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Produkt-Bild: Dirty Dancing - Special Edition

Dirty Dancing - Special Edition
mit Jennifer Grey, Patrick Swayze, Jerry Orbach, Regie: Emile Ardolino

DVD von Concorde Video
Preis bei Amazon: EUR 10,49, Angebote ab EUR 5,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2002
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Dirty Dancing spielt Anfang der 60er Jahre in Amerika, vor der Ermordung der Kennedys und vor dem Vietnamkrieg -- kurz, als die Welt noch in Ordnung war. Baby Houseman (Jennifer Grey, die Tochter Joel Greys, der den Master of Ceremonies in Cabaret spielte) fährt mit ihren Eltern in ein Ferienhotel in den Catskills. Sie langweilt sich unter all den Erwachsenen zu Tode und lernt Johnny Castle (Patrick Swayze, den deutschen Fernsehzuschauern vor dem Filmstart bereits aus der Serie Fackeln im Sturm bestens bekannt), den Tanzlehrer und Showtänzer des Hotels, kennen und lieben. Bis zum Happy End kommt der Zuschauer in den Genuß vieler Tanzszenen, die sich im Stil der 60er und 80er Jahre abwechseln. Außerdem müssen Konflikte sowohl unter den Jugendlichen als auch zwischen den Generationen gelöst werden.
Obwohl es MTV schon einige Jahre gab, griff Dirty Dancing optisch auf Filme wie Grease und American Graffiti zurück. Der Film löste eine Reihe von Nachahmungen aus: Salsa und Lambada schwammen auf der Welle der durch Dirty Dancing neu entstandenen Tanzlust. Die Filmmusik war ebenfalls so erfolgreich, daß eine zweite CD auf den Markt gebracht wurde. Besonders eindrucksvoll anzusehen ist eine der besten Tänzerinnen des modernen Tanzfilms, Cynthia Rhodes, in ihrer Rolle als Penny Johnson. Sie spielte und tanzte in Filmen wie Flashdance und Staying Alive. Dirty Dancing, eine Low-Budget-Produktion mit unerwartet großem Erfolg, war ein Film, den man sich 1987 einfach ansehen musste, manchmal sogar mehrmals. Auch heute ist der Film immer noch sehenswert, nicht nur für Liebhaber des Genres. --Ursula Steingaß

Produktbeschreibung


DVD FSK o.A. Musik/ EuroVideo.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Klassiker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dirty Dancing ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme neben "Road House" mit Patrick Swayze, denn was man hier geboten bekommt ist mehr als nur ein normaler Tanzfilm. Hier kriegt man ein Liebesfilm mit einem genialen Soundtrack gezeigt, die auch noch in atemberaubenden Tanzszenen eingesetzt werden und den Zuschauer faszinieren werden. Der Film ist nun auch endlich in einer Special Edition zu bekommen, die der Film mehr als verdient.

Die Extras sehen so aus:

Audiokommentar
DVD-ROM-Part

DVD 1 (Hauptfilm) DVD-9

Animiertes Menü mit Soundeffekten
Kapitelauswahl (19) mit bewegten Bildern

Kommentar über die gesamte Spielfilmlänge mit
Eleanor Bergstein (Autorin / Co-Produzentin)
(Englisch ohne Untertitel)

Kommentar über die gesamte Spielfilmlänge mit
Kenny Ortega (Choreograph), Miranda Garrison (Vivian Pressman + Choreographie-Assistentin), Jeff Jur (Kamera), Hilary Rosenfeld (Kostüme) und David Chapman (Ausstattung)
(Englisch ohne Untertitel)

Informationen zum Film
(Trivia-Track)

Goofs (Filmfehler): [2:22 Min.]
(Mit einleitenden Texten - deutsch synchronisierte Szenen)
-Anschlussfehler Musik
-Partieller Regen?
-Park and Ride
-Wiederholungsfehler
-Wiederverschließbarer Gürtel?
-Dreiwettertaft?

(Bonuslaufzeit DVD 1 = 2:22 Min.

DVD 2 (Bonusmaterial) DVD-9

Animiertes Menü mit Soundeffekten

* Mambo Tanzkurs [20:04 Min.]
(Deutsche Produktion)
-Begrüßung & Grundschritt solo
-Grundschritt paarweise
-Cucarachas
-Promenaden mit Kick & Twist
-Durchgelaufene Box mit Hop
-Tanzsequenz
-Abspann

* Best of "Dirty Dancing" (Live in Concert 1987) [55:09 Min.]
(Originalton ohne Untertitel)

* Deutscher Kinotrailer [1:48 Min.]
* Original Kinotrailer [2:01 Min.]

* Musikvideos:
(Originalton ohne Untertitel)
-Hungry Eyes [4:00 Min.]
-(I've had) The Time of My Life [4:57 Min.]
-She's Like the Wind [3:51 Min.]

* Produktionsnotizen
(13 Texttafeln - manuelle Steuerung)

* Cast & Crew Infos:
(Texttafeln - manuelle Steuerung)
-Jennifer Grey (8 Seiten)
-Patrick Swayze (9 Seiten)
-Jerry Orbach (4 Seiten)
-Kelly Bishop (5 Seiten)
-Cynthia Rhodes (4 Seiten)
-Emile Ardolino, Regie

* Fotogalerie
(12 Seiten mit jeweils 2 oder mehreren Bildern - manuelle Steuerung)

* Interviews:
(Englisch, optional deutsche Untertitel)
-Jennifer Grey [11:13 Min.]
-Patrick Swayze [1:59 Min.]
-Cynthia Rhodes [2:10 Min.]
-Emile Ardolino [2:01 Min.]
-Eleanor Bergstein [18:36 Min.]
-Kenny Ortega [15:22 Min.]
-Miranda Garrison [13:17 Min.]

* Tribute to Emile Ardolino [13:28 Min.]
(Englisch, optional deutsche Untertitel)

* Probeaufnahmen mit Jennifer Grey [3:12 Min.]
(Originalton ohne Untertitel)

* Concorde Web-Link
(DVD-ROM-Part)

(Bonuslaufzeit DVD 2 = 169:19 Min.)

* Dem Set liegt ein 16-seitiges Booklet mit Informationen zum Film, Werbung, einer Mambo-Tanzschritt-Anleitung sowie dem Kapitelindex der DVD bei.

Fazit:
Ein mehr als nur gelungene Special Edition eines Klassikers, den Fans nun endlich in würdiger Qualität ansehen können. Klassiker der 80er Jahre!!
Toller Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist sehr gefühlvoll.Ein totaler Kultfilm der 80er Jahre.Allein die Musik verleitet zum Träumen.Diesen Film muß man sich immer wieder "reinziehen".
Einfach GENIAL!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
..der Film ist einfach zum 100000.. Mal ansehen. Einfach genial. Diese Tänze, diese Leidenschaft, diese Story!
Die DVD ist einfach toll! Habe den Film auch auf Video (aufgenommen, als er mal im TV lief).. und wenn ich mich nicht täusche ist die Qualität bei der DVD auch viel besser als im TV (und auf VHS ist es ja eh nicht so gut)
Zudem gibt es eine Menge Bonusmaterial (Mambo-Tanzkurs, Interviews, Musikvideos, und vieles mehr)
..und dazu kommen auch noch die Goofs (Fehler in dem Film, die z.b. mir sonst garnicht aufgefallen wären ^^)
Ordentlich
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Es gilt im Allgemeinen als komplett unmännlich, als Angehöriger des sogenannten starken Geschlechts diesen Film überhaupt gesehen zu haben und als noch viel schlimmer, diesen Film nicht in alle Angründe zu verdammen. Wenn es denn so sein soll - ich kann damit leben.

