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Produkt-Bild: James Bond 007 - Casino Royale (Einzel-DVD)

James Bond 007 - Casino Royale (Einzel-DVD)
mit Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Judi Dench, Jeffrey Wright, Regie: Martin Campbell

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,99

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
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  • Paramount James Bond 007: Casino Royale, Freigegeben ab 12 Jahren Action

Produktbeschreibung


Paramount James Bond 007: Casino Royale, Freigegeben ab 12 Jahren Action

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Daniel Craigs erster Auftritt als James Bond bietet erstklassige Unterhaltung und ein nicht für möglich gehaltenes Revival der totgeglaubten Filmreihe.
James Bond ist zurück, im wahrsten Sinne des Wortes. Casino Royale markiert die Rückkehr zu Ian Flemings ursprünglicher Bond-Romanfigur. Dort war der britische Geheimagent bei weitem nicht der Charmeur und unwiderstehliche Liebhaber der Roger Moore und Pierce Brosnan Ära; ein Party Löwe, der im Alleingang gigantomanisch veranlagte Megaschurken mit einem müden Lächeln erledigte, während sein eigentliches Interesse den berüchtigten Bond Girls galt. Der echte Bond trägt hingegen, überspitzt formuliert, starke Züge eines hemdsärmeligen Psychopathen; ein beziehungsunfähiger seelischer Krüppel, der im Zweifelsfall, eher widerwillig, auch im Smoking eine gute Figur abgeben kann. Casino Royale stellt nun die spannende Frage, wie Bond zu dem wurde was er ist.
Kurz umrissen zeichnet der Film also die Geburt des Geheimagenten nach und beginnt am Anfang. Bond ist noch ein unbeschriebenes Blatt beim MI6. Er muss sich zunächst bewähren und erhält nach zwei routiniert abgearbeiteten Aufträgen den 007 Status. Seine erste große Mission führt ihn zu Le Chiffre, einem Bankier weltweit operierender Terroristen. Um Le Chiffre zu stoppen und das Terror-Netzwerk zu zerschlagen, muss Bond seinen Widersacher bei einem Pokerspiel im Casino Royale niederringen. Bonds Umgang mit den ihm zur Verfügung gestellten Steuergeldern, wird dabei, zu seinem Unmut, von einer zufälligerweise ausnehmend attraktiven Beamtin des britischen Schatzamtes überwacht.
Der entscheidende Schachzug für das Gelingen dieser mutigen Annäherung an den Stoff, war die Verpflichtung des britischen Schauspielers Daniel Craig. Bei Craig hat man immer den Eindruck, als sei er aus einem Granitstein herausgearbeitet worden: ideale Voraussetzungen also für eine „hardboiled“ Variante des über die Jahrzehnte bis zur Unkenntlichkeit weichgespülten Helden. Dazu kommt ein überraschend intelligentes Drehbuch, das im Kern ein brilliant ausgearbeitetes Kammerspiel in sich trägt: die Konfrontation zwischen Bond und Le Chiffre im Casino. Der eigentliche Clou jedoch ist die Einführung einer Frauenrolle, die durch ihre Widersprüchlichkeit den männlichen Hauptfiguren den Rang abläuft. Eva Green verkörpert diese Frau, und es ist die Chemie zwischen ihr und Daniel Craig, die den Film trägt. Immer dann wenn Casino Royale in Schieflage zu drohen gerät, tritt schließlich Regisseur Martin Campbell auf den Plan und bremst die Geschichte mit ironischen Einschüben elegant ein. Selbst eine schmerzhaft anzusehende Foltersequenz bekommt unter Campbells Führung eine wunderbar leichte Note ohne ihren dramaturgischen Gehalt für die Geschichte zu schmälern - vielleicht das größte Verdienst des Films.
Man kann ganz sicher einwenden, dass Casino Royale zu lang geraten ist, dass der Höhepunkt am Ende im Vergleich zum Mittelteil ein wenig abfällt und dass es ein paar Ungereimtheiten im Storytelling zu entdecken gibt. Alles richtig und dennoch gilt festzuhalten: Casino Royale hat das scheinbar unmögliche vollbracht und einer totgeglaubten Filmreihe neues Leben eingehaucht. Eine bemerkenswerte Leistung. --Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibung



CASINO ROYALE stellt JAMES BOND vor, bevor er seine Lizenz zum Töten erhielt. Doch dieser Bond ist keineswegs weniger gefährlich, und nach zwei professionellen Anschlägen innerhalb kurzer Zeit wird er in den "00"-Status befördert. "M" (Judi Dench), die Chefin des britischen Secret Service, schickt den soeben beförderten 007 auf seine erste Mission, die ihn nach Madagaskar, auf die Bahamas und schließlich nach Montenegro führt, wo er Le Chiffre gegenübersteht, einem rücksichtslosen Finanzier, der von seiner Kundschaft aus dem Terroristenmilieu bedroht wird und nun bei einem Pokerspiel im Casino Royale seine Kasse aufzufüllen versucht. "M" unterstellt Bond dem wachsamen Auge der Finanzbeamtin Vesper Lynd. Zunächst zweifelt Bond an Vespers Fähigkeiten, doch während die beiden gemeinsam diverse Gefahren meistern, wächst sein Interesse an ihr. Dann treffen Le Chiffres Gerissenheit und Grausamkeit die beiden Agenten auf eine Weise, die Bonds Erwartungen übersteigt, und er lernt seine wichtigste Lektion: Vertraue niemandem!
Kurzbewertung: "Daniel Craig ist der beste Bond aller Zeiten!" (Joshua Rothkopf, TIME OUT NEW YORK)



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5 Kundenrezensionen:

Der Beste Bond seit "Der Hauch des Todes"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Viele denken jetzt bestimmt, dass ich einen eigenartigen Geschmack habe, weil in der Überschrift "Der beste Bond seit "Der Hauch des Todes" steht und dazwischen fallen ja auch noch die Bond-Filme mit Pierce Brosnan.

In meiner Überschrift möchte ich Timothy Dalton mit Daniel Craig vergleichen. Beide versuchen den Bond in der Art zu verkörpern, den Ian Fleming eigentlich erfunden hat. (Gnadenlos und mit wenig Worten). Auch die Bond-Filme mit Pierce Brosnan waren irgendwie keine Reißer. Brosnan hatte ein gutes Aussehen gehabt, aber wenig Bond-Charakter gezeigt. Sean Connery ist meiner Meinung nach mit Abstand der beste Bond-Darsteller. Das auch an dieser Stelle mal angemerkt. Irgendwo muss ich das ja mal reinschreiben als Bond-Fan.

Jetzt zu "Casino Royale": Der Film ist bombastisch. Den Film habe ich 4 mal im Kino gesehen. Kein Bond habe ich mehr im Kino gesehen als diesen. Ich muss sagen, Daniel Craig hat auch als neuer Bond Darsteller sehr überzeugt. Mich haben die vielen Veränderungen gegenüber den Bond Vorgängern schon sehr überrascht, als ich den Film das erste Mal sah. Allein schon am Anfang, als Bond nicht in das übliche Auge schiesst. Dieser Film stellt den Charakter von Bond eigentlich so dar, wie ihn Ian Fleming einst erfunden hat.
Da ja jedesmal hinterher gesagt wird, wenn ein neuer Bond-Film rauskommt, das sei der beste Bond aller Zeiten; ist meiner Meinung nach völlig falsch.
Ich muss sagen "Casino Royale" ist in der heutigen Zeit momentan der beste Bond-Film, man kann den Film aber nicht mit "Goldfinger" oder "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" vergleichen. "Goldfinger" zählte in der damaligen Zeit zu den besten oder gar zum besten Bond-Film überhaupt und ist heute ein Bond-Klassiker. So viel zum Thema "Das ist der beste Bond aller Zeiten".
Wo ist der Witz und der Gentlemen geblieben
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
007 schlägt den Kopf eines Mannes gegen ein Waschbecken, dass daraufhin zerknallt. Der Mann bleibt nach dieser blutigen "Behandlung" tot auf dem Boden liegen.

