im weitesten Sinne' eine Schizophrenie, sondern etwas ganz anderes. Mein Resümee: Sehr clever und sehr spannend! Ich empfehle allerdings dringend, die Bücher in der richtigen Reihenfolge (Eine unbeliebte Frau - Mordsfreunde - Tiefe Wunden - Schneewittchen muss sterben) zu lesen! Spannung und Humor 5 von 5 PunktenTotal Klasse, so wie die vorherigen Nele-Neuhaus-Krimis auch! Pflichtlektüre für alle Fans des deutschen Krimis! Steigerungsfähig! 3 von 5 PunktenMit ihrem aktuellen Taunus-Krimi "Schneewittchen muss sterben" sorgt Nele Neuhaus derzeit für Furore. "Mordsfreunde" ist der zweite Kriminalroman mit dem Ermittlerteam Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Ich bin sehr froh, dass ich mit dem aktuellen, vierten Krimi der Reihe begonnen habe und so neugierig auf weiteres Krimifutter der Autorin geworden bin. Hätte ich mit "Mordsfreunde" begonnen, hätte ich sicher keine große Lust gehabt, die Geschicke des Ermittlerteams weiter zu verfolgen... Nele Neuhaus kann Spannung aufbauen und Menschen so überzeugend beschreiben, dass man sie vor dem geistigen Auge mehr als schemenhaft erkennt. Auch in diesem Buch spinnt sie ein dichtes Netz von Handlungssträngen, möglichen Verdächtigen und Motiven. Sie beherrscht die Kunst der schnellen Schnitte, die den Leser bei der Stange halten, weil jede einzelne Szene dramaturgisch geschickt zu Ende gebracht wird. Trotzdem hat sie sich ein bisschen vergaloppiert und mutet dem Leser eine recht unglaubwürdige Geschichte zu. Pauly ist Lehrer und bei seinen Oberstufenschülern äußerst beliebt. Gemeinsam mit seiner Freundin führt er ein vegetarisches Bistro, in dem seine Schüler aus und ein gehen. Zusammen mit ihnen engagiert er sich in diversen Umweltprojekten, macht sich dort allerdings mit seiner unversöhnlichen Art wenig Freunde. Lokalpolitiker, ansässige Nachbarn aber auch das private Umfeld Paulys gerät in Verdacht, als die Leiche des Pädagogen in Einzelteilen auf dem Gelände des Opel-Zoos gefunden wird und es im Lauf der Ermittlungen zu einem weiteren Todesfall kommt. Während ganz Deutschland dem Freudentaumel des WM-Sommermärchens im Juni 2006 erliegt, ermitteln Bodenstein und Kirchhoff auf bewährte Art und Weise. Doch diesmal ist Pia Kirchhoff auch persönlich auf eine Art und Weise involviert, die sie desöfteren an ihrem professionellen Spürsinn zweifeln lässt... Der Kriminalroman "Mordsfreunde" sorgt für einige spannende Lesestunden, aber mit einem furiosen Showdown am Ende doch ein bisschen zu überfrachtet. Das Buch ist genau das Richtige, wenn man eine Lektüre zum Abschalten sucht, denn dank Nele Neuhaus Gabe, ihren Plot so farbig und lebendig zu gestalten, bleibt man gerne am Ball. Und nicht zuletzt kann der Leser sich in den folgenden Bänden davon überzeugen, das Nele Neuhaus erzählerisch noch reichlich Luft nach oben hat. Denn was hier vielleicht noch ein wenig hölzern herüberkommen mag, wirkt zumindest in ihrem aktuellen Kriminalroman gekonnt! Mord(s)spaß 4 von 5 PunktenNach dem Debütroman "Eine unbeliebte Frau", der zu überzeugen wusste, war es nur selbstverständlich, sich den zweiten Teil zu besorgen (und auch vorsichtshalber den dritten Teil). Auch der zweite Teil überzeugt durch die Beschreibung der Region und lässt den Opelzoo und auch die politischen Gegenheiten aus dem Jahr 2006 vor dem inneren Auge erscheinen. Die beiden Hauptprotagonisten erhalten mehr und mehr an Charakterzügen und der