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Ich bin dann mal weg. 6 CDs: Meine Reise auf dem JakobswegAudio CD von Roof MusicPreis bei Amazon: EUR 16,45, Angebote ab EUR 13,45 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3938781378, Erscheinungsdatum: Juli 2006 |
ProduktbeschreibungRoof Music Kerkeling | Ich bin dann mal weg (6 CDs), VÃ-Datum: 15.07.06 Aus der Amazon.de-RedaktionHape Kerkeling, aus der Kirche ausgetretener Komiker, Königin-Beatrix- und Horst-Schlämmer-Parodist, Schauspieler und (Let's Dance)-Moderator, und der Jakobsweg, einer der wichtigsten Pilgerpfade überhaupt -- passt das zusammen? Auf den ersten Blick nicht wirklich. Kerkeling hat selbst seine Zweifel, als er sich in den Pyrenäen mit seinem elf Kilo schweren Rucksack Kehre für Kehre in Richtung fernes Saniago de Compostela dahinschleppt. Doch im Lauf der rund 800 Kilometer langen Tour schwinden die Zweifel, sowohl beim Autor als auch beim Leser. Die beiden passen, und wie. Der Jakobsweg ist seit knapp tausend Jahren Gegenstand unzähliger Aufzeichnungen und Bücher, gerade in den vergangenen Jahren gab es eine wahre Flut zu diesem Thema. Und doch ist Ich bin dann mal weg erfrischend anders, was an der ganz und gar typisch Kerkeling'schen Art und Weise liegt, seine rund sechs Wochen lange Tour amüsant und beschwingt, aber dennoch ergreifend und sehr persönlich wiederzugeben. Seine ungekünstelten Tagebucheinträge machen Mut, dass auch ausgewiesene Couch Potatos die durchaus vorhandenen Strapazen der Wanderung zu meistern. Strapazen lauern übrigens auch in Gestalt wenig komfortabler Unterkünfte, manch ungenießbar scheinender Mahlzeit und aufdringlicher Weggefährten. Kerkeling nimmt alle Hürden und dabei kein Blatt vor den Mund. Er beschreibt die Dinge und Menschen, wie sie sind. Demzufolge fungiert das 320 Seiten starke und mit einigen netten Fotos angereicherte Buch als ausgezeichneter und sehr detaillierter Reiseführer -- wenngleich sich im Vergleich zum Jahr 2001, in dem dieser Trip stattfand, sicherlich einiges geändert haben dürfte. Wichtiger noch ist aber die Funktion als vom Jakobsweg losgelöster spiritueller Ratgeber. Das Gute daran: Das Buch will gar kein spiritueller Ratgeber sein. Missionarischer Eifer, arrogante Besserwisserei, nervige Erleuchtungseskapaden? Fehlanzeige. Und doch geht es viel um Gott, Religion, Wiedergeburt (ein Thema, dass die Boulevardpresse dankbar aufgriff) und die zentrale Frage Wer bin ich? Seine Gedanken bringt Kerkeling in den so genannten Erkenntnissen des Tages auf den Punkt. Kostprobe vom 3. Juli: Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach herrlich verrückt zu sein! Zum Beispiel, als untrainierter Wanderer sechs Wochen lang zu wandern. -- Christian Haas 5 Kundenrezensionen:ein muß 5 von 5 PunktenDieses Buch von Hape Kerkeling ist ein wahrer Schatz der Reiseberichte, mit viel Humor, aber auch mit sehr viel Nachdenklichkeit geschrieben. Ein hervorragende Erlebnisreise auf der Suche nach Gott, sich selbst, anderen Pilgern und nach dem Sinn des Lebens. Diese Pilgerreise ist gekennzeichnet von Qualen, Selbstzweifeln, Mut, Durchhaltevermögen, Glück, Humor, Liebe und Selbstfindung! Dieses Buch muß man lesen - also lest es!!! Danke HaPe 5 von 5 PunktenDanke Hape für dieses ausergewöhnliche Werk und das Du uns an Deinem fazinierenden Weg hast teil haben lassen. Ich habe Dir jedes Wort geglaubt. Die sarkastisch-selbstkritisch verpackten Texte sind mir nur all zu gut vertraut, sie erinnerten mich stark an meine innere Stimme. Und Hut für das Überwinden des inneren Schweinehunds. HaPe Kerkeling 5 von 5 PunktenWer den HAPE mag, muß diese Buch lesen und wer ihn nicht mag auch. Das Buch ist so lustig und launisch geschrieben, dass man sich am liebsten sofort auch den Jakobsweg machen möchte. Er ist schon ein Allrounder! Zeitverschwendung 1 von 5 PunktenNun, ich kann nur von Glück reden, dass ich das Buch nicht gekauft habe, musste ich doch schon eine Lesung von Hape Kerkeling über mich ergehen lassen. Selten bin ich früher aus einer Lesung hinausgegangen, hier jedoch riss mir der Geduldsfaden nach der Hälfte der Zeit. Das Buch strotzt nur so von Floskeln und Banalitäten und bewegt sich auf dem Niveau eines Schulaufsatzes. Stellenweise erinnert es an die Inhaltsleere der 'Feuchtgebiete' von Charlotte Roche, ohne jedoch dessen stilistischen Schliff zu erreichen. Kurz gesagt: Reinster Schund! Hape's Pilgerei 4 von 5 PunktenSo! Nun hab ich es auch gelesen. Und das ziemlich schnell!Ich bin eine Hape Kerkeling Fan. Er ist sympathisch, witzig,sprachbegabt UND klug.Das hört man auch in jeder Zeile dieses Buches heraus. Man leidet regelrecht mit, wie er Berge erklimmt, einsame, nicht enden wollende Wege in brütender Hitze zurücklegt und sich zig mal verläuft. Man hat volles Verständnis, dass er nicht in den "Massenlagern" übernachtet sondern sich den Luxus des Einzel-(bzw. Drei-)Bett-Zimmers gönnt und man ist neidisch auf seine Weggefährtinnen.Die erleben seinen Humor und sein großes Herz hautnah! Trotzdem möchte ich diesen Weg niemals gehen, ICH wäre nicht stark genug! Danke für dieses Buch! |
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Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg von Hape KerkelingGebundene Ausgabe von MalikPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 13,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3890293123, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 67., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionHape Kerkeling, aus der Kirche ausgetretener Komiker, Königin-Beatrix- und Horst-Schlämmer-Parodist, Schauspieler und (Let's Dance)-Moderator, und der Jakobsweg, einer der wichtigsten Pilgerpfade überhaupt -- passt das zusammen? Auf den ersten Blick nicht wirklich. Kerkeling hat selbst seine Zweifel, als er sich in den Pyrenäen mit seinem elf Kilo schweren Rucksack Kehre für Kehre in Richtung fernes Saniago de Compostela dahinschleppt. Doch im Lauf der rund 800 Kilometer langen Tour schwinden die Zweifel, sowohl beim Autor als auch beim Leser. Die beiden passen, und wie. Der Jakobsweg ist seit knapp tausend Jahren Gegenstand unzähliger Aufzeichnungen und Bücher, gerade in den vergangenen Jahren gab es eine wahre Flut zu diesem Thema. Und doch ist Ich bin dann mal weg erfrischend anders, was an der ganz und gar typisch Kerkeling'schen Art und Weise liegt, seine rund sechs Wochen lange Tour amüsant und beschwingt, aber dennoch ergreifend und sehr persönlich wiederzugeben. Seine ungekünstelten Tagebucheinträge machen Mut, dass auch ausgewiesene Couch Potatos die durchaus vorhandenen Strapazen der Wanderung zu meistern. Strapazen lauern übrigens auch in Gestalt wenig komfortabler Unterkünfte, manch ungenießbar scheinender Mahlzeit und aufdringlicher Weggefährten. Kerkeling nimmt alle Hürden und dabei kein Blatt vor den Mund. Er beschreibt die Dinge und Menschen, wie sie sind. Demzufolge fungiert das 320 Seiten starke und mit einigen netten Fotos angereicherte Buch als ausgezeichneter und sehr detaillierter Reiseführer -- wenngleich sich im Vergleich zum Jahr 2001, in dem dieser Trip stattfand, sicherlich einiges geändert haben dürfte. Wichtiger noch ist aber die Funktion als vom Jakobsweg losgelöster spiritueller Ratgeber. Das Gute daran: Das Buch will gar kein spiritueller Ratgeber sein. Missionarischer Eifer, arrogante Besserwisserei, nervige Erleuchtungseskapaden? Fehlanzeige. Und doch geht es viel um Gott, Religion, Wiedergeburt (ein Thema, dass die Boulevardpresse dankbar aufgriff) und die zentrale Frage Wer bin ich? Seine Gedanken bringt Kerkeling in den so genannten Erkenntnissen des Tages auf den Punkt. Kostprobe vom 3. Juli: Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach herrlich verrückt zu sein! Zum Beispiel, als untrainierter Wanderer sechs Wochen lang zu wandern. -- Christian Haas 5 Kundenrezensionen:ein muß 5 von 5 PunktenDieses Buch von Hape Kerkeling ist ein wahrer Schatz der Reiseberichte, mit viel Humor, aber auch mit sehr viel Nachdenklichkeit geschrieben. Ein hervorragende Erlebnisreise auf der Suche nach Gott, sich selbst, anderen Pilgern und nach dem Sinn des Lebens. Diese Pilgerreise ist