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Produkt-Bild: Zimt und Koriander

Zimt und Koriander

DVD von ALAMODE-FILM
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 5,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Zimt und Koriander
  • FSK 0

Produktbeschreibung


Alamode Film Zimt und Koriander, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 30.11.05
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Es war einmal...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Es war einmal ein Land, in dem Bürger unterschiedlicher Nationalitäten und Religionen friedlich zusammengelebt haben. Diese Idylle gibt es zwar schon lange nicht mehr, sie wird aber auf eine sehr sinnliche und mit kritischen Ansätzen versehene Weise, in diesem Film dargestellt.
Das Land war die Türkei, die Stadt in der diese Geschichte angesiedelt ist, Konstantinopel - oh Pardon! Istanbul - und die Düfte der Gewürze vermeint man förmlich riechen zu können.
Die wunderbar warmen Farben und die Musik machen es leicht in die Lebens- und Liebesgeschichte des Protagonisten, eines Astrophysikers, einzutauchen.

Bitter, süß und scharf - gute Ingredienzien für einen niveauvollen, entspannenden Film.
Empfehlenswert!
Die Küche "Der Stadt"
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
... lautet der griechische Titel und jeder Kenner der griechischen Geschichte weiß, welche Stadt damit gemeint ist.
Hauptsächlich handelt der Film von einer verlorenen Heimat (Byzanz) und schmerzhaften Trennungen, aus der Erinnerung eines nunmehr erwachsenen Mannes. Eher im Hintergrund spielen Vertreibung/ Zwangsumsiedlung und das Zerbrechen sozialer Strukturen eine Rolle.
Das Drehbuch: Der in Athen lebende griechische Astrophysiker Fannis, wartet zum wiederholten Mal vergeblich auf den angekündigten Besuch seines Großvaters. Er hat ihn zuletzt als Kind gesehen, kurz bevor die griechische Familie gezwungen wurde ihre Heimat Konstantinopel zu verlassen, weil sie nicht bereit waren, nach der türkischen Zwangseinbürgerung auch ihren christlichen Glauben aufzugeben.
Er erfährt, dass der Großvater schwer erkrankt ist und macht sich selbst auf die Reise in die alte Heimatstadt, die er seit der Vertreibung nie wieder gesehen hat.
In Rückblenden wird gezeigt, wie Fannis Großvater, ein Gewürzhändler, ihn in die Geheimnisse der Gewürze und des Lebens einweihte sowie die letzten Tage der Familie in ihrer Heimat.
Kurz darauf wird Fannis Familie - wie viele andere- zur Umsiedlung gezwungen. Sie verlassen, lediglich mit einem Koffer ihres Habes, für immer Konstantinopel und müssen neben den gesamten restlichen Besitz auch den griechischen Großvater zurücklassen. Erst später erfährt man, dass der Großvater seinen Glauben und damit einen wichtigen Teil seiner Identität als Konstantinopolit verleugnen und auf seine Familie verzichten musste, um in der Heimat bleiben zu können.
Bei seiner ersten Reise in die alten Heimat trifft Fannis auch seine türkische Kinderliebe wieder, die er nie vergessen hat.
Trotz seiner Schönheit und Sentimentalität krankt der Film an allzu vielen, nur angedeuteten Geschichtssträngen und damit einer fehlenden Tiefe. Viele Fragen bleiben offen.
Vielleicht wollte man politisch allzu korrekt sein, vielleicht ist es das Ergebnis, weil nur die naive Perspektive des Kindes betont wurde.
Der Film bringt die politischen Hintergründe und die Familientragödie derart dezent, dass die Verleihfirma und offenbar auch viele Zuschauer sie nicht verstehen. Ohne Vorkenntnisse scheint der ganze Film schwer verständlich, vielleicht auch etwas langatmig.
Ansonsten ist es ein melancholischer Film über eine längst vergangene Zeit, das Zusammenleben verschiedener Kulturen, mit vielen denkbar metaphorischen Elementen über das Leben und seine Würze.
unbedingt "SEHENSWERT"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich habe diesen Film gesehen und spontan gekauft. Und ich wurde in keinster Weise enttäuscht. Wunderschöne Bilder, gefühlvoll, charmant, mit einer Priese Heim- und Vernweh. Kann ich nur wärmstens weiter empfehlen!
Ein schöner Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es ist ein schöner Film. Vielleicht ist er kein Superlativ. Aber er hat Tiefgang und Witz zugleich.
leckerer, appetitanregender gemischter Vorspeisenteller aus Griechenland
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach längerem mal wieder ein Film, der mir rundherum geschmeckt hat.
Er ist in drei Gänge unterteilt: Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise. Doch man könnte auch sagen, dass er einem gemischten Vorspeisenteller ähnelt. Gut aufeinander abgestimmte Häppchen, für jeden etwas dabei, aber nicht zu viel, um nicht den "Magen zu überladen": eine kleine unerfüllte Liebesgeschichte, nostalgische Erinnerungen an die verlorene Heimat, eine Brise Historie, Familienzusammenhalt, vor allem die Beziehung von Enkel und Großvater und lebenslange Freundschaften. Doch das eigentliche Thema des Filmes ist das Kochen, bzw. die richtige Wahl der Zutaten, vor allem der Gewürze, zu einem perfekten Magenschmaus. Das Ganze verpackt in manch tiefsinnige Weisheit.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht eines Jungen, der in den 60iger Jahre aus seiner Heimatstadt Konstantinopel (Istanbul) mit seinen Eltern ausgewiesen wird, da sein Vater Grieche ist. Sein Großvater bleibt zurück und betreibt dort weiterhin den kleinen Gewürzladen, in dem er den Jungen anhand von Gewürzen so manches über die höheren Zusammenhänge in der Welt erzählt hat. Immer wieder, kündigt der Großvater seinen Besuch an, aber letztendlich macht er sich nie auf die Reise.

Zum Teil verarbeitet der Regisseur autobiografische Elemente in seinem Film. Doch vieles entspringt seinem reichhaltigen Fundus der Phantasie. Die Gesichter der Schauspieler sind uns fremd und wirken so sehr unverbraucht. Das Drehbuch ist hervorragend und an Ausstattung und Umsetzung könnte sich mancher amerikanischer Film etwas abschneiden.
Sicherlich wird die Emotionalität des Filmes nicht jedem liegen. Ich würde ihn auch nicht vorrangig als Komödie bezeichnen (Wieso muss fast alles überhaupt als Komödie angekündigt werden?). Es ist eher ein Film, der nachdenklich macht und in dessen melancholischen Handlungsverlauf man gerne versinken möchte.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Welle

Die Welle
mit Jürgen Vogel, Max Riemelt, Jennifer Ulrich, Christiane Paul, Elyas M'Barek, Regie: Frederick Lau, Dennis Gansel

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 10,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Welle
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Paramount Die Welle, Freigegeben ab 12 Jahren Drama
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Überzeugendes Remake
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein gut aufgelegter Jürgen Vogel zeigt seinen Schülern, wie leicht Manipulation funktioniert. Bis ihm selbst die Zügel entgleiten.
Die Adaption in die heutige Zeit ist sehr gut gelungen ohne überspitzt zu wirken.

Ein tolles Team vor und hinter der Kamera - agiert sehr geschickt mit dem schwierigen Stoff - ohne dass der mahnende Fingerzeig einen erschlägt.

von 5 Sterne - eigentlicht (nicht nur) für Schulen ein Pflichtfilm !
Das Thema hätte weit mehr hergegeben
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Der Film basiert auf einem Buch, dass die realen Ereignisse an einer amerikanischen Schule beschreibt. Bei einem Schulprojekt bildet sich eine Gruppe, die langsam aber sicher immer gewalttätiger und autoritärer wird - hört sich ganz amüsant an, mit gewissen parallelen zum Oxford Prison Experiment. Ist dann aber leider doch nicht gut, lehrreich oder sonstwas...
Ob es nun eher am Film liegt (der zB das blutige Ende hinzugedichtet hat)oder an der Grundlage - es kommt nichts wirklich rüber.
Die Personen sind allesamt (sicherlich beabsichtigt) knallharte Stereotype: der Intellektuelle, die Revolutionäre, der coole Macho; der klar "böseste" (=schlimmster Nazi) ist ein sehr dummer Typ auf der Suche nach Geborgenheit in der Gruppe - alle Charaktere ohne brauchbare Identifikationsmöglichkeit. Schade, dass das im dritten Reich ganz druchschnittliche Leute waren. So wie ich, du, unsere Nachbarn, Geistliche, Studenten, liebevolle Väter; jedoch nicht als Stereotype! Und vor allem waren es nicht nur dumme junge Männer mit einem IQ von 60 und einem übersteigerten Motiv nach Anschluss! Wer diesen Film anschaut kann dann immernoch lustig rausgehen, weiß, dass solch dumme junge Männer die wirklich Bösen sind und kann noch mit der eigenen geheiligten Moral ins Bett steigen.
Dann wäre noch das bereits erwähnte Ende. Im einem Moment ist die moralische Schockierung noch hoch, weil Nichtmitglieder nicht durch die Tür dürfen, ne Viertel Stunde später erschießt der Super Dumm-Nazi einen Mitschüler und dann sich. Steile Eskalationskurve, und außer dem Dummen zeigen (fast) alle, dass sie im tiefsten Herzen nun doch gereinigt und gut sind.
Last but not least kommt am Rande eine Liebesgeschichte vor. Wieso das Bitte? Wirkt total deplaziert.
Nicht die perfekte Welle
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Grundmotiv des Films ist gut und an sich interessant. Leider krankt der Film aber an dem zu massiven Einsatz von Stereotypen. Der Verlauf der Geschichte mag, wenn man tatsächlich eine Ansammlung von derlei klischeehaften Figuren hätte, irgendwie plausibel sein. Der Realität hält die Story jedoch nicht stand. Das Ende ist eben doch sehr spektakulär gezeichnet, um das Publikum "bei Laune zu halten. Das ist im Prinzip auch der Punkt der hier stört: der Film ist der Versuch einer Gradwanderung zwischen Kritik und Unterhaltung. Leider ist das Zusammenspiel der Komponenten nicht wirklich rund. Am Ende obsiegt das Spektakuläre über den Kritikversuch. Was bleibt ist deutsches Unterhaltungskino mit leicht kritischen Ansätzen. Die schauspielerischen Leistungen jedenfalls sind solide und für Unterhaltung sorgt der Film allemal.
Unglaubwürdige, naive Verfilmung ohne Botschaft -> Thema verfehlt!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Es gibt diverse Probleme, die "Die Welle" zu einer Verfilmung ohne Wert machen.