Der völlig überraschende Kinoerfolg von 1987 lief mit einiger Verspätung auch in der DDR und löste anschliessend auch diesseits der Mauer sowohl bisweilen hysterische Mehrfachbesuche des weiblichen Publikums in den Kinos als auch einen Ansturm in Tanzschulen aus. Von solcherlei Gefühlswallungen blieb ich zwar verschont, der Film gefiel mir auf eine gewisse Art und Weise doch. Vielleicht kam damals schon mein Faible für die Sechziger Jahre zum Tragen.

Von der Handlung darf man freilich nicht allzuviel erwarten, eine mit mancherlei Schwierigkeiten gespickte Lovestory, wie es sie im Filmbereich zu Tausenden gibt. Was den Film von der Masse abhebt sind die ausgebufft choreographierten Tanzeinlagen und natürlich der einzigartige Soundtrack.

Diese "Special Edition" ist gar nicht so "Special" wie sie sich gibt. Denn eigentlich möchte ich die Entscheidung, ob ich den Film im Originalton mit oder ohne die Hilfe von Untertiteln sehen möchte schon selbst treffen. Bild und Ton sind im Mittelfeld anzusiedeln und das Bonusmaterial ist überschaubar, aber nett. Die "Goofs" sind allerdings zum Schießen, einige waren mir schon damals aufgefallen, wie zum Beispiel das Herumhopsen der Hauptdarsteller im Starkregen bei schönstem Sonnenschein.

Fazit: Wer Filme der 80er oder Tanzmovies im Allgemeinen sammelt, kommt um "Dirty Dancing" ohnehin nicht herum. Und auch die Herren der Schöpfung dürfen durchaus von Zeit zu Zeit über ihren Machoschatten springen...
Hier muss man nicht mehr viel zu sagen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diesen Film kennt wohl mittlerweile jeder auf diesem Planeten. Die Männer sind genervt und die Frauen lieben ihn einfach nur. So wie ich. Egal wie oft man ihn schon gesehen hat, er wird und wird nicht langweilig. Die Geschichte zwischen Baby, dem jungen unschuldigen Mädchen und dem Aufreisser Johnny, die sich in einem Ferienlager für Erwachsene kennen und lieben lernen, ist für uns Frauen wohl eine typische romantische Erzählung, die uns zum Träumen bringt. Zu der Musik muss man auch nicht viel sagen, ausser dass diese absoluter Wahnsinn ist und zu Recht damals ein riesen Hit wurde. Ein zeitloser Film, der auch noch die nächsten Generationen mitreissen wird...
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Produkt-Bild: Im Zeichen der Liebe

Im Zeichen der Liebe
mit Rishi Kapoor, Divya Bharati, Shah Rukh Khan, Regie: Raj Kanwar

DVD von Crest Movies
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,00

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Im Zeichen der Liebe

Produktbeschreibung


IM ZEICHEN DER LIEBE
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2 Kundenrezensionen:

Deewana - lohnt sich nur wegen SRK
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich habe den Film "Deewana (1992)" auf Hindi mit englischen Untertiteln gesehen (Bildformat 2.6:1 anamorph, Laufzeit 162 Min., 8 Songs mit UT) und kann zur Qualität dieser deutschen DVD-Version nichts sagen (außer dass das Cover nicht zum Film passt).

Dieser Film war für mich erst nach der Pause zu genießen, genau dann nämlich als Shah Rukh Khan in seiner ersten Bollywood-Rolle auftaucht. Er spielt als jugendlicher Held, der sich in eine Witwe verliebt und diese (für Indien absolut ungewöhnlich) sogar heiratet, den eigentlichen Helden des Films Ravi - verkörpert vom rundlichen Rishi Kapoor - leichtfüßig an die Wand. Für diesen Film erhielt SRK den Filmfare Award "Best Debut 1992". In einigen Szenen kann man schon seine Fähigkeiten für Psychopathen-Rollen ("Anjaam", "Asoka", "Baazigar", "Darr") erkennen und in anderen sein Potential als Frauenliebling. Tanzen kann er zwar erst 1995, aber sein Auftrittssong "Koi na koi chahiye" (der sechste von acht Songs) ist recht erfrischend in Musik und Bild. Ansonsten gefiel mir nur der erste Song "Sochhenge Tumhe Pyar" einigermaßen, in dem der 'Star-Sänger' Ravi einen eher unfreiwillig komischen Auftritt mit einer Art Fernsehballett hinlegt.

Alle Szenen ohne SRK sind Bollywood-Einheitsbrei ohne größere Vorzüge. Die Nebendarsteller Amrish Puri (böser Onkel) und Sushma Seth (Ravis Mutter) setzen dem Film zwar einige Glanzpunkte auf, aber weder die recht linkisch auftretende Divya Bharati noch der in unsäglichen Pullovern tanzende rundliche Rishi Kapoor, der doch einen Star-Sänger verkörpern soll, haben Star-Appeal. Für das indische Publikum jedoch wurde Rishi Kapoor bereits 1973 mit dem Film "Bobby" als jugendlicher 'loverboy' zum Star (Filmfare Award 1974 'Best Actor'). Dieser Hintergrund mag vielleicht noch fast 20 Jahre später das Casting des 40jährigen Rishi Kapoor als Star-Sänger erklären.

Stellvertretend für alle Merkwürdigkeiten dieses Films: im dritten Dance-Song "Payaliya" tanzt eine ganze Riege hübscher Mädchen in aufwendigen traditionellen Bollywood-Kostümen um einen Rishi Kapoor in einem völlig unpassenden Pullover, der aussieht als ob er gerade von seinem Nachmittagsschlaf aufgestanden ist und keine Zeit hatte seine Filmkleidung anzulegen. Besonders in den "Deewana"-Dance-Songs kann man immer wieder Bollywood in all seiner abschreckenden Kitschigkeit 'bewundern'. Es gibt in diesem Film aber auch recht eindrückliche Szenen mit SRK.

Für das fortschrittliche Thema einer Witwenheirat und SRKs intensives Spiel bekommt der Film von mir 2 Punkte.

Fazit: wer SRK in den Filmen der 90er Jahre mag (z.B. "Zamaana Deewana", "Trimurti", "Koyla"), wird den zweiten Teil vielleicht mögen und den ersten Teil wenigstens einmal ertragen, um die Story zu verstehen. Wegen vieler Gewaltszenen kein Familienfilm, wegen geringerer Qualität kein Film für Bollywood-Einsteiger. Es ist ein Masala-Film mit einer für westliche Augen ungewohnten Mischung von Liebe, Herz-Schmerz und brutaler Action. Im Vergleich zu typischen indischen Masala-Filmen wurde hier jedoch kaum 'comic relief' eingebaut.
Im Zeichen der Liebe- DEEWANA !
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das Cover der DVD ist wieder mal irreführend, dieser Film ist mit Shahrukh und Divya Bharati, mit der er leider nur zwei Filme gedreht hat,der andere war Dil Aashna Hai der ein totaler Flop war!
Deewana dagegen war ein Hit und das mit Recht,obwohl SRK erst in der zweiten Hälfte des Films auftaucht merkt man sein Talent,er reisst den Film gleich an sich und spielt fantastisch,Deewana war SRKs Durchbruch und sein erster Kinohit!Natürlich muss man hier beachten das der Film in den 90gern gedreht wurde, das sieht man an der technischen Umsetzung und Filmqualität, das ist bei den anderen Filmen dieser Zeit allerdings genauso!
Die Musik ist auch nicht schlecht,aber mit K3G,KKHH oder KHNH nicht zu vergleichen,am besten gefiel mir "Aisi Deewangi"in dem SRK und Divya zusammen zu sehen sind!
Obwohl dieser Film zu den älteren Werken von SRK gehört sollte man sich diesen Film unbedingt mal ansehen, denn schliesslich war es sein erster Hit!Und meiner Meinung nach sind viele seiner älteren Filme sehr gut, zB auch Zamaana Deewana,Kabhi Haan Kabhi Naa und Duplicate !
Ich wünsche viel Spass beim Anschauen !!
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Produkt-Bild: Mädchen in Uniform