Eckelhafte Brutalität vom Feinsten. Keine Ironie mehr, kein Gentlemen. Nur noch dumpfe Gewalt und Action.
Schade, was aus Bond geworden ist. Was unterscheidet diesen Film von anderen Actionfilmen? Meiner Meinung nach nichts. Es wurde ein höchst mittelmäßiger und gewaltgespickter Film.
Bond in neuem Kleid
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Craig, Machart, Kameraführung & Style sind absolut zeitgerecht. Sicher einer der besseren Bond Filme.

Allerdings vermisse ich auch etwas aus den alten Bond Filmen: den Gegenspieler! Waren diese früher mit nahezu unbegrenzter Macht & Möglichkeiten ausgestattet, verkommt dieser hier zu einem Hinterhofdealer. Abgesehen davon, ein guter Film.
Der Start in einer neuen Bond-Genration
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich als Bondfan schon seitdem ich denken kann, war natürlich immer von fast jedem Bondfilm begeistert und für mich stellen dieses Agentenfilme, die besten Actionfilme aller Zeiten dar. Und deswegen war ich auch skeptisch als ich von dem Film Casino Royale gehört hatte und das nicht mehr Pierce Brosnan, den Helden verkörpert sondern Daniel Craig. Wie fast alle Bondfans habe ich mir der Serie angeschworen und wollte den neuen Film nicht mehr sehen und dann zwei Jahre später, habe ich mich entschlossen ihn mir doch mal anzusehen. Und was ich dann zu Gesicht bekam konnte ich kaum glauben. Ich sah einen der wohl besten Bonds überhaupt, der alles bietet was die James Bond Film so auszeichnet. Einen Tollen Hauptdarsteller, jede Menge Frauen und die typischen James Bond Sprüche wie z.B. "Bond, James Bond". Auch der oberbösewicht gegen den James Bond im Poker antritt, ist gut ausgesucht wurden und steht den alten Bösewichten in nichts nahe. Die Action ist natürlich schnell und rasend und James Bond so hart wie nie. Daniel Craig ist ein hervoragender Bond und spielt seine Rolle sehr überzeugend und realistisch. Einer der besten Bonds die ich gesehen habe. Schaut ihn euch an, ihr werdet es nicht bereuen James Bond Fans, wir mussten jeden James Bond Darsteller nach Sir Sean Connery die Chance einräumen sich zu behaupten. Also gibt auch Daniel Craig die Chance, der Pierce Brosnan und die anderen mehr als nur gut Vertritt.
Bond im neuen Jackett
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der letzte Bond-Film mit Pierce Brosnan war für mich persönlich sehr enttäuschend und ich war nicht sonderlich zuversichtlich beim Kauf dieser DVD, auch weil Daniel Craig als schlechter Ersatz galt.
Alles Schabernack. Der Film ist einfach nur genial und erfrischend neu. Zwar ist die Story schon einmal in einem Bond-Film verwurstet worden, aber dennoch macht sie sehr viel her.
Wer einen unverbrauchten harten Bond steht, der ist hier genau richtig.
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Produkt-Bild: James Bond 007 - Casino Royale [Blu-ray]

James Bond 007 - Casino Royale [Blu-ray]
mit Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Judi Dench, Jeffrey Wright, Regie: Martin Campbell

Blu-ray von Sony
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 13,79

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: James Bond 007 - Casino Royale [Blu-ray]
  • Sony James Bond 007: Casino Royale, Freigegeben ab 12 Jahren Action

Produktbeschreibung


BOND-CASINO ROYALE/ V?: bereits erschienen/ Genre: Action/ Ausgabeformat: 16:9/ Aufnahmeformat: 2.40:1/ Länge: 02:19:00/ FSK: 12

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Daniel Craigs erster Auftritt als James Bond bietet erstklassige Unterhaltung und ein nicht für möglich gehaltenes Revival der totgeglaubten Filmreihe.
James Bond ist zurück, im wahrsten Sinne des Wortes. Casino Royale markiert die Rückkehr zu Ian Flemings ursprünglicher Bond-Romanfigur. Dort war der britische Geheimagent bei weitem nicht der Charmeur und unwiderstehliche Liebhaber der Roger Moore und Pierce Brosnan Ära; ein Party Löwe, der im Alleingang gigantomanisch veranlagte Megaschurken mit einem müden Lächeln erledigte, während sein eigentliches Interesse den berüchtigten Bond Girls galt. Der echte Bond trägt hingegen, überspitzt formuliert, starke Züge eines hemdsärmeligen Psychopathen; ein beziehungsunfähiger seelischer Krüppel, der im Zweifelsfall, eher widerwillig, auch im Smoking eine gute Figur abgeben kann. Casino Royale stellt nun die spannende Frage, wie Bond zu dem wurde was er ist.
Kurz umrissen zeichnet der Film also die Geburt des Geheimagenten nach und beginnt am Anfang. Bond ist noch ein unbeschriebenes Blatt beim MI6. Er muss sich zunächst bewähren und erhält nach zwei routiniert abgearbeiteten Aufträgen den 007 Status. Seine erste große Mission führt ihn zu Le Chiffre, einem Bankier weltweit operierender Terroristen. Um Le Chiffre zu stoppen und das Terror-Netzwerk zu zerschlagen, muss Bond seinen Widersacher bei einem Pokerspiel im Casino Royale niederringen. Bonds Umgang mit den ihm zur Verfügung gestellten Steuergeldern, wird dabei, zu seinem Unmut, von einer zufälligerweise ausnehmend attraktiven Beamtin des britischen Schatzamtes überwacht.
Der entscheidende Schachzug für das Gelingen dieser mutigen Annäherung an den Stoff, war die Verpflichtung des britischen Schauspielers Daniel Craig. Bei Craig hat man immer den Eindruck, als sei er aus einem Granitstein herausgearbeitet worden: ideale Voraussetzungen also für eine „hardboiled“ Variante des über die Jahrzehnte bis zur Unkenntlichkeit weichgespülten Helden. Dazu kommt ein überraschend intelligentes Drehbuch, das im Kern ein brilliant ausgearbeitetes Kammerspiel in sich trägt: die Konfrontation zwischen Bond und Le Chiffre im Casino. Der eigentliche Clou jedoch ist die Einführung einer Frauenrolle, die durch ihre Widersprüchlichkeit den männlichen Hauptfiguren den Rang abläuft. Eva Green verkörpert diese Frau, und es ist die Chemie zwischen ihr und Daniel Craig, die den Film trägt. Immer dann wenn Casino Royale in Schieflage zu drohen gerät, tritt schließlich Regisseur Martin Campbell auf den Plan und bremst die Geschichte mit ironischen Einschüben elegant ein. Selbst eine schmerzhaft anzusehende Foltersequenz bekommt unter Campbells Führung eine wunderbar leichte Note ohne ihren dramaturgischen Gehalt für die Geschichte zu schmälern - vielleicht das größte Verdienst des Films.
Man kann ganz sicher einwenden, dass Casino Royale zu lang geraten ist, dass der Höhepunkt am Ende im Vergleich zum Mittelteil ein wenig abfällt und dass es ein paar Ungereimtheiten im Storytelling zu entdecken gibt. Alles richtig und dennoch gilt festzuhalten: Casino Royale hat das scheinbar unmögliche vollbracht und einer totgeglaubten Filmreihe neues Leben eingehaucht. Eine bemerkenswerte Leistung. --Thomas Reuthebuch
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5 Kundenrezensionen:

Bester Bond aller Zeiten und sehenswerte Blue-Ray
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Blue-Ray erfüllt die Erwartungen, die man an HD Fernsehen hat. Die Bildqualität ist endlich auch mal in nicht Animationsfilm sehenswert. Glückwunsch an die Kameraleute, die hier mit guter Optik und Schärfe gearbeitet haben. Auch der Ton "lässt sich sehen". Spätestens beim Einsturz des Hauses in Venedig glaubt man an ein Erdbeben. Hier möchte ich auf jeden Fall die Blue-Ray gegenüber der DVD empfehlen.
Ein Neuanfang,der sein mußte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich ein 007,der meiner meinung nach,alles richtig macht.