1. Unglaubwürdig rasante Verselbstständigung der Welle-Bewegung. Im Film wird aus einer normalen Schulklasse mit den üblichen Cliquen innerhalb von zwei Unterrichtsstunden eine gut geschmierte Diktatur, die von keinem der Mitglieder hinterfragt wird. Als Zuschauer muss man sich darüber wundern, denn alles, was das ausgelöst hat, war das Tragen von "Uniformen" und ein Minimum an Disziplin in der Autokratiestunde. Es gibt, anders als in echten Diktaturen, keine Feindbilder, keine Ideologie und niemand hat am Anfang irgendwelche Erwartungen an die Bewegung! Wer ernsthaft glaubt, dass man so einfach eine Schulklasse in eine richtige Gemeinschaft (von einer totalitären Bewegung ganz zu schweigen) verwandeln könnte, hat wohl seit dem Krieg keine Schule mehr von innen gesehen. Genauso gut hätte Jürgen Vogel Feenstaub auf seine Schüler streuen können, es wäre genauso realistisch.

2. Die Welle wird gar nicht als problematisch dargestellt. Was tut Die Welle denn Schlimmes seit ihrer Gründung? Graffitis? Sich mit Punkern prügeln, die sowieso auf Streit aus waren? Am Strand feiern (oh diese teuflischen Beachnazis!)? Ihr Mitglieder beim Wasserhandball anfeuern? Sich beim Wasserhandball wehren, wenn man von einem Asi aus der gegnerischen Mannschaft fast umgebracht wird? - Das kann's nicht sein.
Schlimmstenfalls werden Leute ausgegrenzt, die nicht Mitglieder sind oder den Gruß zeigen. Aber das war es auch schon und geht eigentlich kaum über das Gruppenverhalten normaler Schüler hinaus. Statt Uniformen gibt es dort Markenklamotten und statt dem Welle-Gruß die übliche Jugendsprache.
Das EINZIGE wirklich gefährliche Element ist Timo mit seiner Gaspistole, der aber offensichtlich schon vorher psychisch labil ist und daher kein brauchbares Argument gegen Die Welle-Gruppierung sein kann.

3. Die Auflehnung von Karo (der rothaarigen Freundin von Schwimmer Marco) erscheint wegen Punkt 2 auch vollkommen unglaubwürdig. Sie ist von Anfang an gegen Die Welle, aber da sie bereits vorher als etwas egozentrisch dargestellt wird (Barcelonapläne, kommt zu Theaterproben wann SIE will), hat man nicht den Eindruck, dass sie Die Welle tatsächlich als Gefahr sieht, sondern tatsächlich nur eifersüchtig ist, nicht mehr der Mittelpunkt zu sein. Es wird im Film einfach nicht nachvollziehbar dargestellt, wieso Karo auf einmal zur "Widerstandskämpferin" wird.

4. Die Eskalation der Entwicklung wirkt konstruiert und übertrieben dramatisch.
Zunächst folgende Szene: Marco kriegt nach einem Streit mit Karo von ihr einen Schlag ans Gesicht. Danach (!) ohrfeigt Marco sie und rennt, entsetzt über sich selbst, davon. Diese Szene soll, warum auch immer, seine Erkenntnis auslösen, dass Die Welle etwas Böses ist. Soll der Zuschauer ernsthaft glauben, die bloße Zugehörigkeit zu so einer Gruppe macht einen Menschen gewaltätig und böse, ohne irgendwas zu tun oder von irgendeiner Ideologie beinflusst zu werden? Wie soll das gehen, sind die weissen Hemden verflucht? Schwarze Magie? Warum ist Die Welle daran schuld, wenn Marco seine Freundin ohrfeigt (zumal, nachdem SIE ihn zuerst geschlagen hat!)? Karo ist außerdem vollkommen unsympathisch, weil sie nie auch nur ein bisschen einsieht, dass sie eine Mitschuld dafür trägt, dass Marco sich von ihr entfernt und Der Welle annähert.
- Das blutige Finale und das Ende der Bewegung wirkt übereilt und unglaubwürdig. Außerdem gibt es keinen Epilog, keine abschliessende Betrachtung, wo man erfahren könnte, wie es mit den Schülern weiterging, was sehr interessant gewesen wäre.

Den zweiten Stern verleihe ich wegen der guten Besetzung (und der netten Kameraarbeit). Alle Darsteller überzeugen, auch wenn die Schüler mitunter sehr klischeehaft charakterisiert wurden (a la US-High School-Komödien).

Ich rate Allen zur Buchvorlage oder zu anderen Verfilmungen. Von dieser hier lernt man leider Gottes NICHTS über die Gefahren des Totalitarismus. Hier lautet die Moral eigentlich nur: Solang man keine Psychopathen mit Pistolen Mitglied werden lässt, kann eine Diktatur eine wundervolle Sache sein, wo alle einander helfen.
- Und das ist nun mal nicht so.
Gut aber schwächelnder Schluss
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Welle ist auf jeden Fall ein tolles Produkt der Deutschen , muss man sagen. Im Kino war ich gefesselt und gespannt, nun musste ich den Film auf DVD haben. Er ist echt ein Stück Geschichte und gehört in jede gescheite DVD Sammlung. Jedoch und deswegen ,,nur" 4 Sterne, bin ich mit dem Schluss nicht einverstanden. Der Lehrer fährt im Auto der Polizei davon - Ende. Schade!
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Produkt-Bild: Titanic (Special Edition, 2 DVDs)

Titanic (Special Edition, 2 DVDs)
mit Leonardo DiCaprio, Billy Zane, Kate Winslet, Regie: James Cameron

DVD von FOX
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 5,49

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Titanic (Special Edition, 2 DVDs)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Fox Titanic - Special Edition (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 01.12.05

Amazon.de


Als der Kinostart von James Camerons Titanic 1997 von Juli auf Dezember verlegt wurde, spekulierten die Medien, dass der 200 Millionen Dollar teure Katastrophenfilm das Ende der Karriere des Regisseurs und das Ende der Blockbuster-Ära bedeuten würde. Und man war sich sicher, dass die Paramount Studios ebenso schnell sinken würden wie besagter Luxusdampfer in der schicksalhaften Nacht vom 14. April 1912. Einige Studiobosse waren dennoch zuversichtlich, während andere nur noch erschrocken von den Ausmaßen waren, die die Produktion angenommen hatte. Doch obschon der Untergang der Titanic ein zweites Mal vorausgesagt worden war, er fand nicht statt. Cameron entpuppte sich vielmehr als ein scharfsinniger Geschäftsmann. Er verwandelte sich in einen der erfolgreichsten Regisseure aller Zeiten und gewann drei Oscars (für Schnitt, Regie und Produktion). Insgesamt wurde Titanic mit elf Oscars ausgezeichnet. Tatsächlich ist Titanic der erste Film, der weltweit mehr als eine Milliarde Dollar eingespielt hat (was vor allem jenen Mädchen zu verdanken ist, die sich den Film im Kino mehrfach angeschaut haben). Nebenher entwickelte sich die von James Horner geschriebene Musik zum erfolgreichsten Soundtrack aller Zeiten und Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio wurde über Nacht zum Superstar.
Titanic ist ein lupenreines Popkultur-Phänomen. Er hat alle Ingredienzen eines Blockbusters: Er ist romantisch, voller Leidenschaft, er ist großartig ausgestattet, hat einen hervorragenden Bösewicht und erzählt eine Geschichte, die das Leben aller Beteiligten verändern wird. Dies sind Zutaten vieler Blockbuster-Filme, warum also hat kein Regisseur vor Cameron mit einem Film einen derartigen Erfolg erzielen können? Camerons genialer Einfall ist es gewesen, Realität und Fiktion miteinander zu kombinieren. Er erzählt das Märchen einer tragischen Liebe vor dem realen Hintergrund der Titanic-Katastrophe und verbindet beides zu einer epischen Geschichte, in deren Mittelpunkt der arme Künstler Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) und die englische Lady Rose DeWitt Bukater (Kate Winslet) stehen. Um ihren vornehmen Namen zu bewahren, soll Rose einen amerikanischen Industriellen (Billy Zane) heiraten, stattdessen aber verliebt sie sich in Jack. Ihre kurze, tragische Liebe gibt Camerons Megafilm jene Menschlichkeit, die Titanic von anderen Big-Budget-Filmen unterscheidet und in ein emotionales Erlebnis verwandelt.
Einige Szenen, die in der Gegenwart spielen (mit Gloria Stuart als 101 Jahre alte Rose) machen den Zugang zur Geschichte für das junge Publikum leichter. Obwohl sich einige Zuschauer vehement gegen Camerons Gefühlsmanipulationen gewehrt haben, kann kaum jemand die eindrucksvollen Leistungen der Produktion verleugnen. Auch wenn einige der computergenerierten Effekte etwas künstlich aussehen, sind andere, wie die erste Nachtfahrt der Titanic oder das Auseinanderbrechen des Schiffes und der Untergang, inzwischen Standards, an denen sich andere Produktionen messen lassen müssen. Die Ausstattung und die Kostüme stehen für sich und rufen nurmehr Verblüffung und Erstaunen hervor.
Titanic ist ein Filmerlebnis, ein Monument von Camerons Kühnheit und Risikobereitschaft. Es ist ein Film, der in einem zeitlosen Rahmen der wahren Geschichte der Titanic ihren Respekt zollt. Titanic ist eine große Liebesgeschichte, die den Vergleich mit Vom Winde verweht nicht zu scheuen braucht. Es ist ein Film für die Ewigkeit. --Jeff Shannon
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5 Kundenrezensionen:

Bester Film aller Zeiten!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Special Edition präsentiert den "größten Film aller Zeiten" in excellenter Bild- und Tonqualität. Einziges Manko.. wegen der Überlänge des Filmes, muss man ca. in der Mitte des Filmes die DVD wechseln, was man für die Quali natürlich in Kauf nehmen muss.

Ein absolutes Muss für jeden!
Der Beste Film aller Zeiten?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
11 Oscars Sprechen für sich, deswegen Beste Film aller zeiten ... oder? Was für ein persönlich der beste Film ist, ist sowieso Individuell. Jeder hat ein anderen Geschmack und jeder hat andere Wichtige Punkte die ihm wichtig bei einem Film sind. Meine persönliche Meinung dazu ist, das er weit weg ist vom besten Film aller Zeiten. Was können denn ein guten und Super Film ausmachen?

Schauspielerische Leistung: Die Hauptakteure sind hier Leonardo DiCaprio (The Beach, Gangs of NY, Gilbert Grape, Departed etc.) und Kate Winslet (Iris, Vergiss mein nicht etc.). Die Schauspielerische Leistung von den beiden sind nicht schlecht, aber auch nicht Sensationell halt 0815 wie ich finde. Das Leonardo DiCaprio nix drauf hat, wäre falsch zu sagen, denn zb in dem Film "Gilbert Grape" hätte er durchaus für seine Leistung nen Oscar verdient. Aber hier kann der Film nicht punkten. An den leistungen wie Al Pacino in "Der Pate" oder "Im Auftrag des Teufels" oder wie Jack Nicholson in "Einer flog übers Kuckucksnest" oder "Shining" oder wie Jean Reno in "Leon" usw könnte so viele noch aufzählen kommen sie nicht annähernd ran.

Idee: Hat der Film vieleicht eine Sensationelle Idee? Die Geschichte der Titanic ist nicht neu, sie steht in jedem Geschichtsbuch. Die Liebesgeschichte? hmm.. 0815 das schon in anderen Filme gab, Armer Mann trifft Wohlhabende Frau aus gutem Haus, beide Verlieben sich. Nix neues. Oder sonst irgend ein Einfall? Menschen stürzen ins Wasser? naja irgendwie logisch. Was neues wäre wie "The Sixth Sense" das ende oder Tarantinos immer wieder neuen Einfällen in seinen Filmen usw. Da kann der Film hier aber nicht punkten.