gekennzeichnet von Qualen, Selbstzweifeln, Mut, Durchhaltevermögen, Glück, Humor, Liebe und Selbstfindung! Dieses Buch muß man lesen - also lest es!!! Danke HaPe 5 von 5 PunktenDanke Hape für dieses ausergewöhnliche Werk und das Du uns an Deinem fazinierenden Weg hast teil haben lassen. Ich habe Dir jedes Wort geglaubt. Die sarkastisch-selbstkritisch verpackten Texte sind mir nur all zu gut vertraut, sie erinnerten mich stark an meine innere Stimme. Und Hut für das Überwinden des inneren Schweinehunds. HaPe Kerkeling 5 von 5 PunktenWer den HAPE mag, muß diese Buch lesen und wer ihn nicht mag auch. Das Buch ist so lustig und launisch geschrieben, dass man sich am liebsten sofort auch den Jakobsweg machen möchte. Er ist schon ein Allrounder! Zeitverschwendung 1 von 5 PunktenNun, ich kann nur von Glück reden, dass ich das Buch nicht gekauft habe, musste ich doch schon eine Lesung von Hape Kerkeling über mich ergehen lassen. Selten bin ich früher aus einer Lesung hinausgegangen, hier jedoch riss mir der Geduldsfaden nach der Hälfte der Zeit. Das Buch strotzt nur so von Floskeln und Banalitäten und bewegt sich auf dem Niveau eines Schulaufsatzes. Stellenweise erinnert es an die Inhaltsleere der 'Feuchtgebiete' von Charlotte Roche, ohne jedoch dessen stilistischen Schliff zu erreichen. Kurz gesagt: Reinster Schund! Hape's Pilgerei 4 von 5 PunktenSo! Nun hab ich es auch gelesen. Und das ziemlich schnell!Ich bin eine Hape Kerkeling Fan. Er ist sympathisch, witzig,sprachbegabt UND klug.Das hört man auch in jeder Zeile dieses Buches heraus. Man leidet regelrecht mit, wie er Berge erklimmt, einsame, nicht enden wollende Wege in brütender Hitze zurücklegt und sich zig mal verläuft. Man hat volles Verständnis, dass er nicht in den "Massenlagern" übernachtet sondern sich den Luxus des Einzel-(bzw. Drei-)Bett-Zimmers gönnt und man ist neidisch auf seine Weggefährtinnen.Die erleben seinen Humor und sein großes Herz hautnah! Trotzdem möchte ich diesen Weg niemals gehen, ICH wäre nicht stark genug! Danke für dieses Buch! |
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Unsere Erde in 365 Fotos. Geo Tischkalender: Die schönsten Impressionen unserer Erde, ein ganzes Jahr langKalender von Frederking & ThalerPreis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 14,50 ISBN: 3570196992, Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
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Diercke Weltatlas Ausgabe 2008: Mit Registriernummer für OnlineglobusGebundene Ausgabe von WestermannPreis bei Amazon: EUR 29,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3141007004, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: Jubiläumsausgabe. Sekundarstufe 1 und 2. |
5 Kundenrezensionen:Entäuschend 3 von 5 PunktenTatsächlich ist der Atlas vollgepackt mit Informationen, aber - einfache (Telefonbuch) Papierqualität, - die Farben sind viel zu stark (wie in einem Malbuch), - zu viel Information pro Doppelseite und Karte und - zu Deutschland-lastig. Inhaltlich verbessert und aktualisiert, äußerlich stark nachgelassen 3 von 5 PunktenDer Diercke Weltatlas wie man Ihn kennt, übersichtlich, informativ und in einer komplett neuen Auflage mit aktualisierten Daten. Konnte es mit meiner alten Auflage von 1992 vergleichen und da sieht man die starken Unterschiede zwischen den beiden Versionen. Leider hat sich der Atlas nur inhaltlich verbessert, äußerlich hat er stark nachgelassen. Das Papier und der Druck wirken billig und sind mit den alten Auflagen nicht mehr zu vergleichen. Dabei sollten sich die neuen Drucktechniken eigentlich positiv auswirken. Eine so schlechte Druckqualität hat dieses Werk wahrlich nicht verdient. Inhaltlich 5 Punkte, Druckqualität 1 Punkt, macht im Schnitt 3 Punkte. Für mich der Atlas schlechthin. 5 von 5 PunktenAn unserer Schule wurde der neue Diercke eingeführt, die Gründe möchte ich hier kurz umreißen: * Der neue Atlas zeigt physische- und Wirtschaftskarten gleichrangig. * Physische Kartenabbildung in hoher Qualität, mit einer aktualisierten Überarbeitung aller Ortsgrößen und -namen. * Absolut aktuelle Karten zu Siedlungs- und Verkehrsnetzen sowie korrekte Bodenbedeckung, Landnutzung und Wirtschaftsstandorte weltweit. * Differenzierter als in der vorherigen Ausgabe erscheinen mir die Dienstleistungen auf den Wirtschaftskarten, so wird hier durch neue Signaturen z.B. zwischen Finanzzentren und Medien- oder Hochschulstandorten unterschieden. * Karten im Zeitvergleich veranschaulichen die Dynamik von Räumen am besten. Ein Vergleich von "Früher" mit "Jetzt" zeigt am anschaulichsten komplexe Veränderungszusammenhänge, z.B. die "dramatische" Veränderung des Aralsees oder des Rhône-Gletschers! * Des weiteren finde ich es besonders praktisch, dass hier mit vergleichbaren Maßstäben gearbeitet wird. Der Diercke kombiniert physische Karten mit den entsprechenden Wirtschafts- und thematischen Karten in gleichem Maßstab. Das finde ich sinnvoll, denn so können sich meine Schüler immer schnell orientieren. * Das neue Innenlayout finde ich auch gut. Jetzt kann man sich mit Hilfe der farbigen Randmarkierung noch besser und schneller zurecht finden. * keine "Briefmarkenkartographie" wie in anderen Atlanten. * Logische Atlasgestaltung nach Deutschland -> Kontinente -> Erde. * Im Deutschlandteil gibt es so bspw. eine neue politische Karte, die die Kinder im Heimatkreis abzuholen vermag, eine vereinfachte physische Übersicht und zusätzliche Basiskarten zum Klima. * Im Sinne der Lernprogression wirkt auch das Baukastensystem der neuen Weltklimaklassifikation, das sich systematisch über die Klassenstufen hinweg erarbeiten lässt. * Dass die Karten klar und schnell les- und erfassbar sind, ist meiner Meinung nach den gut strukturierten Legenden, assoziativer Farbgebung, angemessener Generalisierung und zahlreichen Erschließungshilfen wie Nebenkarten und Diagrammen zu verdanken. * Sinnvoll sind auch die neuen Themenschwerpunkte zum »Globalen Wandel« z.B. die viel diskutierten Schlüsselfragen zu Ressourcenverbrauch, Migration, Klimawandel und kulturellem Wandel. Interessant sind insbesondere die Lösungsperspektiven und mögliche Szenarien, die kartographisch aufgearbeitet wurden. * Der neue Weltatlas hat ein breit aufgestelltes Internet-Angebot. Zu jeder Karte gibt es frei zugängliche Hintergrundinformationen und Materialien. Im Atlas-Impressum befindet sich ein individueller Onlinecode, mit dem ich Zugang zum sogenannten Premium-Bereich" der Diercke Webseite erhalte. * Im Premium-Bereich gibt es noch weitere spannende Software, mit der ich meine Schüler testen kann, die aber auch neue Möglichkeiten in der 3-D-Kartographie bietet. Der leicht zu bedienende Diercke Online Globus bindet bspw. alle Atlaskarten in 3-D ein und fördert die eigene Orientierung im Raum. Mit dem Diercke Coach kann das Verständnis von Atlaskarten in vielen interaktiven Lerneinheiten trainiert werden. Mein Fazit ist daher eindeutig: 5 Sterne für den neuen Diercke, der sich nun zu meinem guten braunen Diercke gesellen wird. Zweifellos das absolute Nonplusultra der modernen Kartografie 5 von 5 PunktenDoch zunächst glaubt man, der neue Diercke ist der Alte. Ein erstes Blättern lässt kaum Neuerungen erkennen, die Karten sind bekannt, das Kartenbild unverändert. Die qualitativen Veränderungen finden sich erst bei genauerem Hinsehen in zahllosen kleinen Details, die sich zu einem wahren Quantensprung summieren. Da ist das begleitende Lernheft für den Anfänger, das die Kartenarbeit, den Umgang mit thematischen Karten, dem Maßstab, den vielen Tabellen und Grafiken fast spielerisch vermittelt. Da ist die beiliegende CD, die dreistufig, vom Anfänger über den Fortgeschrittenen bis hin zum Profi, Aufgaben stellt, die es zu lösen gilt. Wer diese CD bewältigt hat, kann mit Fug und Recht von sich behaupten, mit dem neuen Diercke sinnvoll arbeiten zu können. Nicht zuletzt ist es der Premium-Online-Zugang, der mit der auf der ersten Seite aufgedruckten Codenummer möglich ist. Im Internet stellt man fest, dass ein unglaublich interessantes, vielfältiges Programm auf den Kartenfan wartet, das in punkto physischer Karten, Satellitenbildern, thematischer Karten und einem frei steuerbaren Flug über die Erdoberfläche kaum Wünsche offen läßt. Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass es sich um eine Beta-Version handelt, die im Funktionsumfang eingeschränkt ist und viele Bereiche noch nicht implementiert hat. Doch dies soll - so die Werbung - in naher Zukunft anders werden. Da der Online-Zugang zu diesem Premium-Bereich alleine bereits fünfzehn Euro kostet, ist der Preis für den Atlas von knapp dreißig Euro als sehr günstig anzusehen. Nicht zuletzt ist dem Atlas-Paket eine interessante Ausgabe des Weltatlas-Magazins Diercke 360°" beigefügt, das einige spannende Artikel enthält. Doch das Hauptaugenmerk sollte dem eigentlichen Atlas gelten. Hier finden sich auf 262 Kartenseiten eine solche Fülle an exzellenten Karten, Diagrammen, Schautafeln, Grafiken und Darstellungen, dass Monate der konzentrierten Atlasarbeit nötig sind, um sämtliche Themenfelder zu erfassen und zu interpretieren. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass es kaum eine aktuellere Darstellung der Welt in physischer, politischer und geografisch-thematischer Hinsicht gibt als im neuen Diercke. Im Einzelnen umfassen die Neuerungen dieser Ausgabe zahlreiche neue oder überarbeitete Karten, fußen auf den neuen, konzeptorientierten Kernlehrplänen der Bundesländer, behandeln neue Themenfelder und vertiefen die Bereiche Globalisierung, globaler Wandel und Nachhaltigkeit. Den bisher verwendeten Perspektiven werden neue, informative und dem jeweiligen Themenfeld angepasste Projektionssysteme hinzugefügt. Des Weiteren werden multimediale Konzepte in die Betrachtung mit einbezogen. Auch eine vereinfachte, sehr übersichtliche Navigation ist durch Farbleitsysteme und eine kapitelbezogene Griffleiste möglich. Doch der eigentliche Nutzen des Diercke ist unverändert. Man kann sich für jede Weltregion, jede Stadt, jeden Raum, jedes spezifisch geografische Themenfeld im Diercke die notwendigen, meist erschöpfenden Informationen suchen. Nicht nur im physischen Kartenbild, auch in Bezug auf Wirtschaft, Kultur und Inwertsetzung des Raumes durch den Menschen ist der Diercke Maßstab und Leitbild für Schüler, Studenten und Lehrer. Doch dieser Atlas ist mehr. Er ermöglicht es - erleichtert durch die vielfältigen Hilfen - auch dem interessierten Leser, sich in der modernen Gesellschaft zurecht zu finden und sich auf selbst erlangte Informationen berufen zu können. Neben dem Alexander" und dem Haack-Weltatlas" gehört der Diercke 2008" zweifellos zum absoluten Nonplusultra der modernen Kartografie und sollte in keinem Haushalt fehlen. Der neue Diercke - mit den alten Stärken und Schwächen 4 von 5 PunktenDer gute alte "Diercke", den die meisten aus ihrer Schulzeit kennen, ist neu herausgekommen. Aktualisiert, und doch nach dem vertrauten Konzept: eine Fülle von Wissenswertem auf vielen bunten Seiten; jeder Quadratzentimeter ist mit Informationen gefüllt, ohne daß das Ganze unübersichtlich wird; physische und thematische Karten, dazu viele viele beispielhafte Darstellungen, ob es nun die Erosion am Gelben Fluß oder der Wohnungsbau in der sozialistischen Pionierstadt Bratsk ist. Zu vielen aktuellen Themen findet man Neues im Atlas: die Bevölkerungsverschiebungen im ehemaligen Jugoslawien, die Zustände in Afghanistan, die Entwicklung Dubais... Wer alte Ausgaben des "Diercke" kennt, wird aber auch viel Vertrautes wiederfinden, z.B. die geologische Karte von Mitteleuropa oder die "Huerta von Murcia". Die gab es schon vor fünfzig Jahren im Diercke, allerdings war damals noch die Schaftrift eingezeichnet. Auch einige typische Mängel findet man in der Neuausgabe wieder, z.B. die Abneigung des "Diercke", innerstaatliche Grenzen (von Bundesstaaten oder Regionen)darzustellen: weder die Kantone der Schweiz noch die Regionen Belgiens sind eingezeichnet, obwohl sie für die Kenntnis dieser Länder wichtig sind. Nicht nachvollziehbar ist für mich auch, warum die einen Städte mit der deutschen, die anderen mit der einheimischen Form ihres Namens verzeichnet sind. Warum heißt es auf der Europakarte S. 77 einerseits Warschau, Moskau und Prag, andererseits Vilnius, Tallinn und Bratislava? Platz genug wäre da, jeweils beide Namen anzugeben. Aus einer alten Auflage scheint auch die Weltkarte zu stammen, welche die Verteilung der Religionen anzeigt. Sie stimmt einfach nicht. So sind z.B. in Kenia nur Muslime und Angehörige von "Naturreligionen" (ein veralteter Begriff!) eingezeichnet; die Bevölkerung dort besteht aber zu zwei Dritteln aus Christen. Außer auf dieser fehlerhaften Karte kommt das Thema Religion, soweit ich sehe, praktisch nicht vor, abgesehen von Karten von Belfast (!) und von Mekka (!). Das wird ihrer Bedeutung im Zeitgeschehen und an der Schule nicht gerecht. Ein klares Manko. Aktualisiert hat man ihn, den Diercke (wozu auch der im Preis enthaltene Zugangsschlüssel zum Online-Atlas gehört); verbessert leider nicht. |
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Konny Reimann. "... aber das ist eine andere Geschichte" von Tobias FriedrichBroschiert von MoewigPreis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 11,00 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3868032754, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Bodenständiger Freak mit Träumen 4 von 5 PunktenKonny Reimann ist ein Freak, bodenständig, hat Träume und traut sich was. Das er über eine der unsäglichen Auswanderer-Serien zu seinem Bekanntheitsgrad gelangt ist, habe ich erst erfahren nachdem ich durch Zufall das Buch in die Hand bekommen habe. Hier könnte es sich nämlich auch um eines dieser Lebe Deine Träume-Bücher handeln - halt nur nicht so esoterisch verquarkst, sondern aus der Perspektive eines einfachen Mannes erzählt, der statt viel zu grübeln die Dinge einfach anpackt, egal wie irre sie im ersten Moment scheinen mögen. Das ganze gespickt mit diversen unterhaltsamen Anekdoten, die einem zeigen können, dass es sich nicht um eine fiktive Geschichte sondern um ein reales Leben handelt, dass für uns so nachvollziehbar, tatsächlich gelebt werden kann. Konny Reimann - Superstar 5 von 5 PunktenWer Konny liebt, liebt das Buch ! Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und wenn man mal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Dieses Buch gehört in die TOP 10 !!! Eindeutige Kaufempfehlung !!! Schade das man keine 0 Sterne vergeben kann 1 von 5 PunktenDas ist meine erste Rezession die ich bei Amazon schreibe, da ich andere Käufer vor einem Fehlkauf bewahren möchte. Warum? Ich beziehe mich auf das Hörbuch da ich dieses gekauft habe und davon ausgehe das der Inhalt zum Buch identisch ist. Das Hörbuch ist absolut billig gemacht (wohl um schnell Kohle zuscheffeln), mal schnell ein paar Bilder rausgesucht und den Praktikanten an Photoshop rangesetzt schon war das Booklet fertig. Schlimmer ist die Sprachqualität und das Rauschen und Hallen im Hintergrund ist das nun ein Feature oder was? Ok zum Inhalt. Welcher Inhalt war meine erste Frage. Das ganze Hörbuch besteht aus sinnlosen aneinander gereihten Kapiteln. Man hat zwar versucht den "Auswanderweg darzustellen" was aber meiner Meinung nach total schiefgegangen ist. Was bitte hat ein Tornado mit einer gefressenen Gans zutun? Kann mich da mal jemand aufklären was das soll? Also die Überleitungen sind echt ne Katastrophe. Der Rest ist leider auch ned besser (außer man will 27x mal das Wort geil hören). Also ich sag nur eins schade um die Zeit. Ich dachte man erfährt was über Texas, USA etc. Aber das beste kommt ja noch: ER "Konny Reimann" beschwert sich über Zaungäste an seiner ich nenne es mal "Müllhalde" äh Gelände sorry (wer das Gelände mal bei RTL gesehen hat weiß warum), ok würde mich auch nerven aber ich hab mich ja auch nicht mit aller Gewalt in das Rampenlicht gedrängt (Kerner, RTL, Buchmesse, ...) er verdient schließlich damit sein Geld und weiß somit auch was auf ihn zukommen kann, ich finde es unterste Schublade seine Fans so zubehandeln. Ich kann nur sagen armes Gainsville ihr habt mein tiefes Mitgefühl das ihr die Reimanns am Hals habt und liebe Amazon-Kunden kauft euch lieber ein anderes gutes Buch/Hörbuch über die USA/Auswandern hier. Es gibt echt klasse Alternativen. Einfach Klasse!!! 5 von 5 PunktenWas die Familie Reimann auf die Beine gestellt hat ist einfach unglaublich. In diesem Buch ist alles beschrieben, was man wissen muss. Um nochmehr zu erfahren müsste man wohl selber hinfliegen. Wer Fan von den Reimanns ist, für den ist dieses Buch ein absolutes Muss! aber das ist eine andere Geschichte....:) Hamburger Original 5 von 5 PunktenCool, ein echtes Hamburger Original was es zu überregionaler Bekanntheit gebracht hat, in dem er einfach nur seinen Weg gegangen ist - mit vielen Ideen und einer Riesenportion Gottvertrauen. Das Buch ist gerade auch für Hamburger nette Unterhaltung und zeigt, dass auch heute die Stadt das "Tor zur Welt" ist. |