Hand aufs Herz:
Ausgenommen S.Connery,sind alle übrigen Darsteller des fiktiven,teilweise I.Flemmings eigenen Erlebnissen nachgempfundenen Agenten,Katalogmodelle.

Seit Casino Royal bin ich James Bond-Fan.

Die Qualität der BR gehört in meinen Augen und Ohren zur Referenz.
Einer der besten Bond-Filme aller Zeiten auf einer technisch perfekten Blu-ray
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Über den Film und den Inhalt ist inzwischen das Meiste gesagt worden, ebenso über den Hauptdarsteller Daniel Craig. Entweder man hasst oder man liebt ihn. Ich persönlich finde den Schauspieler grandios. Er verkörpert die Rolle des britischen Geheimagenten authentisch und mit viel Charisma, gleichzeitig aber auch mit einer ungewöhnlichen Härte. Das gefällt!

Und nun kommen wir zur Blu-ray: Diese hat bei Veröffentlichung neue Maßstäbe gesetzt und ist auch jetzt noch auf dem aktuellsten Stand der Technik. Das Bild ist fast makellos, weisst nur an wenigen Stellen ein wenig Bildrauschen auf, bietet aber sonst eine brillante Qualität, kräftige Farben und eine durchweg gute Schärfe. Die Bitrate ist auf einem konstant hohen Level und bewegt sich meistens deutlich über 30Mbits, was selbst bei den meisten Hollywoodfilmen auf BD nicht selbstverständlich ist. Auch der Ton ist nahezu perfekt, dynamisch abgemischt in DTS-HD 5.1 und ungeheuer wuchtig. Sehr beeindruckend!

FAZIT: Sowohl Film, als auch die technische Umsetzung überzeugen und ich gebe meine eineingeschränkte Kaufempfehlung!

PS: Wer sich für die Bond-Serie im Allgemeinen interessiert, dem sei die sehr interessante Dokumentation:
Der bekannteste Geheimagent der Welt ans Herz gelegt!
Blu-ray in Perfektion - Referenzklasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hier kann man mal sehen, wo der Unterschied zwischen DVD und Blu-Ray liegt.

Kristallklares Bild und dank PCM 5.1 Tonspur atemberaubender Sound.

Hier wurde ein Stück Blu-Ray Geschichte geschrieben.
Dieser Bond ist realistischer und emotional geladen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Film basiert auf Ian Flemings Roman aus dem 1953, aber die Handlung spielt in der heutigen Zeit.
Casino Royale beginnt mit den ersten Schritten des jungen Geheimagenten James Bond (Daniel Craig), bevor er seine Lizenz zum Töten erhält. Der Agent durchlebt in dieser Szene eine Entwicklung seines Charakters, jedoch ist er keineswegs weniger gefährlich. Allerdings muss er noch viel lernen. Bond ist übermütig. Er trifft seine Entscheidungen nicht mit dem Kopf, sondern spontan aus dem Bauch heraus. Deshalb geht anfangs einiges schief. Trotzdem wird er innerhalb kürzester Zeit in den 00-Status befördert. Frisch mit der Lizenz zum Töten ausgestattet, schickt ihn M (Judi Dench), die Chefin des britischen Secret Service auf seine erste Mission, die ihn von Madagaskar über die Bahamas nach Montenegro führt. Dort findet ein Casino-Turnier statt, arrangiert von einem rücksichtslosen Bankier einer Terrororganisation. Le Chiffre (Mads Mikkelsen) hat vor, beim Pokern eine Millionensumme für die Gangster zu erspielen. Und nur einer kann ihn stoppen James Bond.
Dennoch unterstellt M Bond dem wachsamen Auge der Finanzbeamtin Vesper Lynd (Eva Green). Bond zweifelt anfangs an den Fähigkeiten der Agentin, doch die beiden meistern gemeinsam manch schwierige Situation, nachdem sie getarnt als Pärchen in das Hotel Splendid einchecken. Mit der Zeit entwickelt James Bond unerwartete Gefühle für Vesper Lynd, aber gleichzeitig muss er sich mit brutaler Gewalt gegen seine Gegner auseinander setzen. Le Chiffres Gerissenheit und Grausamkeit übersteigen Bonds Erwartungen. Dabei lernt er die erste und allerwichtigste Lektion: Vertraue niemandem!
In Casino Royale ist James Bond realistischer, kein Saubermann in Anzug und Krawatte mehr, und emotionaler als alle anderen Bond-Filme zuvor!
Daniel Craig ist ein anderer Bond in jeder Hinsicht. Er und eine strategische Neuausrichtung katapultierten Casino Royale zum erfolgreichsten 007-Abenteuer aller Zeiten!
Diese Collectors Edition 2 DVDs beinhaltet auf der Disc1 den Hauptfilm von der Lauflänge ca. 139 Min. Auf der zweiten Disc gibt es Bonusmaterial über Bond-Girls.
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Produkt-Bild: Stolz und Vorurteil

Stolz und Vorurteil
mit Keira Knightley, Matthew Macfadyen, Donald Sutherland, Brenda Blethyn, Judi Dench, Regie: Joe Wright

DVD von Universal/DVD
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 2,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Stolz und Vorurteil

Produktbeschreibung


England, Ende des 18. Jahrhunderts Mrs. Bennet hat ihren fünf Töchtern nur ein Lebensziel beigebracht - Ehefrau zu werden. Doch ihrer zweitältesten Tochter Lizzie fallen gleich hundert gute Gründe ein, sich nie zu vermählen. Als ein wohlhabender Junggeselle und sein kultivierter Freundeskreis ihre Sommerresidenz in einer nahe gelegenen Villa einrichten, herrscht bei den Bennets wegen der vielen möglichen Verehrer große Aufregung. Tatsächlich bändelt der Neuankömmling Mr. Charles Bingley sofort mit der ältesten Tochter Jane an. Als Lizzie jedoch den gut aussehenden und versnobten Mr. Darcy kennen lernt, gefährden schon bald Stolz und Vorurteile ihre aufblühende Liebe. Können die Gefühle der beiden dennoch siegen und kann Lizzie endlich einen Grund zum Heiraten finden? Regisseur Joe Wright hält sich bei seiner Verfilmung von Jane Austens Romanklassikers aus dem Jahr 1813 streng an das Original, schlägt durchaus ernste Töne an und wird von einem hervorragenden Schauspielerensemble unterstützt, das die hervorragende Charakterzeichnung optimal umsetzt. Wunderschön und authentisch bebildertes klassisches Kostümkino.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Man kann literarische Vorlagen einfach nicht besser umsetzen als Regisseur Joe Wright in der Version von Jane Austens Stolz und Vorurteil aus dem Jahre 2005. Das Schlüsselwort hierbei ist "Adaption", denn Wright und die talentierte Drehbuchautorin Deborah Moggach haben sich bei Austens klassischem Roman Freiheiten herausgenommen, die Puristen vielleicht nicht passen dürften, aber in diesem hervorragenden Film sind ihre künstlerischen Entscheidungen voll und ganz gerechtfertigt und außergewöhnlich gut umgesetzt. Hier betrachtet man ein ländlicheres England um 1790 (gegenüber Austens frühem Neunzehnten Jahrhundert), wo Elizabeth Bennet (Keira Knightley) eine von mehreren Schwestern spielt, die für die baldige Vermählung vorgesehen sind. Deren überängstliche Mutter (Brenda Blethyn) wacht beinahe verzweifelt darüber, dass ihre Töchter nur mit den edelsten und reichsten verfügbaren Ehemännern verheiratet werden. Elizabeth ist eigenwillig und starrsinnig, aber ihr Verstand (ebenso wie ihr Stolz und Vorurteil) kann ihr Herz nicht im Zaum halten, als sie den reichen Mr. Darcy (Matthew Macfadyen) kennen lernt, dessen eigener Sinn für Anstand und Diskretion (ebenso wie sein Stolz und Vorurteil) verhindern, dass er ihr seine Zuneigung gesteht. Die beiden sind füreinander bestimmt, und während Knightleys Darstellung die Leinwand erhellt (die noch jung genug ist, um mädchenhaft impertinent zu erscheinen und dennoch trotz ihrer zwanzig Jahre weise wirkt), erfährt Austens zeitlose Romanze eine ebenso zeitlose Adaption, die qualitativ problemlos mit der beliebten BBC Miniserie messen kann, die seit ihrer Ausstrahlung im Jahre 1995 Millionen von Zuschauern begeistert hat. Man mag sich darüber streiten, welche Version nun die "beste" ist, aber diese untadelige Produktion mit ihren umwerfenden Nebendarstellern wie Judi Dench und Donald Sutherland erreicht ihre eigene Art von Perfektion. Jeff Shannon
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5 Kundenrezensionen:

Wunderschöner Film, wenn auch nicht mit ganz perfekter Besetzung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich muss voranschicken, dass ich diese Verfilmung jetzt schon ca. zehn Mal gesehen habe und sie immer noch nicht langweilig wird. Nachdem ich jetzt auch endlich das Buch beendet habe, kann ich dieses auch mit dem Film von 2005 vergleichen. Insgesamt hat diese Verfilmung den Kern des Buches getroffen und die Handlung gut gestrafft erzählt.