Klasse Dialog: Hmm... "Ich bin der König der Welt" ist wohl der Klassische Zitat des Films. Aber als Sensationell würd ich den nicht grad ansehen. Mann kann ja dafür 1/2 Punkt geben, das er sich als "Klassiker der Filmzitate" etablieren konnte. Aber ansonsten ist der Dialog doch 0815 im Film. Nix geistreiches. Dialoge wie in Tarantinos Filme oder wie in Monty Pythons Filme um nur paar zu nennen hat der Film nicht.

Regie/Kamera/Darstellung: Hat der Film da etwas sensationelles? Ist mir jedenfalls nichts wahnsinniges aufgefallen. Gutes Beispiel "The Sixth Sense" die scene mit dem Lehrer, ohne was zu sagen, wird dort sensationell vermittelt, welche situation herrscht. Sowas gibt es bei
Titanic nicht.

Wo kann der Film bloss Punkten um als bester Film aller Zeiten zu gelten? Was macht den Film aus? Emotionen! Der Film hats anscheind verstanden mit den Emotionen der Zuschauer (besonders den meist jungen weiblichen) zu Spielen. Von daher volle Punktzahl. Aber deswegen bester Film? Emotionsgeladene Filme gibt es schon noch einige. Die Spezialeffekte waren für die Zeit Super und daher kann man auch hier volle Punktzahl geben. Aber reicht das? "Jurassic Park" hatte zuvor schon grandiose Computeranimation und effekte hingelegt. Die Musik? "My Heart will go on" von Celine Dion war wochenlang auf Platz 1 der Charts. Sowas gehört aber eher zu MTV Award als Oscar. Naja ist ansichtssache.

Fazit: Für mich nicht der Beste Film aller zeiten. Punkten kann er bei den Effekten und besonders bei Emotionen. Von daher 3 Sterne von mir, weil ist nicht schlecht, aber 0815 von den Leistungen halt her. Bist du Emotionsgeladen, hast kein grossen anspruch und magst traurige Liebesgeschichten dann tu dir kein zwang an und zieh dir den Film mit ner packung taschentücher neben dem sofa rein. ;)
DER SCHÖNSTE FILM...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... ALLER ZEITEN!

Über 392 Mio. Zuschauer weltweit haben ihn gesehen.
Warum?
Dieser Film ist einfach wunderschön und tragisch zugleich!
Eine gelungene Mischung aus Lovestory, Action und Drama!

Allerdings ist der Film mit seinen ca. 3 Stunden sehr lang aber perfekt für lange Filmabende. Diesen Film kann man sich mehr als einmal ansehe!

Super Schauspieler!
Leonardo DiCaprio gehört zu meinen Lieblingsschauspielern und hat mich auch hier wieder total begeistert.
Dieser Film hat die Oscars verdient...................
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Denn er ist ein wunderschöner und herzergreifender Film . Für mich passiert im Film Titanic die schönste und dramatischte Liebesgeschichte aller Zeiten .
Obwohl ja jeder weiß , dass diese Liebe zwischen Rose und Jack nie passiert ist, fand ich das es ziemlich echt ausieht. Viele Leute Fragen sich: Warum wurde so eine Geschichte in das Schiffunglück erfunden ? Die Antwort ist: Wenn es keine Story gegeben hätte wäre es ja eher eine Dokumetation gewesen, deshalb bin ich mit der Story sehr zufrieden. James Cameron hat ein Meisterwerk erschaffen !!! Denn wie ich schon sagte, die Story passt, die Hauptdarsteller (Leonardo Dicaprio,Kate Winslet) sind perfekt und die 11 Oscars hat der Film auch verdient.Den schönsten und besten Film aller Zeiten einfach anschauen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1
Ein großartiger Film!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diesen Film habe ich mir sogar 6mal im Kino angesehen. Ein gigantischer Film. Die Liebesgeschichte zwischen Leonardo und Kate war einfach nur zum Dahinschmelzen. Am dramatischsten war natürlich der Untergang der Titanic. Wahnsinn, wie das dargestellt wurde. Bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Ich weiß nur eins: Gegen die Frauen, die in den Ruderbooten um ihre Männer geweint haben, die sie auf der Titanic zurückgelassen hatten, habe ich einen ganz schönen Hass geschoben. Wie verlogen das Weinen in meinen Augen war. Meinen Mann hätte ich ganz sicher nicht auf dem Schiff zurückgelassen. Entweder hätten wir es beide geschafft, oder aber wir wären beide untergegangen. Deshalb hat mir auch gefallen, dass Kate bei Leonardo geblieben ist, als sie die Möglichkeit gehabt hatte, in ein Rettungsboot zu steigen. Ein großartiger Film, den man gesehen haben muss (... übrigens: mit dem Vorgängerfilm nicht in seiner Dramatik und Kulisse zu vergleichen!)
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Produkt-Bild: Stolz und Vorurteil

Stolz und Vorurteil
mit Keira Knightley, Matthew Macfadyen, Donald Sutherland, Brenda Blethyn, Judi Dench, Regie: Joe Wright

DVD von Universal/DVD
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 2,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Stolz und Vorurteil

Produktbeschreibung


England, Ende des 18. Jahrhunderts Mrs. Bennet hat ihren fünf Töchtern nur ein Lebensziel beigebracht - Ehefrau zu werden. Doch ihrer zweitältesten Tochter Lizzie fallen gleich hundert gute Gründe ein, sich nie zu vermählen. Als ein wohlhabender Junggeselle und sein kultivierter Freundeskreis ihre Sommerresidenz in einer nahe gelegenen Villa einrichten, herrscht bei den Bennets wegen der vielen möglichen Verehrer große Aufregung. Tatsächlich bändelt der Neuankömmling Mr. Charles Bingley sofort mit der ältesten Tochter Jane an. Als Lizzie jedoch den gut aussehenden und versnobten Mr. Darcy kennen lernt, gefährden schon bald Stolz und Vorurteile ihre aufblühende Liebe. Können die Gefühle der beiden dennoch siegen und kann Lizzie endlich einen Grund zum Heiraten finden? Regisseur Joe Wright hält sich bei seiner Verfilmung von Jane Austens Romanklassikers aus dem Jahr 1813 streng an das Original, schlägt durchaus ernste Töne an und wird von einem hervorragenden Schauspielerensemble unterstützt, das die hervorragende Charakterzeichnung optimal umsetzt. Wunderschön und authentisch bebildertes klassisches Kostümkino.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Man kann literarische Vorlagen einfach nicht besser umsetzen als Regisseur Joe Wright in der Version von Jane Austens Stolz und Vorurteil aus dem Jahre 2005. Das Schlüsselwort hierbei ist "Adaption", denn Wright und die talentierte Drehbuchautorin Deborah Moggach haben sich bei Austens klassischem Roman Freiheiten herausgenommen, die Puristen vielleicht nicht passen dürften, aber in diesem hervorragenden Film sind ihre künstlerischen Entscheidungen voll und ganz gerechtfertigt und außergewöhnlich gut umgesetzt. Hier betrachtet man ein ländlicheres England um 1790 (gegenüber Austens frühem Neunzehnten Jahrhundert), wo Elizabeth Bennet (Keira Knightley) eine von mehreren Schwestern spielt, die für die baldige Vermählung vorgesehen sind. Deren überängstliche Mutter (Brenda Blethyn) wacht beinahe verzweifelt darüber, dass ihre Töchter nur mit den edelsten und reichsten verfügbaren Ehemännern verheiratet werden. Elizabeth ist eigenwillig und starrsinnig, aber ihr Verstand (ebenso wie ihr Stolz und Vorurteil) kann ihr Herz nicht im Zaum halten, als sie den reichen Mr. Darcy (Matthew Macfadyen) kennen lernt, dessen eigener Sinn für Anstand und Diskretion (ebenso wie sein Stolz und Vorurteil) verhindern, dass er ihr seine Zuneigung gesteht. Die beiden sind füreinander bestimmt, und während Knightleys Darstellung die Leinwand erhellt (die noch jung genug ist, um mädchenhaft impertinent zu erscheinen und dennoch trotz ihrer zwanzig Jahre weise wirkt), erfährt Austens zeitlose Romanze eine ebenso zeitlose Adaption, die qualitativ problemlos mit der beliebten BBC Miniserie messen kann, die seit ihrer Ausstrahlung im Jahre 1995 Millionen von Zuschauern begeistert hat. Man mag sich darüber streiten, welche Version nun die "beste" ist, aber diese untadelige Produktion mit ihren umwerfenden Nebendarstellern wie Judi Dench und Donald Sutherland erreicht ihre eigene Art von Perfektion. Jeff Shannon
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5 Kundenrezensionen:

Wunderschöner Film, wenn auch nicht mit ganz perfekter Besetzung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich muss voranschicken, dass ich diese Verfilmung jetzt schon ca. zehn Mal gesehen habe und sie immer noch nicht langweilig wird. Nachdem ich jetzt auch endlich das Buch beendet habe, kann ich dieses auch mit dem Film von 2005 vergleichen. Insgesamt hat diese Verfilmung den Kern des Buches getroffen und die Handlung gut gestrafft erzählt.

Wunderbar besetzt finde ich die Rolle des Mr. Bennett, herrlich gespielt von Donald Sutherland, der unter den vielen kreischenden und herumrennenden Mädchen eine wunderbare Oase der Ruhe darstellt. Auch Mrs. Bennett spielt die Rolle der Glucke, deren einziges Ziel es ist, ihre Töchter zu verheiraten sehr überzeugend. Auch die Miss Bennetts (besonders die Figur der Lydia ist sehr treffend dargestellt) finde ich gut besetzt, mit Ausnahme von Keira Knightley. Wer sich den Film schonmal im englischen Originalton angesehen hat, wird mir zustimmen, dass ihr Akzent wunderbar zur Kulisse des Films passt und dass sie wirklich seeeehr schnell reden kann. Dennoch finde ich, wie diverse Vorredner es auch schon bemerkt haben, dass Lissy viel zu oft in plumpen braunen Kleidern und mit ungepflegter Frisur auftritt. So hat Jane Austen die Figur von Elisabeth Bennett mit keinem Wort beschrieben. Auch zeigt sie eher die Statur eines Jungen, nicht die einer erwachsenen Frau. Außerdem kommt ihre Abneigung gegenüber Mr Darcy gerade am Anfang der Geschichte eher sehr gemäßigt rüber.

Die Figur des Mr Darcy ist dennoch in meinen Augen sehr gut von Matthew MacFayden dargestellt worden, dem "Herrn mit der hochgezogenen Augenbraue". Seine Stimme und seine Art zu sprechen kommen auch in der englischen Originalfassung sehr viel besser rüber. Meine liebste Szene ist die, in der er Lissy in die Kutsche hilft und dabei kurz ihre Hand berührt... zu schön.