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Viva Polonia: Als deutscher Gastarbeiter in Polen von Steffen MöllerBroschiert von ScherzPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 10,80 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3502151555, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 10., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionSteffen Möller, ein Name, der wohl den wenigsten etwas sagen dürfte. Nach diesem Buch wird sich dies gründlich ändern. Der jungenhafte Mann, der uns auf dem Cover aus der Ferne mustert, hat zur Befriedung des chronisch labilen Verhältnisses zu unseren polnischen Nachbarn vermutlich mehr beigetragen, als sämtliche Kartoffelkrieger und Vertriebenen-Erikas jemals zerdeppern konnten. Angefangen hatte alles mit der leicht abseitigen Studentenidee, einen zweiwöchigen Polnischkurs in Krakau zu belegen. Was im März 1993 als Gag gemeint war, entwickelte sich zur großen Liebe eines Lebens. Man fasst es kaum, aber Möllers Vernarrtheit in die unglaublich komplexe polnische Sprache gab den Ausschlag. Heute, dreizehn Jahre später, kennt in Polen jedes Fernsehkind diesen merkwürdigen Deutschen, der als Kabarettist und Schauspieler zu einem der Ihren wurde. Und uns nun Polen erklärt. Aber wie! Wer Möller auf seiner PR-Tour durch den deutschen Talkshowdschungel erlebte, verfiel augenblicklich dem Charme, mit dem er für seine neue Heimat warb. Gängige Vorurteile (Autoklau, Tristesse pur, etc.), werden gelangweilt abgeschmettert, nur um sie durch andere, eigene, zu ersetzen. So den notorischen Aberglauben, von dem die polnische Bevölkerung in ihrer Gesamtheit fast schon voodoohaft erfasst ist. Möller liefert Beispiele gelebter polnischer Alltagsanarchie, die uns Deutsche als bedauernswerte obrigkeitshörige Hackenschläger dastehen lassen. Auch der ehemalige Sprachcoach in Möller gibt keine Ruhe. Lustige, aber hoffnungslose Vokabelübungen durchziehen sein Buch, ein linguistisches Desaster, das jeden deutschen Rachenraum übel malträtiert. Ledigleich die Lehnwörter aus dem Deutschen wie Gancegal, Hochsztapler und Szajs, erweisen sich als halbwegs brauchbar. Nebenbei - lebenswichtig! - keine Scherze treiben über Papst Johannes Paul II. Bescheidenheit, Abwesenheit von Aggressionen, gänzlich unerwarteter schwarzer Humor. Dazu der Reiz der polnischen Frauen, von Heine schon als Weichselaphroditen verehrt. Attribute, die Möller den Abschied von der deutschgrauen Ellbogenmentalität versüßten. Der Mann schafft das Positivbild einer liebenswert-schrulligen Gesellschaft, dass man noch beim Lesen die geistigen Koffer zu packen beginnt. Es lebe Polen! Vorschlag zur Güte: Wer, auch in den heiklen Fragen unserer unseligen Vergangenheit, derart sensibel, aber ohne falsche Betroffenheit die Herzen unserer Nachbarn aufschließen konnte, sollte doch gleich den Botschafterposten auf der offiziellen Ebene bekommen. Ein besserer ließe sich ohnehin nicht finden! -Ravi Unger 5 Kundenrezensionen:die Welt braucht mehr solcher Bücher 5 von 5 PunktenIch kenne beide Seiten: die ersten 14 Jahre meines Lebens verbrachte ich in Polen und die restlichen (bisher) 16 Jahre in Deutschland. Das Buch verschlang ich mit großem Interesse und war begeistert. Auch die polnische Version mit dem Titel "Polska da sie lubic" habe ich gelesen (inhaltlich fast gleich). Allerdings ist wichtig, dass jedem Leser vorher klar ist, dass Steffen Möller ein Satiriker ist und dass die Geschichten gezielt mit einer großen Portion Humor bebackt sind um sie amüsanter zu machen. ;) Die Realität? Ich denke Steffen hat möglichst gut die polnische Mentalität im allgemeinen beschrieben. Natürlich gab es auch Punkte mit den ich nicht (ganz) einverstanden war. Allerdings empfindet jeder die Dinge etwas anders und es kommt immer darauf auf den jeweiligen Bekanntenkreis an. Vergleich: Urlaubsberichte, schicke 10 Leute auf die selbe Reise und man hat mind. 3 verschiedene Meinungen. Der Auto sprach einige Dinge an, die mich bisher störten: - die Unwissenheit und Falschaussagen der Deutschen über Polen - die schlechten TV-Berichte über Polen, die keineswegs die Realität wiederspiegeln (da rege ich mich jedes Mal darüber auf!). Kein Wunder, dass kein Interesse an dem Nachbarland geweckt wird. Ich finde, dass es noch mehr solche Bücher geben sollte. Werde mich auf die Suche nach ähnlicher Lektur über andere Nationalitäten machen. Bardzo dobrze!!! 5 von 5 PunktenAlso ich kann das Buch jedem empfehlen der gerne was über die denkensweise und mentalität der Polen interessiert ist! Jedes im Buch geschriebenen beschreibungen trifft zu fast 100 % zu. Als langjähriger Hobby Pole war ich recht fasziniert vom Buch und auch von meinen erlebnissen in Polen die im Buch wiedergegeben wurden. Ein Schmunzelbuch 4 von 5 PunktenIch habe das Buch gern gelesen und es hat mich oft zum schmunzeln gebracht. Man darf natürlich keine tiefgreifende Analyse erwarten, aber das wird auch von dem Autor gleich am Anfang nicht in Aussicht gestellt. Manches war mir etwas zu platt und konstruiert, daher nur 4 Sterne, aber insgesamt ist es ein lesenswertes Buch, das helfen kann, Vorurteile abzubauen. Macht Lust auf Polen 5 von 5 PunktenDas Buch von "Herrn Steffen" hat bei mir das Interesse an Polen geweckt. Bisher war das Land - wieso eigentlich? - nicht in meinem Fokus. Viel mehr als die wohl üblichen Vorurteile und die Nachrichten im Zusammenhang mit Solidarnosz etc. kannte ich nicht. Der Autor schreibt aus sehr persönlicher Sicht, oft mit einem Zwinkern, manchmal widersprüchlich, jedoch für mich stets unterhaltsam. Das Wesentlichste ist, dass es bei mir tatsächlich die Neugier auf dieses für mich weitgehend unbekannte Land weckt. Das hätte ich vor dem Lesen des Buches offen gestanden nicht für möglich gehalten. Und weil das Buch auf diese Weise ein klein wenig zur internationalen Völkerverständigung beiträgt, bekommt es von mir auch volle fünf Punkte. nicht sehr witzig! 2 von 5 PunktenNach Auftritten des Autors in diversen Talkshows hatte ich ein witziges Buch erwartet - und bin enttäuscht worden! Möglicherweise ist es für Polen und Leute, die Polen interessiert, ein informatives Buch - aber gelacht habe ich nicht. Zwar ist der Text sehr warmherzig geschrieben, man merkt in jedem Satz, wie seht S. Möller seine neue Wahlheimat liebt, aber insgesamt fand ich es ziemlich langweilig. |
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Harenberg Premium-Kalender Eine Reise um die Welt 2009: 365 faszinierende Fotografien von Ulrike SchöberSpiralbuch von HARENBERGPreis bei Amazon: EUR 18,97, Angebote ab EUR 16,55 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3411800216, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 4., Aufl. |
2 Kundenrezensionen:Ideal für den Schreibtisch 5 von 5 PunktenDieser Kalender eignet sich prima, sich im tristen Büroalltag die tägliche Portion Fernweh zu holen und dabei unsere Welt ein wenig besser kennenzulernen. Die Bilder sind fast ausnahmslos erstklassig. DER Kalender 2006 5 von 5 PunktenDer Harenberg-Kalender "Eine Reise um die Welt 2006" zeichnet sich besonders durch eine Sache aus. Jede der 365 Fotografien ist beeindruckend und faszinierend. Jeden Tag ein neues Foto plus Text zur Sehenswürdigkeit. Die Fotos zeigen unter anderem: - Paradiesische Landschaften - Fremde Kulturen - Spektakuläre Architektur - Exotísche Tiere - Farbenprächtige Pflanzen - Geheimnissvolle Natur Zusätzlich sind Jahresübersichten für 2006 und 2007 vorhanden. Und damit der Kalender nicht umfällt, gibt es dazu eine stabile Vorrichtung zum Aufstellen mit Spiralbindung. Ich sag nur eins: Wieso wie Phileas Fogg in 80 Tagen um die Welt hetzen? Hier schaffen Sie es in 365 Tagen und sehen die schönsten Seiten unserer Welt... |
