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From Hell
DVD von FOX |
ProduktbeschreibungFox From Hell, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 07.11.02 Aus der Amazon.de RedaktionIn der langen Reihe der Filme, in denen Jack the Ripper sein blutiges Unwesen treibt, nimmt Allen und Albert Hughes' From Hell eine ganz besondere Stellung ein. Als Vorlage diente den Hughes-Brüdern Alan Moores gleichnamige, von Eddie Campbell gezeichnete Graphic Novel -- ein Comicroman, der so ziemlich alle Grenzen dieser Kunstform sprengt. Im Prinzip grenzte die Idee einer Filmadaption schon an Irrsinn, denn Moores ausuferndes Panorama der englischen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts entzieht sich in seiner Detailbesessenheit und seinem Figurenreichtum einer Verfilmung. Aber From Hell ist auch alles andere als eine Verfilmung im klassischen Sinne des Wortes geworden. Den Hughes-Brüdern und ihren Drehbuchautoren Terry Hayes und Rafael Yglesias ist etwas viel Eindrucksvolleres gelungen: Sie haben Moores Studie über die viktorianische Welt in großes Hollywood-Kino verwandelt und sind doch den zentralen Ideen des britischen Comicautors treu geblieben. Der Tod seiner Frau und seines Kindes hat den Scotland-Yard-Inspektor Fred Abberline (Johnny Depp) endgültig aus der Bahn geworfen. Nun sucht er Vergessen in Drogen, doch was er im Opium- und Absinth-Rausch findet, sind Visionen von grausigen Verbrechen und düstere Vorahnungen, die ihn zu einem Besessenen werden lassen. Sie sind es auch, die eine Verbindung herstellen zwischen ihm und dem Prostituiertenmörder Jack the Ripper, dessen Taten das Slum-ähnliche Londoner Arbeiterviertel Whitechapel in Aufruhr versetzen. Bei seinen Nachforschungen begegnet Abberline der engelsgleichen irischen Prostituierten Mary Kelly (Heather Graham), die mit allen Opfern des brutalen Serienmörders befreundet war. Die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen dem Inspektor und dem Straßenmädchen, die in die kaum mehr zu stoppende Maschinerie einer riesigen Verschwörung geraten, wird zum emotionalen Zentrum des Films. Durch Mary Kelly und Fred Abberline, deren Individualität und Idealismus von Heather Graham und Johnny Depp in jedem Moment betont werden, bekommt das Bild, das die Hughes-Brüder in From Hell von dem Beginn unserer modernen Welt entwerfen, eine zutiefst tragische Dimension. Der Drang, mehr als nur ein Teil der Masse zu sein, und der Glaube an eine gerechtere Welt, der die beiden antreibt, besiegelt zugleich ihr Schicksal. So sehr man sich auch wünscht, dass sie nicht untergehen -- man ahnt doch, dass es kaum Hoffnung für sie gibt. Heather Graham und Johnny Depp verleihen ihnen eine beeindruckende Würde, die sie aus der Welt um sie herum hervorhebt und gerade dadurch die Vergeblichkeit ihres Kampfes betont. "Eines Tages werden die Menschen zurückblicken und sehen, dass ich das 20. Jahrhundert zur Welt gebracht habe." Mit diesem Zitat aus einem der Briefe von Jack the Ripper beginnt der Film. Und alles, was ihm folgt, scheint diese größenwahnsinnige Prophezeiung zu bestätigen. In tiefschwarzen Bildern voller Dreck und Elend erzählt From Hell von schwellendem Antisemitismus und von der beginnenden Medialisierung der Welt durch eine Boulevardpresse, die das Grauen in vermarktbare Sensationen verwandelt. Es fällt nicht schwer, in dem von den Hughes-Brüdern akribisch rekonstruierten London des Jahres 1888 den Keim unserer heutigen Welt zu erkennen. Und was wir in diesem beeindruckenden Thriller über ihre Anfänge erfahren, macht kaum Hoffnung auf ihre Zukunft. Schon lange, vielleicht sogar seit den 70er-Jahren, war kein Hollywood-Film mehr so schonungslos, aber auch so ehrlich in seiner Darstellung unserer Gesellschaft. --Sascha Westphal 5 Kundenrezensionen:Langweilig und abwegig ... leider!! 2 von 5 PunktenSchade, sehr schade, daß bei doch sehr ansprechender und authentischer denn je wirkender Kulisse die Story von Jack the Ripper ein weiteres Mal zugunsten einer unsinnigen Theorie 'vergeigt wurde' ... Der TV-Film mit Michael Caine & Lewis Collins von 1988 hatte wenigstens noch ein gewisses - ich nenne mal - Authentizitätsbewußtsein, aber das hier ist schlichtweg - Johnny Depp, dessen Fan ich bin, wird mir hoffentlich verzeihen - hanebüchen, an sämtlichen verfügbaren Haaren herbeigezogen und vielfach schlichtweg für eine vermeintlich 'spannendere' Geschichte erfunden!!! ... Darüberhinaus vermag kein einziger der beteiligten Charaktere den Zuschauer wirklich zu interessieren. Wann wird es endlich einen JtR-Film ohne Verschwörungstheorien und diese blödsinnige Kutsche geben?? ... Die zwei Sterne bekommt die East-End-Atmosphäre, die seit 1988 nicht wieder so gut dargestellt wurde. Zwei Pennys für den Fährmann, der uns auf die andere Seite bringt ... 5 von 5 PunktenGrandioser Film um die berühmteste Serie aller Mordfälle. Wer jedoch war Jack the Ripper wirklich? Nun, eine der möglichen Auflösungen und Thesen liefert der Film, obschon diese den "Ripperologen", den Experten, eigentlich als unplausibel erscheint. Dass jedoch der Film bis in die Nebenrollen spitzenmäßig besetzt ist und die zu Ende gehende viktorianische Ära detailliert und mit teilweise monströs-faszinierenden Bildern gezeigt wird adelt den Film. Es ist wirklich einer der besten Filme des Genres, vielleicht sogar der beste Ripper-Film. Johnny Depp spielt die Rolle des Opiumsüchtigen und Absinthttrikenden Inspectors, der seinem Getränk auch gerne mal etwas Laudanaum hinzufügt, wirklich hervorragend, obschon der echte Inspector Abberline eher ein maßvoller und bescheidener Mann gewesen sein wird, denn ein Süchtiger. Da wurde die künstlerische Freiheit zugunsten der Dramatik und Stimmung sicherlich etwas ausgelegt, was aber nicht sehr schlimm ist, behandelt der Film wie gesagt eine der Thesen und Möglichkeiten. Der Film ist von Anfang an spannend, es liegt alles im düsteren Nebel der Ungewissheit, man bahnt sich langsam, jedoch stetig, den Weg zur Klärung der Verbrechen. Robbie Coltraine und Ian Holm sind die tragenden Nebenrollen, die in ihren Rollen mehr als nur glänzen, jedoch sind nahezu alle anderen Schauspieler ebenfalls sehr überzeugend. Also, wer war denn nun Jack the Ripper? FAZIT: KAUFEN, AUF DIE JAGD GEHEN UND ES HERAUSFINDEN!!! Klasse Film! 5 von 5 PunktenDen ausführlichen Erklärungen weiter unten kann ich nichts mehr hinzufügen. Vor allem gefällt mir Johnny Depp in seiner Rolle, die er sehr überzeugend spielt. sehr guter Film 4 von 5 PunktenDer Film behandelt das altbekannte Thema Jack the Ripper. London 1888: Eine Reihe grausamer Morde an Prostituierten hält die Stadt in Atem. Dabei schockiert außerdem die besondere Brutalität und die scheinbaren Rituale der Morde. Inspektor Abberline wird mit der Untersuchung beauftragt. Es scheint, als genieße er nicht die völlige Unterstützung der Vorgesetzten... Johnny Depp spielt den drogensüchtigen Inspektor auf der Suche nach Wahrheit auch gegen alle Widerstände. Eine der Prostituierten, Mary Kelly (Heather Graham), hat es ihm auch persönlich angetan, so dass er nicht nur aus beruflichem Interesse um sie besorgt ist. Der Film beeindruckt mit Bildern, bei denen man sich in die Zeit der Jahrhundertwende zurückversetzt fühlt. Der Film ist spannend und die Geschichte in sich schlüssig. Weiterhin wird, ohne zuviel zu verraten, eine interessantes mögliches Motiv der grausamen Morde geliefert. Ein sehr guter Kriminalfilm über ein historisches Thema, äußerst gelungen. Ein sehr düsterer Film! 5 von 5 PunktenIch fand den Film klasse. Ich hätte mir auch keinen besseren Schauspieler als Johnny Depp in der Rolle des Inspektors vorstellen können. Schade fand ich nur das Ende. Das hat mir gar nicht gefallen. Da der Film aber ansonsten im Ganzen großartig war (die Kulissen waren fantastisch) bekommt der Film von mir trotzdem 5 Sterne. Die Theorie um Jack the Ripper hat mir sehr gut gefallen und die Umsetzung dieser war einfach nur genial. Erschreckend war, wie die Huren damals gelebt haben. Ich kann jedem, der dieser mysteriösen Figur Jack the Ripper "verfallen" ist, diesen Film nur empfehlen. Er gibt einige interessante Anstöße zu seiner Person. Ein klasse Film! |