Wunderbar besetzt finde ich die Rolle des Mr. Bennett, herrlich gespielt von Donald Sutherland, der unter den vielen kreischenden und herumrennenden Mädchen eine wunderbare Oase der Ruhe darstellt. Auch Mrs. Bennett spielt die Rolle der Glucke, deren einziges Ziel es ist, ihre Töchter zu verheiraten sehr überzeugend. Auch die Miss Bennetts (besonders die Figur der Lydia ist sehr treffend dargestellt) finde ich gut besetzt, mit Ausnahme von Keira Knightley. Wer sich den Film schonmal im englischen Originalton angesehen hat, wird mir zustimmen, dass ihr Akzent wunderbar zur Kulisse des Films passt und dass sie wirklich seeeehr schnell reden kann. Dennoch finde ich, wie diverse Vorredner es auch schon bemerkt haben, dass Lissy viel zu oft in plumpen braunen Kleidern und mit ungepflegter Frisur auftritt. So hat Jane Austen die Figur von Elisabeth Bennett mit keinem Wort beschrieben. Auch zeigt sie eher die Statur eines Jungen, nicht die einer erwachsenen Frau. Außerdem kommt ihre Abneigung gegenüber Mr Darcy gerade am Anfang der Geschichte eher sehr gemäßigt rüber.

Die Figur des Mr Darcy ist dennoch in meinen Augen sehr gut von Matthew MacFayden dargestellt worden, dem "Herrn mit der hochgezogenen Augenbraue". Seine Stimme und seine Art zu sprechen kommen auch in der englischen Originalfassung sehr viel besser rüber. Meine liebste Szene ist die, in der er Lissy in die Kutsche hilft und dabei kurz ihre Hand berührt... zu schön.

Meiner Meinung nach besonders zu empfehlen sind die Extras auf dieser DVD, wie etwa die Berichte über die verschiedenen Herrenhäuser oder Berichte über die Zeit von Jane Austen, da man dann auch einige Szenen besser versteht und nachvollziehen kann.

Insgesamt ist es ein gelungener Film, den man sich immer wieder anschauen kann.
Stolz und Vorurteil
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Diesen Film anzusehen, war reine Zeitverschwendung. Dass nichts Bahnbrechendes dabei herauskommen kann, wenn man einen Jane-Austen-Roman auf Standard-Kinofilmlänge presst, das war mir schon vorher klar. Aber es kam noch schlimmer. Keira Knightley ist eine glatte Fehlbesetzung: eine affektierte, alberne, spindeldürre Lizzy, wo Jane Austen eine intelligente, blühende junge Frau darstellt. Die Darstellerin hat offenbar den Zugang zu ihrer Rolle nicht gefunden.
Dann die Kulisse: Ein ungepflegtes Haus, ein schmutziger, schlammiger Hof, wo sich zwischen Wäscheleinen die Schweine tummeln, was den Eindruck erweckt, die Bennets seien arme Bauern. (Der Begriff der "landed gentry" ist dem Regisseur wohl nicht bekannt ...)
Meine Negativliste wäre eigentlich noch viel länger, hätte ich Lust, an diesen Film noch mehr Zeit zu verschwenden.
Seht euch lieber die sechs Folgen (je ca. 50 Min.) lange BBC-Verfilmung an, die ist jede Minute (und jeden Cent) wert.
Stolz und Vorurteil - die Hundertste
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Gut die hundertste Verfilmung ist wohl etwas übertrieben, aber Tatsache ist, dass es bereits genügend Adaptionen dieses Buches gibt - und wesentlich bessere.
Auf jeden Fall werde ich bei diesem Film das Gefühl nicht los, dass erstens die "Drehbuchautoren" Jane Austens grandiosen Roman entweder überhaupt nicht selbst gelesen haben, sondern diese Aufgabe aus "Zeitgründen" einem Praktikanten gaben. Zweitens die Besetzung der weiblichen Hauptrolle. Hier kommt bei mir der Gedanke auf "Keira Knightly ist z. Zt. angesagt, besonders bei jüngeren Zuschauern, also müssen wir alles Tun um ihr eine Rolle anzubieten". Sie ist bestimmt keine schlechte Schauspielerin, aber in diesem Film für mich eine Fehlbesetzung.
Ich kann den Roman von Jane Austen nur empfehlen - aber was diese Verfilmung betrifft - da gibt es definitiv genügend bessere.
Wer die BBC-Verfilmung kennt, sollte um diese Version einen großen Bogen machen!!!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich bin ein großer Fan von Jane Austen. Und auch von Keira Knightley. Der Film wurde, als er im Kino anlief, mit viel Lob überschüttet.
Doch welche Enttäuschung!

1.)
Niemand ist mehr "Mr. Darcy" als Colin Firth!!!
Der neue "Beaux" hat nicht einmal ansatzweise das Charisma und Talent von Mr. Firth! Er schafft es nicht den Stolz und den scheinbaren Hochmut der Figur glaubhaft rüber zu bringen!

2.)
Die Bestzung an sich:
Keira bemüht sich redlich, die intelligente und lebhafte Lizzy Bennett zu spielen. Vergebens! Sie wirkt ZU bemüht! Ich mag ihre Figur, ihre Zartheit. Aber es ist kein Schönheitsideal der damaligen Zeit.

Der große Donald Sutherland ist der einzige Lichtblick! Seine Rolle ist gut geschreiben und er hat sichtbar Freude daran.

Eine KATASTROPHE!!! ist dagegen die unglaublich reiche Lady Cathrine, Judy Dench, die von (einem ebenfalls nicht dümmlich-arrogant genug gespileten) Mr. Collins angebetete wird:

Judy Dench ist klasse, ja. Vorallem in "Ernst sein ist Alles". In dem Film spielt sie ebenfalls eine reiche, strenge Dame.
Und hier sieht sie eher aus wie eine ältliche, ungewaschene Prostituierte.

Von Mr. Bingley will ich gar nicht erst anfangen!

Die schöne Jane ist in der BBC-Verfilmung viel besser besetzt. Keine klassiche Schönheit, klar, aber eine klassische Schönheit in der Zeit von Jane Austen. Sie hätten auch genauso gut Lindsy Lohan (?) die Rolle geben können!

3.)
Das BBC-Original ist fast vier Stunden lang. Und kein bißchen langatmig! Die Zeit wird, so denke ich, gebraucht, um alle Charaktere, Verwicklungen und Wendungen ideal darszustellen.
Die neue "normale" 2h Fassung ist zu kurz.

4.)
Wo ist die berühmte und beliebte See-Szene????
Ein Vergehen, die ausgelassen zu haben!!!!

5.)
Die Landschaft, Gebäude und die gesamte Stimmung wirken nicht freundlich und originalgetreu genug.

Alles in allem eine große Enttäuschung.
Als ich den Film hinter mich gebracht habe, habe ich mein Herz mit dem Original und dem "echten Mr. Dracy" beruhigt!