Leser wird im zweiten Teil auch mit mehr Informationen über das private Glück/Unglück versorgt. Leider (und hierfür einen Stern weniger) ähnelt der Aufbau wirklich zu sehr dem ersten Teil, wenn vielleicht auch nicht bewusst. Trotz alle dem macht es Spaß sich von Nele Neuhaus auf falsche Fährten locken zu lassen. Eine Verfolgungsjagd durch den Taunus am Ende des Krimis rundet die Geschichte ab. So wohl der erste als auch der zweite Band sind wunderschöne Urlaubslektüren. Und daher wird auch der dritte und mittlerweile vierte Band (Schneewittchen muss sterben) von mir gelesen. Super Buch 5 von 5 PunktenHabe das Buch gelesen, weil ich andere Rezensionen gesehen habe, welche mich ermutigt haben, alle Bücher dieser Schriftstellerin zu kaufen. Alle 4 Bücher sind toll und spannend geschrieben.Habe den kauf nicht bereut. |
|
|
Erbarmen: Thriller von Jussi Adler-OlsenTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 8,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423247517, Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
5 Kundenrezensionen:Kein Vergleich zu Stieg Larsson 2 von 5 PunktenAuf Empfehlung einer Buchhandlung habe ich das Buch gekauft. Insbesondere der Hinweis der Buchhändlerin, dass sie mehrfach während des Lesens die Lösung des Falles erahnt habe, um dann plötzlich auf eine ganz andere Spur geführt zu werden, reizte mich. Genau genommen irritierte mich der Hinweis aber letztlich. Denn ab der Mitte des Buches hatte ich die Täter bereits vor meinem geistigen Auge, wartete aber dann vergeblich darauf, dass neue Hinweise mich "erleuchten" und die eigentliche Lösung mich schlussendlich begeistert in die Hände klatschen lässt. Und dies war im Grunde auch die Spannung, die mich das Buch nicht aus der Hand legen ließ. Ich dachte permanent "Jetzt muss es doch kommen...", "jetzt haut es mich bestimmt gleich um...", aber da kam nichts. Das hat mich echt enttäuscht. Das eigentliche Entführungsmotiv war für mich zudem nur schwer nachvollziehbar. Das mache ich schlimmstenfalls mit jemandem, der mich vorsätzlich hochgradig und über viele Jahre hinweg gequält und demütigt hat, nicht mit einer Frau, die selbst durch ihren Bruder täglich an ihr Unglück erinnert wird. Erfrischend fand ich das Ermittlerpaar, insbesondere den etwas undurchsichtigen Assad, von dem ich mir gerne am Ende ein bisschen Durchsichtigkeit erwartet hätte, die sich aber nicht ergeben hat (ich hoffe doch sehr, dass ich entscheidende Hinweise auf sein Vorleben nicht vor lauter Voreuphorie auf die Falllösung überblättert habe). Unglaublich spannend! 5 von 5 PunktenAlso ehrlich: Ich bin kein Freund übertriebener Euphorie, aber dieses Buch ist dermaßen fesselnd, dass einem die Worte fehlen! Ich kann nur jedem Thriller-Liebhaber das Buch ans Herz legen, es lässt einen nicht mehr los. Ich habe es in zwei Tagen verschlungen (trotz Arbeit), obwohl ich manches Mal nach einem Kapitel eine Pause machen musste. Einfach toll! Erbarmen 5 von 5 PunktenMich hat das Buch überzeugt. In jeder Hinsicht - sei es nun der Schreibstil, die beiden Protagonisten Carl Morck und sein Assistent Assad oder die Story an sich. Natürlich weiss man relativ früh, was bzw. wer hinter der Entführung steckt - das hat mich allerdings überhaupt nicht gestört. Dazu ist das Buch viel zu kurzweilig und in meinen Augen gut durchdacht. Ich freue mich, dass die Beiden noch so viele ungeklärte Fälle auf ihrem Schreibtisch