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Ein Herz und eine Krone
DVD von Paramount |
ProduktbeschreibungParamount Ein Herz und eine Krone, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 10.04.03 Aus der Amazon.de-RedaktionVielleicht hält dieser Film nicht ganz, was sein großartiger Ruf verspricht, und vielleicht sind Hauptdarsteller und Regisseur eine leichte Fehlbesetzung. Aber was soll's? Ein Herz und eine Krone ist der Film, der Audrey Hepburn (Frühstück bei Tiffany) über Nacht zum Durchbruch verhalf und dafür sorgte, dass das Publikum auf der ganzen Welt weiche Knie bekam. In dieser süßen Romanze spielt die unendlich charmante Hepburn in ihrer ersten Hauptrolle eine europäische Prinzessin, die sich auf einer offiziellen Romreise befindet. Frustriert vom starren höfischen Protokoll, das ihr keinen Kontakt zu den Menschen erlaubt, begibt sie sich auf eigene Faust mit Hilfe eines rauen Nachrichtenreporters (Gregory Peck, Moby Dick) auf eine Erkundungstour durch die Stadt. Regisseur William Wyler, der mehr bei seinen preisgekrönten Klassikern wie Ben Hur zu Hause ist, wird der prickelnden Geschichte nicht immer gerecht und Pecks Rolle wäre Cary Grant auf den Leib geschrieben gewesen. Aber der Film macht trotzdem riesigen Spaß, die Drehorte sind einfach unwiderstehlich und Hepburn verkörpert in dieser Rolle einen eleganten Stil, der die restlichen 50er Jahre als die Definition von chic galt. Es war also kein Zufall, dass sowohl Hepburn als auch die erfahrene Kostümbildnerin Edith Head für ihre Arbeit mit einem Oscar ausgezeichnet wurden. --Robert Horton 5 Kundenrezensionen:Audreys erster Streich in Hollywood und ihr Oscar!!!!! 5 von 5 PunktenEin Herz und eine Krone war Audrey Hepburns erster Hollywoodfilm! Er spielt aber in Rom. Audrey ist Prinzessin Ann, die ihr königlichen Verpflichtungen satt hat und beschließt sich ein bisschen Spaß zu gönnen. Bei ihrer Flucht wird sie von dem Reporter Joe in seiner Wohnung aufgenommen und als dieser versteht wer sie ist wittert er das große Geld, doch nach einem traumhaften Tag mit Ann in Rom ändert er seine Meinung! Dieser Film ist einfach ein Film für die Seele! Wenn man ihn einmal gesehen hat kommt man nicht mehr von ihm los! Man fühlt sich gleich wie im Urlaub in Rom! Er hat eigentlich kein Happy End, aber das nimmt nichts von seinem Zauber! Herzerfrischend! 5 von 5 PunktenKennen Sie jemanden, der diesen Film nicht kennt? Ich schon. Bzw. ich kannte jemanden: meinen Mann. Bis ich ihn zwischen den Jahren überreden konnte, mit mir gemeinsam diesen wunderschönen Liebesfilm (für mich zum x-ten Male) anzusehen. Und ...? Er konnte sich nicht halten vor Lachen! Diese Liebeskomödie hat etwas so Bezauberndes und durch Audrey Hepburn auch etwas so Hinreißendes an sich, dass sie scheinbar auch so zähen Burschen, wie meinem Mann, gut gefällt. Wenn ich z.B. an den italienischen Taxifahrer denke, den Gregory Peck dazu bringen will, dass er die Prinzessin noch wo anders hinbringen soll und dieser sich vehement und wortstark wehrt ... einfach köstlich. Oder die Szene beim Haareschneiden oder wie sich die Prinzessin Champagner bestellt und der Reporter Joe "kalten Kaffee"; das abendliche Treffen mit ihrem Friseur auf dem Tanzschiff, das in einem Chaos endet und so weiter und so weiter. Einfach unvergleichlich. Ich kenne keine andere Liebeskomödie, die mich so bezaubert und so berührt. Wenn die Prinzessin zum Schluss erkennt, dass sich sich auf Joe Bradley verlassen kann, sich jedoch von ihm abwenden muss und wie sie Haltung bewahrt, da ist es für mich regelmäßig zu spät und ich muss fürchterlich mitheulen!!! Wunderbar, kitschig, rührend, wunderbar, wunderbar... 5 von 5 PunktenAudrey Hepburn & Gregory Peck sind so wunderschön anzuschauen in diesem Film, und spielen so inbrünstig, dass man gar nicht mehr aufhören möchte, den wundervollen Dialogen, Bildern, Menschen zu folgen. Allerdings ist Ms Hepburn so anmutig, dass jeder Film mit ihr ein Geschenk ist. Großes Gefühls-Kino! Prima Regie, sympathische Darsteller und ein neuer Vorspann 5 von 5 PunktenDie Geschichte kennt wohl jeder Filmliebhaber: Prinzessin flüchtet vor ihren steifen Alltagspflichten und lernt einen "selbstlosen" Journalisten kennen, der ihr Rom zeigt und so seine wertvolle Zeit opfert. Beide verleugnen ihre Identität aus unterschiedlichen Gründen. Er, weil er sich, nachdem der Groschen gefallen ist, eine profitable Story von Ihrem gemeinsamen Ausflug verspricht und sie, naja, warum wohl... Und wie im Märchen verlieben sich beide ineinander, aber (obwohl es sich hier nur um ein Königskind handelt) sie konnten zusammen nicht kommen. Über Audrey Hepburn muss ich wohl nicht viel schreiben. Ihre Grazie wurde völlig zurecht mit den entsprechenden Aufmerksamkeiten geehrt. Keine Ahnung, ob Cary Grant, den ich ebenfalls sehr schätze, die Rolle des Joe Bradley spektakulärer oder besser gespielt hätte, aber wenn er für die Rolle gesetzt war, dürfte zu dieser Zeit Gregory Peck wohl die einzig glaubhafte Alternative gewesen sein und so prägt dieser in "Erinnerungen an Ein Herz und eine Krone", einem sehr gelungenen Extrabonbon dieser DVD, in dem es übrigens auch sehr seltene Aufnahmen von Audrey Hepburn vom Vorsprechen zum Film gibt, den ironiegetränkten Satz: "Ich glaube, ich habe kein einziges Drehbuch vor Cary Grant gelesen". In diesen Erinnerungen erfährt übrigens genau dieses bzw. dessen Schreiber endlich seine Rehabilitation. Wie viele andere Autoren, Schauspieler und Regisseure sympathisierte Dalton Trumbo mit den Kommunisten und fand sich daher auf der schwarzen Liste wieder. Während Frank Capra die Dreharbeiten zu diesem Film als Regisseur ablehnte, hatte William Wyler kein Problem damit, die Geschichte des Autoren unter einem Pseudonym zu realisieren. Fünfzig Jahre nach dem Dreh fand nun der richtige Name wieder Einzug in den erneuerten Vorspann. Der Film ist qualitativ hochwertig restauriert worden, auch hierzu und zum Vorspann gibt es eine Geschichte in den Extras, und auch die DVD selbst erfüllt alle Ansprüche. Die vielen Extras sind, genau wie der Film, in den weltläufigsten Sprachen untertitelt. Ein Effekt, der mir bei vielen restaurierten Schwarz-Weiß-Produktionen auffällt, ist ein leichter Grünstich in den Grautönen, der aber nicht wirklich störend ist. Verkannte Tragödie ohne Hollywood-Pathos 4 von 5 PunktenZur DVD: Die Features sind in vollem Umfang zufriedenstellend: Neben Extrabeiträgen über