Meiner Meinung nach besonders zu empfehlen sind die Extras auf dieser DVD, wie etwa die Berichte über die verschiedenen Herrenhäuser oder Berichte über die Zeit von Jane Austen, da man dann auch einige Szenen besser versteht und nachvollziehen kann.

Insgesamt ist es ein gelungener Film, den man sich immer wieder anschauen kann.
Stolz und Vorurteil
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Diesen Film anzusehen, war reine Zeitverschwendung. Dass nichts Bahnbrechendes dabei herauskommen kann, wenn man einen Jane-Austen-Roman auf Standard-Kinofilmlänge presst, das war mir schon vorher klar. Aber es kam noch schlimmer. Keira Knightley ist eine glatte Fehlbesetzung: eine affektierte, alberne, spindeldürre Lizzy, wo Jane Austen eine intelligente, blühende junge Frau darstellt. Die Darstellerin hat offenbar den Zugang zu ihrer Rolle nicht gefunden.
Dann die Kulisse: Ein ungepflegtes Haus, ein schmutziger, schlammiger Hof, wo sich zwischen Wäscheleinen die Schweine tummeln, was den Eindruck erweckt, die Bennets seien arme Bauern. (Der Begriff der "landed gentry" ist dem Regisseur wohl nicht bekannt ...)
Meine Negativliste wäre eigentlich noch viel länger, hätte ich Lust, an diesen Film noch mehr Zeit zu verschwenden.
Seht euch lieber die sechs Folgen (je ca. 50 Min.) lange BBC-Verfilmung an, die ist jede Minute (und jeden Cent) wert.
Stolz und Vorurteil - die Hundertste
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Gut die hundertste Verfilmung ist wohl etwas übertrieben, aber Tatsache ist, dass es bereits genügend Adaptionen dieses Buches gibt - und wesentlich bessere.
Auf jeden Fall werde ich bei diesem Film das Gefühl nicht los, dass erstens die "Drehbuchautoren" Jane Austens grandiosen Roman entweder überhaupt nicht selbst gelesen haben, sondern diese Aufgabe aus "Zeitgründen" einem Praktikanten gaben. Zweitens die Besetzung der weiblichen Hauptrolle. Hier kommt bei mir der Gedanke auf "Keira Knightly ist z. Zt. angesagt, besonders bei jüngeren Zuschauern, also müssen wir alles Tun um ihr eine Rolle anzubieten". Sie ist bestimmt keine schlechte Schauspielerin, aber in diesem Film für mich eine Fehlbesetzung.
Ich kann den Roman von Jane Austen nur empfehlen - aber was diese Verfilmung betrifft - da gibt es definitiv genügend bessere.
Wer die BBC-Verfilmung kennt, sollte um diese Version einen großen Bogen machen!!!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich bin ein großer Fan von Jane Austen. Und auch von Keira Knightley. Der Film wurde, als er im Kino anlief, mit viel Lob überschüttet.
Doch welche Enttäuschung!

1.)
Niemand ist mehr "Mr. Darcy" als Colin Firth!!!
Der neue "Beaux" hat nicht einmal ansatzweise das Charisma und Talent von Mr. Firth! Er schafft es nicht den Stolz und den scheinbaren Hochmut der Figur glaubhaft rüber zu bringen!

2.)
Die Bestzung an sich:
Keira bemüht sich redlich, die intelligente und lebhafte Lizzy Bennett zu spielen. Vergebens! Sie wirkt ZU bemüht! Ich mag ihre Figur, ihre Zartheit. Aber es ist kein Schönheitsideal der damaligen Zeit.

Der große Donald Sutherland ist der einzige Lichtblick! Seine Rolle ist gut geschreiben und er hat sichtbar Freude daran.

Eine KATASTROPHE!!! ist dagegen die unglaublich reiche Lady Cathrine, Judy Dench, die von (einem ebenfalls nicht dümmlich-arrogant genug gespileten) Mr. Collins angebetete wird:

Judy Dench ist klasse, ja. Vorallem in "Ernst sein ist Alles". In dem Film spielt sie ebenfalls eine reiche, strenge Dame.
Und hier sieht sie eher aus wie eine ältliche, ungewaschene Prostituierte.

Von Mr. Bingley will ich gar nicht erst anfangen!

Die schöne Jane ist in der BBC-Verfilmung viel besser besetzt. Keine klassiche Schönheit, klar, aber eine klassische Schönheit in der Zeit von Jane Austen. Sie hätten auch genauso gut Lindsy Lohan (?) die Rolle geben können!

3.)
Das BBC-Original ist fast vier Stunden lang. Und kein bißchen langatmig! Die Zeit wird, so denke ich, gebraucht, um alle Charaktere, Verwicklungen und Wendungen ideal darszustellen.
Die neue "normale" 2h Fassung ist zu kurz.

4.)
Wo ist die berühmte und beliebte See-Szene????
Ein Vergehen, die ausgelassen zu haben!!!!

5.)
Die Landschaft, Gebäude und die gesamte Stimmung wirken nicht freundlich und originalgetreu genug.

Alles in allem eine große Enttäuschung.
Als ich den Film hinter mich gebracht habe, habe ich mein Herz mit dem Original und dem "echten Mr. Dracy" beruhigt!

Wer die BBC-Verfilmung liebt, oder auch nur ein wenig kennt, wird mit der Neu-Verfilmung nicht glücklich!
Schöne Literaturverfilmg im Stil von James Ivory
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jane Austen (1775-1817) erlebt schon seit einigen Jahren eine erneute Renaissance, was eine weiter steigende Leserschaft und auch zahlreiche Verfilmungen ihrer Romane nicht zuletzt auch durch die BBC fürs britische TV beweisen. Einen Trend, den die Lichtspielhäuser aufnahmen und nach der erfolgreichen Kinoadaption des Frühwerks "Sinn und Sinnlichkeit" (Ang Lee) und der beiden Spätwerke "Emma" und "Mansfield Park" folgte diese 2005 von Joe Wright inszenierte Version von Austens vielleicht bekanntestem Roman "Stolz und Vorurteil". Nachdem man nun auch seinen Nachfolgefilm "Abbitte" kennt, darf man ihn wohl zu Recht als den Erben von James Ivory auffassen, der wie kein zweiter wunderschön anmutende Sittenbilder der englischen Gesellschaft insenieren konnte und auch die entsprechenden Zwänge dieser Stände anhand von Einzelschicksalen, die diesem System unterworfen waren, glänzend porträtieren konnte.
In diesem Kontext darf man auch "Stolz und Vorurteil" sehen. Eine Geschichte, die vor etwas mehr als 200 Jahren spielt und vordergründig natürlich eine Liebesgeschichte präsentiert, die von Höhen und Tiefen gekennzeichnet ist, also Stolpersteine auf dem Weg zum Glück präsentiert und alles andere als funktionierend dargestellt wird.
Die Geschichte der jungen Elisabeth Bennet (Keira Knightley) und dem schwerreichen, arroganten jungen Mr. Darcy (Matthew McFaddyen), der dem Hochadel angehört. Die beiden mögen sich zuerst nicht sonderlich...und dieses Empfinden wird durch zwei Ereignisse in der Geschichte eher schlechter als besser.
Eine gute Heirat war in der damaligen Zeit die einzige akzeptable Möglichkeit für eine der Gentry angehörenden junge Frau (eine nicht genau abgegrenzte Schicht des gehobenen Bürgertums und niederen Adels im Gegensatz zum höheren Adel),sich eine respektable Stellung in der Gesellschaft zu sichern. Andernfalls war sie ihr Leben lang vom Wohlwollen und der Großzügigkeit wohlhabender Verwandter abhängig.
Und Vater und Mutter Bennet (Donald Sutherland/Brenda Blethyn) haben sogar 5 heiratsfähige, junge Töchter, die unbedingt unter die Haube müssen, bevor der Vater das Zeitliche segnet. Das Heiratsthema und die extrem hysterische und ständig kuppelnde Mutter hat dadurch große Bedeutung, weil das Familiengut der Benetts seiner Rechtsform nach ein Fideikommiss ist und nur als Ganzes und nur in der männlichen Linie (wie weit entfernt auch immer) vererbt werden darf.
Elisabeth ist eine selbstbewusste junge Frau, die sehr stolz ist und auch Vorurteile hat, Darcy ebenso. Das führt zu diesen Missverständnissen, die es hoffentlich zu überwinden gilt. In einer Nebenrolle als Darcys schwerreiche adlige Tante tritt die grosse Judi Dench mit einer denkwürdigen Performance auf.
Ob der Film nun sämtliche Facetten des Romans trifft, dürfte wohl eher nicht zutreffen. Dazu sind die beiden Medien Buch und Kino auch zu verschieden. Jane Austen besticht ja vor allem dadurch, dass soziale, menschliche und gesellschaftliche Eigenarten aufgedeckt, karikiert und mit feinem Humor kritisiert wird.
Beim Film gelten auch kommerzielle Gesichtspunkte und Hauptanteil nimmt natürlich die leinwnandgerechte Liebesgischichte ein. Aber hier ist es Joe Wright gelungen zwei Darsteller zu verpflichten, die glaubwürdig sind und bei denen auch die Chemie stimmt.
Nicht zuletzt gelingt es ihm auch, vor allem wenn man aufmerksam ist, eben ein sehr stimmiges Zeitfenster zu öffnen, inmitten von imposanten Herrenhäusern die Gepflogenheiten von damals zu zeigen, kritisch zu beleuchten.
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Produkt-Bild: Der Klang des Herzens

Der Klang des Herzens
mit Robin Williams, Freddie Highmore, Keri Russell, Jonathan Rhys-Meyers, Terrence Howard

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 11,98

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Der Klang des Herzens
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Universum Film Der Klang des Herzens, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 21.07.08

Produktbeschreibung


Modernes Märchen über die Magie der Musik und die Macht der Liebe. Robin Williams, Jonathan Rhys Meyers, Keri Russell und Freddie Highmore garantieren Gänsehaut-Feeling!




Lyla (Keri Russell) ist eine Ausnahme-Cellistin, Louis (Jonathan Rhys-Meyers) ein irischer Rockmusiker. Eine einzige Nacht über den Dächern von New York verändert für beide alles. Aber Lylas ehrgeiziger Vater trennt die Liebenden voneinander. Und als sie hochschwanger verunglückt, lässt er Lyla in dem Glauben, sie habe eine Fehlgeburt erlitten... Jahre später schlägt sich ein kleiner Junge (Freddie Highmore) als Straßenmusiker durch den Big Apple. Er nennt sich August Rush und erfreut mit seinem Talent nicht nur Passanten, sondern erregt auch die Neugier des Vagabunden Wizard (Robbin Williams). Doch klingende Münzen im Gitarrenkasten interessieren den kleinen August nicht. Was ihn antreibt sind die Stimme seines Herzens und der sehnsüchtige Wunsch, irgendwo da draußen seine Eltern, die er nie kennen gelernt hat, auf sich aufmerksam zu machen...
Pressestimmen
  • .....zum Heulen schön Joy
  • Der Zuschauer bekommt in diesem Film genau das, was er sich laut Titel erwartet: Viel Gefühl, eine märchenhafte Story, zahlreiche Gelegenheiten, Tränen zu vergießen. Tele 5
  • Heimeliges Wohlfühlkino Gong
  • Das Jetztzeit-Märchen bezaubert mit erlesener Besetzung und maximalem Gefühl - ein herzerwärmendes Winterschmankerl! FREUNDIN
  • Der schönste Weihnachtsfilm des Jahres! Voller Einsamkeit, Herzschmerz, Tragik und Romantik. Dazu ganz viel New York und schöne Musik: Alles wird gut! BILD
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5 Kundenrezensionen:

Wow
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film hat mich berührt wie kein anderer zuvor.Sowas hab ich bislang nie erlbet.Ich war danach ganz aufgewühlt udn schaute ihn direkt ein zweites Mal. Auch der Soundtrack wurde direkt bestellt,Mittlerweile habe ich den Film an die 7x gesehen und könnte ihn immer und immer wieder sehen. Er ist anders,als jeder Film und absolut sehenswert.
Reine Poesie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe diesen Film bei einem Überlandflug gesehen. Es war mitten in der Nacht, ich war hundemüde und doch hat er mich keine Sekunde losgelassen.