Wer die BBC-Verfilmung liebt, oder auch nur ein wenig kennt, wird mit der Neu-Verfilmung nicht glücklich!
Schöne Literaturverfilmg im Stil von James Ivory
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jane Austen (1775-1817) erlebt schon seit einigen Jahren eine erneute Renaissance, was eine weiter steigende Leserschaft und auch zahlreiche Verfilmungen ihrer Romane nicht zuletzt auch durch die BBC fürs britische TV beweisen. Einen Trend, den die Lichtspielhäuser aufnahmen und nach der erfolgreichen Kinoadaption des Frühwerks "Sinn und Sinnlichkeit" (Ang Lee) und der beiden Spätwerke "Emma" und "Mansfield Park" folgte diese 2005 von Joe Wright inszenierte Version von Austens vielleicht bekanntestem Roman "Stolz und Vorurteil". Nachdem man nun auch seinen Nachfolgefilm "Abbitte" kennt, darf man ihn wohl zu Recht als den Erben von James Ivory auffassen, der wie kein zweiter wunderschön anmutende Sittenbilder der englischen Gesellschaft insenieren konnte und auch die entsprechenden Zwänge dieser Stände anhand von Einzelschicksalen, die diesem System unterworfen waren, glänzend porträtieren konnte.
In diesem Kontext darf man auch "Stolz und Vorurteil" sehen. Eine Geschichte, die vor etwas mehr als 200 Jahren spielt und vordergründig natürlich eine Liebesgeschichte präsentiert, die von Höhen und Tiefen gekennzeichnet ist, also Stolpersteine auf dem Weg zum Glück präsentiert und alles andere als funktionierend dargestellt wird.
Die Geschichte der jungen Elisabeth Bennet (Keira Knightley) und dem schwerreichen, arroganten jungen Mr. Darcy (Matthew McFaddyen), der dem Hochadel angehört. Die beiden mögen sich zuerst nicht sonderlich...und dieses Empfinden wird durch zwei Ereignisse in der Geschichte eher schlechter als besser.
Eine gute Heirat war in der damaligen Zeit die einzige akzeptable Möglichkeit für eine der Gentry angehörenden junge Frau (eine nicht genau abgegrenzte Schicht des gehobenen Bürgertums und niederen Adels im Gegensatz zum höheren Adel),sich eine respektable Stellung in der Gesellschaft zu sichern. Andernfalls war sie ihr Leben lang vom Wohlwollen und der Großzügigkeit wohlhabender Verwandter abhängig.
Und Vater und Mutter Bennet (Donald Sutherland/Brenda Blethyn) haben sogar 5 heiratsfähige, junge Töchter, die unbedingt unter die Haube müssen, bevor der Vater das Zeitliche segnet. Das Heiratsthema und die extrem hysterische und ständig kuppelnde Mutter hat dadurch große Bedeutung, weil das Familiengut der Benetts seiner Rechtsform nach ein Fideikommiss ist und nur als Ganzes und nur in der männlichen Linie (wie weit entfernt auch immer) vererbt werden darf.
Elisabeth ist eine selbstbewusste junge Frau, die sehr stolz ist und auch Vorurteile hat, Darcy ebenso. Das führt zu diesen Missverständnissen, die es hoffentlich zu überwinden gilt. In einer Nebenrolle als Darcys schwerreiche adlige Tante tritt die grosse Judi Dench mit einer denkwürdigen Performance auf.
Ob der Film nun sämtliche Facetten des Romans trifft, dürfte wohl eher nicht zutreffen. Dazu sind die beiden Medien Buch und Kino auch zu verschieden. Jane Austen besticht ja vor allem dadurch, dass soziale, menschliche und gesellschaftliche Eigenarten aufgedeckt, karikiert und mit feinem Humor kritisiert wird.
Beim Film gelten auch kommerzielle Gesichtspunkte und Hauptanteil nimmt natürlich die leinwnandgerechte Liebesgischichte ein. Aber hier ist es Joe Wright gelungen zwei Darsteller zu verpflichten, die glaubwürdig sind und bei denen auch die Chemie stimmt.
Nicht zuletzt gelingt es ihm auch, vor allem wenn man aufmerksam ist, eben ein sehr stimmiges Zeitfenster zu öffnen, inmitten von imposanten Herrenhäusern die Gepflogenheiten von damals zu zeigen, kritisch zu beleuchten.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Tagebuch eines Skandals

Tagebuch eines Skandals
mit Cate Blanchett, Dame Judi Dench, Bill Nighy, Regie: Richard Eyre

DVD von Twentieth Century Fox Home Entert.
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 5,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Tagebuch eines Skandals

Produktbeschreibung


Tagebuch eines Skandals DV

Kurzbeschreibung


Einsamkeit hinterlässt immer Spuren. Bei Barbara Covett (Judi Dench) hat sich das Alleinsein tief in die Gesichtszüge eingegraben. Griesgrämig wirkt die alleinstehende Lehrerin aus London, unzufrieden, kratzbürstig und so unnahbar, dass auf den ersten Blick deutlich wird: Diese Frau hat niemanden, für den sich das Aufstehen lohnen würde. Zu Hause wartet nach Feierabend nur eine alte Katze auf sie. Und so geht Barbara vollständig in ihrem Beruf auf und führt in ihrem Unterricht ein strenges Regiment, mit dem sie bei den zumeist jüngeren Kollegen auf Unverständnis stößt. Man findet sie sonderbar und toleriert sie notgedrungen, aber anfreunden möchte sich niemand mit dem alten Drachen.
Die Neue im Lehrerkollegium weckt sofort das Interesse von Barbara Covett. Denn sie ist all das, was Barbara nicht ist: jung, strahlend schön, freundlich, scheinbar vom Glück verwöhnt. Als sie gemeinsam eine Prügelei zwischen zwei Schülern beenden, schweißt das die ältliche, einsame Barbara und Sheba (Cate Blanchett), die verheiratete Mutter zweier Kinder, augenblicklich zusammen. Bald sind sie im Schulalltag unzertrennlich, auch privat sehen sich die beiden Frauen immer häufiger. Dann kommt jener Abend, an dem Barbara eine schockierende Entdeckung macht: Sheba hat eine Affäre mit einem ihrer minderjährigen Schüler. Ein Skandal mit unabsehbaren Folgen, sollte diese Affäre an die Öffentlichkeit kommen.
Barbara konfrontiert Sheba mit der Wahrheit und nimmt ihr das Versprechen ab, den Jungen nicht mehr zu treffen. Im Gegenzug will sie Schweigen bewahren. Barbara steigert sich in die Wahnvorstellung hinein, dass sie Sheba als beste Freundin besitzen könne. Eine Obsession, die - gerade in den Augen von Shebas Mann Richard (Billy Nighy) - immer aufdringlichere Formen annimmt. Als Barbara nach einiger Zeit dahinter kommt, dass Sheba trotz gegenteiliger Beteuerungen die Verbindung zu dem Schüler nicht abgebrochen hat, eskaliert die Situation…
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5 Kundenrezensionen:

Einfach guter Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Cate Blanchett und Judi Dench spielen einfach großartig in dem film. der film ist spannend und tragisch zugleich! also absolut zu empfehlen!
Film als auch Buch sind gleichermaßen sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als ich den Film im Kino angesehen habe, war ich darauf gefasst, ein recht unverdauliches Thema aufgetischt zu bekommen. Innerlich hatte ich mich schon auf höchsten Anspruch eingestellt. Umso überraschter war ich dann, dass der Film alles andere als ein Lehrfilm ist.
Die Geschichte wird aus Sicht von Judi Dench (im Film heißt sie natürlich anders) erzählt, die die Nähe zu ihrer neuen und jungen Kollegin sucht. Hier baut sich eine zweite Ebene auf, denn Judi erzählt natürlich vom Skandal, dass diese neue Kollegin (einfach wunderbar, Cate Blanchett) eine Affäre mit einem Schüler anfängt. Aber das ist eben nicht alles, denn Judi hat einen ganz anderen Antrieb, diese Affäre und ihre Kollegin zu verfolgen, als sich an dem Skandal zu laben.
So wird ein heikles Thema in einen überraschend mitreißenden und auch tiefgründigen Film gepackt - wobei die Tiefgründigkeit nicht im Skandal liegt, sondern eher in Mustern der Einsamkeit von Menschen.
Ich habe jedenfalls etwas ganz anderes erwartet und fühlte mich kurzweilig unterhalten und dennoch zum Nachdenken angeregt. Perfektes Kino würde ich sagen. Und über die beiden fabelhaften Schauspielerinnen, die sich hier wirklich sehr gut die Hand reichen, braucht man ohnehin keine Worte mehr zu verlieren.