das Making-of des Films (mit zum Teil raren Aufnahmen, etwa vom Casting der Protagonistin), das Restaurationsverfahren und das Schaffen der Kostümbildnerin Edith Head sowie drei Trailern findet sich eine von sämtlichem "Dirt" bereinigte Fassung des Wyler-Klassikers. Da man diesen "Schmutz" in den zahlreichen TV-Wiederholungen hierzulande immer noch in voller Pracht bestaunen kann, lohnt allein deshalb die Anschaffung der DVD. Der gleichfalls als Kaufmotiv taugende spannende Vergleich der deutschen mit der ursprünglichen Tonfassung ergibt wie so oft gerade bei älteren Filmen, dass die synchronisierte Version das Original noch überbietet. Natürlich sind die Synchronsprecher anders als die Schauspieler eben Sprechspezialisten und daher ihnen gegenüber hinsichtlich der vokalen Ausdrucks- und Variationsmöglichkeiten im Vorteil, aber es ist frappant, wie die deutschen Stimmen zugleich das Timbre ihrer Vorbilder fast perfekt imitieren. Zum Film: Bei oberflächlicher Betrachtung ergibt sich zweifellos zunächst der Eindruck, es mit dem zu tun zu haben, als das der Film ursprünglich beworben wurde und als was er immer noch kategorisiert wird, nämlich einer "romantischen Komödie", kritisch gewendet, einer heiteren, letztlich belanglosen Schnulze, noch dazu mit einer ideologischen Botschaft: Schöne Prinzessin bricht einen Tag lang aus ihrem goldenen Käfig aus, genießt das Undercoverdasein als Durchschnittsmädchen, verliebt sich und kehrt zwangsweise in ihren glitzernden Kerker zurück, in dem sie nun zumindest selbstbewusster und freier in Bezug auf das starre Korsett der höfischen Konventionen agieren wird. Moral: Im Vergleich zum Elend des Hochadels ist das Leben als Hausfrau doch viel angenehmer (die Welt des Putzens, Nähens und Kochens erscheint Ann in der letzten Szene in Joes Wohnung geradezu als Paradies), also, liebe Zuschauerinnen, seid zufrieden und glücklich damit und denkt nicht daran, dagegen zu revoltieren. - Der wie fast immer dümmliche deutsche Verleihtitel entspricht übrigens völlig dieser Groschenroman-Interpretation. Sicherlich intendierten die Macher des Films auch nicht mehr; schließlich ging es in erster Linie um einen kommerziellen Erfolg. Dennoch durchbricht der Film in mehrerlei Hinsicht die Hollywood-Usancen und ist deshalb als einer der wenigen "Blockbuster" auch für den überzeugtesten Kritiker des industriellen Films noch perzipierbar: Angeblich um die Aufmerksamkeit des Betrachters nicht allzu sehr von der Story auf den Schauplatz abzulenken, wurde der Film in Schwarzweiß gedreht, was den damaligen Wahrnehmungsgewohnheiten bereits durchaus widersprach. Scheinbar im Widerspruch dazu, in Wahrheit korrespondierend, bewirkte die Entscheidung, statt im Studio überwiegend vor Ort zu drehen, dass viel unkontrolliertes, "reales" Material in den Film gelangte. Dies in die Nähe des "Neorealismus" zu rücken wäre sicher übertrieben, aber es trägt zur Milderung der Pseudorealität des Hollywoodfilms bei. Dem entspricht der insgesamt unpathetisch-natürliche Stil, den Wyler gerade durch eine äußerst penible Regiearbeit erzielte. Die komödiantischen Elemente sind hingegen oft ins Anarchisch-Slapstickhafte verzerrt (die "Motorrollerjagd" mit den offensichtlichen Doubles; die Massenprügelei im Tanzcafé; Irving, der mit Flüssigkeiten übergossen und vom Stuhl gestürzt wird). Nicht zuletzt sei die Aura der "Authentizität", die von der (belgisch-britischen) Hauptdarstellerin Audrey Hepburn ausgeht, in diesen Zusammenhang gestellt. Ich wüsste keine andere Schauspielerin zu nennen, der man so wenig ansieht, dass sie schauspielert. Doch was den vermeintlich seichten Film endgültig zu den Sternen katapultiert, ist seine verkannte Tragik, die gerade durch die zuvor evozierte witzig-irenische Stimmung eine desto eindringlichere Wirkung erhält. Ganz bezeichnend ist, dass einer der auf der DVD enthaltenen Trailer über das "happiest picture you've seen in years" zwar das Lächeln von Ann in der Schlussszene vor den Journalisten zeigt, aber abblendet, bevor es sich in einen verzweifelten Ausdruck verwandelt. "Roman Holiday" ist die einzige mir bekannte "romantische Komödie", ja einer der wenigen industriellen Filme überhaupt, mit einem expliziten "Sad End" und ohne Aussicht auf eine Fortsetzung, die daran etwas ändern könnte. Die - kurzen - "Liebesszenen" mit Ann und Joe gehören deshalb zum Ergreifendsten, was die Filmgeschichte zu bieten hat, weil sie vollständig von der Zukunftslosigkeit dieser Liebe und von ihrer negativen Determiniertheit durch die Gefangenschaft von Ann gekennzeichnet sind. Nicht das positive Gefühl der individuellen Zuneigung, sondern die Desperatheit Anns und Joes Mitgefühl dominieren diese Liebe. Kein Lächeln, nur Tränen begleiten ihre Küsse. In keinem Low-Budget-Roadmovie, auch nicht in "Romeo und Julia" ist die Liebe als Ausdruck der Unmöglichkeit der Negation gesellschaftlicher Zwänge besser dargestellt worden als in diesem "wonderful hit movie" (laut Trailer) - eben weil ihr gefällige Nonchalance vorangeht. Als ganz besonders anrührend - auch wenn die kitschige Musik dem ein wenig Abbruch tut - empfinde ich die Szene mit Ann und Joe im Auto, in der Ann sagt: "Just drive away and leave me as I leave you" (ich weigere mich zu glauben, dass Audrey Hepburns Tränen hier Resultat eines Wutausbruchs von Wyler waren, wie imdb berichtet), und die Sequenz kurz danach, als Joe, offenbar mit einer Rückkunft Anns rechnend, auf ein Klopfen zur Tür seines Zimmers stürzt, wo aber lediglich sein alberner Chef wartet. Auch die Schlussszene vor den Journalisten mit besagter Metamorphose von Anns gequältem Lächeln zu abgrundtiefer Traurigkeit und dazu Joes glänzenden Augen erzwingt die Empathie noch des abgebrühtesten Kritikers des Hollywoodfilms. "Roman Holiday" erzielt mit einfachsten Mitteln, perfekten Protagonisten und - nicht zu vergessen - einer extrem pedantischen Regie eine Wirkung, die danach von keinem französischen "Amour fou"-Elaborat, keiner deutschen Filmhochschulabschlussarbeit und keinem angelsächsischen Porno je erreicht wurde. |
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Ardennen 1944
DVD von MGM Home Entertainment GmbH (dt.) |
ProduktbeschreibungBelgien, 1944 Leutnant Joe Costa muss an zwei Fronten kämpfen gegen die feindlichen Truppen und die Fehlentscheidungen seines unfähigen Vorgesetzten, Hauptmann Cooney Eddie Albert. Regisseur Robert Aldrich, der in seinen Filmen Hollywood Story, Vera Cruz die amerikanische Geschichte immer kritisch unter die Lupe nahm, erhielt für "Ardennen 1944" 1956 den Preis der italienischen Filmkritik. Sehenswert Hollywood-Veteran Jack Palance als Soldat in der Zerreißprobe. 5 Kundenrezensionen:Psychologisches Antikriegsdrama ! 