Jede Szene ist mit viel Liebe zum Detail gedreht worden, reine Poesie in Musik, Licht, Bühnenbild und Charakterdarstellung. Dieser Film glänzt in unterschiedlichen Disziplinen: Die Musik ist wunderschön, abwechslungsreich und passend und steht reinen Musikfilmen wie "Mulin Rouge" in nichts nach. Auch als Liebesfilm kann er überzeugen, ohne in die Plattitüden viele amerikanischer Komödien zu verfallen. Denn eines ist der Film nicht: eine Komödie. Er zeichnet eher ein dunkles, melancholisches Bild, in dem jedoch immer die Hoffnung eine große Rolle spielt. Über allem stehen immer zwei Dinge: Musik und die Liebe. Solch eine ungewöhliche Geschichte kann vollauf überzeugen, sie ist schlüssig, spannend, abwechlungsreich und wunderschön erzählt.

Dies ist einer der wenigen Filme, den man sich immer und immer wieder anschauen kann. Ein absolutes Muss für alle Musik- und Liebesfilmfans, aber auch ein Geheimtipp für alle anderen!
Mein neuer Lieblingsfilm
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Klang des Herzens
Ich bin ein leidenschaftlicher Filmeverschlinger.
Alles, querbeet, egal ob Horrorslash, HP, oder sonst was.
Aber jetzt bin ich auf einen Film gestoßen für den ich Werbung machen möchte.
Einer der schönsten Filme, den ich je gesehen habe.
Wie sagt man so schön, der wird der härteste Typ weich.
Der Film ist wirklich Super und vor allem ganz bestimmt keine SCHNULZE!!! Ein Muss!!
Im Bann der Musik ab der ersten Minute
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was für ein Film. Ich bin zufällig im Elektronikfachmarkt beim Stöbern auf diesen Film gestoßen, hatte noch Geburtstagsgeld über und dachte mir ein Film mit Robin Williams Jonathan Rhys Meyers und Kerri Russel kann ja gar nicht schlecht sein. Und nicht schlecht wurde weit übertroffen. Dieser Film ist einfach der Wahnsinn.Schon die erste Szene im Feld hat es mir absolut angetan, denn sie zeigte genau das, was ich mir immer denke, wenn ich durch die Natur, durch Straßen und überhaupt durch die Öffentlichkeit streife. Es gibt überall Musik, man muss sie nur hören wollen. Ich finde die Geschichte, wurde mit der fantastischen Musik perfekt unterlegt und durch sie dargestellt. Ohne die herzzerreißenden Songs Jonathans und die tollen Cello-Werke wäre der Film nur halb so schön. Hinzu kommen die vielen wundersamen Klänge, die in den Film eingebaut wurden. Einfach wunderschön.
Ein weiteres Indiz für die große QWualität des Films ist, dass er sogar mich zum Weinen gebracht hat, was wirklich unwahscheinlich selten passiert, da ich beim Filme-schauen meist eher emotionslos reagiere, auch wenn ich die Filme genial finde. Dieser Film ist eindeutig einer meiner Favoriten in meiner Sammlung.
Klang des Schwachsinns.......
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Also ich hatte eigentlich vor den Film letztes Jahr ím Kino zu schauen, leider hat das nicht geklappt, da hab ich ihn mir also dieses Jahr zu Weihnachten auf DVD gekauft. Da die Rezensionen auch so gut ausgefallen sind, dachte ich da kannst du ja nichts falsch machen, dachte ich.....
Zwei Menschen begegnen sich auf dem Dach...unterhalten sich kaum und am nächsten Morgen werden sie wieder auseinander gerissen, sie ist schwanger, bekommt das Kind, der Vater gibt es zur Adoption frei ohne ihr Wissen....das alles passiert in den ersten 10 Minuten....wo war da die Schwangerschaft? Die dauert eigentlich 10 Monate!!
Da Kind irrt dann auf der Straße rum, spielt Gitarre was es eben mal so kann und tritt kurze Zeit später mit den Philharmonikern auf...hä?
Natürlich sind an diesem Abend auch beide Eltern zur Stelle, die sich 12Jahre nicht gesehen haben, ganz plötzlich am gleichen Ort, gleiche Stelle, gleiche Zeit....und geben sich die Hand...das ist das Ende!!
Für mich ist der Film weder romantisch, noch schön...
Einfach an den Haaren herbeigezogen und völlig unglaubwürdig!!!
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Produkt-Bild: Schindlers Liste (2 DVDs)

Schindlers Liste (2 DVDs)
mit Liam Neeson, Sir Ben Kingsley, Ralph Fiennes, Regie: Steven Spielberg

DVD von Universal/DVD
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 5,89

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Schindlers Liste (2 DVDs)

Aus der Amazon.de-Redaktion


1993 war das Jahr des Steven Spielberg. Mit Jurassic Park plazierte er einen der größten kommerziellen Erfolge aller Zeiten in den Kinos. Mit Schindlers Liste, den er "das größte Wagnis" seiner Karriere nennt, erlangte er zudem seinen Kritiker-Triumph als Filmemacher. Die Adaption des gleichnamigen Bestsellers von Thomas Keneally wurde in Polen mit dem Anspruch absoluter Authentizität gefilmt. Das düstere Epos gilt heute als einer der wichtigsten Filme, die jemals über den Holocaust gedreht wurden.
Es ist ein Film über großes Heldentum und einen Mann, der unter normalen Umständen niemals ein Held geworden wäre: Oskar Schindler (Liam Neeson, Michael Collins), einem Kriegsgewinnler und Frauenhelden, der sein Leben riskiert und schließlich all seinen Besitz verliert, um das Leben von über 1000 Juden zu retten.
Indem Schindler Juden für den Dienst in seiner Geschirr-Fabrik anfordert, ermöglicht er ihnen das Überleben. Als rechte Hand dient ihm dabei sein ebenfalls jüdischer Buchhalter (Ben Kingsley, Ghandi), während er sich auf der anderen Seite mit dem stets unberechenbaren SS-Lagerkommandenten Amon Göth (Ralph Fiennes, Der englische Patient) arrangieren muss. Schindlers Liste nimmt sich viel Zeit für die Charakterisierung seiner Hauptperson und für die Erklärung seines Wandels vom Saulus zum Paulus. Der Plot zeigt einen Mann, der zunächst nur auf leichte Art Geld verdienen will, dem der Krieg dabei gerade recht zu kommen scheint. Angesichts der abscheulichen Verbrechen, die um ihn herum täglich geschehen, kann er die Augen nicht verschließen und erinnert sich seiner menschlichen Verpflichtungen.
Mit Schindlers Liste hat Steven Spielberg ein Meisterwerk erschaffen. Sieben Oscars erhielt der Film. Die Oscars für die Regie und den besten Film durfte Spielberg persönlich entgegennehmen. Liam Neeson, der hier die vielleicht stärkste Darstellung seiner Filmkarriere bietet, wurde zwar ebenfalls für den Oscar nominiert, ging aber bei der Verleihung leer aus. --Jeff Shannon
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5 Kundenrezensionen:

Hartes Thema vor Augen gehalten!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ganz klar Schindlersliste ist ein Meisterwerk und hat einst selbst mich zum weinen gebracht, da er ganz großes Kino ist und mit dem Thema "Judenvernichtung" sehr behutsam umgeht. Hier wird einem vor Augen gehalten und nicht verdrängt, was damals mit unseren Jüdischen Mitmenschen passiert ist. Ganz klar kein Film für schwache Nerven, denn hier wird sehr realistisch dargestellt was viele wohl voher nie gedacht haben. Eine Film den man haben sollte um der Geschicht rund um Schindler weiter nachzugehen oder überhaupt für jeden der sich gerne mit Geschichte beschäftig.
Ein filmisches Denkmal für Oskar Schindler
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zweifelsfrei hat Steven Spielberg Oskar Schindler in diesem Film ein filmisches Denkmal gesetzt! Schindler, der nach dem Krieg eher zurückgezogen lebte wird nach Erzählungen von Überlebenden als ein Mann dargestellt, dessen Ziel es zunächst sicher war durch den Kriegsausbruch und der Besetzung Polens möglichst schnell, möglichst viel Geld zu verdienen! Die Handlungen der SS hat er zunächst auch versucht zu rechtfertigen doch nach und nach regen ihn Berichte von seinem Buchhalter Stern und von anderen Insassen des Lager Plaszow zum Nachdenken an, bis er eines Tages bei einem Ausritt selbst Zeuge des Massenmordes an den Juden wird!

Fortan beschliesst er vielmehr, so viele Menschen wie möglich vor dem Tod zu retten und investiert dafür das bereits verdiente Geld, setzt auch gleichzeitig sein Leben aufs Spiel und wir tatsächlich, als er an seinem Geburtstag eine Jüdin küsst kurze Zeit später von der Gestapo festgenommen, allerdings durch den Kommandanten von Plaszow und Trinkkumpanen Amon Göth befreit! Von diesem kauft er auch nach und nach immer mehr Arbeiter für seine Fabrik frei und rettet ihnen so das Leben!

Ein absolut bewegender Film, welcher die Fakten die bekannt sind, ungeheuer realistisch darstellt, welcher die Greueltaten der SS und die des Lagerkommandanten Amon Göth in erschreckender Weise dokumentiert und welcher einen Mann zeigt, der von anfänglichem Profit träumt, aber bei dem schliesslich die Menschlichkeit in den Vordergrund rückt und welcher ohne zu zögern und unter Einsatz seines Lebens 1200 Menschen das Leben rettet! Sehr bewegend sind dann auch die Schlussszenen, als Schindler selbst weint und sich Vorwürfe macht, zu wenigen Menschen das Leben gerettet zu haben und Stern entgegnet: "Wer nur ein einziges Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt" Sehr schön auch die Schlusszene, als die noch lebenden Schindlerjuden Seite an Seite mit den jeweiligen Schauspielern aus dem Film an Schindlers Grab in Jerusalem vorbeigehen und nach jüdischer Tradition einen Stein auf das Grab legen und schliesslich Schindler Darsteller Liam Neeson alleine an Schindlers Grab stehen bleibt!