Mädchen in Uniform
mit Dorothea Wieck, Hertha Thiele, Emilia Unda, Regie: Leontine Sagan

DVD von Kinowelt Home Entertainment/DVD
Preis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 14,98

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Mädchen in Uniform

Produktbeschreibung


MÄDCHEN IN UNIFORM
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5 Kundenrezensionen:

Endlich auf DVD
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das wurde ja auch mal Zeit. Bisher war ich darauf angewiesen mir den Film als VHS aus der Bibliothek zu borgen. Welch Freude, dass er jetzt auf DVD erscheinen wird. Die Handlung wurde bereits ausreichend beschrieben. Hinzuzufügen wäre noch, dass diese Originalfassung von 1931 um Längen besser ist, als das Remake von 1958 mit Romy Schneider. Sie ist viel mutiger (mit echter Kußszene), rührender und authentischer. Außerdem finde ich die Schauspieler überzeugender. Kurzum: Dieser Film ist ein absoluter Klassiker, der in jeden (Lesben)haushalt gehört.
Inzwischen habe ich auch diesen Film geschenkt bekommen....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
....es ist zwar schon einige Jahre - 2002 - her. Dennoch gefällt er mir so, wie am 1. Tag.
Dorothea Wieck und Hertha Thiele spielen ihre Rollen einfach überzeugend.
Einziger Haken: Der Film ist schwarz-weiß. Und hat englische Untertitel.
Schade, dass man ihn nicht in Farbe - so wie z.B. Bei "Dinner for One" - ändern kann.
Dann wäre dieser Film wirklich perfekt.
mfg
(die) Almuth Andrea (19)
Gewöhnungsbedürftig ... genial ;-)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ok, nachdem ich bis jetzt nur die "neuere" Version mit Lilli Palmer und Romy Schneider kannte, war ich sehr froh, nun auch das "Original" mein Eigen nennen zu können. Au weia ... fand ich Lilli Palmer als EvB schon toll, so muss ich sagen, dass mich Dorothea Wieck völlig umgehauen hat. Eigentlich bekommt der Film nur die 5 Sterne wegen ihr als Darstellerin von EvB ;-) ... allerdings ist es schon eine Umgewöhnung eine HT als MvM zu sehen, die manchmal kuckt wie ein Schaf und auch noch irgendwie wie ein Trampel rüberkommt. Da war mir die sanfte und doch edlere Darstellung durch RS lieber.
So ... nun zum Inhalt. EvB kommt in dieser Version viel "treibender" rüber ... so als Kraft gesehen. Allerdings kann ich nun wirklich nicht sagen, dass diese Version "aufschlussreicher" sei. Beide Filme haben ihre Höhepunkte und Schwachstellen. Das Ganze wirkt an manchen Stellen zusammengestückelt und die Gespräche sind bei genauerer Überlegung oftmals nicht nachvollziehbar in ihrer Wirkung. Aber das geht mir bei der neueren Verfilmung auch nicht anders ;-).
Geküsst wird an anderer Stelle und bei weitem nicht so "poetisch" und auch nicht wirklich nachvollziehbar. "Hach, wie ist sie doch zauberhaft" ... um mal IvW andeutungsweise zu zitieren ;-)
Ansonsten ist der Film sogar an manchen Stellen ziemlich überdreht und führt doch zu dem ein oder anderem unfreiwilligen Lacher. Und leider ist der Schluss ziemlich vermurkst ... dies aber wieder im Vergleich zur neueren Verfilmung. Da aber beide Filme sich in dieser Hinsicht sowieso nicht ans Buch halten, ist auch das ziemlich egal ;-)
Meine Empfehlung: beide Filme kaufen und das Buch :-)
Ein umwerfender Film!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich sah diesen Film ohne den Stoff zu kennen und war davon begeistert! Danach sah ich auch das Remake von 1958 und las das Buch von Christa Winsloe mit dem selben Titel, aber der Film von 1931 ist und bleibt die beste Verarbeitung dieser Geschichte. Allen voran besticht Dorothea Wieck als kühles, aber trotzdem charismatisches Frl. von Bernburg mit einer umwerfenden Ausstrahlung. Obwohl der Film leider 1949 stark gekürzt (zensuriert) wurde und die Originalversion mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr erhalten ist, ist in diesem Film die Liebe zwischen Manuela und Fr. v. Bernburg immer noch am stärksten zu bemerken - auch wenn es zensurbedingt nicht offensichtlich ist, aber so sprechen doch soviele Blicke und kleine Gesten, die einfach nicht wegzensuriert werden konnten. Auch die weiteren Darsteller, besonders jene der Ilse v. Westhagen, Manuela selbst (Hertha Thiele) und das unsympathische Frl. v. Kesten (Hedwig Schlichter) sowie die Oberin (Emilia Unda) sind charakterlich sehr gut getroffen und darstellerisch meiner Meinung nach überzeugender, als im neueren Film. Obwohl in diesem Romy Schneider und Lilly Palmer auch sehr beachtliche Leistungen erbringen, fehlt die unsichtbare Leidenschaft zwischen diesen 2 Personen, der ursprüngliche Charakter der Geschichte wurde stark verändert. Deshalb ist und bleibt der Film von Leontine Sagan das Original und die beste Interpretation dieses Stoffes. Sehr sehenswert!!
Dieser Film ist ein ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...unvergessliches Erlebnis ;)
Wer die Version mit Romy Schneider vorher gesehen hat (so wie ich), wird, denke ich, etwas von Hertha Thiele enttäuscht sein. Das sage ich unter anderem, weil es ohnehin verdammt schwer ist, eine Romy Schneider an schauspielerischer Leistung zu übertreffen.
Aber ungemessen an der späteren Version ist dieser Film für sich selbst absolut sehenswert. Die Geschichte, dass eine Schülerin sich in eine Lehrerin verliebt, findet sich ohnehin recht selten, und dann auch noch in so sensibler und gefühlvoller Weise das darzustellen ist schon eine Kunst.
Ich kenne nun inzwischen alle Versionen dieser Geschichte (Buch und 2 Filme) und ich denke immer noch sehr sehr gerne daran zurück.
Wer diesen Film bzw. den Inhaltsstoff an sich nicht kennt hat so einiges verpaßt ;)
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Produkt-Bild: Wonderland

Wonderland
mit Lisa Kudrow, Paris Hilton, Natasha Gregson Wagner, Regie: James Cox

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 4,50

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Wonderland
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Sex, Waffen, Geld und Mord Willkommen in L.A. Los Angeles, Sommer 1981. John Holmes, ehemals weltgrter Pornostar, ist am Ende seiner Karriere. Er ist finanziell ruiniert und drogenabhngig. Seine wesentlich jngere Freundin Dawn liebt er abgttisch, ist aber immer noch mit seiner Frau Sharon verheiratet. Holmes gert zunehmend in die Kreise der Drogendealer auf der Wonderland Avenue und verstrickt sich unbeabsichtigt immer tiefer in eine Welt aus Bandenrivalitt und Gewalt. Doch dann riskiert die Wonderland-Gang einen bergriff auf das Heim eines berchtigten Bandenbosses und pltzlich wird ein Gangmitglied nach dem anderen tot aufgefunden, brutal ermordet. Wer steckt hinter den Morden? Kann ein ehemaliger Pornostar zum berechnenden Killer werden?
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5 Kundenrezensionen:

EIN SUPERTEIL
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der 2003 gedrehte Film spielt im Sommer 1981 in Los Angeles. John Holmes (grandios wie eigentlich immer Val Kilmer - der warum auch immer in der Besetzungsliste oben nicht angeführt ist) ist ein abgehalfteter Pornostar, der aufgrund seiner Bestückung als weltgrößter Akteur zu seinen Glanzzeiten in dieser Filmsparte gehandelt wurde. Finanziell am Ende und dazu drogenabhängig schleppt er sich mit seiner erheblich jüngeren Freundin Dawn, der er alles verspricht, obgleich noch mit Sharon verheiratet, durch die Gegend.
Da werden in einem Haus an der Wonderland Avenue vier Kriminelle niedergemacht. Der Film schildert den möglichen Tathergang ohne wirklich aufzuklären. Alles bleibt im Ungewissen und genau hieraus zieht der Film seine außergewöhnliche Spannung. Wer hier gegen wen ausgespielt wurde und warum bleibt auch am Ende nur eine Vermutung, aber bis dahin kann sich der Zuschauer der Handlung nicht entziehen.
Ein packendes Thrillerdrama um einen versifften Sexstar innerhalb der Momentaufnahmen eines unfassbaren Mordfalls. Schlichtweg ein Superteil. HMcM
What goes up must come down!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieser Spruch bezieht sich auf die ehemalige Porno-Ikone John Holmes. Aus dem Nichts aufgestiegen zum gefeierten Star, stürzte er im Lauf seines kurzen Lebens bis ganz unten, um als Süchtiger über den "Umweg" eines nie ganz geklärten Verbrechens an Aids zu sterben.
Dieses Verbrechen, nämlich ein vierfacher Mord, steht im Mittelpunkt dieses Films, der gleichsam die dunkle Seite von Hollywood repräsentiert ! Auf Glamour und Co. wird hier gänzlich verzichtet. Stattdessen gibt es in trübes Licht getauchtes Elend mit stellenweise dokumentarischem Flair und einen versifften Val Kilmer, der mal wieder eine überzeugende Probe seines schauspielerischen Könnens abliefert. Der Film präsentiert zwei Versionen der Ereignisse, welche beide in sich schlüssig sind. Der Zuschauer darf sich selbst ein Bild machen, aber letztendes wird nicht geklärt, welche Rolle John Holmes in der ganzen Affäre wirklich hatte.
Wonderland bietet unzimperliche und spannende Unterhaltung, einen coolen Soundtrack und einige gut bis sehr gut aufspielende Schauspielers, doch die Story um John Holmes' Abstieg nach seiner Porno-Karriere hätte wohl mehr hergeben können, als hier fabriziert wurde.
Gute Aufarbeitung der Geschehnisse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Handlung:
Der Film erzählt die Geschehnisse rund um den am 01.07.1981 verübten ultrabrutalen Mehrfachmord in der Wonderland Avenue L.A./Ca., der in Amerika unter den Begriffen “Lauren Canyon Murders“ und “Four on the Floor“ zu trauriger Berühmtheit gelangte.
Im Mittelpunkt steht dabei die nie ganz geklärte Tatbeteiligung des damals 37jährigen Ex-Pornostars John Holmes und dessen egomanischen Beziehungen zu seiner 15jährigen Freundin Dawn Schiller und Ehefrau Sharon.
Dabei spielt der Streifen nahezu ausschließlich in den Tagen vor, während und nach der Tat. Diese wird aus drei verschiedenen Perspektiven - nämlich den Polizeivernehmungen von John Holmes und des Zufallsüberlebenden David Lind, sowie späterer Aussagen von Frau und Freundin – geschildert.
State:
“Wonderland“ enthält keinerlei Hardcoreszenen und birgt auch nicht den hohen optischen Blutfaktor, den zumindest einer der Trailer verspricht. Darauf fokussierte Konsumenten könnten also bitter enttäuscht werden.
Regisseur James Cox zeigt vielmehr eine sehr realistische Darstellung des damaligen Lebensgefühls in den US-Subkulturen (zog selber Anfang der 80er mit Bikern durch Californien. Violence, Sex, Drugs and Guns gehörten damals für viele einfach dazu und als zahmer Europäer musste man höllisch aufpassen nicht in ernsthafte Schwierigkeiten zu geraten). Die in dieser Hinsicht in “Wonderland“ erzeugte atmosphärische Dichte wird durch eine perfekte Musikauswahl (u.a. Rober Palmer, Ted Nugent, Joan Jett, The Cars) gekrönt.
Außerdem lebt der Film von den sehr gut herausgearbeiteten Charakteren, einer optimal agierenden und bis in die kleinste Nebenrolle mit bekannten Gesichtern bestückten Darstellerriege, der in mehrfacher Hinsicht genialen Schneidetechnik (Achtung, das heißt auch – viele Zeitsprünge und Wiederholungen aus anderen Perspektiven) und einem – obwohl das Ende ja eigentlich bekannt ist – hohen Spannungsbogen.
Löblich auch, dass am Ende des Films das weitere Schicksal aller Hauptpersonen kurz beschrieben wird.
Die Darsteller:
--John Holmes – Val Kilmer zeigte ja bereits in “The Doors“ und “Tombstone“, wie perfekt er sich in historische Personen “verwandeln“ kann. Dies gelingt auch hier 100%tig. Seine Darstellung des (offenbar recht) dummen und gewissenlosen Egomanen hätte m. E. ruhig mit einem oder mehreren Darstellerpreisen geehrt werden dürfen.
--Dawn Schiller – Kate Bosworth (“Blue Crush“) spielt ebenfalls perfekt die Rolle des unerfahrenen und vom viel älteren Mann emotional abhängigen Teenagers. Als 15jährige geht sie allerdings nicht mehr durch.
--Sharon Holmes – Lisa Kudrow (“Lucky Numbers“, “Reine Nervensache“) dagegen spielt virtuos die abgeklärte, sich nicht mehr “einwickeln“ lassende Ehefrau.
Außerdem dabei: Josh Lucas (Ron Launius), Christina Applegate (Susan Launius), Tim Blake Nelson (Billy Deverell), Dylan McDermott (David Lind), Natasha Gregson Wagner (Sally Richardson), Eric Bogosian (Eddie Nash), Frank G (Louis), Carrie Fisher (Sally Hansen), M.C. Gainey (Billy Ward), Ted Levine (Sam Nico), Paris Hilton (Party Girl) u.v.m..
Die DVD:
Typ 9, Code 2, Doppel-Amaray, 24 Kapitel, Filmlänge ohne Abspann 96:07 Min.
Das nicht zu beanstandende Bild liegt in anamorphen Widescreen (16:9) vor.
Gelungene Tonspuren finden sich in Deutsch und Englisch DD5.1. Obwohl ich nicht zur “ManmusseinenFilmimOriginaltonhören“ Fraktion zähle, sollte der englischsprachige Cineast diese Tonspur wählen, denn die deutsche Übersetzung wurde aus unerfindlichen Gründen um etliche “böse“ Ausdrücke bereinigt. Da geht leider etwas von der stimmigen Atmosphäre verloren.
Gut lesbare Untertitel in Deutsch und Englisch
Extras:
--Interessanter Audiokommentar mit vielen Hintergrundinfos. Deutsche oder Englische UT zuschaltbar
--Oberflächliche Kurzinterviews mit einigen Darstellern 4:51 Min.
--Sieben zusätzliche Szenen 10:03 Min.
--Reportage des Court TV, hier kommt u.a. auch Dawn Schiller zu Wort 6:03 Minuten
--Makaber, aber vielleicht notwendig um die Dimension der Tat zu erfassen – ziemlich blutiges Original Tatortvideo des LAPD 27:16 Min.
--Auf der 2ten DVD befindet sich “lediglich“ die sehr umfangreiche Doku “WADD: Das Leben und die Zeit des John Holmes“
Und hier beginnt mein Ärger. Denn leider habe ich Ausleihgebühren für die Disc 1 verschwendet. Hätte ich direkt gewusst wie gut der Film rüberkommt stände die Doppel-DVD bereits in unserer Sammlung.
Fazit: Film 5 Sterne, Darsteller 5 Sterne, DVD1 4-5 Sterne
“Wonderland“ ist eher nichts für Gore Liebhaber oder Fans der “Nackten Tatsachen“.
Cineasten, die interessante Storys, gut ausgefeilte Charaktere oder stimmige Zeitgeistdarstellungen lieben – dürfen unbesorgt zuschlagen.
Tipp - wer Filme, die den jüngeren amerikanischen Zeitgeist gut rüberbringen, mag, sollte sich vielleicht folgende Scheiben näher betrachten:
“The ´60s“ - Mit Dokumentaraufnahmen unterlegte Familiengeschichte (Vietnam-Krieg, Hippie-Zeit, allgemeine gesellschaftliche Veränderungen)
“Studio 54“ - Stimmige Darstellung der Disco-Ära
“Boogie Nights“ – Drama/Komödien Mix über das Leben von John Holmes
Ein toller film ! Aber auf English ist viel besser!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich ist dieser Film erhaeltlich auch in Deutschland auf DVD. Ich lebe schon seit Jahren hier in California und habe so eine gute Vorstellung was hier so ablaeuft. Das Leben jedes Menschen hat eine dunkle Seite, die viele anderen Menschen nicht sehen. Das ist ganz genau was in "Wonderland" abgeht. Es geht um die dunkle Seite eines shooting star. Die Wahrheit ist das viele Menschen gehen durch so eine Phase aber keiner spricht davon. "Wonderland" zeigt die dunkle Seite des Lebens. Es zeigt was passiert wenn ein Mann untergeht wenn er sein Selbstbewusstsein verliert. Es zeigt die dunkle Seite des California Dream.
"Wonderland" zeigt die beruehmte Laurel Canyon murders im Sommer von 1981 in den beruhmten Laurel Canyon huegeln. Der Film ist nicht fuer jeden. Aber solltet Ihr eine wahre Geschichte, die um Mord, Waffen, Drogen (sehr viel davon) und geld interessieren, dann ist "Wonderland" der Film fuer Euch. Es ist einer der Filmen, nach dem man es sich angeschat hat, muss man unter die Dusche damit man sich wieder sauber fuelt (wenn Ihr wisst was ich damit meine). Das einzige Proble ist dass die Deutsche Uebersetzung (besonders die Stimme von Eddie Nash)ganz schlecht ist. Eddie Nash hat eine ganz maennliche und aggressive Stimme auf English. Auf Deutsch klingt er mehr wie ein achtzehn jaeriger Junge. Solltet Ihr kein Problem haben den Film auf English zu verstehen dann emphehle ich es auf Englisch zu sehen.
Dies ist einer der Filmen, den man UNBEDINGT sehen muss.
Verlaufsorientierter Intense-Thriller mit Independent-Touch!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
James Cox Verfilmung "Wonderland" ist ein avantgardistisches und künstlerisch ambitioniertes Meisterwerk des aufwendigen Independent-Films. Mit der Wahrnehmung des Betrachters spielend und teilweise von ungewohnt harten Schnitten geführt, liegt ein Vergleich zu "The Salton Sea" (ebenfalls mit Val Kilmer) oder auch "Never die alone" (mit DMX) nahe. Stilistisch irgendwo zwischen realitätsbezogen (die Handlung des Films basiert auf reellen Ereignissen) und abstrus anzusiedeln, versprüht "Wonderland" seinen ganz eigenen Charme und ist ein Freudenfest der intensiven, mehrdimensionalen und experimentellen Filmkunst. Die Darsteller liefern eine beeindruckende Vorstellung ihres Talents ab - allen voran der häufig unterschätzte Ausnahmeschauspieler Val Kilmer. Die Synchronisation könnte besser sein, bleibt aber akzeptabel, während die Kameraführung als einwandfrei zu bewerten ist. Fazit: Möglicherweise auf Grund der faszinierenden visuellen Umsetzung auch ein Film für Blockbuster-Enthusiasten - im Zweifelsfall rate ich dazu, sich den Film vorab als Leih-Version anschauen. Wer Filme als Herausforderung begreift, sich auch an ungewöhnlichen Methoden der Umsetzung erfreuen kann und/ oder an Werken von Tarantino Gefallen findet, kann demhingegen vorbehaltlos zugreifen und diesem opulent fotografierten Geniestreich eine Chance geben. Zartbesaiteten Gemütern sei von "Wonderland" allerdings abgeraten, da der im Drogenmilieu angesiedelte Film einige beklemmende zwischenmenschliche Abgründe aufzeigt und zeitweise auch vor brutalen Gewaltszenen nicht zurückschreckt.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Krámpack - Nico und Dani