4 von 5 PunktenWas tut ein Offizier im Gefecht wenn er merkt sein Vorgesetzter ist unfähig? Eine schwierige Frage die sich Lt. Joe Costa (Jack Palance als er noch Charakterrollen spielen durfte und nicht nur Fieslinge!) im zweiten Weltkrieg stellen muss. Sein Vorgesetzter Capt. Cooney hat den Posten nur duch Vitamin-B (B steht für Beziehung!) bekommen. Trotz Protesten an General Bartlett (Lee Marvin) muss die Kompanie nun die Suppe ausbaden. Während der Ardennenschlacht kommt es endgültig zum Zusammenbruch des unfähigen Offiziers der schon zuvor allzu viel Schaden angerichtet hat. Ein sehr spannendes und stimmiges Kriegsdrama mit gut gezeichneten Charaktere. Alle Schauspieler können überzeugen und der Film richtet sich klar gegen das sinnlose Sterben im Krieg. Kein grosser Fan bin ich von einer Szene in der Jack Palance wie eine Mischung aus John Wayne und Rambo mit MG und Panzerfaust rumfeuert. Leider ist die DVD wiedermal etwas dürftig. Keine Specials aber Bild und Ton sind hervorragend! Im Fernsehen ist dieser Streifen oft gekürzt zu bewundern hier uncut. Ardennen 1944 ist in S/W das Cover suggeriert wiedermal Farben. Im TV gab es auch dazumal eine nachcolourierte Fassung zu bewundern. Wer Kriegsfilme mag kommt an Ardennen 1944 nicht vorbei. Story gut - Technik mangelhaft 4 von 5 PunktenDer Film hat sicherlich eine sehr gute und auch kritische Story, die auch 5 Sterne verdienen würde, allerdings hat er technisch - natürlich auch altersbedingt - einige Mängel. So ist etwa ein Amerikanischer Truppentransporter zu sehen, welcher umgemalt für die Deutschen angreift. Auch die Panzer sehen äußerst unrealistisch aus und haben als Baureihe nie existiert. Wenn man davon jedoch absieht ist Ardennen 1944 sicherlich ein herausragender (Anti-)Kriegsfilm. Der Feind in den eigenen Reihen 4 von 5 PunktenNaja, der Fikm ist schon älter, da wollen wir mal die völlig falschen Uniformen und die fast miese Ausstattung vergessen. Der Film fesselt nicht nur wegen dem Kampf der Amis gegen die Wehrmacht, sondern er lebt von den Kämofen der US Soldaten mit ihrem feigen Kompanieführer. Sehr spannend, ein großartiger Jack Palance. spannender und kritischer Film 4 von 5 PunktenBelgien, 1944: Leutnant Joe Costa muss an zwei Fronten kämpfen: gegen die feindlichen Truppen und die Fehlentscheidungen seines unfähigen Vorgesetzten, Hauptmann Cooney (Eddie Albert). Regisseur Robert Aldrich, der in seinen Filmen (Hollywood Story, Vera Cruz) die amerikanische Geschichte immer kritisch unter die Lupe nahm, erhielt für „Ardennen 1944" 1956 den Preis der italienischen Filmkritik. Sehenswert: Hollywood-Veteran Jack Palance als Soldat in der Zerreißprobe. Fazit: Spannend und Nervenaufreibend messerscharfe Analyse menschlicher Stärken und Schwächen mit einem Weltkrieg als Rahmenhandlung... 4 von 5 PunktenEnde 1944 sind die amerikanischen Soldaten an der Westfront kriegsmüde und erwarten ihre baldige Ablösung durch frische Divisionen. Als die Deutschen aber Mitte Dezember zu einem Durchbruchsversuch ansetzen, heißt es für die angeschlagene Truppe weiter durchzuhalten. Die Kompanie des unfähigen und feigen Captain Cooney (Eddie Albert) untersteht Colonel Bartlett (Lee Marvin), der diesen durch die Bekanntschaft zu dessen Vater fast uneingeschränkt deckt. Als Cooney zum wiederholten Male durch nicht nachvollziehbare Entscheidungen einer großen Anzahl Männern den Tod bringt, macht er sich Lieutenant Costa (Jack Palance) zum erbitterten Feind, der ihm droht, ihn bei der nächsten Schweinerei umzubringen. Diese lässt nicht lange auf sich warten, und die Lage droht zu eskalieren... Die Handlung ist zwar im Zweiten Weltkrieg im Konflikt mit den Deutschen angesiedelt, der Zwist innerhalb der Kompanie drängt allerdings die Kampfhandlungen praktisch in den Hintergrund. Dies ist dann auch zugleich größte Stärke und Schwäche des Films. Die Kämpfe am Stadtrand und das Verhalten der Deutschen, die mit mehreren Panzern praktisch unbewaffneten versprengten amerikanischen Soldaten gegenüberstehen und trotzdem nur halbherzig angreifen, sind ziemlich unrealistisch. Es scheint fast so, als würden die hitzigen Dialoge der GI's immer solange nicht von deutschen Angriffen unterbrochen, bis diese wieder bereit sind, sich mit dem Gegner zu befassen. Kommen die Wehrmachtssoldaten entweder als Vorzeigenazis der SS oder als tumbe Mitläufer vor, werden die amerikanischen Soldaten ausnahmslos als hochkomplexe und sensibele Figuren mit vielfältigen Beziehungen untereinander gezeichnet. Die sehr detaillierte Darstellung der Vorgänge in der explosiven Gemeinschaft bis hin zum Äußersten analysiert sehr genau menschliche Verhaltensweisen und macht den Streifen trotz der angesprochenen Mängel durchaus sehenswert. Bemerkenswert ist dabei die schauspielerische Leistung des späteren Oscar-Preisträgers Jack Palance. (273 Wörter) |
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From Hell (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook)
DVD von FOX |
ProduktbeschreibungFox From Hell S.E. - Steelbook (2 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 30.10.06 Aus der Amazon.de-RedaktionIn der langen Reihe der Filme, in denen Jack the Ripper sein blutiges Unwesen treibt, nimmt Allen und Albert Hughes' From Hell eine ganz besondere Stellung ein. Als Vorlage diente den Hughes-Brüdern Alan Moores gleichnamige, von Eddie Campbell gezeichnete Graphic Novel -- ein Comicroman, der so ziemlich alle Grenzen dieser Kunstform sprengt. Im Prinzip grenzte die Idee einer Filmadaption schon an Irrsinn, denn Moores ausuferndes Panorama der englischen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts entzieht sich in seiner Detailbesessenheit und seinem Figurenreichtum einer Verfilmung. Aber From Hell ist auch alles andere als eine Verfilmung im klassischen Sinne des Wortes geworden. Den Hughes-Brüdern und ihren Drehbuchautoren Terry Hayes und Rafael Yglesias ist etwas viel Eindrucksvolleres gelungen: Sie haben Moores Studie über die viktorianische Welt in großes Hollywood-Kino verwandelt und sind doch den zentralen Ideen des britischen Comicautors treu geblieben. Der Tod seiner Frau und seines Kindes hat den Scotland-Yard-Inspektor Fred Abberline (Johnny Depp) endgültig aus der Bahn geworfen. Nun sucht er Vergessen in Drogen, doch was er im Opium- und Absinth-Rausch findet, sind Visionen von grausigen Verbrechen und düstere Vorahnungen, die ihn zu einem Besessenen werden lassen. Sie sind es auch, die eine Verbindung herstellen zwischen ihm und dem Prostituiertenmörder Jack the Ripper, dessen Taten das Slum-ähnliche Londoner Arbeiterviertel Whitechapel in Aufruhr versetzen. Bei seinen Nachforschungen begegnet Abberline der engelsgleichen irischen Prostituierten Mary Kelly (Heather Graham), die mit allen Opfern des brutalen Serienmörders befreundet war. Die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen dem Inspektor und dem Straßenmädchen, die in die kaum mehr zu stoppende Maschinerie einer riesigen Verschwörung geraten, wird zum emotionalen Zentrum des Films. Durch Mary Kelly und Fred Abberline, deren Individualität und Idealismus von Heather Graham und Johnny Depp in jedem Moment betont werden, bekommt das Bild, das die Hughes-Brüder in From Hell von dem Beginn unserer modernen Welt entwerfen, eine zutiefst tragische Dimension. Der Drang, mehr als nur ein Teil der Masse zu sein, und der Glaube an eine gerechtere Welt, der die beiden antreibt, besiegelt zugleich ihr Schicksal. So sehr man sich auch wünscht, dass sie nicht untergehen -- man ahnt doch, dass es kaum Hoffnung für sie gibt. Heather Graham und Johnny Depp verleihen ihnen eine beeindruckende Würde, die sie aus der Welt um sie herum hervorhebt und gerade dadurch die Vergeblichkeit ihres Kampfes betont. "Eines Tages werden die Menschen zurückblicken und sehen, dass ich das 20. Jahrhundert zur Welt gebracht habe." Mit diesem Zitat aus einem der Briefe von Jack