Fazit daher ganz klar, 5 Sterne ganz toller Film über einen Mann der viel Mut, Herz und Menschlichkeit in einem Menschenverachtenden System wagte und durch diesen Film eine gebührende Ehrung hierfür erhält!
Muss man mindestens einmal im Leben gesehen haben
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Worte wie "Kino-Highlight" oder "Meisterwerk" sind zu abgegriffen, um auf "Schindlers Liste" zutreffen zu können. Hier müssten neue Worte her. Jeder weiß es und keiner darf widersprechen: ein Geschichtsfilm, der seinesgleichen sucht und ums Verrecken nicht findet. Ohne Frage einer der wichtigsten Filme, die je gedreht wurden. Keinen lässt er kalt, außer den, der ihn in einer mit Eiswürfeln gefüllten Badewanne guckt.
Tatsächlich gibt es aber noch einheimische Leute, die ihn nie gesehen haben. War es Zeitmangel ? Diese Entschuldigung lasse ich nicht gelten - das Mammutwerk gibt es seit vielen Jahren zu kaufen. War es Desinteresse ? Auch dieses Argument verfängt nicht, da kein Deutscher das Recht hat, vor dem barbarischsten Kapitel seiner Landesgeschichte die Augen zu verschließen. Und wer sich für zu sensibel hält, um die grausame Thematik zu verdauen, dem muss ich sagen: Tja, da müssen Sie nun mal durch. Es führt kein Weg vorbei an "Schindlers Liste". Gucken im TV oder kaufen auf VHS oder DVD - eins von beidem muss sein. Tun Sie es Ihrem eigenen Gewissen zuliebe!
bewegend, einzigartig, zeitgeschichtlich wertvoll
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Schindlers Liste ist das Meisterstück von Steven Spielberg, der hiermit sein Können auch bei einem sehr schwierigem Thema unter Beweis stellt.

Spielberg versteht es meisterhaft, den Zuschauer mit Ungerechtigkeit und diversen Einzelschicksalen zu konfrontieren, ohne wie ein Lehrmeister oder ein Geschichtslehrer zu wirken. Schonungslos zeigt er die dünne Zivilisationsschicht der Gesellschaft.
Jedes Leben ist einzigartig, auch das der Juden!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit "Schindlers Liste" ist Spielberg ein ganz besonderes Werk gelungen. Er schafft es, die Geschichte möglichst real und nahe herüberzubringen. Die Unmenschlichkeit, die Macht, all das wird perfekt herübergebracht.

Steven Spielberg setzt sich mit diesem Film mit einem sehr schwierigen Thema auseinander und dennoch ist ihm eines der größten Meisterwerke der Filmgeschichte gelungen. Sicher, dieser Film ist kein Film für Zwischendurch, wie "Hook", und man muss an jeder Stelle auch konzentriert hinschauen, denn der Inhalt ist sehr wichtig.

Alles wirklich Wichtige wurde zum Film bereits gesagt, deshalb möchte ich mich kurz fassen und noch ein Apell an die wundervolle Musik von John Williams richten:

Das Hauptthema ist so beeindruckend, wie kein zweites. Kompositorisch steht es auf dem höchsten Niveau und ist klassisch mit Violine gespielt. Die Qual, die Trauer und Verzweiflung wird mit der Musik, die ich als beste Filmmusik, die es gibt, bezeichne, ausgedrückt. Auch leistet Williams perfekte Chorarbeit. Der Violinenspieler Ithak Perlman ist großartig.
Und es ist kein Wunder: Der Soundtrack wurde mit einem Oscar ausgezeichnet.
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Produkt-Bild: Die Kinder des Monsieur Mathieu

Die Kinder des Monsieur Mathieu
mit Gérard Jugnot, François Berléand, Kad Merad

DVD von Highlight
Preis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 6,90

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Die Kinder des Monsieur Mathieu
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Highlight Kinder des Monsieur Mathieu, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 07.03.05
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5 Kundenrezensionen:

Sehr schön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese DVD hat mir sehr gut gefallen. Auch mein 14 jähriger Sohn hat sich den Film von Anfang bis zum Ende mit mir angesehen, und das soll was heissen. Ein Film der in Erinnerung bleibt und den man immer mal wieder anschauen kann. Man ist schockiert, traurig und manchmal zaubert er einem ein Lächeln ins Gesicht. Sehr empfehlenswert!!!!!!
Einer der schönsten Kinofilme
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Besonders die ergreifenden Chorlieder machen diesen Film zu einem unvergesslichen Erlebnis. Kein Wunder, dass er in Frankreich einen wahren Chorboom hervorgerufen hat. Ich sehe ihn mir auf jeden Fall immer wieder gerne an und bin immer noch begeistert von der verzaubernden Stimme des Pierre. Dieser Film zeigt einmal mehr, dass Kinder nicht als schlechte Menschen zur Welt kommen. Wenn man es richtig anpackt, wie es Clémen Mathieu (Gérard Jugnot) macht, so kann aus den Kindern noch mal richtig was werden. Das soll aber nicht heißen, alle Kinder, die keine Vorzeigesprösslinge sind, in einen Chor gehören =). Auf jeden Fall aber ist der Film für Jung und Alt sehr empfehlenswert!
Liebevoll gestaltete DVD mit einem zauberhaften Musikfilm
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film spielt die Melodie des Herzens mit leisen Tönen an. Christophe Barratier hat ein kleines Kunststück vollbracht und eine anrührende, liebevoll erzählte Geschichte mit wunderschöner Musik vereinigt, um aufrichtige Freude und Anteilnahme zu wecken.

Frankreich 1949: Gescheitert auf allen Gebieten, aber mit einer unerschütterlichen positiven Grundhaltung gesegnet, tritt der Musiker Mathieu (Gerad Jugnot) seine neue Stelle im Erziehungs-heim "Font de l`Etang" an. Als der Zuschauer den düsteren, heruntergekommen Kasten sieht, bekommt er negative Vorahnungen. Tatsächlich beschleicht auch den gutmütigen Mathieu ein immer größeres Unbehagen, der er nicht nur mit der unberechenbaren Heimtücke der Schüler, sondern auch mit recht harschen Erziehungsmethoden des Herrn Direktors seine Schwierigkeiten hat. Ein Spottlied der Jungs bringt ihn schließlich ins Grübeln. Er beschließt ein musikalisches Experiment zu starten. Unter den misstrauischen Augen der Hierarchie macht der Knabenchor erste Fortschritte. Die Erfolgserlebnisse stär-ken den Zusammenhalt in der Klasse und geben den Kindern neues Selbstbewusstsein. Amüsiert beobachten die Schüler, wie Mathieu das besondere musikalische Talent des Querkopfes Pierre Morhange zu fördern versucht. Das Gleichgewicht zwischen dem sensiblen Jungen und dem engagierten Lehrer wird jedoch empfindlich gestört, als Pierre eifersüchtig die Aufmerksamkeiten Mathieus gegenüber seiner schönen Mutter bemerkt. Auch ein neuer Schüler stört die eben gestärkte Eintracht der Schüler. Als der Störenfried mit der Kasse des Herrn Direktor durchbrennt, lässt dieser seinen Zorn an Mathieu und seinen Sängerknaben aus. Von da an geht der Chor in den Untergrund...

Der Film ist mit vielen liebenswerten Details ausgestattet. Da ist der kleine Pepinon, der immer wieder am Tor auf seine Eltern wartet und kein einziges Lied singen kann. Oder die Szene mit den neugierigen Jungen, die sich die Nase an der Fensterscheibe plattdrücken, um die schönen Töchter des Herrn Direktor beim Picknick beobachten zu können. Man kann die Wärme der ersten Sonnenstrahlen fühlen, als Madame Morhange ihr Gesicht dem hellen Licht zuwendet, während sie der hoffnungslos verliebte Mathieu entzückt bewundert. Und natürlich schmilzt man dahin, wenn der Chor La Nuit anstimmt und die klare Stimme von Jean-Baptiste Maunier ein Solo singt.

Auch die DVD ist detailverliebt gestaltet. Das Menü sieht aus wie handgezeichnet. Das "Making-of" lässt den Zuschauer sehr einfühlsam an der Entstehung des Films teilhaben. Die kleinen Mimen sind aufgeregt und am Anfang sehr am schwitzen, weil sie in der heißen Sommersonne unbequeme Winterkleidung tragen müssen. Außer Jean-Baptiste Maunier sind auch keine ausgebildeten Stimmen im Chor, so entstehen die dargestellten Fortschritte ganz natürlich. Nach den aufregenden Drehtagen fällt da so manchem der Abschied nicht leicht und einige Kindertränen müssen weggewischt werden.
Das einzig entbehrliche Extra ist die Dankesrede von Arthur Cohn, die gleich nach dem Einlegen der DVD abgespielt wird. Aber die kann man auch locker überspringen und im Hauptmenü den Film starten.
Wer einen liebevoll inszenierten, unsentimentalen Musikfilm sehen möchte, der kann sich immer wieder an diesem Film erfreuen.
Eine Geschichte die Hoffnung macht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In unserer heutigen, Ellenbogen betonten Zeit, in welcher sich jeder selbst der Nächste ist, tut so ein Film mal richtig gut. Ich werde ihn nicht vergessen. Dieser Film lehrt uns, dass das weiche Wasser den harten Stein besiegt. Unbedingt ansehen!
Brillianter Film, der die Schönheit in eine dunkle Welt bringt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Rezension von "sevenmileboots" habe ich ncihts hinzuzufügen. Für mich faßt diese punktgenau den besonderen Charme und Zauber des Films zusammen. Seinen Plädoyer für mehr Filme dieser Art möchte ich unterstützen, indem ich zum einen auf seine Rezension hinweise, zum anderen diesem Film mit meiner kurzen Rezension 5 Sterne gebe und damit hoffentlich noch einige Menschen bei der Entscheidungsfindung zum Kauf der DVD unterstütze.
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Produkt-Bild: Saint Jacques ... Pilgern auf Französisch (Einzel-DVD)

Saint Jacques ... Pilgern auf Französisch (Einzel-DVD)
mit Artus de Penguern, Muriel Robin, Jean-Pierre Darroussin, Regie: Coline Serreau

DVD von Indigo
Preis bei Amazon: EUR 15,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Saint Jacques ... Pilgern auf Französisch (Einzel-DVD)

4 Kundenrezensionen:

Ein hervorragender, tiefsinniger wie unterhaltsamer Film!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine bunt gemischte Gruppe findet sich zusammen, gemeinsam den Jakobsweg zu gehen. Die Motive für diese Pilgerreise sind höchst unterschiedlich; ebenso bunt und vielfältig sind die Persönlichkeiten der einzelnen Pilger und die Sorgen und Probleme, die jeder mit auf den Weg nimmt. Jeder geht den Weg auf seine Weise und versteht es, zu sich und zu den anderen zu finden, wodurch jeder seine Probleme auf seine Weise löst und viel von der Pilgerreise mitnimmt. Besonders beeindruckt an dem Film das "Überreligiöse", denn der Film zeigt, dass man kein gläubiger Katholik sein muss, um den Jakobsweg zu gehen. Vielmehr als die kirchliche Institution, der man angehört (oder auch nicht), und vielmehr als der konkrete Weg, den man wählt zu gehen (es muss nicht der Jakobsweg sein!), zählt die menschliche Erfahrung und die Tatsache, DASS man geht. Eine tolle Botschaft!
m-pa
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Saint Jacques ...." ist ein überaus sehenswerter Film. Er stimmt nachdenklich und traurig, hat aber zugleich sehr viel Witz. Am Schluss gibt es für alle Beteiligten ein mehr oder weniger gutes Ende der Pilgertour.