Krámpack - Nico und Dani
mit Jordi Vilches, Fernando Ramallo, Marieta Orozco, Regie: Cesc Gay

DVD von Pro-Fun Media
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Krámpack - Nico und Dani

Produktbeschreibung


Krampack. Nico und Dani. DVD-Video.
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3 Kundenrezensionen:

Spanisch mit Untertitel , aber dennoch ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe diesen wunderschönen Film in dem Glauben gekauft, das er in deutscher Sprache gesprochen wird, und war natürlich enttäuscht, als
ich mein Versehen festgestellt habe. Wollte schon ausschalten, und bin
sooooo froh, das ich das nicht gemacht habe.

Die Tatsache, das man "mitlesen" muss, macht überhaupt nichts aus. Gefühle und Stimmungen werden auch so herzlich übertragen.

Sicher wird diese Film in meine Riege der Liebelingsfilme aufgenommen werden. Ich kann den Kauf nur wärmstens empfehlen ...
Krámpak - Was zum Teufel heißt Krámpak?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Krámpak ist ein Film, der einfach gute Laune macht.
Musik und Landschaft verbreiten Ferienstimmung.
In dieser Atmosphäre spielt die Geschichte von Nico und Dani, die in diesen Ferien nur eines im Kopf haben: Sex und Mädchen.
Doch bei einem Viererdate mit ihren Ferienbekanntschaften Berta und Elena, bemerkt Dani, dass er eigentlich an Mädchen gar nichts findet und lieber mit jemand anderem zusammen wäre: Nico.
Wird die Freundschaft der beiden mit dieser Erkenntnis Bestand haben?
Und was für eine Rolle spielt der Schrifsteller Julián?
Ein schöner unterhaltsamer Film, der die Jugend zeigt, wie sie wirklich ist.
Noch besser wird er dadurch, dass der Film in der Orginalsprache mit Untertiteln zu sehen ist und nicht durch eine Syncronfassung verschandelt wird.
Einziges Manko: Das Zusatzmaterial ist nicht mit Untertiteln verfügbar, sondern nur auf Spanisch.
Gute DVD, ungewöhnlich viele Extras
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dani mag Nico, Nico ist noch unentschlossen. Also zwei Jungs, die sich nicht einig sind; zwei Mädchen, die sich da schon eher einig sind (dass sie die Jungs wollen); ein hilfreicher Schriftsteller, sturmfreie Bude inklusive Haschanbau - und auch sonst die eine oder andere emotionale (Ver)Wirrung...
Wenn man so will, die spanische Variante des klassischen Themas von Filmen im "schwulen Milieu", die nicht gleich mit spektakulärerem Stricher/Aids/Kriminellen-Milieu aufwarten wollen. Schön ist unter anderem auch, dass es kein triefendes Ende gibt und dass auch die beiden Jungs aussehen wie Jungs und nicht wie aus der Muckibude gecastete Mächtegern-16jährige (s. Ulf aus "Sebastian").
Nicht gerade ein spanischer "Beautiful Thing", aber dennoch ein sehenswerter Film, der zudem auf einer (für solche Filme) vergleichsweise sehr guten DVD daherkommt. Keine deutsche SF, aber die Untertitel sind durchaus ok. Schade ist für einen "Nicht-Spanier" wie mich, dass es solche bei dem längeren Making Of bzw. den Interviews leider nicht gibt, aber nichtsdestotrotz ist diese Scheibe eine richtige DVD (Musikclip, Trailer, etc) und nicht nur eine lieblos auf den Markt geworfene Notversion (nur Film und zwei Trailer o. dergleichen) wie man sie leider so oft vorfindet.
Nicht ganz so schön wie "Benjamin", aber das ist bloß persönliche Präferenz. Daher für den netten Film und die gute DVD insgesamt fünf Sterne.
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Produkt-Bild: The Heart Is Deceitful Above All Things (Star-Metalpak)