the Ripper beginnt der Film. Und alles, was ihm folgt, scheint diese größenwahnsinnige Prophezeiung zu bestätigen. In tiefschwarzen Bildern voller Dreck und Elend erzählt From Hell von schwellendem Antisemitismus und von der beginnenden Medialisierung der Welt durch eine Boulevardpresse, die das Grauen in vermarktbare Sensationen verwandelt. Es fällt nicht schwer, in dem von den Hughes-Brüdern akribisch rekonstruierten London des Jahres 1888 den Keim unserer heutigen Welt zu erkennen. Und was wir in diesem beeindruckenden Thriller über ihre Anfänge erfahren, macht kaum Hoffnung auf ihre Zukunft. Schon lange, vielleicht sogar seit den 70er-Jahren, war kein Hollywood-Film mehr so schonungslos, aber auch so ehrlich in seiner Darstellung unserer Gesellschaft. --Sascha Westphal 5 Kundenrezensionen:Herrlich düsterer Thriller 5 von 5 PunktenEin fantastischer Thriller mit einem überragendem J.Depp.Dies ist wohl eine der besten Jack the Ripper Verfilmungen überhaupt und Depp drückt dem Film seinen Stempel auf. Die Story ist eh sehr interessant,was in diesem Film besonders ausge- prägt ist,ist die überragende Atmo.Sie ist herrlich düster gehalten und wirkt auch richtig schön bedrohlich. Der Spannungsbogen ist den ganzen Film über extrem straff gespannt und erleidet zu keiner Zeit einen Spannungsabfall.Ein Top Thriller,wie er im Buche steht. Dieser Film ist jedem Fan von spannenden und niveauvollen Thrillern nur wärmstens zu empfehlen. ...ganz sicher hier nicht die *beste* der "Ripper" Verfilmungen ! 4 von 5 PunktenIn diesem (einen) Punkt,-obwohl das ja wie immer auch nur eine persönliche Ansichts,-wie "Geschmackssache" bleibt,stimme ich meinem Vorredner hier jedenfalls zu,denn auch mir hat diese 1988er "Version" mit Michael Caine (sehr gut als Wissenschaftler in "Bullseye",-derzeit leider nur auf VHS verfügbar und ganz überzeugend als Fiesling in "auf brennendem Eis"...), Armand Assante ("Judge Dreed","die Fahrten des Odysseus","USS Charleston - die letzte Hoffnung der Menschheit") und Jane Seymour ("James Bond - leben und sterben lassen","Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft") ebenfalls bedeutend besser gefallen. Nur war diese (reine) Fernsehverfilmung eben auch in der Lage,das Thema nicht wie hier etwas zu raffen und den Schwerpunkt auf Effekte usw. zu legen,sondern hat sich ausreichend Zeit dabei gelassen,die ganzen näheren Hintergründe ausreichender zu beleuchten bzw. sich damit zu befassen. Das ist in dieser ...zigsten Verfilmung hier für wschl. jüngere Zuschauer ganz sicherlich ein großes Manko und ein durchaus nachvollziehbarer Punkt zur gerechtfertigten Kritik. Zur (hinreichend bekannten) Story braucht ja auch wohl nicht mehr allzu viel noch angegeben werden,wie in der oben erwähnten TV - Fassung wird auch hier einer (von damals nur möglichen) der dafür in Frage kommenden Tatverdächtigten gezeigt und dabei näher darauf eingegangen,wieso diese Verbrechen denn nun überhaupt passieren konnten (falls es wirklich ein "richtiges" Motiv dafür gegeben hat) und warum "Jack the Ripper" auch niemals gefasst werden "durfte". Nur schade,das hier weniger auf die "Nebenrollen" (wie Polizeichef Charles Warren,-der sich auch Jahre später nach diesen nicht "gelösten" Mordfällen im Jahre 1900 bei der Schlacht von Spion Kop als oberster Befehlshaber ja nochmals als Dilletant herausstellte,für dessen Schwächen andere mit ihrem Leben bezahlen durften...) oder die alternative Theorie: John Merrick alias "der Elefantenmensch" (wird jedenfalls in einer kurzen Schlüsselszene auch gezeigt...) wäre womöglich gar einer der Täter gewesen,weiter eingegangen wird. Jonny Depp beweißt allerdings auch hier in dem Film erneut,das er ein großer Charakterdarsteller sein kann,der noch anspruchsvollere Rollen verdient,und ebenso zeigt Heather Graham,das auch in ihr mehr Potenzial steckt,als nur einer ganz hübsch aussehenden "Statistin" mit ein bißchen nackter Haut und dazu etwas Text ("Boogie Nights","Killing Me Softly"), von den anderen, Ian Holm (u.a. bei "Time Bandits") oder Robbie Coltrane ("Mona Lisa" mit Bob Hoskins),zu denen hier wschl. nicht mehr viel gesagt werden muß,mal ganz abgesehen. Also (FAZIT:),bei Gelegenheit und zum Vergleich mal die andere,bereits oben genannte Fassung dazukaufen oder ausleihen,bzw. sich bei Interesse nachträglich weiter dazu in den verfügbaren Quellen informieren,-sonst aber immerhin für einen schaurigen Filmabend durchaus empfehlenswert. 119 Jahre... 4 von 5 Punkten...ist es nun her, dass im Londoner Stadtteil Whitechapel Huren auf grausamste Art und Weise getötet wurden. Damals ermittelte Inspektor Abberline erfolglos und, wie ich mal in einer Ripper-Biographie" von Patricia Cornwell gelesen habe, auch sehr nachlässig in diesem Fall. Nicht so der von Johnny Depp verkörperte, drogenabhängige Abberline, der sich in diesem Film sehr interessiert und ergriffen dem Ripper-Albtraum widmet. Drumherum: Interessant ist hierbei dass auf eine von vielen Ripper-Verdächtigungen zugegriffen wurde. Denn verdächtigt wurden damals bis heute (siehe auch die Alman Abdallah-Mysterie-Reihe auf ProSieben) sehr viele Menschen wie Abberline selbst, der deutsche Maler Walter Sickert und sogar der englische Thronfolger. Im Film wird eine eigene Theorie sehr detailliert zurecht gesponnen, die sich vielleicht, aber nur vielleicht, so zugetragen haben könnte. Es geht um eine Verschwörung, die unter anderem mit den Freimaurern zu tun hat, die hier sehr ausführlich mit Ritualen und Symbolen bedacht werden. Schauspieler: An Johnnys Seite steht der schottische Schauspieler Robbie Coltrane der vielen vielleicht aus Harry Potter als Hagrid bekannt ist. Dieser sorgt im ein oder anderen Moment für ein kleines Schmunzeln in dem sonst sehr ernsten Film. Die Schauspielerriege ist zum großen Teil britisch. Johnny, der bekanntermaßen Amerikaner ist, musste sich einen britischen Akzent antrainieren, der leider etwas daneben geht. Manchmal schwer zu verstehen sind dagegen die Gefallenen", die alle durch die Bank britisch sind und deswegen Untertitel für die Englische Tonspur unerlässlich und Gott sei dank auch auf der DVD vorhanden sind. Zur Story: Der Film spielt im Jahre 1888, dem Jahr, in dem die Morde begannen. Die Location sieht verblüffend echt wie das Ende des 19.Jh. aus. Im Audiokommentar wird erwähnt, dass sogar echter Pferdemist herangekarrt wurde, um den Schmutz und das Elend dieser Zeit realistisch nachempfinden zu können. Etwas enttäuschend ist die romantisch angedachte Beziehung zwischen Mary Kelly (Heather Graham) und dem Inspektor, da die beiden nur drei Szenen zusammen haben und alles Wesentliche über den Ripper-Fall da hineingequetscht werden muss - mal abgesehen von Marys Frage nach Fredericks Familienstand und der Schilderung wie schön ihre Kindheit in Irland war. Schade eigentlich. Die Morde haben alle eine Vorgeschichte", soll heißen, dass immer vor dem Mord an der jeweiligen Prostituierten etwas zwischenmenschliches passiert. Eine wird kurz vorher z.B. von der gefürchteten Nicols-Gang bedroht, eine andere wird vom Hotelbesitzer tätlich angegriffen usw. Zum Schluss hin geschehen die Morde etwas zu schnell hintereinander, was die Spannung leider um ein Vielfaches dezimiert. Die Skepsis, die sich, verursacht durch die zwar berechtigten aber haarsträubenden Spekulationen Abberlines in den Ermittlern und den einfachen Streifenpolizisten breit macht, was sogar zur Vernichtung von Beweismaterial führt, wurde sehr schön zum Ausdruck gebracht. Was ich mich immer noch frage ist, wie Abberline eigentlich dahinter gekommen ist, dass der Ripper eben jene im Film enthüllte Person ist. Es wird zwar erklärt, WARUM aber nicht warum ausgerechnet DIESE Person. Eine der besten Szenen im Film ist der Ausraster Abberlines gegenüber dem Polizeichef nach dem letzten Mord, den Johnny Depp sehr glaubwürdig und ergreifend rüber bringt. Was mich allerdings sehr wundert ist das Ende. Es ist von Anfang an klar, dass es kein Happy End in diesem Film geben kann, dennoch bin von dem was sich die Hughes Brothers ausgedacht haben, etwas enttäuscht. Nichts desto trotz ist dieser Thriller empfehlenswert, schauspielerisch einwandfrei und zum Großteil sehr logisch aufgebaut. Ich schau ihn mir auch immer wieder gern an, schon allein, weil Johnny Depp wieder einmal einfach nur ein Augenschmaus ist :-) Sehr gut nicht schlechter als das Original. 