Im Gegensatz zum Film bringt das Buch noch deutlicher die Erzählperson und ihre Gefühle heraus, sodass sich hier ein ganz anderes Bild bietet. Der Skandal nimmt einen noch geringeren Stellenwert ein, dafür wird die Flucht vor der Einsamkeit und das entsprechende Arrangement mit den Gegebenheiten noch eindrucksvoller vermittelt.

Film als auch Buch sind gleichermaßen sehr zu empfehlen!
Wunderbare Inszinierung des Romans....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Judi Dench spielt in diesem Film wohl im Spätherbst ihrer Karriere eine sehr tiefgründige & überzeugende Figur. Cate Blanchett ist sowieso eine Expertin, wenn es darum geht, "Figuren" Tiefe & Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Die Hingabe, mit der Judi Dench die einsame, nie-geliebte Lehrerin spielt, ist einfach wunderbar mit anzusehen.

Der Film ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, da er einen hohen Anspruch an seinen Zuschauer stellt. Auch der teilweise (schwarze) Humor sollte nicht unerwähnt bleiben
Kein Skandal
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Es gibt Filme, die sind weder gut noch schlecht, weder langweilig noch spannend, weder herausragend noch nichtssagend... Tagebuch eines Skandals ist so ein Film. Eigentlich ist alles da, was man zu einem guten Film braucht: oscarprämierte Schauspieler, eine (zumindest auf dem Papier) spannende Geschichte, keine unnötige Überlänge, handwerklich gut gemacht... und doch, der Funke will nicht überspringen, und man weiß eigentlich gar nicht so genau, warum.

Judi Dench spielt gewohnt souverän, Cate Blanchett hält dem schauspielerisch problemlos stand, die Nebenrollen sind gut und glaubwürdig besetzt und es fängt eigentlich alles ganz gut an und verspricht, durchaus spannend zu werden. Erzählt werden sollte die Geschichte zweier Lehrerinnen, die eine jung, die andere kurz vor dem Ende ihrer beruflichen Laufbahn, die eine beruflich und familiär ausgelastet, die andere notgedrungen respektiert und Einzelgängerin, die eine auf dem Pfad der Tugend strauchelnd, die andere - zumindest für ihre Umwelt - moralisch einwandfrei. Sie lernen sich an der Schule kennen, freunden sich scheinbar an, bis die Jüngere den verhängnisvollen Fehler begeht, sich auf einen ihrer Schüler einzulassen und sich fatalerweise von der Älteren dabei beobachten zu lassen. Diese gibt vor, ihr Geheimnis bei sich sicher zu verwahren, fordert dafür aber - zunächst unbemerkt - immer mehr von der Jüngeren ein.

Was man nun gern gesehen hätte, wäre ein packender Thriller, in dem die beiden Hauptakteurinnen zur Höchstform auflaufen, die Story an Geschwindigkeit und Spannung gewinnt und in einem psychologischen Zweikampf mündet, in dem mit allen Waffen und Mitteln gekämpft wird. Leider bekommen wir nur ein leidlich spannendes, halbgares Allerwelts-Psychoduell vorgesetzt, das unspektakulär und vorhersehbar auf seinen vermeintlichen Höhepunkt zusteuert. Betrachtet man die einzelnen Aspekte, wurde eigentlich alles richtig gemacht, aber leider wollen sich die verschiedenen Zutaten nicht zu einem stimmigen Hauptgang zusammenfinden. Man bleibt seltsam unberührt ob der zunehmenden Not und Verzweiflung von Cate Blanchett und ist enttäuscht über die nicht ausgeschöpften Möglichkeiten, die die Rolle von Judi Dench bietet. Sie macht das gut, wirkt aber unterfordert. Man sieht förmlich, was aus diesem Film hätte werden können, wenn man sich zwischen Drama und Thriller entschieden und nicht versucht hätte, einem möglichst breitem Publikum gerecht zu werden. So ist der Film für ein richtiges Drama viel zu seicht und für einen richtigen Thriller viel zu langweilig und nett. Was bleibt, ist der Wunsch nach a) einem richtig rührenden Drama oder b) einem richtig bösen Thriller. Man kann diesen Film gucken, ohne sich darüber zu ärgern, Geld dafür ausgegeben zu haben, aber man hätte für sein Geld ruhig etwas mehr erwarten dürfen. Setzen, 3-.
Schauspielduell der Extraklasse!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Zwei der ganz grossen Damen der Schauspielriege liefern sich hier ein Duell, bei dem es riesigen "Spass" macht den beiden zuzuschauen. Die Ladies tragen diesen Film, und er wird nicht langweilig, auch wenn er sich nicht zu sehr in Action verläuft wie z.B. in "Eine verhängnisvolle Affäre".
Blanchett war nie schöner, Dench nie besser - ich hab beide immer abwechselnd bemitleidet und gehasst!
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Produkt-Bild: Der Duft von Lavendel

Der Duft von Lavendel
mit Dame Judi Dench, Maggie Smith, Daniel Brühl, Regie: Charles Dance

DVD von Concorde
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,94

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Der Duft von Lavendel
  • FSK 0

Produktbeschreibung


Cornwall 1936 Die betagten Schwestern Ursula und Janet nehmen einen Schiffbrchigen, jungen Polen bei sich auf, der traumhaft schn Geige spielt. Doch nicht nur mit seinem Geigenspiel berhrt er die Herzen der beiden Ladies. Er weckt besonders bei Ursula lngst vergessen geglaubte Trume und Gefhle von Jugend und frischem Verliebtsein. Als er sich dann in die hbsche Russin Olga verliebt, werden die beiden Damen ebenso eiferschtig wie der Dorfdoktor, der sich Chancen bei der Schnen ausrechnet.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das geruhsame Leben der Schwestern Ursula und Janet Widdington an der wild-romantischen Küste Cornwalls wird jäh durcheinander gewirbelt, als der junge Pole Andrzej bewusstlos an Land gespült wird. Die beiden älteren Damen nehmen sich des jungen Mannes an, der längst vergessene Gefühle und Sehnsüchte wieder in ihnen hervorruft und vor allem Ursula schmerzhaft bewusst werden lässt, dass die Zeit ihrer Jugend unwiederbringlich verloren ist.
Der britische Schauspieler Charles Dance (Gosford Park) legt mit dem atmosphärisch dichten Drama Der Duft von Lavendel, das die Schauspiellegenden Judi Dench (Shakespeare in Love) und Maggie Smith (Zimmer mit Aussicht) zum dritten Mal vor der Kamera vereint, ein eindrucksvolles Regie-Debüt vor. Die stimmungsvolle Literaturverfilmung ist ein meisterliches Werk voll menschlicher Wärme, zärtlicher Melancholie und zeitloser Sehnsüchte nach Liebe und Jugend vor der eindrucksvollen landschaftlichen Kulisse Cornwalls. Bis in die kleinste Nebenrolle exzellent besetzt glänzt auch Daniel Brühl (Goodbye, Lenin) in der Riege der Schauspieler als rätselhafter Schiffbrüchiger, der durch sein traumhaft schönes Geigenspiel nicht nur die Herzen der beiden britischen Ladies anrührt.
Doch die romantische Idylle des abgelegenen Fischerdorfes zeigt kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1936 bereits feine Risse: Von einigen Dorfbewohnern misstrauisch beäugt und sehr zum Leidwesen der beiden Schwestern entfaltet sich eine Beziehung zwischen dem begabten jungen Polen und der attraktiven Russin Olga (Natascha McElhone), die Andrzejs Talent erkennt. Nigel Hess' bewegender Soundtrack, der in ein großes musikalisches Finale gipfelt, wird von dem amerikanischen Geigenvirtuosen Joshua Bell interpretiert, dessen poetische Musikalität die zarte Melancholie der Filmbilder unaufdringlich unterstreicht. Ein im besten Sinne altmodisch inszeniertes Drama, das gekonnt zwischen pointiertem englischen Witz und sehnsuchtsvoller Traurigkeit laviert. -- Birgit Schwenger
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5 Kundenrezensionen:

großartiger Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wenn jemand statt Action noch von Gefühlen berührt wird, dann gibt es hier viele, intensive, spannende, aufregende.....
höchstens nett
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Die zwei Punkte belohnen ein bisschen die gute Absicht des Filmes, und viel die schauspielerische Leistung von Dame Judi Dench. Ich (60) hätte mich nicht in Milchbubi Brühl verliebt. Hätte ihn allerdings gerne bemuttert. Warum hat man aus ihm einen Polen gemacht? Gibt es nicht genügend polnische Schauspieler, in die frau sich verlieben könnte?
Laaaaaaaaangweilig !!!!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Zwei alte Jungfern finden einen Halbtoten am Strand. Wie er dahin gekommen ist erschließt sich im ganzen Film nicht wirklich. Eine der älteren Schwestern "verliebt" sich in den jungen Mann, der ihr Enkel sein könnte. Die andere Schwester kann plötzlich so gut Deutsch sprechen dass sie mit dem Mann kommunizieren kann. Der alte Dorfdoktor macht sich Hoffnungen auf eine russische Malerin die nicht mal halb so alt ist wie er. Warum sich eine Russin in diesem Teil Cornwalls aufhält erfährt man auch nicht wirklich.
Der einzige Lichtblick des ganzen Filmes war für mich Dorcas, die Haushälterin, vor allem die Szene als sie mit dem Polen in der Küche Kartoffeln schält.

Ein Film den ich mir definitiv kein zweites Mal antun werde.
Ein Film voller Poesie vor der wunderbaren Kulisse von Cornwall...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein stilles Meisterwerk, wunderschön fotografiert, welches berührt. Die außergewöhnliche schauspielerische Leistung der beiden OSCAR-Preisträgerinnen Judi Dench und Maggie Smith sowie die Ausstrahlung von Daniel Brühl sind perfekt in die Handlung und in die wunderbare Location eingebettet. Ein Film zum genießen!
Nix für Hektiker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Inhalt wurde ja bereits beschrieben.
Meiner Meinung nach ein idealer Film für einen ruhigen Fernsehabend, wenn's draussen stürmt und man es sich, in eine kuschelige Decke gehüllt, mit einer schönen Kanne Tee auf dem Sofa gemütlich macht.
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Produkt-Bild: James Bond - Casino Royale (Collector's Edition, 2 DVDs)

James Bond - Casino Royale (Collector's Edition, 2 DVDs)
mit Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Jeffrey Wright, Judi Dench, Regie: Martin Campbell

DVD von Sony
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 6,90

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: James Bond - Casino Royale (Collector's Edition, 2 DVDs)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Sony Pictures James Bond - Casino Royale Coll. Edition (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 23.03.07

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Daniel Craigs erster Auftritt als James Bond bietet erstklassige Unterhaltung und ein nicht für möglich gehaltenes Revival der totgeglaubten Filmreihe.
James Bond ist zurück, im wahrsten Sinne des Wortes. Casino Royale markiert die Rückkehr zu Ian Flemings ursprünglicher Bond-Romanfigur. Dort war der britische Geheimagent bei weitem nicht der Charmeur und unwiderstehliche Liebhaber der Roger Moore und Pierce Brosnan Ära; ein Party Löwe, der im Alleingang gigantomanisch veranlagte Megaschurken mit einem müden Lächeln erledigte, während sein eigentliches Interesse den berüchtigten Bond Girls galt. Der echte Bond trägt hingegen, überspitzt formuliert, starke Züge eines hemdsärmeligen Psychopathen; ein beziehungsunfähiger seelischer Krüppel, der im Zweifelsfall, eher widerwillig, auch im Smoking eine gute Figur abgeben kann. Casino Royale stellt nun die spannende Frage, wie Bond zu dem wurde was er ist.
Kurz umrissen zeichnet der Film also die Geburt des Geheimagenten nach und beginnt am Anfang. Bond ist noch ein unbeschriebenes Blatt beim MI6. Er muss sich zunächst bewähren und erhält nach zwei routiniert abgearbeiteten Aufträgen den 007 Status. Seine erste große Mission führt ihn zu Le Chiffre, einem Bankier weltweit operierender Terroristen. Um Le Chiffre zu stoppen und das Terror-Netzwerk zu zerschlagen, muss Bond seinen Widersacher bei einem Pokerspiel im Casino Royale niederringen. Bonds Umgang mit den ihm zur Verfügung gestellten Steuergeldern, wird dabei, zu seinem Unmut, von einer zufälligerweise ausnehmend attraktiven Beamtin des britischen Schatzamtes überwacht.
Der entscheidende Schachzug für das Gelingen dieser mutigen Annäherung an den Stoff, war die Verpflichtung des britischen Schauspielers Daniel Craig. Bei Craig hat man immer den Eindruck, als sei er aus einem Granitstein herausgearbeitet worden: ideale Voraussetzungen also für eine „hardboiled“ Variante des über die Jahrzehnte bis zur Unkenntlichkeit weichgespülten Helden. Dazu kommt ein überraschend intelligentes Drehbuch, das im Kern ein brilliant ausgearbeitetes Kammerspiel in sich trägt: die Konfrontation zwischen Bond und Le Chiffre im Casino. Der eigentliche Clou jedoch ist die Einführung einer Frauenrolle, die durch ihre Widersprüchlichkeit den männlichen Hauptfiguren den Rang abläuft. Eva Green verkörpert diese Frau, und es ist die Chemie zwischen ihr und Daniel Craig, die den Film trägt. Immer dann wenn Casino Royale in Schieflage zu drohen gerät, tritt schließlich Regisseur Martin Campbell auf den Plan und bremst die Geschichte mit ironischen Einschüben elegant ein. Selbst eine schmerzhaft anzusehende Foltersequenz bekommt unter Campbells Führung eine wunderbar leichte Note ohne ihren dramaturgischen Gehalt für die Geschichte zu schmälern - vielleicht das größte Verdienst des Films.
Man kann ganz sicher einwenden, dass Casino Royale zu lang geraten ist, dass der Höhepunkt am Ende im Vergleich zum Mittelteil ein wenig abfällt und dass es ein paar Ungereimtheiten im Storytelling zu entdecken gibt. Alles richtig und dennoch gilt festzuhalten: Casino Royale hat das scheinbar unmögliche vollbracht und einer totgeglaubten Filmreihe neues Leben eingehaucht. Eine bemerkenswerte Leistung. --Thomas Reuthebuch
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5 Kundenrezensionen:

Bester Bond aller Zeiten und sehenswerte Blue-Ray
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Blue-Ray erfüllt die Erwartungen, die man an HD Fernsehen hat. Die Bildqualität ist endlich auch mal in nicht Animationsfilm sehenswert. Glückwunsch an die Kameraleute, die hier mit guter Optik und Schärfe gearbeitet haben. Auch der Ton "lässt sich sehen". Spätestens beim Einsturz des Hauses in Venedig glaubt man an ein Erdbeben. Hier möchte ich auf jeden Fall die Blue-Ray gegenüber der DVD empfehlen.
Ein Neuanfang,der sein mußte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich ein 007,der meiner meinung nach,alles richtig macht.

Hand aufs Herz:
Ausgenommen S.Connery,sind alle übrigen Darsteller des fiktiven,teilweise I.Flemmings eigenen Erlebnissen nachgempfundenen Agenten,Katalogmodelle.

Seit Casino Royal bin ich James Bond-Fan.

Die Qualität der BR gehört in meinen Augen und Ohren zur Referenz.
Einer der besten Bond-Filme aller Zeiten auf einer technisch perfekten Blu-ray
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Über den Film und den Inhalt ist inzwischen das Meiste gesagt worden, ebenso über den Hauptdarsteller Daniel Craig. Entweder man hasst oder man liebt ihn. Ich persönlich finde den Schauspieler grandios. Er verkörpert die Rolle des britischen Geheimagenten authentisch und mit viel Charisma, gleichzeitig aber auch mit einer ungewöhnlichen Härte. Das gefällt!