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In die Wildnis: Allein nach Alaska von Jon KrakauerBroschiert von PiperPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,59 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 349225067X, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 9 |
Aus der Amazon.de-Redaktion"Mein Gott, war er ein gescheiter Junge..." Also, warum hat Christopher McCandless eine rosige Zukunft -- College-Ausbildung, materiellen Komfort, außergewöhnliche Begabung und Charme -- gegen den Hungertod in einem ausrangierten Bus in den Wäldern von Alaska eingetauscht? Jon Krakauers Buch versucht, diese Frage zu klären, und obwohl es die Frage nicht mit Gewißheit beantwortet -- beantworten kann --, bringt In die Wildnis. Allein nach Alaska doch eine Menge Licht in die Sache. Nicht nur über McCandless' "Alaska-Odyssee", sondern auch über die Triebkräfte, die Menschen dazu bringen, aus der Gesellschaft "auszusteigen" und sich auf andere Weise auszuprobieren. Krakauer zitiert Wallace Stegners Schriften über einen jungen Mann, der in den dreißiger Jahren auf ähnliche Weise in der Wüste von Utah verschwand. "Mit 18 sah er sich in einem Traum [...] durch die romantischen Einöden dieser Welt wandern. Kein Mann, in dem noch die Essenz der Jugend fließt, hat diese Träume jemals vergessen." In die Wildnis zeigt uns, daß McCandless zwar extrem, keineswegs aber einmalig war. Der Autor macht den Eremit zu einem von uns -- etwas, das McCandless selbst nie schaffte. Am Ende des Buchs ist McCandless nicht mehr einfach ein Zeitungsausschnitt, sondern eine sympathische, seltsam anziehende Persönlichkeit. Ob er nun "ein mutiger Idealist oder ein leichtsinniger Idiot" war -- Sie werden Christopher McCandless nicht so schnell vergessen. 5 Kundenrezensionen:Verdientes Denkmal für einen außergewöhnlichen Aussteiger 5 von 5 PunktenZu den bedeutendsten traditionellen Werten der amerikanischen Nationalidentität gehört die Freiheit - Freiheit in dem Sinne, dass man sein Leben ohne Einmischung höherer Instanzen gestalten kann, wie es einem gefällt. Das kann die Freiheit bedeuten, schnell reich zu werden. Oder aber auch sich die Freiheit zu nehmen, aus der Enge des Materialismus auszusteigen. Zu denen, die letzteres radikal vollzogen haben, gehört Chris McCandless. Gleich nach seinem Studium brach der junge und mit vielen Talenten gesegnete Bursche mit seinem gesellschaftlichen und familiären Umfeld und zog sich fortan ohne ein Wort des Abschieds in ein asketisches Leben in totaler Autonomie als "Alexander Supertramp" zurück. 1992 fand man seine Leiche in einem ausrangierten Bus in der Wildnis Alaskas, in der er an Hunger und Auszehrung verstarb. Der Fall erregte in den USA einiges Aufsehen und motivierte den Journalisten Jon Krakauer zu einer Spurensuche durch McCandless` Leben. Sein Buch "In die Wildnis: Allein nach Alaska" zeichnet ein intimes Porträt dieses außergewöhnlichen jungen Menschen und nimmt den Leser mit auf dessen spannende Pilgerreise quer durch den nordamerikanischen Kontinent. Krakauer erhellt, worin McCandless spirituelle Suche bestand und reflektiert jene biographischen Wurzeln, in denen sein Wanderschicksal vorherbestimmt scheint. Das Charisma McCandless` gibt der Autor derart überzeugend wieder, dass sich der Leser auch im Nachhinein diesem nicht zu entziehen vermag und dadurch besser seine Wirkung auf jene Menschen versteht, die seinen Weg kreuzten. Krakauers kriminalistische Recherche deckt dabei die Tragik in McCandless' Tod auf, der auf einen Fehler zurückzuführen ist, dem auch einem erfahrenen Waldgänger hätte unterlaufen können. Damit wiederfährt ihm endlich Gerechtigkeit gegen die Vorverurteilungen als Geistesgestörter, Dilettant und Selbstmörder. Krakauer kommt zu dem Schluss, dass McCandless letztendlich an seinem enormen Selbstbewusstsein gescheitert ist, das in gefährlicher Überschätzung seiner tatsächlichen Möglichkeiten und Kräfte in Hybris umschlug. Die Reaktionen auf McCandless Geschichte polarisieren zwischen Bewunderung und Ablehnung. Während die einen gedacht haben, bei dem sind ein paar Schrauben locker", weckt er bei anderen trotz des tödlichen Ausgang seines Weges Bewunderung für seinen Versuch, nur von dem zu leben, was die Natur hergibt: "Ich wette, von denen, die McCandless als unfähig verschreien, hat es kaum einer versucht ... die meisten Leute haben keine Ahnung, wie schwierig das in Wirklichkeit ist. Und McCandless hat es beinahe hingekriegt.", zitiert Krakauer einen Biologen aus Alaska. Der Rezensent selbst bleibt ratlos und betroffen zurück und weiß nach der Lektüre nicht, was er von McCandless halten soll. Ist McCandless für die Verwirklichung seiner Träume zu weit gegangen? War er zu rücksichtslos gegen sich und andere, als dass er als Vorbild dienen könnte, wie wir unsere eigenen Träume verwirklichen sollen? Wie auch immer, Krakauer hat Chris McCandless ein verdientes Denkmal gesetzt und ihn eingeordnet in die lange Tradition amerikanischer Aussteiger, seit die Frontiers auf der Flucht vor dem Vormarsch der amerikanischen Zivilisation Stück für Stück nach Westen zogen. Wer Sehnsucht auf einen Trip "In die Wildnis" hat, gewinnt mit Krakauers Buch einen anschaulichen und harten Einblick darüber, was von einem Menschen dafür abverlangt wird. Das Ende eines Idealisten 3 von 5 PunktenRühmlich oder unrühmlich, das ist hier die Frage. Alex Supertramp ist ein Aussteiger par excellence, der zunächst noch die Nicht-Aussteiger für seine allmähliche Selbstverwirklichung braucht. Er ist Abenteurer, Freiheitssucher und mit wenig gibt er sich nicht zufrieden. Er will seine Wünsche auf die Spitze treiben. Er sagt dem Materialismus ab, den Zwängen und Lügen der amerikanischen Gesellschaft und versucht in die Natur auszubrechen, hin zum "wirklichen" Leben. Zu spät begreift er, dass die Natur auch kein Garten Eden ist und dass manche Errungenschaften, nicht so sehr der Zivilisation, sondern der Sozialisation durchaus Sinn machen. Das ist ein überraschendes Ende, das Krakauer mit Hilfe von Tagebuchnotizen des tödlich Verunglückten beschreibt, das Alex nimmt, denn er will aussteigen vom Aussteigen. Alex` Ende ist grausam und zeigt, dass man die Wildnis nicht romantisieren kann. Hier von einem "Unglück" zu reden, wäre vielleicht nicht die richtige Wortwahl. Hätte Alex auf solch sinnvolle Artefakte wie eine Landkarte, die er absichtlich zurücklässt, nicht verzichtet, oder sich zumindest genauer über die örtlichen Verhältnisse erkundet, hätte er sich leicht retten können. Erfahrene Abenteurer planen immer Notfälle mit ein, wenn sie ihre Sondertouren machen. Idealismus braucht Kohlehydrate notwendiger wie menschliche Wärme! Hier war Alex zu blauäugig, überambitioniert, vielleicht auch einfach dumm. Ja, übertriebener Idealismus ist manchmal nichts als Dummheit. Es wäre aber falsch den jungen Mann zu verurteilen, er hat seine Entscheidungen getroffen und dafür bezahlt. Hat er die Selbstbestimmung gefunden? Nein, denn der Mensch kann nicht für sich existieren; die Freiheit, die manche suchen, ist nur ein Abstraktum, und die Natur ist gar nicht nett! Und in sich selbst findet der Mensch auch keine "Freiheit". Insoweit hat Alex genug Zeit für Meditation gehabt, um das festzustellen. Dafür gebührt ihm mehr Achtung als denen, die ihr Leben mit Meditation zubringen und dennoch nichts dazulernen. Die Natur ist so wie sie ist. Und ohne den Mensch ist sie gar nichts. Die Natur ist für den Mensch da, aber sie weiß nichts davon. Aber der Mensch muss es wissen! Der Aufenthalt in der Natur gibt einem wunderbare Gelegenheit über sich nachzudenken. Krakauer lässt durchblicken, dass Alex sein Ziel erreicht haben könnte, seinen Idealismus ganz, bis zum leider bitteren Ende auszuleben. Er gleicht darin im Grunde auch nur den viel gescholtenen Bergsteigern, die trotz der Risiken unbedingt das extreme Erlebnis haben müssen. Dabei bleibt nur