5 von 5 PunktenFrom Hell ist für mich ein echt gut gelungener Film er kommt für mich auch an den Original Jack the Ripper ran das heißt er ist nicht unbedingt schlechter. Johnny Depp spielt wie immer Top aus meinen Augen. Die DVD ist neu in schicken Steelbox und beinhaltet wie in der special edition 2 DVDs. Der Film kommt in den Ton 5.1 Dolby Digital was sich echt gut anhört jedenfalls über meiner Yamaha 6.1 DTS Anlage aber Ich habe ihn schon Abends nur über den Fernseher gesehen und da hört sich das auch gut an. Die Extras: 21 nicht verwendete Szenen(das heißt aber wohl das es irgendwann mal wieder eine lange version gibt aber bestimmt mit neu Sincro bei den neuen Szenen. Sonst gibt es noch Historische Hintergründe und Featurettes:Ausstatung,Bildroman,Tatorte und Absinth. Ein Bocklet gibt es nicht nur ein Booklet mit Werbung. "You won't live to see the 20th century !" 4 von 5 PunktenEs gab schon etliche Verfilmungen der Ripper Mordserie doch nur wenige Filme haben die gleiche Qualität wie dieser Horror-Krimi-Thriller mit Johnny Depp in Höchstform. London, 1888 : Im Armenviertel der Stadt Whitechapel wird eine Prostituierte nach der anderen auf brutalste Weise umgebracht. Inspektor Abberline (Johnny Depp) soll diese grausame Mordserie aufklären, doch er kommt einem potenziellen Opfern zu nahe und verliebt sich in die Prostituierte Mary Kelly (Heather Graham). Zusammen mit seinem Assistenten Godley (Robbie Coltrane) kommt Inspektor Abberline einer Verschwörung auf die Spur, welche nun auch sein eigenes Leben gefährdet. "From Hell" ist ein typischer Thriller, welcher probiert durch Turns im Plot ständig zu überraschen und einfach unterhalten will. Positiv fällt hier die Optik des Filmes auf, welche eine beklemmende Atmosphäre vermittelt. Eher negativ hingegen wirkt sich die Liebesgeschichte auf den Film aus. So scheint es,als hätte man sich der berühmten Hollywood-Formel für Blockbuster bedienen wollen : Man nehme ein wenig Action, Suspense, Turns und Liebe und schon hat man einen Erfolg. Doch leider passt diese Liebesgeschichte zwischen Johnny Depp und Heather Graham nicht in die sonst so düstere Stimmung des Filmes. Das kitschge Ende ist dann die Spitze dieses filmischen Fehlgriffes. Sonst kann man an "From Hell" nichts bemängeln. Der Film ist ein spannender, unterhaltsamer Trip durch das London des viktorianischen Englands, welches halt auch seine Schattenseiten hatte. Es gibt unendliche Theorien bezüglich der Ripper-Morde, welche von einem jüdischen Lehrer, einem jüdischen Schlachter, einem amerikanischen Artz, einem englischen Lehrer bis hin zum berühmten Maler Walter Sickert. Auch führen manche Theorie bis in die höchsten sozialen Schichten Englands. Freilich, die Theorie, welche der Film vertritt, ist eine der populärsten, aber nicht unbedingt eine der wahrscheinlichsten. Trotzdem ist die Auflösung für einen Thriller dieses Formats die beste Wahl gewesen. Bleibt mir nur noch zu sagen : "One day, men will look back and say, that I gave birth to the 20th century !" (Jack the Ripper) |
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Die Krone des Lebens
DVD von FOX |
ProduktbeschreibungFox Krone des Lebens - Classics, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 30.04.07 |
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Die Kampfmaschine
DVD von Paramount |
ProduktbeschreibungParamount Die Kampfmaschine, USK/FSK: 18+ VÃ-Datum: 05.03.02 |
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Die Flucht zum Hexenberg
DVD von Walt Disney |
Eine Kundenrezension:Das Lila Licht 5 von 5 PunktenWenn's der Film ist von dem ich denke das er es ist, dann ist er am besten zum Frühstück mit überbacken Nudeln, nach einer durchzechten Nacht, zu geniesen! |
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The Longest Yard [UK IMPORT]
DVD von Paramount Home Entertainment |
Eine Kundenrezension:Burt Reynolds ist DIE KAMPFMASCHINE 5 von 5 PunktenDer ehemalige Football-Profi Paul Crewe kommt wegen einer Bagatelle ins Gefängnis. Das weckt die Begehrlichkeit des Gefängnisdirektors Hazen, der davon träumt, sein halbprofessionelles Wärterteam zur nationalen Meisterschaft zu führen. Crewe soll ein Häftlingsteam aufstellen, das zu Trainingszwecken gegen die Wärter antritt. Doch das Team aus Killern und Kleinkriminellen ist bald hochmotiviert, es den verhassten Gefängniswärtern auf die sportliche Art heimzuzahlen. Als der Sieg der Wäter nicht mehr sicher ist, beginnt Hazen, Crewe unter Druck zu setzen... Robert Aldrich, der große Zyniker Hollywoods (DAS DRECKIGE DUTZEND, GROSSE LÜGE LYLAH CLARE, DAS DOPPELLEBEN DER SISTER GEORGE, DIE CHORKNABEN), drehte sein rasantes Football-Drama an Originalschauplätzen im Staatsgefängnis von Georgia. Die Häftlinge sind die wahren Helden, die Wärter erscheinen als erbärmliche Schurken. Auch nach fast 30 Jahren überzeugt der Film durch brillante Kameraführung und eine spannende Handlung. (Sprachen englisch, deutsch, französisch, italienisch, spanisch). |
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From Hell (Special Edition, 2 DVDs)
DVD von Twentieth Century Fox Home Entert. |
Aus der Amazon.de-RedaktionIn der langen Reihe der Filme, in denen Jack the Ripper sein blutiges Unwesen treibt, nimmt Allen und Albert Hughes' From Hell eine ganz besondere Stellung ein. Als Vorlage diente den Hughes-Brüdern Alan Moores gleichnamige, von Eddie Campbell gezeichnete Graphic Novel -- ein Comicroman, der so ziemlich alle Grenzen dieser Kunstform sprengt. Im Prinzip grenzte die Idee einer Filmadaption schon an Irrsinn, denn Moores ausuferndes Panorama der englischen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts entzieht sich in seiner Detailbesessenheit und seinem Figurenreichtum einer Verfilmung. Aber From Hell ist auch alles andere als eine Verfilmung im klassischen Sinne des Wortes geworden. Den Hughes-Brüdern und ihren Drehbuchautoren Terry Hayes und Rafael Yglesias ist etwas viel Eindrucksvolleres gelungen: Sie haben Moores Studie über die viktorianische Welt in großes Hollywood-Kino verwandelt und sind doch den zentralen Ideen des britischen Comicautors treu geblieben. Der Tod seiner Frau und seines Kindes hat den Scotland-Yard-Inspektor Fred Abberline (Johnny Depp) endgültig aus der