Für Mainstream-Fans ist "Saint Jacques ..." allerdings wohl eher nicht geeignet.
Falsche Audio Angaben
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Leider sind die Angaben sowohl auf der DVD Hülle als auch bei Amazon falsch!

Sowohl Deutsch als auch Französisch ist nur in Dolby Digital 2.0 auf der DVD vorhanden, also leider kein Dolby Digital 5.1! Schade

Der Film ist ansonsten ausgesprochen unterhaltsam, und sehr zu empfehlen.
Santiago de Mekka
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Traumhafter Film

Der testamentarische Wunsch einer Mutter die eigenen Kinder zu versöhnen, bringt einen erfolgreichen, aber unglücklich verheirateten Geschäftsmann, seinen lebenslang arbeitslosen und alkoholabhängigen, dafür aber lebensfrohen Bruder sowie die Schwester der beiden, eine frustrierte Lehrerin, gemeinsam auf den Jakobsweg, an dessen Ziel das gemeinsame Erbe wartet.
Eine Reihe amüsanter Nebenhandlungsstränge führt die Gruppe schließlich nach Santiago de Mekka.
103min wahrlich guter Unterhaltung. Wer allerdings nach der Lektüre von Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg" nun per Video in die Erlebniswelt des Pilgerpfades einsteigen will, dem dürften 103min zu wenig Jakobsweg sein.

Ein Film abseits des Mainstream, den man einfach nur weiter empfehlen kann.
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Produkt-Bild: Ein gutes Jahr

Ein gutes Jahr
mit Russell Crowe, Marion Cotillard, Albert Finney, Regie: Ridley Scott

DVD von FOX
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 5,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Ein gutes Jahr
  • FSK 0

Produktbeschreibung


Fox Ridley Scott`s - Ein gutes Jahr, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 23.04.07

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ein gutes Jahr ist ein Wohlfühlfilm, der sowohl die Schönheit Frankreichs als auch die der Schauspieler beleuchtet und liefert eine entspannte und tolle Filmerfahrung. In diesem romantischen Film, welcher auf dem Buch Mein Jahr in der Provence von Peter Mayle basiert, sind Regisseur Ridley Scott und Russel Crowe nach ihrer ersten Zusammenarbeit bei dem oscargekrönten Gladiator erneut vereint. Crowe spielt Max, einen Workaholic-Börsenmakler aus London, der die Bedeutung des Wortes "Urlaub" nicht kennt. Als sein Onkel stirbt und ihm ein pittoreskes Anwesen in Südfrankreich hinterlässt, sieht Max dies als Gelegenheit, das Weingut zu verkaufen und den Profit einzustecken. Nachdem in dem Film die Landschaft eine ebenso große Rolle wie die Charaktere spielt, stellt er auch eine Reminiszenz an Diane Lanes Unter der Sonne der Toscana dar. Die zauberhafte Ortschaft und das hereinströmende Sonnenlicht zeigen die Provence als idyllischen, magischen Ort. Selbst Max fällt unter ihren Bann. Obwohl er kein besonders sympathischer Charakter ist - vor allem zu Beginn des Films - ist Max jedoch auch kein übler Typ. Als er die Gelegenheit erhält, sein Leben in einem weniger getriebenen Tempo zu leben als gewohnt, stellt er fest, dass ein gutes Jahr nicht von finanziellen Wetterwechseln abhängt. Scott versucht zwar, ein wenig Spannung in den Film einzubringen (Ist die hübsche Besucherin wirklich Max' illegitime Cousine? Wird sich Max in die kräftige Frau aus dem Ort verlieben, mit der er sich immer kabbelt?), aber nichts an der Handlung überrascht wirklich. Dennoch - auch wenn der Film Crowes Fähigkeiten nicht vollends gerecht wird, wirkt der Schauspieler jedoch durchaus charmant in seiner Rolle, und Ein gutes Jahr liefert gute Kinounterhaltung. --Jae-Ha Kim
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Rezension
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Super Film.
-Klasse Schauspielerische Leistung
-Der Film spiegelt das wahre französische Leben wieder
-Strahlt diese Ruhe Frankreichs aus

Ich muss zugeben ich mag Russell Crowe und bin auch sehr oft in Süd-Frankreich

...aber wer gegen diese zwei Dinge nichts einzuwenden hat, für den ist dieser Film GOLD wert.

Super SCHÖNER Film. (Und ich bin nicht sehr schnell zu begeistern).
Hach, schööön...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten

Auf meinem momentanen Frankreich/Provence Trip suchte ich einen französischen Film, der auch etwas Landschaft rüberbringt; Handlung war zweitrangig.
Der Trailer der Films, den ich bei amazon.de angeklickt habe, gefiel mir und ich kaufte die DVD.

Jaaa, die Handlung ist flach und vorhersehbar und die Charaktere hat man auch schon in aussagekräftigeren Rollen gesehnen, ABER trotzdem ist der Film sehenswert. Die Landschaftsbilder sind schon toll , besonders wenn man sie in "groß" vom Beamer sieht ;-). Dass nicht jedes französische Städtchen so verträumt und sauber aussieht, kann man sich denken. Und nicht alle Franzosen leben mit dem gebrechlichen Vater unter einem Dach und sind Weinbauern. Ganz klar.

Wer also etwas einfache und "französische" Unterhaltung sucht und sich von Panorama Bildern der Provence beeindrucken lassen möchte, ist mit diesem Film bestens bedient!

"Nur" 4 Sterne, weil ich ihn in anfänglicher Euphorie gleich am nächsten Tag noch einmal sehen wollte und dabei feststellete, dass das langweil-technisch etwas zu früh ist ;-) Aber in nem halben Jahr bestimmt
langweilig, uninspiriert & grottenschlechte Musik
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ja. Geschmäcker sind verschieden.

Dennoch kann ich nicht nachvollziehen, wie man diesen Film mit mehr als 2 Sternen auszeichnen kann. Zumindest nicht, wenn man wenigstens ein kleines bisschen Anspruch an einen Film hat. Ein paar (wirklich!) schöne Bilder, eine schon zig-Male (besser!) erzählte Geschichte, deren Ende jeder bereits nach 20 Minuten erahnt und das Ganze auch noch mit schlecht spielenden und völlig unglaubwürdigen Schauspielern besetzt. Da fällt es kaum noch auf, dass die Filmmusik "unterirdisch" ist.

Zu keinem Zeitpunkt hat mich dieser Film "gepackt".

Wer auf der Suche nach einem schönen "Sonntagsnachmittag-Film" ist, sollte sich anderweitig umsehen. Finger weg von diesem gefühllosen, langweiligen, unglaubwürdigen und vorhersehbaren Film.
Mein Jahr in der Provence ... ob es dabei bleibt?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... nun der Zerriss in der Presse war vorherzusehen, handelt es sich doch einfach um eine herzerwärmende, locker fröhliche, amüsant charmante und unterhaltsame Erzählung über die Romantik der Liebe, der Liebe wegen. In Farben und Motiven von Van Gogh und Cézanne stehen da verlassen und einsam die Wunschträume unserer Träume inmitten eines herzergreifenden Ambientes, mehr als reif für kommende Zeiten des Glücks, bestens geeignet für das wohlige Leben in ewiger Liebe und Rente.

Gerahmt von Casanovas, Finanzhyänen, Edlen und Besitzlosen sowie von Idyllen hochglanzpolierter, lebloser Architekturen mit ihren lauten und redundanten Persönlichkeiten und solcher, mit ihren verborgenen Sicht- und Blickwinkel und ihren leisen Geheimnissen und Geschichten, machen die fantastischen Bilder aus Gordes*, einem sich an eine Bergflanke schmiegenden, malerischen Dorf, und seiner Umgebung und eine wunderbar ausgewählte und spielende Besetzung so richtig Lust auf vielerorts bereits vergessene Zeiten der Ruhe, Lust und Freude sowie des stilvollen Genusses guter Getränke und Speisen und überwältigender Natur. Onkel Henry hat uns ein Vermächtnis überlassen, es liegt nun an ihnen und Ihnen, was sie und Sie daraus machen.

... für mich ist dies ein genussvoll farbenprächtiger Film für ein Berauschen der Sinne, eine gute Laune und das Laissez Faire oder Savoir Vivre, voll von Humor, Witz und Charme und wundervoll untermalt mit wärmenden Songs wie von Josephine Baker, Johnny Hallyday, Harry Nilsson, Delaney Bramlett und Noel Coward.

* Gordes ist aufgelistet in "Die schönsten Dörfer Frankreichs" und liegt im Naturschutzgebiet Luberon, eine Gebirgskette von Kalksteinfelsen auf der Nordseite des Durance-Tales, 50 km südöstlich von Avignon, bekannt für Lavendel und seinen guten Wein.

Besetzung
* Russell Crowe : Max Skinner
* Albert Finney : Onkel Henry
* Marion Cotillard : Fanny Chenal
* Freddie Highmore : Junger Max
* Rafe Spall : Kenny
* Archie Panjabi : Gemma
* Richard Coyle : Amis
* Abbie Cornish : Christie Roberts
unterhaltsam und stimmungsvoll
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Russell Crowe, der Schauspieler mit dem dauerhaft gut- bis schwermütigen Bernhardinerblick, geht als Börsenprofi nicht durch. Seine Ausdrucksfähigkeit, die von leicht schwermütig bis zu sehr, sehr schwermütig reicht, entspricht so überhaupt nicht der Persönlichkeit eines Börsenhais, der hochspekulativ unterwegs ist.
Irgendwie erinnert diese Fehlbesetzung der Hauptrolle an die bisher grösste Fehlbesetzung der Filmgeschichte:
ja richtig Gregory Peck als Kapitän Ahab in Moby Dick
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Trotzdem: Ein gutes Jahr ist ein ausgezeichneter Film geworden, weil er ansonsten wirklich sehr gut besetzt ist und die Handlung eine wunderschöne, reizvolle Geschichte erzählt.
Insbesondere der "junge Max" (Freddie Highmore) spielt hervorragend und entwickelt die intelligent-freche Persönlichkeit des Max sehr gut.
Außerdem hat Russell Crowe bei der Darstellung der emotionaleren, nachdenklichen Seiten des Max noch seine besten Momente und kann wenigstens diesen Teil der Persönlichkeit des Max einigermaßen glaubwürdig darstellen.
Albert Finney ist sowieso eine Schauspieler-Legende und hebt das Niveau des Films merklich.