die Hoffnung, dass anstelle der romantischen "Verklärung eines Lebens in der Wildnis oder der angestrebten Einheit" mit der Natur - eine Sache, die es natürlich nicht geben kann - , sich im Angesicht des sicheren Todes die schlichte Erkenntnis durchgesetzt hat, dass ein Leben, das lieben und geliebt werden kann, das sinnvollste oder lobenswerteste ist. Immerhin eine Menge Erkenntnisse für einen jungen Mann unserer Tage. Ein lesenswertes Buch. Aus den Tagebuchaufzeichnungen hätte Krakauer mehr machen können. Aber vielleicht wollte er nur der Versuchung widerstehen zu viel hineinzuinterpretieren, ist er doch selber ein Mitglied im Club der Extremisten, jedenfalls bis zur Everestragödie, die er nur knapp überlebt hat, gewesen! Am Ende werden sie alle klein, spätestens im Angesicht des Endgültigen! Super Buch über einer Aussteiger der ein paar fatale Fehler machte 5 von 5 PunktenJon Krakauer schafft es in dem Buch wieder einmal einen Tatsachenbericht spannend und informativ zu beschreiben. Dabei macht es überhaupt nichts, daß man den Ausgang der Geschichte schon kennt. Trotzdem will man wissen, was dem jungen Mann in der Wildnis passiert ist. Man stelle sich einmal vor: Chris McCandless hat gerade einen erstklassigen College-Abschluß gemacht, lebt in einer normalen bürgerlichen Familie und soll demnächst an der Universität studieren. Dann beschließt er seine gesamten Ersparnisse Oxfam zu spenden und auszusteigen. Erst zieht er durch die USA und macht eine Reihe von Bekanntschaften. Allerdings ist es sein Traum den Stampede-Trail in Alaska zu erkunden. Dabei will er sich auf das Notwendigste beschränken, d.h. er will für seine Nahrung selbst sorgen und sich von den vorhandenen Tieren und Pflanzen ernähren. Durch kleine Fehler kommt Chris in eine lebensbedrohliche Situation, die er dann auch nicht überlebt. Krakauer beleuchtet, wie es dazu kommen konnte. Dabei versucht er so objektiv wie möglich zu erläutern, ob es sich bei Chris nur um einen unvorbereiteten Spinner handelt, der in der Wildnis nichts zu suchen hatte und selbst Schuld an seinem Tod ist oder ob er einfach nur Pech hatte und nie vor hatte sich ernsthaft in Gefahr zu bringen. Ein wirklich tolles Buch, daß inzwischen auch von Sean Penn verfilmt wurde. Tiefer als der Film 5 von 5 PunktenWer den Film mag und noch mehr über Chris, seine Lebensumstände und Philosophie erfahren möchte, sollte dieses Buch lesen. Der grosse Unterschied zum Film ist eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Chris Lebensweise, nachdem er (Chris) von vielen als pubertärer Spinner abgetan wurde. Krakauer weiss diese Thematik strukturiert und mit vielen Parallelen (u.a. mit seinem eigenen Leben) zu behandeln. Wem im Film die Tränen in den Augen standen, als Franz Chris verabschiedete, wird noch mehr berührt sein, wenn dessen Nachgeschichte erzählt wird - nur ein Beispiel von vielen, im Buch doch tiefergehenden Ausführungen über Chris Leben. Zu wenig Tiefgang 3 von 5 PunktenDie Grundgeschichte des Buches hat mir sehr gut gefallen. Das was ,,Alex" sich in seinem Leben gewagt hat und die Tatsache, dass er sich getraut hat so zu leben, wie er es möchte, finde ich beeindruckend. Aus literarischer Sicht allerdings betrachtet bin ich der MEinung, dass das Buch viel zu wenig Tiefgang besitzt. Orte werden nicht präzise genug beschrieben, man kann sich in die Geschichte nur wenig hineinleben. Man hat keine richtigen ,,Bilder vor Augen". Daher nur 3 Sterne |
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Gault Millau WeinGuide Deutschland 2009: Die 842 besten Weinerzeuger und 5709 Weine verkostet und bewertet von Armin Diel, Joel PayneBroschiert von Christian VerlagPreis bei Amazon: EUR 29,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3884729128, Erscheinungsdatum: November 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDie einzige Gefahr, die der Gault Millau. Weinguide Deutschland 2005 in sich birgt, ist, dass sich der Leser gleich nach dem Aufschlagen des Buches festliest. Stellt er doch einen Leckerbissen dar für all diejenigen, die sich intensiv und systematisch mit deutschen Weinen beschäftigen möchten. Es gibt unter anderen die Winzer des Jahres, Aufsteiger des Jahres sowie die Entdeckung des Jahres -- Siegerweine, Spitzenreiter und Spezialisten-Listen, die darauf warten, durchgesehen, gegenübergestellt und verglichen zu werden. Die größten Schnäppchen locken zum Kauf. Die süffigsten Schoppenweine, die Lieblingssekte oder die besten Winzerbrände verführen zum Ausprobieren. Gault Millau. Weinguide Deutschland 2005, das bedeutet geballte Information auf achthundert Seiten im Format von ca. 21x15 cm. Alphabetisch angeordnet werden die einzelnen Weinregionen vorgestellt, ebenso wie die einzelnen Weingüter nebst allen wichtigen Hinweisen vom Geschäftsführer bis hin zu den Öffnungszeiten und Internetadressen. Die Weine sind in einem übersichtlichen Punktesystem eingestuft, vom alltagstauglichen Getränk bis hin zum perfekten Wein, der fast jeden Preis rechtfertigt. Eine Traube bis zu fünf Trauben, die Weltklasse attestieren, erhalten die Hersteller als Auszeichnung. Wie lange der Wein trinkbar ist, kann ebenso nachgeschlagen werden, wie der Preis des jeweiligen Tropfens. Eine Auswahl von schwarz-weiß abgebildeten Weinetiketten erfreut das Auge ebenso wie das übersichtliche Seitenlayout. In dieser zwölften Ausgabe des WeinGuide finden sich zudem eine Reihe von Neuerungen. Er listet nun auch für jedes Anbaugebiet die besten Lagen auf, wobei man sich an den Klassifikationsergebnissen des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) orientiert. Ebenfalls neu: Die gastronomischen Empfehlungen, die für die betreffenden Weinbaugebiete gegeben werden. Diese beschränken sich allerdings auf die jeweilige Nennung von Restaurants etc. Hier wäre ein Hinweis auf Spezialitäten der angeführten Häuser ein sinnvoller Zusatz. Dass ein solcher WeinGuide nie abgeschlossen sein kann, versteht sich von selbst. Und so sind die Autoren ausdrücklich für Hinweise und Ergänzungen aus der Leserschaft dankbar. Gault Millau. Weinguide Deutschland 2005, unentbehrlich für alle, die auf der Suche nach fundierten, übersichtlichen Informationen und Hintergründen zu deutschem Wein sind. --Anne Hauschild 5 Kundenrezensionen:Jedes Jahr aufs Neue ein Muss für Weinliebhaber! 5 von 5 PunktenAuf die neueste Ausgabe des Gault Millau "Wein Guide Deutschland" freue ich mich jedes Jahr aufs Neue. In meinen Augen ist er ein Muss für jeden kultivierten Weintrinker, weil man sich auf die Beschreibungen der Weine in der Regel verlassen kann und bei Wein-Bestellungen selten böse Überraschungen erlebt. Die besten 855 Weinerzeuger des Landes werden vorgestellt und 6.569 Weine, die vorab verkostet wurden, werden hier bewertet. Armin Diel und Joel Brian Payne sind die Hauptautoren dieses Weinführers. Über ihre Vita liest man gleich zu Beginn Essentielles. Anschließend erfährt man, wer vom WeinGuide zum Winzer des Jahres gekürt worden ist. Diesmal ist es Bernhard Huber vom Weingut Bernhard Huber in Malterdingen , Baden. Man erfährt, dass er die deutsche Rotweinrevolution stark inspiriert hat und seinen Vorbildern aus Burgund seit Jahren schon gerecht wird, diese nicht selten sogar übertroffen hat. Aufsteiger des Jahres sind Frank und Marc Adeneuer vom Weingut J.J. Adeneuer - Ahrweiler, Ahr . Auch Sie gingen mit delikaten Spätburgundern auf die Überholspur. (Ich teste jährlich auf der VDP - Weinverkostung in Bad Kreuznach deren Weine und finde übrigens schon seit langem, dass sie Meyer - Näkel durchaus das Wasser reichen können). Die Entdeckung des Jahres ist Michael Trenz, vom Weingut Trenz in Geisenheim-Johannisberg, Rheingau. Gutsverwalter des Jahres ist Karl-Heinz Rebitzer vom Fürstlich Castelschen Domänenamt, Castell Franken. Stephane Thuriot vom Hotel -Restaurant Königshof , München, ein charmanter Franzose von der Loire, wurde zum Sommelier des Jahres gekürt . Die interessanteste Weinkarte des Jahres besitzt Josef Laufer vom Hotel -Restaurant Zum Krug, Eltville- Hattenheim. Übrigens, ein sehr schönes Lokal, das sich nicht nur der Weinkarte wegen aufzusuchen lohnt. Die Stars der deutschen Weinszene