Bahn geworfen. Nun sucht er Vergessen in Drogen, doch was er im Opium- und Absinth-Rausch findet, sind Visionen von grausigen Verbrechen und düstere Vorahnungen, die ihn zu einem Besessenen werden lassen. Sie sind es auch, die eine Verbindung herstellen zwischen ihm und dem Prostituiertenmörder Jack the Ripper, dessen Taten das Slum-ähnliche Londoner Arbeiterviertel Whitechapel in Aufruhr versetzen. Bei seinen Nachforschungen begegnet Abberline der engelsgleichen irischen Prostituierten Mary Kelly (Heather Graham), die mit allen Opfern des brutalen Serienmörders befreundet war. Die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen dem Inspektor und dem Straßenmädchen, die in die kaum mehr zu stoppende Maschinerie einer riesigen Verschwörung geraten, wird zum emotionalen Zentrum des Films. Durch Mary Kelly und Fred Abberline, deren Individualität und Idealismus von Heather Graham und Johnny Depp in jedem Moment betont werden, bekommt das Bild, das die Hughes-Brüder in From Hell von dem Beginn unserer modernen Welt entwerfen, eine zutiefst tragische Dimension. Der Drang, mehr als nur ein Teil der Masse zu sein, und der Glaube an eine gerechtere Welt, der die beiden antreibt, besiegelt zugleich ihr Schicksal. So sehr man sich auch wünscht, dass sie nicht untergehen -- man ahnt doch, dass es kaum Hoffnung für sie gibt. Heather Graham und Johnny Depp verleihen ihnen eine beeindruckende Würde, die sie aus der Welt um sie herum hervorhebt und gerade dadurch die Vergeblichkeit ihres Kampfes betont. "Eines Tages werden die Menschen zurückblicken und sehen, dass ich das 20. Jahrhundert zur Welt gebracht habe." Mit diesem Zitat aus einem der Briefe von Jack the Ripper beginnt der Film. Und alles, was ihm folgt, scheint diese größenwahnsinnige Prophezeiung zu bestätigen. In tiefschwarzen Bildern voller Dreck und Elend erzählt From Hell von schwellendem Antisemitismus und von der beginnenden Medialisierung der Welt durch eine Boulevardpresse, die das Grauen in vermarktbare Sensationen verwandelt. Es fällt nicht schwer, in dem von den Hughes-Brüdern akribisch rekonstruierten London des Jahres 1888 den Keim unserer heutigen Welt zu erkennen. Und was wir in diesem beeindruckenden Thriller über ihre Anfänge erfahren, macht kaum Hoffnung auf ihre Zukunft. Schon lange, vielleicht sogar seit den 70er-Jahren, war kein Hollywood-Film mehr so schonungslos, aber auch so ehrlich in seiner Darstellung unserer Gesellschaft. --Sascha Westphal 5 Kundenrezensionen:Herrlich düsterer Thriller 5 von 5 PunktenEin fantastischer Thriller mit einem überragendem J.Depp.Dies ist wohl eine der besten Jack the Ripper Verfilmungen überhaupt und Depp drückt dem Film seinen Stempel auf. Die Story ist eh sehr interessant,was in diesem Film besonders ausge- prägt ist,ist die überragende Atmo.Sie ist herrlich düster gehalten und wirkt auch richtig schön bedrohlich. Der Spannungsbogen ist den ganzen Film über extrem straff gespannt und erleidet zu keiner Zeit einen Spannungsabfall.Ein Top Thriller,wie er im Buche steht. Dieser Film ist jedem Fan von spannenden und niveauvollen Thrillern nur wärmstens zu empfehlen. ...ganz sicher hier nicht die *beste* der "Ripper" Verfilmungen ! 4 von 5 PunktenIn diesem (einen) Punkt,-obwohl das ja wie immer auch nur eine persönliche Ansichts,-wie "Geschmackssache" bleibt,stimme ich meinem Vorredner hier jedenfalls zu,denn auch mir hat diese 1988er "Version" mit Michael Caine (sehr gut als Wissenschaftler in "Bullseye",-derzeit leider nur auf VHS verfügbar und ganz überzeugend als Fiesling in "auf brennendem Eis"...), Armand Assante ("Judge Dreed","die Fahrten des Odysseus","USS Charleston - die letzte Hoffnung der Menschheit") und Jane Seymour ("James Bond - leben und sterben lassen","Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft") ebenfalls bedeutend besser gefallen. Nur war diese (reine) Fernsehverfilmung eben auch in der Lage,das Thema nicht wie hier etwas zu raffen und den Schwerpunkt auf Effekte usw. zu legen,sondern hat sich ausreichend Zeit dabei gelassen,die ganzen näheren Hintergründe ausreichender zu beleuchten bzw. sich damit zu befassen. Das ist in dieser ...zigsten Verfilmung hier für wschl. jüngere Zuschauer ganz sicherlich ein großes Manko und ein durchaus nachvollziehbarer Punkt zur gerechtfertigten Kritik. Zur (hinreichend bekannten) Story braucht ja auch wohl nicht mehr allzu viel noch angegeben werden,wie in der oben erwähnten TV - Fassung wird auch hier einer (von damals nur möglichen) der dafür in Frage kommenden Tatverdächtigten gezeigt und dabei näher darauf eingegangen,wieso diese Verbrechen denn nun überhaupt passieren konnten (falls es wirklich ein "richtiges" Motiv dafür gegeben hat) und warum "Jack the Ripper" auch niemals gefasst werden "durfte". Nur schade,das hier weniger auf die "Nebenrollen" (wie Polizeichef Charles Warren,-der sich auch Jahre später nach diesen nicht "gelösten" Mordfällen im Jahre 1900 bei der Schlacht von Spion Kop als oberster Befehlshaber ja nochmals als Dilletant herausstellte,für dessen Schwächen andere mit ihrem Leben bezahlen durften...) oder die alternative Theorie: John Merrick alias "der Elefantenmensch" (wird jedenfalls in einer kurzen Schlüsselszene auch gezeigt...) wäre womöglich gar einer der Täter gewesen,weiter eingegangen wird. Jonny Depp beweißt allerdings auch hier in dem Film erneut,das er ein großer Charakterdarsteller sein kann,der noch anspruchsvollere Rollen verdient,und ebenso zeigt Heather Graham,das auch in ihr mehr Potenzial steckt,als nur einer ganz hübsch aussehenden "Statistin" mit ein bißchen nackter Haut und dazu etwas Text ("Boogie Nights","Killing Me Softly"), von den anderen, Ian Holm (u.a. bei "Time Bandits") oder Robbie Coltrane ("Mona Lisa" mit Bob Hoskins),zu denen hier wschl. nicht mehr viel gesagt werden muß,mal ganz abgesehen. Also (FAZIT:),bei Gelegenheit und zum Vergleich mal die andere,bereits oben genannte Fassung dazukaufen oder ausleihen,bzw. sich bei Interesse nachträglich weiter dazu in den verfügbaren Quellen informieren,-sonst aber immerhin für einen schaurigen Filmabend durchaus empfehlenswert. 119 Jahre... 4 von 5 Punkten...ist es nun her, dass im Londoner Stadtteil Whitechapel Huren auf grausamste Art und Weise getötet wurden. Damals ermittelte Inspektor Abberline erfolglos und, wie ich mal in einer Ripper-Biographie" von Patricia Cornwell gelesen habe, auch sehr nachlässig in diesem Fall. Nicht so der von Johnny Depp verkörperte, drogenabhängige Abberline, der sich in diesem Film sehr interessiert und ergriffen dem Ripper-Albtraum widmet. Drumherum: Interessant ist hierbei dass auf eine von vielen Ripper-Verdächtigungen zugegriffen wurde. Denn verdächtigt wurden damals bis heute (siehe auch die Alman Abdallah-Mysterie-Reihe auf ProSieben) sehr viele Menschen wie Abberline selbst, der deutsche Maler Walter Sickert und sogar der englische Thronfolger. Im Film wird eine eigene Theorie sehr detailliert zurecht gesponnen, die sich vielleicht, aber nur vielleicht, so zugetragen haben könnte. Es geht um eine Verschwörung, die unter anderem mit den Freimaurern zu tun hat, die hier sehr ausführlich mit Ritualen und Symbolen bedacht werden. Schauspieler: An Johnnys Seite steht der schottische Schauspieler Robbie Coltrane der vielen vielleicht aus Harry Potter als