Ein gutes Jahr gefällt vor allem durch die feine, gefühlvoll-ironische Erzählweise und die unbeschreiblich schönen Landschaftsaufnahmen und romantischen Stimmungen. Auch die musikalische Untermalung passt in das stimmungsvolle Gesamtbild.
Der Kontrast des Turbokapitalismus in Verhältnis zu den wahren Werten (ein gutes Leben) macht nachdenklich und baut eine leichte, etwas zu dezente Spannung auf. An dieser Stelle finden sich handwerkliche Schwächen, in dem ansonsten von der Regie sehr gut umgesetzten Film.

Aber dass dieser gefühlvoll erzählte Film mit seinen herrlichen Panoramen nicht auch noch ein reissender Thriller ist, hat mich nun wirklich gar nicht enttäuscht ! Was denn noch ?

Zur Bewertung: bei einer besseren Besetzung der Hauptrolle wären fünf Sterne locker drinnen. Mit Russell Crowe als Max sind drei bis vier Sterne fair.
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Produkt-Bild: Troja (Director's Cut) [Blu-ray]

Troja (Director's Cut) [Blu-ray]
mit Peter O'Toole, Sean Bean, Brad Pitt, Eric Bana, Orlando Bloom, Regie: Wolfgang Petersen

Blu-ray von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 27,99, Angebote ab EUR 14,49

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Troja (Director's Cut) [Blu-ray]
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Warner Home Troja D.C. (BLU-RAY), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 25.04.08

Aus der Amazon.de-Redaktion


"Wenn du nach Troja gehst, wirst du Ruhm ernten." Diesen Satz aus dem Drehbuch von David Benioff hat Regisseur Wolfgang Petersen vielleicht etwas falsch verstanden. Steht dort doch eindeutig "Wenn du nach Troja gehst" und nicht etwa "Wenn du Troja verfilmst". Hätte man Petersen auf diesen kleinen Unterschied doch vorher aufmerksam gemacht. So aber nahm das Schicksal seinen Lauf und das Drehbuch, das lose auf Homers dichterischer Vorlage beruht, Gestalt an.
Der trojanische Prinz Paris (Orlando Bloom) raubt die schöne Helena (Diane Kruger), was deren Gatte Menelaos (Brian Cox) und sein Bruder Agamemnon (Brendan Gleeson) nicht so schön finden. Sie versammeln eine gewaltige Armee, deren Star der tapfere Achill (Brad Pitt) ist, und belagern die Stadt, deren Mauern von Apoll gesegnet wurden und somit unzerstörbar sind.
Hollywood-Star und "sexiest man alive" Brad Pitt dreht immer mal wieder Filme, in denen er seinen gelungenen Körper seinen weiblichen Fans präsentieren darf. Mit Troja legt er einen der besseren Streifen aus dieser Kategorie vor. Das Epos lebt hauptsächlich von seiner und Eric Banas Ausstrahlung, der Achills Widersacher Hektor spielt. Während die meisten anderen ihrer Kollegen gegen die aufwändig inszenierten Bilder und Special Effects hoffnungslos unterliegen (einzig wirklich erwähnenswerte Ausnahme ist hier Priamos-Darsteller Peter O'Toole), können Pitt und Bana dem opulent ausgestatteten Drama ihren Stempel aufdrücken. An ihnen liegt es sicher nicht, dass trotz aller Bildgewalt ein etwas schaler Beigeschmack nach dem Filmgenuss bleibt.
Diesen Beigeschmack kann man wohl, wie eingangs dezent angedeutet, vor allem Regisseur Petersen (ja, genau der Petersen von Das Boot) und Drehbuchautor Benioff anlasten. Wenn man nämlich schon recht großzügig mit der dichterischen Vorlage umgeht, dann hätte man sicherlich auch gleich ein besseres Drehbuch schreiben können. So bleibt es flach und drückt sich irgendwie vor einer Aussage, wodurch schöne Bilder, schöne Männer, schöne Effekte und schöne Kamerafahrten das Manko herausreißen müssen. Dass sie dies können, spricht dann wieder für Petersen. --Mike Hillenbrand
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5 Kundenrezensionen:

Einer der schönsten und besten Monumentalfilme ever
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich möchte hier nur meine eigene objektive Meinung äußern. Zunächst einmal:
Ich kann nicht nachvollziehen, was einige Leute so schlecht an diesem Film finden? Gut, er ist nicht so werkgetreu, wie ers sein sollte. Ich schau aber einen Spielfilm keine Doku. Schonmal was von künstlerischer Freiheit gehört? Diese sollte dem Regiesseur zugestanden werden. Über die Handlung möcht ich mich nicht äußern, da dies bereits andere Rezensenten taten. Aber im Ernst der Film ansich ist doch technisch gesehen gar nicht mal schlecht (CGI) aber nicht allein deswegen. Nein auch die schauspielerische Seite weiß zu überzeugen (Peter O`Toole, Eric Bana, Orlando Bloom und ganz besonders Diane Kruger hat mir sehr gefallen. DVD technisch wurde meines Wissens geklotzt, soll heißen Bild ist in 2,35:1 (16:9) anamorph abgetastet worden. Sound Dolby Digital 5.1 in deutsch und englisch und Untertitel ebenso. Hinzu kommen noch sehr gut aufbereitete Dokus etc. Die DVD selber befindet sich im Steelbook. Also wenn das nicht genug hermacht, dann weiß ich auch nicht weiter.

Fazit:
Wer jetzt historisch korrektes Material erwartet,liegt falsch. Stattdessen sollte man sich einfach unterhalten lassen. Dieser Film, will doch gar nicht historisch korrekt sein.Dieser Film bietet gute Unterhaltung mehr nicht. Und darum von mir 5 Sterne für den Film, und die ebenso gelungene Umsetzung auf DVD. Ist natürlich wie immer eine Geschmacksache.
Ein monumentales Schlachtengemälde, das seines gleichen sucht!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jeder Kritik zum trotz, dieser Film ist schlicht wundervoll.
Alles was große Filme ausmacht - Liebe, Verrat, Gewalt, nichts wird ausgelassen und von hervorragenden Schauspielern wiedergegeben.

Gut, nach Überlieferungen war manches anders gewesen - so alleine der Zeitraum der Belagerung Trojas, die über zehn Jahre gedauert haben soll. Aber da geht es schon los. Es sind Überlieferungen, Sagen und Legen, eine Geschichte, die sich vor über dreitausend Jahren zugetragen hat. Noch heute weiß keiner genau, wie was immer war. Es gibt Thesen, die durch Ausgrabungen und alte Schriften gestützt werde - aber letztendlich sind es nur Interpretationen einer vor langer Zeit geschehenen Geschichte. Völlig frei, in wie weit diese Thesen auch richtig sein mögen, halte ich es für legitim, einen Film zu machen, der versucht authentisch zu bleiben, aber gleichzeitig auch unterhaltsam.

Nun kurz zur DVD!
Ich kann nur zum Kauf des "Direktors Cut" raten. Die "normale" DVD ist um so viel Hintergrundwissen der Geschehnisse beraubt, das man nicht wirklich angesprochen wird. Auch wird die Brutalität der damaligen Kriegsführung bewusster. In den Kampfzehnen wird wahrlich nicht mit Blut gespart.
Was das Bild der DVD anbelangt - einfach nur hervorragend.
Directors Cut - TOP!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten

Ich fand die Kinofassung schon sehr gut, mir fielen nur einige logische Fehler auf die jetzt beseitigt worden sind.

Erzählt wird der Epos des trojanischen Krieges aus Hollywoodperspektive. Ist zwar wieder alles verkürzt, aber gut umgesetzt ohne die Handlung zu verstümmeln.

Zur - eigentlich bekannten - Handlung:

Der trojanische Prinz Paris brennt mit der schönen Helena, der Frau des spartanischen Königs Menelaos durch. Ihr Mann mit allen Helden Griechenlands landen vor Trojas Küste und es beginnt ein jahrelanges Ringen um die Stadt. Letzendlich kommt das trojanische Pferd zum Einsatz und entscheidet den Kampf für die Griechen.

Die Besetzung ist sehr gut, ebenso die Ausstattung und die choreographie der Kampfszenen.

Fazit: Der um dreißig Minuten längere Director's Cut bietet viel interessantes Bonusmaterial und räumt mit logischen Schwächen des Filmes auf. Wer sich den Film ansehen möchte, sollte sich für diese Version entscheiden.
Ich hätte mir mehr von der Blu-ray erwartet
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Eines vorweg: Hier soll nur die Blu-ray bewertet werden. Um mehr vom Inhalt zu erfahren soll an anderer Stelle weiter gelesen werden.

Als ich mir "Königreich der Himmel"Königreich der Himmel (Director's Cut) [Blu-ray] auf meiner PS3, der Soundanlage Sony htp 78 Sony HTP-78 DW 5.1 Heimkino-System HDMI und dem Zepto Zview 42" Full HD TV ansah war ich so begeistert das ich mir sofort weitere Blu-ray-Filme kaufte. Nun erwartete ich mir von Troja das gleiche, wurde aber schon nach kurzer Laufzeit enttäuscht. Die Qualität der Bilder liegt nicht viel mehr über der einer herkömlichen DVD und im Gesamten nicht der Bezeichnung Blu-ray würdig. Das Geld hätte vielleicht im Nachhinein besser ausgeben können. Der Sound war das einzige Überzeugende an der ganzen Scheibe.

Fazit: Die gesamte Qualität liegt über der einer normalen DVD aber ist meiner Meinung die Extrakosten nicht wert. Um ein Spektakel im Wohnzimmer zu erleben sollte man auf andere Blu-ray-Filme zurrückgreifen.
Gib mir Troja !!!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mit rund 30 Minuten mehr Sex und Schlachtengetümmel präsentiert Regisseur Wolfgang Petersen seine neue Vision der antiken Sage.
Nachdem der Trojaner-Prinz Paris (Orlando Bloom) die spartanische Prinzessin Helena (Diane Kruger) in seine Stadt gebracht hat, setzt der griechische König Agamemnon eine gigantische Streitmacht in Bewegung, um die Schöne zurückzuholen: der Beginn des größten Krieges in der griechischen Mythologie. Im Unterschied zu anderen erweiterten Filmfassungen wie Ridley Scotts Kreuzritterodyssee 'Königreich der Himmel' wartet Wolfgang Petersens Director's Cut nicht gerade mit erzählerischen Bereicherungen auf. Zwar schafft er einen ruhigeren Rhythmus, wenn er verbarrikadierten Trojanern und lauernden Angreifern mehr Raum zur Selbstreflexion gibt. Doch muss man mit der ursprünglichen Version schon sehr vertraut sein, um derlei Ergänzungen zu registrieren. Auffällig dagegen sind Diane Krügers nackten Brüste sowie der gesteigerte Blutfaktor. Jedoch kaschieren auch Schauwerte wie diese nicht die durchwachsenden Leistungen der Darsteller: Wo Eric Bana als Krieger Hector die Würde der antiken Vorlage ergreifend auf die Leinwand transportiert, wirkt Brad Pitt als Mucki-Heroe Achilles unnahbar und steif.
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