lernt man dann in der Folge fotographisch kennen. Anschließend wird der Leser über die dreizehn Anbaugebiete in Deutschland und die wichtigsten Rebsorten aufgeklärt. Man erfährt ausführlich, wie man den WeinGuide lesen soll. Die Klassifizierung der Erzeuger, die Benotung der Weine und die Auflistung der besten Weingüter , auch die Sieger des Jahres werden dem Leser gut nachvollziehbar präsentiert, die Lieblingssekte und Siegersekte der Vorjahre genannt, Siegerweine und die Spitzenreiter im Rotwein- und Weißweinbereich ( nach Traubensorten differenziert) sind aufgelistet, auch auf Schnäppchen wird im Vorfeld hingewiesen. Es folgt der WeinGuide. Hier erfährt man alles Wesentliche über die Regionen, die Erzeuger und ihre Weine. Man erhält jeweils die Anschrift des einzelnen Weingutes, eine kurze Erklärung, wie man zum Weingut hingelangt, erfährt die Verkaufszeiten, die Historie und wird auf Sehenswertes hingewiesen. Rebfläche, Jahresproduktion, beste Lagen, Rebsorten, Durchschnittsertrag sind für den Leser kein Geheimnis mehr. Auch erfährt man, wie die besten Weine eines Weingutes schmecken und was man dafür bezahlen muss. In kleinen Aufsätzen liest man Wissenswertes über die einzelnen Weinregionen im beschriebenen Jahr , mit Kopfzeilen, wie etwa Sachsen: Duett an der Spitze ( Schloss Proschwitz und Zimmerling stehen ungefährdet vorne) oder aber Mosel: Das Auslese-Jahr ( Oliver Haag in Brauneberg stellt eine fantastische Kollektion vor). Für mich ist es immer wieder interessant die Bücher der unterschiedlichen Jahre textlich zu vergleichen, die Beurteilungen zu studieren, Weine zu ordern und zu testen, ob die Aussagen stimmen. Erfreulicherweise treffen sie tatsächlich meistens zu. Deshalb auch liebe ich den Gaullt Millau WeinGuide, den ich bei Ausflügen in Deutschlands pittoreske Weingegenden immer bei mir trage und dies bislang noch nie bereut habe. Sehr empfehlenswert! Glaubhaft und kompetent 4 von 5 PunktenAuch wenn ich die "Affenliebe" der Redaktion für das rheinhessische Weingut Keller nicht nachvollziehen kann und auch sonst nicht mit allen Urteilen einverstanden bin - diesen Wein Guide möchte ich nicht missen, auch oder weil man sich über seine Wertungen streiten kann. Aber dies ist dann eben meist ein sinnvoller Streit um Stil und Auffassungsfragen. Was ich vermisse, sind konkrete Degustationsnotizen wenigstens zu den wichtigsten Weinen der genannten Betriebe. Das Verkostungspensum von 4.475 Weinen von 663 Erzeugern ist bei zwei Cheftestern und sechs fachkundigen Mitarbeitern im übrigen durchaus glaubhaft. Was mir beim Gault Millau besonders wichtig erscheint: bei den Newcomern und Aufsteigern liegt die Redaktion fast immer goldrichtig. Da gibt es auch für den Branchenkenner jedes Jahr neues zu entdecken. Um so mehr für den Normalverbraucher. Beispiele gefällig? Die schnelle Reaktion auf den Qualitätsaufschwung bei von Kesselstatt (Aufsteiger an der Saar) z.B.. Oder der Rainer Schnaitmann aus Württemberg, der Aufsteiger aus Württemberg. Ein Volltreffer! Ebenso in Baden: Achim Jähnisch, Martin und Fritz Wassmer. Da darf man auch mal den Premierenauftritt der vielleicht wichtigsten Neuentdeckung des Jahres verpennen. Ich meine das Weinkontor von Dirk Würtz, das man beim GM vergeblich sucht. Der Klassiker 4 von 5 PunktenAlle Jahre wieder und jedes Jahr ein kleines bisschen besser und zuverlässiger. Ob die acht Weingüter, die mit fünf Trauben ausgezeichnet sind, nun wirklich die deutsche Weltklasse repräsentieren oder doch nicht, darüber liesse sich sicher trefflich streiten. Ich persönlich halte die Hälfte davon für überflüssig und sehe vier andere an ihrer Stelle. Aber da sich diese alle im zweiten Glied der exzellenten Betriebe mit vier Trauben befinden, mag ich nicht hadern und buche dies unter "man kann es auch so sehen". Wichtiger ist die weitgehende Vollständigkeit. Kaum ein nennenswerter Betrieb fehlt. Der eine oder andere Erzeuger muss ein bisschen (zu)lange schmoren, bis ihm der Traubenlorbeer zuteil wird, aber eine gewisse konservative Haltung hat einem solchen Guide andererseits noch nie geschadet. Unverzichtbares Nachschlagewerk für Wein-Genießer 5 von 5 PunktenMit dem Jubiläumsband Ausgabe Nr.10 präsentiert sich der "Gault Millau Weinguide 2003" mit neuer Titelgestaltung. Ansonsten sind Form und Inhalt bis aufs i-Tüpfelchen gleich geblieben. Auch die Anzahl der Seiten hat sich im Vergleich zur Edition 2002 nicht geändert. Mit 663 besprochenen Winzern wird ein neuer Rekordstand erreicht, dafür ist die Zahl der verkosteten Weine leicht gesunken. Wie man von den Herausgebern Armin Diehl und Joel Payne gewohnt ist, wird dem Leser eine nahezu vollständige Palette der deutschen Spitzenweine und ihrer Erzeuger geboten. Besprochen werden hauptsächtlich die Weine des Jahrgangs 2001. Rotweinfreunde müssen sich allerdings noch ein wenig gedulden: Aufgrund längerer Fassreife sind viele der edlen Tropfen erst im "Gault Millau 2004" zu finden. Nach dem problematischen und manchmal etwas "grünen" Weinen des Jahres 2000 sollte der 2001er für Winzer, Konsumenten und Kritiker eigentlich durchweg Anlass zur Freude sein. Vor allem in den klassischen deutschen Anbaugebieten wie Rheingau und Mosel-Saar-Ruwer zählt 2001 zu den sehr guten Jahrgängen. Leider jedoch konnten einige Erzeuger - darunter auch ein paar Betriebe mit Kultstatus - die in sie gesetzten Erwartungen nicht immer erfüllen. In solchen Fällen nimmt der Gault Millau (wie gewohnt) kein Blatt vor den Mund. Wo Fehler und Mängel auftreten, werden sie unverblümt beim Namen genannt. Dies geschieht aber stets in sachlicher, nüchterner und durchaus konstruktiver Weise, meist verbunden mit dem Wunsch, dass sich die Dinge bald zum Besseren wenden mögen. Man hat dem "Gault Millau" mitunter vorgeworfen, dass er zu oft und zu schnell kritisiert. Dieser Meinung kann ich mich nicht anschließen. Soweit ich das beurteilen kann, sind die Herausgeber um Objektivität bemüht, auch was die verschiedenen Geschmackstendenzen (also trocken oder edelsüß) betrifft. Eine eindeutige Stellungnahme zu Produkten, die nicht gewisse Qualitätsmaßstäbe erreichen, ist mir bedeutend lieber als ein in gewundenen Sätzen verpackter "Verniedlichungsjournalismus" oder gar eine ungehemmte Lobhudelei, wie man sie in der Wein-Szene gelegentlich auch antrifft. Klar hat sich der "Gault Millau" mit dieser Einstellung nicht nur Freunde gemacht. Für den Verbraucher bleibt das Buch jedoch ein Glücksfall: Eine so umfassende und professionelle Darstellung der aktuellen deutschen Weine gibt es im hiesigen Sprachraum wohl kaum ein zweites Mal. Auf gewohnt hohem Niveau 4 von 5 PunktenDer Gault-Millau-Weinführer Deutschland ist mittlerweile das Referenzwerk für deutsche Tropfen. Das hat seinen Grund nicht nur in der Tradition, die das jährlich neu aufgelegte Buch bereits hat. Es liegt auch an der fachlichen Kompetenz der Autoren: Man fällt eigentlich nicht rein, wenn man ihren Tipps für gute Produzenten und Weine folgt. Der Führer ist schön gegliedert in regionale Kapitel, die mit einer Einleitung versehen sind. Kapiteln Die einzelnen Winzer werden alphabetisch aufgeführt, versehen mit einer Betriebsbewertung von 1 bis 5 Weintrauben und ausgesuchten Weinen des letzten oder vorletzten Jahrgangs. Jedem Winzer widmen die Autoren ingesamt meist eine Seite; bei herausragenden Betrieben können es auch mal zwei sein. Die "zweite Garde", die es (noch) nicht in die Bestenliste geschafft hat, wird auch nicht vergessen und am Ende der jeweiligen Kapitel abgehandelt. Das Buch enthält zudem eine Hitliste der besten deutschen Weine des Jahrgangs, geordnet nach Rebsorte, sowie besondere Auszeichnungen für einzelne Winzer ("Winzer des Jahres", "Aufsteiger des Jahres"). All wunderbar also? Nicht ganz. Es fehlt eine Beschreibung der verkosteten Weine, stattdessen werden nur Noten verteilt (auf der Parker-Skala von maximal 100 Punkten) für die 5 bis 15 besten Weine der Kollektion eines Winzers. Wer den Führer regelmäßig kauft, dem fällt auch auf, dass die Betriebsbeschreibungen bis auf ein, zwei Absätze jedes Jahr gleich sind; auch hier würde sich mancher Leser freuen, mal etwas Neues von einem Winzer zu erfahren. Schließlich haben die Autoren für meinen Geschmack zu sehr die Tendenz, sich bevorzugt mit den (zugegebenermaßen leckeren) edelsüßen Auslesen, Beerenauslesen, Eisweinen und Trockenbeerenauslesen zu beschäftigen, die meist bei 50 Euro pro Flasche und mehr angesiedelt sind und in kleinen Mengen produziert werden. Viele interessante andere Weine eines Winzers werden deswegen oft gar nicht gelistet, obwohl sie es verdient hätten und ein breiteres Publikum ansprechen. Vielleicht wäre es möglich, dem Weinguide 2005 ein paar Seiten mehr zu verpassen, damit Platz ist für Degustationsnotizen und mehr Weine. Alles in allem: Wer den deutschen Wein (wieder-) entdecken möchte, dem sei der Gault-Millau-Führer wärmstens empfohlen! |