Hagrid bekannt ist. Dieser sorgt im ein oder anderen Moment für ein kleines Schmunzeln in dem sonst sehr ernsten Film. Die Schauspielerriege ist zum großen Teil britisch. Johnny, der bekanntermaßen Amerikaner ist, musste sich einen britischen Akzent antrainieren, der leider etwas daneben geht. Manchmal schwer zu verstehen sind dagegen die Gefallenen", die alle durch die Bank britisch sind und deswegen Untertitel für die Englische Tonspur unerlässlich und Gott sei dank auch auf der DVD vorhanden sind. Zur Story: Der Film spielt im Jahre 1888, dem Jahr, in dem die Morde begannen. Die Location sieht verblüffend echt wie das Ende des 19.Jh. aus. Im Audiokommentar wird erwähnt, dass sogar echter Pferdemist herangekarrt wurde, um den Schmutz und das Elend dieser Zeit realistisch nachempfinden zu können. Etwas enttäuschend ist die romantisch angedachte Beziehung zwischen Mary Kelly (Heather Graham) und dem Inspektor, da die beiden nur drei Szenen zusammen haben und alles Wesentliche über den Ripper-Fall da hineingequetscht werden muss - mal abgesehen von Marys Frage nach Fredericks Familienstand und der Schilderung wie schön ihre Kindheit in Irland war. Schade eigentlich. Die Morde haben alle eine Vorgeschichte", soll heißen, dass immer vor dem Mord an der jeweiligen Prostituierten etwas zwischenmenschliches passiert. Eine wird kurz vorher z.B. von der gefürchteten Nicols-Gang bedroht, eine andere wird vom Hotelbesitzer tätlich angegriffen usw. Zum Schluss hin geschehen die Morde etwas zu schnell hintereinander, was die Spannung leider um ein Vielfaches dezimiert. Die Skepsis, die sich, verursacht durch die zwar berechtigten aber haarsträubenden Spekulationen Abberlines in den Ermittlern und den einfachen Streifenpolizisten breit macht, was sogar zur Vernichtung von Beweismaterial führt, wurde sehr schön zum Ausdruck gebracht. Was ich mich immer noch frage ist, wie Abberline eigentlich dahinter gekommen ist, dass der Ripper eben jene im Film enthüllte Person ist. Es wird zwar erklärt, WARUM aber nicht warum ausgerechnet DIESE Person. Eine der besten Szenen im Film ist der Ausraster Abberlines gegenüber dem Polizeichef nach dem letzten Mord, den Johnny Depp sehr glaubwürdig und ergreifend rüber bringt. Was mich allerdings sehr wundert ist das Ende. Es ist von Anfang an klar, dass es kein Happy End in diesem Film geben kann, dennoch bin von dem was sich die Hughes Brothers ausgedacht haben, etwas enttäuscht. Nichts desto trotz ist dieser Thriller empfehlenswert, schauspielerisch einwandfrei und zum Großteil sehr logisch aufgebaut. Ich schau ihn mir auch immer wieder gern an, schon allein, weil Johnny Depp wieder einmal einfach nur ein Augenschmaus ist :-) Sehr gut nicht schlechter als das Original. 5 von 5 PunktenFrom Hell ist für mich ein echt gut gelungener Film er kommt für mich auch an den Original Jack the Ripper ran das heißt er ist nicht unbedingt schlechter. Johnny Depp spielt wie immer Top aus meinen Augen. Die DVD ist neu in schicken Steelbox und beinhaltet wie in der special edition 2 DVDs. Der Film kommt in den Ton 5.1 Dolby Digital was sich echt gut anhört jedenfalls über meiner Yamaha 6.1 DTS Anlage aber Ich habe ihn schon Abends nur über den Fernseher gesehen und da hört sich das auch gut an. Die Extras: 21 nicht verwendete Szenen(das heißt aber wohl das es irgendwann mal wieder eine lange version gibt aber bestimmt mit neu Sincro bei den neuen Szenen. Sonst gibt es noch Historische Hintergründe und Featurettes:Ausstatung,Bildroman,Tatorte und Absinth. Ein Bocklet gibt es nicht nur ein Booklet mit Werbung. "You won't live to see the 20th century !" 4 von 5 PunktenEs gab schon etliche Verfilmungen der Ripper Mordserie doch nur wenige Filme haben die gleiche Qualität wie dieser Horror-Krimi-Thriller mit Johnny Depp in Höchstform. London, 1888 : Im Armenviertel der Stadt Whitechapel wird eine Prostituierte nach der anderen auf brutalste Weise umgebracht. Inspektor Abberline (Johnny Depp) soll diese grausame Mordserie aufklären, doch er kommt einem potenziellen Opfern zu nahe und verliebt sich in die Prostituierte Mary Kelly (Heather Graham). Zusammen mit seinem Assistenten Godley (Robbie Coltrane) kommt Inspektor Abberline einer Verschwörung auf die Spur, welche nun auch sein eigenes Leben gefährdet. "From Hell" ist ein typischer Thriller, welcher probiert durch Turns im Plot ständig zu überraschen und einfach unterhalten will. Positiv fällt hier die Optik des Filmes auf, welche eine beklemmende Atmosphäre vermittelt. Eher negativ hingegen wirkt sich die Liebesgeschichte auf den Film aus. So scheint es,als hätte man sich der berühmten Hollywood-Formel für Blockbuster bedienen wollen : Man nehme ein wenig Action, Suspense, Turns und Liebe und schon hat man einen Erfolg. Doch leider passt diese Liebesgeschichte zwischen Johnny Depp und Heather Graham nicht in die sonst so düstere Stimmung des Filmes. Das kitschge Ende ist dann die Spitze dieses filmischen Fehlgriffes. Sonst kann man an "From Hell" nichts bemängeln. Der Film ist ein spannender, unterhaltsamer Trip durch das London des viktorianischen Englands, welches halt auch seine Schattenseiten hatte. Es gibt unendliche Theorien bezüglich der Ripper-Morde, welche von einem jüdischen Lehrer, einem jüdischen Schlachter, einem amerikanischen Artz, einem englischen Lehrer bis hin zum berühmten Maler Walter Sickert. Auch führen manche Theorie bis in die höchsten sozialen Schichten Englands. Freilich, die Theorie, welche der Film vertritt, ist eine der populärsten, aber nicht unbedingt eine der wahrscheinlichsten. Trotzdem ist die Auflösung für einen Thriller dieses Formats die beste Wahl gewesen. Bleibt mir nur noch zu sagen : "One day, men will look back and say, that I gave birth to the 20th century !" (Jack the Ripper) |
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Männer für fast jeden Job
DVD von MCP Sound & Media AG |
Eine Kundenrezension:Nettes Schwarzhumoriges auf supermieser DVD 1 von 5 PunktenJudge Reinhold, Danny de Vito und Rick Moranis in einem Film, noch dazu zu einem moderaten Preis. Die Lachmuskeln brauchen Training, also flux bestellt und sich überraschen lassen. Tatsächlich ist der Film selbst durchaus zu empfehlen. Es ist zwar makaber, aber durchaus lustig wenn sich ein eigentlich desinteressierter Schulabgänger - begünstigt durch das unverhoffte Ableben seiner jeweiligen Vorgesetzten - innerhalb kürzester Zeit in der Chefetage eines die Worte "Imperialismus und Kapitalismus" in Perfektion umsetzenden Konzerns wieder findet. Auch an den Schauspielern gibt es nichts zu mäkeln. Alle - nicht nur die o. g. spielen wirklich gut. Doch die DVD - so was Mieses hatte ich selten im Player. Der Ton scheppert dumpf aus den Lautsprechen, schwankt teils so stark, dass man auch mit der Fernbedienung in der Hand nicht schnell genug nachregeln kann um wirklich jedes Wort zu verstehen. Allerdings ist er noch gut gegen das Bild, das nicht nur reichlich blass und unscharf daherkommt, sondern auch noch mehrfach deutlich zittert. Komischerweise haben die 3 Werbetrailer zu anderen Filmen bessere Qualität. Die sind übrigens die einzigen Extras. Fazit: Den Film kann man durchaus anschauen und sich dabei köstlich amüsieren. Nur leider nicht auf dieser DVD. |
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