The Heart Is Deceitful Above All Things (Star-Metalpak)
mit Asia Argento, Jimmy Bennett, Cole Sprouse, Regie: Asia Argento

DVD von Splendid
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 8,98

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: The Heart Is Deceitful Above All Things (Star-Metalpak)
  • FSK 16

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Heart is deceitful above all things DV
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5 Kundenrezensionen:

Interessant, aber letztlich plakativ und seicht
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich bin darüber verwundert, was hier so alles über den Film geschrieben wird.
Auf den Punkt gebracht, erzählt der Film eine Geschichte, in der ein kleiner Junge über Jahre hinweg auf alle nur erdenkliche Weise von den Erwachsenen (und letztlich auch der Gesellschaft) mißhandelt und mißbraucht wird und dabei immer mehr seine eigene Identität verliert. Gezeigt wird dies in z.T. sehr eindringlichen, manchmal auch abstrakten Bildern und dann wieder dermaßen plakativ, dass eine Soap noch mehr tiefe hat. Dieses Problem durchzieht den gesamten Film: guten schauspielerischen Leistungen wie etwa der des Jungen, Peter Fondas Auftritt oder Asia Argento selbst, stehen dermaßen schlechte und völlig unüberzeugende Schauspieler gegenüber wie etwa der peinliche Ausrutscher von Marilyn Manson - der nach diesem Film lieber bei der Musik bleiben sollte...
Das Drehbuch ist mittelmaß, an manchen Stellen besitzt es Tiefe, an anderen ist der Dialog dermaßen oberflächlich und lächerlich seicht, dass die schlechten Schauspieler den Film an diesen STellen beinahe unerträglich dumm und fast zum Kasperletheater machen. Die Regiearbeit von Asia Argento ist aber dennoch durchgehend als sehr interessant einzustufen. Ebenfalls überzeugt die Kamera.
Resümee: Wer sich mit der Geschichte auseinandersetzen will und es schafft all das Plakative aus dem Film zu subtrahieren, für den ist der Streifen sicher interessant, aber mehr auch nicht.
Für alle Fans von Asia ist der Film auch zu empfehlen. Fans von Marilyn Manson sollten den Film eher meiden.
Absolut erstaunliche Buchverfilmung, aber das Ende...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Bei 'The heart is deceitful...' handelt es sich um die Verfilmung des gleichnamigen Buches (in Deutschland als 'Jeremiah' erschienen) von J.T. Leroy, das für Schlagzeilen sorgte, da es die Lebensgeschichte des Autors erzählt... Bis sich herausstellte, das J. T. Leroy eine Kunstfigur ist und das Buch auch nicht geschrieben, sondern lediglich vermarktet hat.

Diese Tatsache ändert aber nichts daran, dass sowohl Vorlage als auch der Film ein Erlebnis sind. Aus der Sicht eines kleinen Jungen wird seine von Lieblosigkeit seitens der egomanischen Mutter und durch Mißbrauch geprägte Kindheit beschrieben. Dabei ist der Film aber niemals reisserisch oder respektlos, trotz aller Schrecken, die dem kleinen Jeremiah wiederfahren, gibt es auch Momente des Glücks und man sollte sich nicht durch die 'Altersfreigabe ab 18 Jahren' abschrecken lassen, da die Inszenierung doch ziemlich 'zuschauerschonend' ist und keinesfalls mit Blut, Sex und Metzeleien aufwartet.
Auffallend ist auch die buchnahe Verfilmung, Regiseurin Asia Argento hat sich wirklich in das Buch hineinvertieft und schafft es, die dort vorhandene Atmosphäre mit Hilfe von äußerst passend gewählten Schauspielern, Licht, surrealen Effekten (sprechende Holzkohlen!) und nicht zuletzt dank der interessanten Filmmusik wiederzugeben!

Die Vier-Sterne-Bewertung deshalb, weil der Film zu plötzlich endet und somit den gesamten Film verharmlost, da es im Buch noch um einiges schlimmer kommt. Die Mühe, das Ende des Buches umzusetzten, hätte sich die Regiseurin ruhig machen können...

Ich kann den Film insgesamt an all diejenigen weiterempfehlen, die sich für tragische Schicksale und Charakterstudien interessieren, dies ist keine leicht verdauliche Kost! Außerdem empfehle ich wärmstens die Lektüre des Buches 'Jeremiah', vor allem wegen des im Film fehlenden Endes!
Gaaanz schwere Kost
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich habe mir diesen Film aufgrund der exzellenten Bewertungen hier ausgeliehen und war voller Vorfreude.Bis nach circa 10 Minuten...Zu verworren, abstrakt und sprunghaft.Das Ganze kam mir wie ein schlechter Trip auf chemischen Drogen vor.Ich weiß nicht ob es sich hierbei um eine Buchverfilmung handelt-der Verdacht drängt sich allerdings stark auf.Wenn ja-dann ist es komplett misslungen.Durchschnittliche Darsteller, unnötige Längen und die konfuse, sprunghafte Handlung machen es nahezu unerträglich.Wohl eher ein Filmfür Leute die in ihrem eigenen Kosmos-aber nicht in der Realität- leben.Einen Punkt gibt es für die Extras der DVD.
klasse Psychodramma von Asia Argento
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich finde den Film klasse,und klasse gespielt.Mir gefällt die Geschichte um einen kleinen Jungen,der ein Psychodrama mit seiner Mutter erlebt.
Hält sich an die gute Buchvorlage....fast jedenfalls...!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Asia Argento hat nicht nur Regie geführt, sondern auch eine Hauptrolle - die Mutter des Jungen, aus dessen Perspektive der Film erzählt ist - gespielt. Und das macht sie sehr gut. Der Darsteller des Jungen - Jeremiah Bennett - ist ebenfalls eine Offenbarung. J. T. Leroy, auf dessen Buch dieser Film basiert, war als ausführender Produzent mit an Bord - dies könnte - neben dem Können und der offensichtlichen Feinfühligkeit der Regisseurin - auch der Grund sein, daß der Film gelungen ist - vor allem in Anbetracht von vielen schlechten Buch-Verfilmungen (insbesondere, wenn es sich um Filme handelt, die Drogenkonsum zum Inhalt haben). Wer das Buch kennt, wird merken, wie gut einzelne Dinge und Elemente aus dem Buch auf die Leinwand übertragen werden, doch auch Nicht-Leser des Werks werden mit dem Film eine Menge anfangen können, da sowohl visuell, schauspielerisch und musikalisch eine Menge geboten wird. Ganz für die 5 Punkte reicht es meiner Meinung aber dann doch nicht, weil ich ein paar der Nebendarsteller nicht so gut gecastet finde und das Ende des Films, welches vom Buch abweicht, gefällt mir nicht so gut. Dennoch eine sehenswerte Angelegenheit und neben "Spun", "Trainspotting" und "Requiem for a dream" ganz klar einer der besseren Filme zum Thema.
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Produkt-Bild: Bad Boy Bubby

Bad Boy Bubby
mit Nicholas Hope, Claire Benito, Ralph Cotterill, Regie: Rolf de Heer

DVD von Unbekannt
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 9,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Bad Boy Bubby
  • FSK 16

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Al!ve Bad Boy Bubby, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 10.10.08
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Eine Kundenrezension:

Eigenwillig - Superb!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich! Mit "Bad Boy Bubby" wird nun also auch hierzulande eine (unverzeihliche) Heimkino-Lücke geschlossen. Verantwortlich hierfür zeichnet sich ein neues Label namens Bildstörung, das mit seiner angekündigten Veröffentlichungspolitik nicht nur mein Herz im Sturm eroberte, sondern auch das Kunststück fertig brachte, mit "Bad Boy Bubby" einen der wohl eigenwilligsten Filme der Neunziger Jahre, der auf DVD bislang eben "nur" in den Staaten erschien, auszugraben und diesen einem rein deutschsprachigen Publikum zugänglich zu machen.