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Wo ist meine Schwester?Gebundene Ausgabe von OetingerPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 13,04 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3789169404, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-Redaktion„Wo ist meine Schwester?” Das fragt sich ein Mausjunge in diesem außergewöhnlichen Buch. Dauernd ist sie weg, immer muss man sie suchen! Zusammen mit seinem Opa macht er sich in einem Birnenballon auf die Reise. Dabei erfährt man nach und nach mehr über das recht ungewöhnliche Mausmädchen. Doch am Ende findet ihr Bruder sie an einem Ort, der gar nicht so ausgefallen ist ... Diese kleine Geschichte zweier Geschwister ist bezaubernd, aber trotzdem nicht viel mehr als ein Vorwand für Nordqvist, seine Bilderwelten in bisher noch nicht da gewesener Fülle vor staunenden Kindern und Erwachsenen gleichermaßen auszubreiten. Auf jeder der riesigen Doppelseiten – jede einzelne Seite hat annähernd DIN-A3-Format – gibt es so viele kleine Geschichten und Bilder, dass man sie stundenlang betrachten kann, ohne alles zu entdecken. Da gibt es zum Beispiel kartenspielende Hühner, ein Spielfeld voller Mönche, riesige Kronkorken im Hinterhof eines winzigen Hauses, einen Zwerg in einem Gurkenauto, Fantasietiere in Käfigen, die an Säulen an einem Wald hängen, eine Wasserzirkusshow in einem Riesentopf, der von einer Schildkröte gezogen wird, kämpfende Ritter auf Schnecken ... Jedes Kind kennt Sven Nordqvist – zum Glück, denn seine Bücher um Pettersson und Findus sind mit ihren warmherzigen Geschichten und der Fülle an zu entdeckenden Details einzigartig in der an schönen Büchern nicht eben armen Bilderbuchlandschaft. Mit diesem Buch für Kinder ab fünf Jahren jedoch hat Nordqvist seine Liebe zu traumartigen, opulenten Bildern mit ungewöhnlichen Nebengeschichten in unzähligen Detailzeichnungen auf eine neue Ebene gehoben. Die Geschichte selbst ist hier nur Zugabe, sie verbindet die einzelnen Zeichnungen. Nordqvist, so erfährt man hinten im Buch, hat sie erst spät hinzugefügt. Ihm kam es auf die Bilder an: Er schafft auf jeder Doppelseite neue surreale Traumwelten. Manchmal erinnern sie an Dalì, wirken aber nie erschreckend oder bedrohlich. Hundertprozentig Nordqvist eben. In dieses riesige Bilderbuch, das mit dem schwedischen August-(Strindberg-)Preis ausgezeichnet wurde, kann und möchte man sich sofort stundenlang versenken, egal ob man fünf oder fünfzig Jahre alt ist. Und Nordqvist sorgt dafür, dass man dabei aus dem Staunen nicht mehr heraus kommt. -- Gabi Neumayer 4 Kundenrezensionen:Schönes Märchenbuch für klein und groß! 5 von 5 PunktenWunderschön gestaltetes Märchenbuch für klein und groß. Man ist fasziniert von den großen, bunten Bildern und der Geschichte die erzählt wird. Man fühlte sich in seine Zeit als Kind zurückversetzt :-). Sehr zu empfehlen, super Qualität, Liebe zum Detail in jedem Fall und bis zum Ende. Opulenter Bildband über eine ganz besondere Suche 5 von 5 PunktenZu Recht erhielt der Autor Sven Nordqvist den Astrid Lindgren Preis für sein Gesamtwerk, denn seine Bilder sind surreal und doch so voller Wahrheit. In seinem Bildband WO IST MEINE SCHWESTER?" zeigt er wahres Talent und Könnerschaft. Wer träumen mag und kann, wird davon getragen werden von der Inspirationskraft seiner Bilder und der wunderschönen dazugehörigen Geschichten. WO IST MEINE SCHWESTER entstand zuerst allein durch die Bilder, die daugehörige Geschichte gab es am Anfang noch gar nicht. Hier hat Sven Nordqvist etwas sehr schönes geschaffen, Bilder, großformatig, voller Magie und Schönheit, für jung wie auch für alt geeignet. Der kleine Maus Bruder sucht seine Schwester - im Haus, im Garten, am See, auf der Weide, in den Bergen und in der Stadt - doch die kleine Schwester scheint unauffindbar - wo ist sie nur? Fast wie bei den berühmten Wimmelbüchern gibt es in den Bildern von Sven Nordqvist viel zu entdecken - wunderschöne Orte zum Träumern und sich selbst verstecken. WO IST MEINE SCHWESTER ist ein prachtvolles Bild-Buch mit viel Inspirationskraft und einer großen Handvoll Kreativität. Sehr empfehlenswert! "Es wäre aber gut zu wissen, ob wir hinter einem Meer oder einem Sofa suchen müssen" 5 von 5 PunktenWer die Geschichten von Petterson und Findus kennt, weiß, dass der sympathische schwedische Zeichner Sven Nordqvist viel Wert auf Details legt. Neben der eigentlichen Handlung treiben auch immer Trolle ihr (lustiges) Unwesen oder es steht eine riesige Kaffeetasse in der Ecke und ähnliche drollige Einfälle. Das neue Bilderbuch von Sven Nordquist "Wo ist meine Schwester?" hat dem Zeichner offenbar Gelegenheit gegeben, seiner Begeisterung für die Vermischung von Traum und Wirklichkeit und komischen Nebenschauplätzen freien Lauf zu lassen. Die Geschichte von einem Mäusejungen, der seine große Schwester sucht, spricht vor allem durch ihre Bilder, die den Bereich des Phantastischen berühren. Die Suche gestaltet sich nicht ganz einfach, bewegt sie sich doch zwischen den geheimnisvollen Welten von Tagtraum und Vorstellungskraft. Es sind Bilder in denen der Leser, ob jund oder alt, durchaus spazieren gehen kann und das ist nicht nur auf das große Format dieses Bilderbuchs bezogen. Ein bisschen von Dali, allerdings ohne Schreckensvisionen, und immer mit einem ironischen Augenzwinkern gezeichnet, findet man in dieser Geschichte. Sven Nordqvist hat sich bei diesem Buch ganz bewusst entschieden, erst die Bilder zu malen und dann den Text zu erfinden. Auch der Leser ist eingeladen, hier seine Phantasie spielen zu lassen und die Bilder selbst zum sprechen zu bringen. Man darf gespannt sein auf schlafende Könige, Regenbögen in der Nudelmaschine, Dracheneier und Onkel und Tanten, die Birnenbutzen und Tannenzapfen abbekommen. ein wunderbares "kinder"buch! 5 von 5 Punkten"wo ist meine schwester" ist definitiv eines der gelungensten sven-nordqvist-bücher. vor allem, wenn man weiß, dass der die idee zu diesem buch schon vor über 25 jahren hatte, jedoch aus unterschiedlichen gründen erst jetzt vollendet hat, was er damals begonnen hat (näheres dazu erläutert er am ende im buch). es handelt von einem kleinen mäusejungen, der mithilfe seines onkels oder großvaters (das erfährt man nicht so genau) und dessen ballon auf die suche nach seiner schwester geht, die er einfach nicht finden kann, weil sie sich mal wieder irgendwo versteckt hat. er fährt mit dem ballon alle möglichen ecken ab, die ihm so einfallen und bei diesem streifzug erhält man einblick in diese ganz besondere welt... es handelt sich um ganz grandiose wimmelbilder auf denen man wirklich SO viel entdecken kann, dass man mit sicherheit bei jedem aufschlagen etwas neues findet. die bilder sind sehr fantasievoll und gehen auf sehr märchenhafte weise ineinander über. auf jedem neuen bild soll die schwester des kleinen mäusejungen zu finden sein, mir ist es jedoch erst bei einem gelungen, so sehr wimmeln diese wunderbaren bilder! die geschicht an sich ist eher klein gehalten, mit wenigen sätzen und ist aus der sicht eines kleinen kindes, das alles was die große schwester so erzählt hat als vollkommen wahr annimmt und deswegen auch in den entlegensten winkeln (z.b. wolken) nach ihr sucht, weil sie einmal zu ihm gesagt hat, dass man dort fliegen kann... ein wirklich wunderschönes buch zum vorlesen und anschauen! auch für erwachsene uneingeschränkt empfehlenswert! ;o) |
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