liegen haben. sympathisches Ermittlerduo 4 von 5 PunktenEher durch Zufall bin ich an diesen Krimi geraten. Der reißerische Klappentext hat mich mehr abgeschreckt als angezogen. (Eine eingesperrte und grausam gequälte Frau musste ich mir nicht unbedingt antun.) Doch zum Glück hat der Roman mehr zu bieten: Die Handlung ist abwechslungsreich gestaltet, der Spannungsbogen perfekt gebaut. Und das Beste sind die beiden Ermittler: Der Kriminalkommissar, dem alles zu viel wird und der am liebesten rauchend in seinem Kellerbüro sitzen möchte, und der syrische Assistent, der Schwierigkeiten mit der Sprache hat (sehr unterhaltsam), darüber hinaus aber ein blitzgescheiter Bursche ist. Dieser Typ ist ein echter Gewinn für den Roman; ich habe mich sehr über ihn amüsiert.Trotzdem möchte ich auch hier einen Stern abziehen, denn die Charaktere sind insgesamt ziemlich überzogen und damit nicht sehr glaubwürdig (die reiche, gutaussehende, unbemannte Politikerin, die nur für Ihren behinderten Bruder lebt - naja ...) "Erbarmen" ist ein Thriller, den man rasch und mit viel Spannung lesen kann, die Sprache ist geradlinig und weist nur selten Holprigkeiten in der Übersetzung auf. (Meine Vorrezensentin hat "Erbarmen" mit Fitzek-Krimis verglichen. Dazu kann ich nur sagen: Vergesst Fitzek mit seinen unglaubwürdigen Konstruktionen und der peinlichen Sprache. Dies hier ist eine ganz andere Liga!) nicht schlecht, aber es gibt besseres !!! 3 von 5 Punktenich habe mir das buch auf empfehlung meiner "buchhandlung des vertrauens" und aufgrund der vielen positiven rezensionen gekauft! das ermittler-duo in diesem buch ist wirklich super und das buch ist an sich gut geschrieben, aber alles in allem habe ich schon weitaus spannendere bücher gelesen! mein fazit : GUT !!!, aber nicht soo gut das ich dewegen schlaflose nächte. in freudiger erwartung bis zum nächsten buch habe :) ich denke aber ich werde mir den 2. fall (schändung) von carl mork und assad auch kaufen!! :) man weiss ja nie.... |
|
|
Verblendung (1): Roman von Stieg LarssonTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453432452, Erscheinungsdatum: Mai 2007, Auflage: Vollst. dt. Taschenbuchausgabe. |
5 Kundenrezensionen:Weniger ist manchmal mehr 3 von 5 PunktenDas Buch ist zusammenfassend recht gut. Die ersten 400 Seiten, hätte man jedoch auf 100 Seiten kürzen können! Die Familiengeschichte von ca. 50 Personen hat mich sehr gelangweilt, vor allem weil man sich sowieso nicht alles merken kann. Beeindruckend ist jedoch der Inhalt ab S. 400! Wie jedes noch so kleine Detail bei einer eigentlich aussichtslosen Suche den Hauptcharakter Mikael Blomkvist immer einen kleinen Schritt weiter bringt ist wirklich erstaunlich und reißt den Leser mit. Man begegnet in diesem Buch auch sehr außergewöhnlichen Charaktären wie Lisbeth Salander, über deren Geschichte und Beweggründe man automatisch nachdenken muss. Langweilig und langatmig 2 von 5 PunktenDas Buch schien durch die lange Platzierung in den Bestsellerlisten und der Verfilmung vielversprechend. Als ich es dann empfohlen bekam, kam ich nicht mehr drum herum. Ich lese unglaublich gerne Krimis, bin aber eine anspruchsvolle Leserin, denn wenn man sich mit Krimis und Thrillern etwas auskennt, werden Handlungen und Bücher schnell vorhersehbar. So wie dieses. Es war langweilig, der Protagonist schräg und unsympathisch und gerade die ersten, hmm, 200 Seiten tot langweilig. Aus Lisbeth hätte der Autor weit mehr herausholen können und der Plot um das Magazin Millenium ist das langweiligste und langatmigste von allem. Unterm Strich, ich habe es nicht fertig gelesen, werde mir die anderen Teile auch nicht kaufen und kann nicht verstehen, wieso ein so langweiliges Buch so viel Anklang findet... Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Gute Idee, mäßige Umsetzung 2 von 5 PunktenDas ist also der Roman, um dem so ein Hype gemacht wird. Da ich gerne anspruchsvolle Krimis lese, der Roman von Lobeshymnen überzogen wird und ich auch die Geschichte für interessant finde, hatte ich hohe Erwartungen an das Buch. Wie so oft - am Ende bin ich doch etwas enttäuscht. Bereits nach ein paar Seiten merkt man, das Larsson nicht unbedingt ein begnadeter Romancier ist. Vor allem die wörtlichen Reden in dem Buch wirken stellenweise arg konstruiert. Schlimmer ist der lange Leerlauf in dem Buch, der sich ab Seite 100 bis ca. Seite 400 einstellt. Hier geht stellenweise gar nichts voran - dann auf einmal erhöht sich das Tempo und -hoppla, so schnell schaut man gar nicht - ist das Rätsel auch schon gelüftet. Danach zieht sich das Buch zäh wie Kaugummi nochmal 100 Seiten dahin, um eine Nebenhandlung noch "zu Ende zu bringen". Dass der Autor hier bei moralischen Problemen mit zweierlei Maß misst, sei ihm verziehen. Die eher unglaubwürdig agierenden Darsteller nicht. Das erste Zusammentreffen von Mikael und Lisbeth ist so völlig unglaubwürdig, dass es schon fast ins groteske abgleitet. Und von solchen Stellen wimmelt es im Buch leider nur. Mikael kann auch scheinbar jede Frau haben, diese unterwerfen sich ihm völlig willenlos. Die Frau als Sexobjekt. Ich kann auch nicht verstehen, wie man hier dem Autor ernsthaft bescheinigen kann, eine "beissende Gesellschaftskritik" verfasst zu haben. Larsson's Kritik ist die übliche, stereotype Abhandlung: Der alte Patricharch, der sich noch um seine Arbeiter gekümmert hat, kommt gut weg, Börse ist böse, Medien bis auf eine strahlende Ausnahme zu harmlos, etc. Larssons Buch ertrinkt in Klischees, seine Geschichte ist alsbald doch vorhersehbar und wird zudem plump dargeboten. Man kann das Buch in zwei Tagen durchlesen, das möchte ich hier noch positiv erwähnen. Darum auch zwei Punkte. Wer einen anspruchslosen Krimi Lesen möchte, der schnell und einfach zu lesen - der mag zufrieden sein. Wer auf einen guten sprachlichen Stil hofft, eine komplexe Geschichte mit glaubwürdigen Charakteren, auf substantielle Kritik - der ist bei diesem Buch fehl am Platze. Verblendung 5 von 5 PunktenSelten ein sooo gutes Buch gelesen. Wer es ganz spannend mag, sollte sich dieses Buch unbedingt zulegen. Spannend bis zum Schluss 5 von 5 PunktenGänsehaut pur erlebt man bei diesem ersten Teil der Larsson-Sage. Eine klug gestrickte Geschichte, die einen nicht mehr loslässt. Wenn man einmal angefangen hat zu lesen, besteht Suchtgefahr, auch noch die letzen beiden Titel zu kaufen. Unbedingte Empfehlung |
|
...
Impressum
• Kontakt
• Startseite
• Produktkategorien
• Geschenkgutscheine
•
Auf diesen Link bitte nicht klicken Gebrauchte Bücher Bücher suchen A-Z Buch Kalender
Auf diesen Link bitte nicht klicken Gebrauchte Bücher Bücher suchen A-Z Buch Kalender
Gewisse Inhalte, die auf dieser Website erscheinen, stammen von AMAZON EU SARL.
Diese Inhalte werden so, wie sie sind zur Verfügung gestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.