"Bad Boy Bubby" ist eine (verstörende) Perle von einem Film. Beschäftigt sich der morbide Streifen, der in seinen Grundzügen an die Verbrechen des Österreichers "Familienschänders" Josef Fritzl erinnert, doch mit dem an sich traurigen, anderseits aber auch unfreiwillig komischen Leben des 35-jährigen Bubby (famos: Nicholas Hope). Besagter Bubby wurde von der eigenen Mutter (s)ein Leben lang malträtiert; manch kranker Geist wird hierzu wohl "Mutterliebe" sagen. Völlig von der Außenwelt abgeschottet, wird Bubby von der eigenen Mutter rasiert, gewaschen und nach ihren Vorstellungen aufgezogen. Dem nicht genug: auch Inzest ist hier (wie im Falle Fritzl) ein Thema. Spätestens jetzt wünscht man dem in seiner Entwicklung so dermaßen zurück gebliebenen Mann entweder den Gnadenschuss oder die Flucht nach vorn. Letzteres ist der Fall - Bubby kann seiner privaten Hölle entkommen. Das zu einem Mann gereifte Kind entdeckt fortan die große weite Welt; ein Happy End sieht jedoch anders aus - überzeugt Euch selbst!

Noch eine kleine Anmerkung zur DVD: Das gute Stück kommt als Doppel-DVD im feschen Papp-Schuber daher. Die Bonus-Disc beinhaltet u.a. den Kurzfilm "Confessor Caressor", den man als ausgewiesener Cineast ebenfalls gesehen haben sollte.

Genug gebrabbelt: Kaufen!
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Produkt-Bild: Girlfight - Auf eigene Faust

Girlfight - Auf eigene Faust
mit Michelle Rodriguez, Jaime Tirelli, Paul Calderon, Regie: Karyn Kusama

DVD von EuroVideo
Preis bei Amazon: EUR 4,99, Angebote ab EUR 0,98

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Girlfight - Auf eigene Faust
  • FSK 6

Aus der Amazon.de-Redaktion


Regieneuling Karyn Kusama erzählt die einfache, aber packende Geschichte einer jungen Frau in Brooklyn, deren aggressive Impulse in der Schule sowie ihre Neigung, ihre Wut körperlich zum Ausdruck zu bringen, sie dazu veranlassen, als Boxerin zu trainieren. Zuerst versucht ihr Trainer, es ihr auszureden, aber angesichts ihrer Entschlossenheit wie auch ihrer physischen Fähigkeiten, überlegt er es sich schließlich doch anders. Diane, gespielt von Michelle Rodriguez, ist ein missmutiger Blitzableiter für unvermittelte Aggression. Sie entdeckt, dass das Boxen ihr ein Gefühl der persönlichen Würde vermittelt -- sowohl beim Training als auch beim Verfeinern ihrer Fertigkeiten -- das auch in ihren Alltag überzugehen scheint, trotz der ablehnenden Haltung ihres gewalttätigen Vaters. Die Geschichte, die Kusama hier erzählt, ist nicht neu. Sie erzählt sie aber mit einem Sinn für Leidenschaft und Selbstwertgefühl in einem für Frauen noch recht unerforschten Gebiet. Obwohl eine romantische Nebenhandlung wie nachträglich angeheftet daherkommt -- Diane muss gegen den Jungen in den Ring, den sie liebt -- ist Girlfight ein einnehmender, ja geradezu rührender Film. --Marshall Fine

Produktbeschreibung


Diana ist anders als ihre Mitschüler. Das Mädchen in der Abschlussklasse der Highschool, ist taff und trotzig und schlägt zu, wenn ihr danach ist - und das ist häufig der Fall. Sie lebt in einem der heruntergekommenen Häuserblocks von Red Hook, Brooklyn, scheinbar ohne Perspektive. Ihr Vater Sandro, den sie für den Selbstmord ihrer Mutter verantwortlich macht, kümmert sich kaum um sie und ihren Bruder Tiny. Da landet sie bei einem Botengang im Box-Club ihres Bruders - und fühlt sich plötzlich wie zu Hause. Box-Trainer Hector bringt ihr bei, richtig zuzuschlagen - gezielt und kontrolliert - und macht sie zu einer Kämpferin, die im Ring nicht nur gegen Jungs gewinnt, sondern auch zunehmend Selbstvertrauen erlangt. Wilde Coming-of-Age-Geschichte über eine kämpferische, junge Frau. Mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Preis des jungen Kinos in Cannes 2000.
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4 Kundenrezensionen:

cooler Film ...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Michelle Rodriguez in ihrer ersten Rolle; es ist ein low Budget Movie ohne Weltstars der aber trotzdem sehenswert ist.
Die DVD inkludiert den Deutschen Ton in Dolby 5.1 und zusätzlich die Englische Tonspur in 2.0. Achtung: Keine Untertitel. Als Bonus gibts noch Potraits der Darsteller und den dt. Kinotrailer.
Mit Abstand der beste Film des Jahres 2000!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sie ist stark, sie hat Kraft, sie schlägt zu. Dianas Leben gleicht einer Baustelle: die Mutter ist tot, der Vater hätte an ihrer Stelle lieber einen zweiten Sohn, es mangelt an Geld und in der Schule ist sie auch nicht beliebt. Um ihre Aggressionen und ihre Wut los zu werden, beginnt Diana zu boxen. Das ist der Beginn eines neuen besseren Lebens. Als Boxerin ist sie schnell unschlagbar, doch eine Sache trübt die ganze Situation noch gewaltig: weibliche Boxer werden nicht anerkannt. Der Kampf um Akzeptanz und Liebe ist Inhalt diese packenden Films über eine junge Frau, die mit aller Kraft versucht ihren Platz im Leben zu finden. Sensationell: Michelle Rodriquez in ihrer ersten Rolle. Unbedingt ansehen!!
Gibt Kraft
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film gibt Kraft. Das Boxen wird nicht verherrlicht, sondern als Quelle für die Neutralisation einer Person, die aus verständlichen Gründen unter Strom steht, gesehen. Diane ist nicht darauf aus, Gewalt auszuüben um andere zu unterdrücken, wie ihr Vater.
Sie boxt sich frei und gewinnt Stolz und Würde. Positiv ist an dem Film außerdem zu bewerten, daß hier ganz auf Klischees, die sonst häufig auftauchen verzichtet wird. Es wird ein respektvolles Bild von Diane gezeichnet, anstatt sie zu verniedlichen.
Die Problematik mit ihrem Freund, mit dem sie sich auf gleichem Gebiet misst, ist sehr gut dargestellt. Aus einer optimistischen Sicht entsteht das Ende, bei dem der Freund ihre Stärke anerkennt und sich, überraschend und erfreulich selbst reflektierend, auf Diane einläßt. Dies ist allerdings in der Realität noch nicht die Regel.
Viel besser als erwartet
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Handlung (ohne zu viel zu verraten):
Diana Guzman (Michelle Rodriguez) gehört eindeutig zu den Verlierern: Gestraft mit einem Vater der Marke Macho-Alki, die Mutter durch Suizid verloren, selbst von ihrer besten (weil einzigen) Freundin verraten fristet sie Perspektiv- und Illusionslos ihr Dasein in einem schäbigen hauptsächlich von Latinos bewohnten Vorort New Yorks, möchte eigentlich nur eins - nämlich in Ruhe gelassen werden. Verletzt jemand diese Regel bekommt er - unabhängig von Alter und Geschlecht - direkt "was auf die Nase".
Das diese Argumentationsmethode vielleicht in Hollywood, keinesfalls aber im wahren Leben als Option Nr. 1 angewandt werden sollte, erfährt sie schmerzlich als ihr der Schulverweis droht. Doch auch das ist Diana erst mal relativ schnurz, mit ihren Noten wird sie später eh keinen "reißen" können - Ziellos hat sie sich längst in die Rolle der ewigen Verliererin gefügt.
Ein typischer Fall mangelnden Selbstwertgefühls also.
Immerhin bleibt ihr der Bruder. Mit dem liegt sie zwar auch im Dauerzwist, doch unter dieser Fassade ist deutlich eine Menge gegenseitige Zuneigung zu erkennen. Dem armen Kerl geht's nämlich auch nicht viel besser. Eigentlich eher den schönen Künsten zugewandt, wird er vom Vater ("Ein Mann muss sich wehren können") in den Ring gezwungen.
Eines Tages sieht sie ihn in seinem Box-Club ungerecht behandelt. Es kommt was kommen muss - Boxer hin oder her - der Bad Guy kriegt ordentlich eins auf die Nase und geht zu Boden; das fachkundige Publikum ist angesichts ihres Mutes und der demonstrierten Schlagkraft begeistert.
Als Diana diese anerkennenden Reaktionen realisiert steht für sie fest - "Ich will Boxen, und zwar richtig!!!"
Ob und in welcher Form sie dieses Ziel in den verbleibenden 90 Filmminuten erreicht verrate ich - wie oben versprochen - nicht, doch ihr könnt euch sicher vorstellen - sie hat noch viele Stolpersteine zu überwinden.

State:
Michelle Rodriguez fiel mir erstmals in "The Fast and the Furious" positiv auf, gefiel mir dann in ihrer Rolle als Kampftruppfurie in "Resident Evil" dermaßen gut, dass ich unbedingt weitere Filme mit ihr sehen wollte. So bestellte ich denn "Girlfight", den ich einige Zeit vorher, ihn - entsprechend der Coverbeschreibung - als tumben Schlägerfilm abtuend, schon von der "Habenwollliste" gestrichen hatte, wegen ihr denn doch noch.
Und - Surprise! - Michelle sei gedankt! - wurde wirklich positiv überrascht. Das vermeintliche Haudraufmovie entpuppte sich als geniale Detailaufnahme einer verlorenen Jugend in einem tristen, Chancen hemmenden Umfeld und der inneren Kraft, die einen abstürzenden Menschen dann doch noch im letzten Moment das rettende Seil ergreifen lässt - auch wenn er sich unter Aufbietung aller Kraft schlussendlich alleine daran hoch hangeln muss.
Die Regisseurin Karyn Kusama präsentiert uns hier ein rundum gelungenes, sehr gut durchdachtes Werk, welches auf dumme Klischees fast vollständig verzichtet, eine dichte Atmosphäre (inhaltlich, bei der Ausleuchtung und auch durch die Wahl der Drehorte) aufbaut, insbesondere bei den Kampfszenen geniale Kameraeinstellungen bietet, mit einem immer passenden (wenn auch in meinen Ohren nicht sonderlich schönen) Soundtrack unterlegt ist und mit zwar weitgehend unbekannten, aber durch die Bank ihre Rollen perfekt spielenden Schauspielern aufwartet: Jaime Tirelli, der den Trainer Dianas spielt, ist vielleicht dem einen oder anderem aus "Carlito's Way" bekannt, Paul Calderon, in der Rolle des Vaters, trat u. a. schon in "Pulp Fiction und "Copland" in Erscheinung. Und da wären wir wieder bei Michelle Rodriguez: In Haudraufrollen ist sie - keine Frage - topp, doch in "Girlfight", ihrem Erstling, darf sie noch zeigen, dass sie auch eine wirklich gute ausdrucksstarke Schauspielerin ist. Ihre Fassungslosigkeit beim Verrat der Freundin, die erstmalige Erkenntnis anerkannt zu werden (nach dem Schlag in der Boxhalle), Verzweiflung in Liebesdingen, Überwindung und anschließender Stolz, wenn sie sich gegenüber Lehrern endlich einmal vernünftig und argumentativ artikuliert hat, Hassausbruch gegenüber dem Vater - alles in Körperhaltung und Mimik so perfekt und intensiv gespielt, wie es nur wirklich gute Darsteller vermögen. So wünsche ich ihr wirklich, dass sie ihr zweifelsohne hohes Potential zukünftig nicht nur in Action- und Horrorfilmen "vergurkt" Nichts gegen diese Streifen (freue mich schon riesig auf S.W.A.T.), aber zu schnell landen auch Allrounder in "Schubladen", aus denen sie nicht mehr herauskommen.
Damit hier keiner auf die Idee kommt ich würde den Film nur wegen Michelle Rodriguez loben - er wurde mit folgenden Preisen geehrt: Regiepreis beim Sundance Filmfestival, Großer Jurypreis beim Filmfest in Deauville und Preis des jungen Kinos in Cannes.
Die DVD:
Bevor ich's vergesse - an dieser Stelle eine kleine Warnung an gehörlose Filmfreunde: dem Film sind weder englische noch deutsche Untertitel zuschaltbar.
Das Bild liegt in opt. 16:9 Widescreen Verh. 1.85:1 vor und weist keine besonderen Stärken oder Schwächen auf.
Der Ton (Deutsch DD 5.1, Englisch DD 2) kommt ein wenig frontlastig, ist aber in der Summe keinesfalls zu beanstanden.
Bei den Extras macht Eurovideo - nicht zum ersten mal - falsche Angaben. Allerdings diesmal zu unserem Vorteil ;-)
Wir finden tatsächlich: Die deutschen Trailer von Girlfight, Chocolat, Im Juli und Sumo Bruno --- 6 Videoclips zu Songs aus dem Soundtrack: I can Do too (Cole feat. Queen Latifah), No Retreat (Dilated People feat. B Real) in voller Länge und "Feelin' you", "Compared to What", "Out for the Count", "Follow me" je auf ca. 30 Sek. gekürzt --- Deutsche Texttafeln mit spärlichem Informationsgehalt: 2 zum Thema Soundtrack, je 2 mit Erläuterungen von Karyn Kusama und Michelle Rodriguez zum Film, insgesamt 5 zu Cast&Crew --- Leidlich interessante Interviews (auch ohne UT) mit Rodriguez (4:30 Min.) und Kusama (2:37 Min). Beide sprechen ein überraschend gut verständliches Englisch.
Das war es denn auch schon - Outtakes, geschnittene Szenen, Making Of - alles nicht vorhanden.
Fazit:
"Girlfight" kann sicher nicht als Teenie Film gelten, wird aber sicher auch dieser Zielgruppe gefallen. Auch Fans brillanter Darstellungen und ausgefeilter Charaktere dürfen zugreifen - Gesellschaftskritiker sowieso. Obwohl viel mehr als ein reiner Boxerfilm kommen wegen der gut choreografierten Kampfszenen auch Action-Fans zumindest einigermaßen auf ihre Kosten. Wer sich ein Movie gerne mit Freunden ansieht, um danach über das übliche "Boah Ey" hinaus darüber zu diskutieren liegt hier ebenfalls goldrichtig.
Ergo - Ein Film den fast jeder Cineast zumindest einmal gesehen haben sollte. Leider aber nur auf einer durchschnittlichen DVD, was bei mir spätestens wegen der fehlenden UT einen Stern Abzug bringt.
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Produkt-Bild: Departed - Unter Feinden (2 DVDs)

Departed - Unter Feinden (2 DVDs)
mit Leonardo DiCaprio, Matt Damon, Jack Nicholson, Regie: Martin Scorsese

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 13,99, Angebote ab EUR 5,00

Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Departed - Unter Feinden (2 DVDs)
Produkt-Bild: Siddhartha

Siddhartha
mit Shashi Kapoor, Simi Garewal, Romesh Sharma, Regie: Conrad Rooks

DVD von Unbekannt
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 15,94

Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Siddhartha
  • FSK 6

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SIDDHARTHA
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