Und nun kommen wir zur Blu-ray: Diese hat bei Veröffentlichung neue Maßstäbe gesetzt und ist auch jetzt noch auf dem aktuellsten Stand der Technik. Das Bild ist fast makellos, weisst nur an wenigen Stellen ein wenig Bildrauschen auf, bietet aber sonst eine brillante Qualität, kräftige Farben und eine durchweg gute Schärfe. Die Bitrate ist auf einem konstant hohen Level und bewegt sich meistens deutlich über 30Mbits, was selbst bei den meisten Hollywoodfilmen auf BD nicht selbstverständlich ist. Auch der Ton ist nahezu perfekt, dynamisch abgemischt in DTS-HD 5.1 und ungeheuer wuchtig. Sehr beeindruckend!

FAZIT: Sowohl Film, als auch die technische Umsetzung überzeugen und ich gebe meine eineingeschränkte Kaufempfehlung!

PS: Wer sich für die Bond-Serie im Allgemeinen interessiert, dem sei die sehr interessante Dokumentation:
Der bekannteste Geheimagent der Welt ans Herz gelegt!
Blu-ray in Perfektion - Referenzklasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hier kann man mal sehen, wo der Unterschied zwischen DVD und Blu-Ray liegt.

Kristallklares Bild und dank PCM 5.1 Tonspur atemberaubender Sound.

Hier wurde ein Stück Blu-Ray Geschichte geschrieben.
Dieser Bond ist realistischer und emotional geladen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Film basiert auf Ian Flemings Roman aus dem 1953, aber die Handlung spielt in der heutigen Zeit.
Casino Royale beginnt mit den ersten Schritten des jungen Geheimagenten James Bond (Daniel Craig), bevor er seine Lizenz zum Töten erhält. Der Agent durchlebt in dieser Szene eine Entwicklung seines Charakters, jedoch ist er keineswegs weniger gefährlich. Allerdings muss er noch viel lernen. Bond ist übermütig. Er trifft seine Entscheidungen nicht mit dem Kopf, sondern spontan aus dem Bauch heraus. Deshalb geht anfangs einiges schief. Trotzdem wird er innerhalb kürzester Zeit in den 00-Status befördert. Frisch mit der Lizenz zum Töten ausgestattet, schickt ihn M (Judi Dench), die Chefin des britischen Secret Service auf seine erste Mission, die ihn von Madagaskar über die Bahamas nach Montenegro führt. Dort findet ein Casino-Turnier statt, arrangiert von einem rücksichtslosen Bankier einer Terrororganisation. Le Chiffre (Mads Mikkelsen) hat vor, beim Pokern eine Millionensumme für die Gangster zu erspielen. Und nur einer kann ihn stoppen James Bond.
Dennoch unterstellt M Bond dem wachsamen Auge der Finanzbeamtin Vesper Lynd (Eva Green). Bond zweifelt anfangs an den Fähigkeiten der Agentin, doch die beiden meistern gemeinsam manch schwierige Situation, nachdem sie getarnt als Pärchen in das Hotel Splendid einchecken. Mit der Zeit entwickelt James Bond unerwartete Gefühle für Vesper Lynd, aber gleichzeitig muss er sich mit brutaler Gewalt gegen seine Gegner auseinander setzen. Le Chiffres Gerissenheit und Grausamkeit übersteigen Bonds Erwartungen. Dabei lernt er die erste und allerwichtigste Lektion: Vertraue niemandem!
In Casino Royale ist James Bond realistischer, kein Saubermann in Anzug und Krawatte mehr, und emotionaler als alle anderen Bond-Filme zuvor!
Daniel Craig ist ein anderer Bond in jeder Hinsicht. Er und eine strategische Neuausrichtung katapultierten Casino Royale zum erfolgreichsten 007-Abenteuer aller Zeiten!
Diese Collectors Edition 2 DVDs beinhaltet auf der Disc1 den Hauptfilm von der Lauflänge ca. 139 Min. Auf der zweiten Disc gibt es Bonusmaterial über Bond-Girls.
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Produkt-Bild: Riddick - Chroniken eines Kriegers DC [Blu-ray]

Riddick - Chroniken eines Kriegers DC [Blu-ray]
mit Judi Dench, Colm Feore, Thandie Newton, Vin Diesel, Regie: David T. Twohy

Blu-ray von Universal/DVD
Preis bei Amazon: EUR 24,97

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Riddick - Chroniken eines Kriegers DC [Blu-ray]

2 Kundenrezensionen:

Ein paar Worte zur Blu Ray.....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die im Jahre 2007 erschienene HD-DVD gehörte gleich neben King Kong zu den Regeferenzdiscs und hatte ein einfach umwerfendes Bild. Ich durfte schon auf die jetzt erscheinende Blu Ray einen Blick werfen und muss sagen, dass das HD-Erlebnis jetzt noch ein Wenig gesteigert wurde. Die durchschnittliche Datenrate des VC-1 Codecs liegt bei 32 (!) MPs.

Die Farben sind brillant, Kontraste sauber, Kompression einwandfrei. Im Grunde genommen ist das Bild einfach ohne jeden Tadel. Detailscharf, gute Schwarzwerte, einfach wie geschaffen für HD, schon alleine aufgrund des Films, der mit seinen exzellenten Effekten und trotz seines Alters von fast fünf Jahren viele Referenzszenen für die Blu Ray bereithält.

Auch der Sound weiß absolut zu gefallen, leider liegt nur die englische Tonspur in DD-HD 5.1 vor, der Rest kann sich jedoch auch hören lassen. Soundkulisse und Atmosphäre sind hervorragend abgemischt.

Die Extras bilden die damals schon auf HD-DVD erhältichen Dokus, entfernte Szenen und eine Einführung von Regisseur David Twohy zu dem hier erhältlichen Directors Cut.

Fazit:

Bild: 9.5/10 Ton 9.5/10 Extras 7.5/10
Naja..
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Diese Rezension bezieht sich speziell auf den Director's Cut:

Ich bin wirklich ein sehr, sehr großer Fan von Riddick und dem Universum drum herum, aber mit dem Director's Cut kann ich absolut nichts anfangen.
Ein Großteil der neuen Szenen ist ja wirklich gut und auch informativ, was z.B. Riddicks Vergangenheit betrifft, aber zwei Sachen haben mich einfach extrem gestört. Zum einen.. der Film braucht absolut keine Sex-Szene, liebe Amis, einfach Unsinn. Und zum anderen, was mir den Director's Cut absolut verdorben hat, ist das Ende. Es ist doch erstaunlich wie sich die Wirkung eines Films (ja sogar eines Charakters) ändern kann, wenn ein einziger Satz in der Neufassung plötzlich von jemand anderem gesprochen wird. Für mich kleine Ursache, große Wirkung.
Leider scheint die alte Version nicht seperat anwählbar zu sein, daher werde ich wohl bei meiner DVD bleiben. Ich hatte mich wirklich sehr auf diesen Film auf Blu-ray gefreut, aber so muss ich leider passen.

Drei Sterne gibt es trotzdem, weil es sich immernoch um einen extrem guten Film handelt. Vin Diesel als Riddick muss man einfach erlebt haben, vorzugsweise mit seiner Originalstimme. Ich hoffe wirklich, dass Vin Diesel den Charakter aus filmischer Sicht noch nicht aufgegeben hat.

Wer nicht, wie ich, beide Filmversionen kennt, kann ohne Bedenken zugreifen (womit ich aber wohl erste Zweifel geschührt hätte.. ^^ )
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Produkt-Bild: Pitch Black / Riddick - Krieger der Finsternis / Riddick - Chroniken eines Kriegers (3 DVDs)

Pitch Black / Riddick - Krieger der Finsternis / Riddick - Chroniken eines Kriegers (3 DVDs)
mit Vin Diesel, Radha Mitchell, Dame Judi Dench, Regie: David T. Twohy, Peter Chung

DVD von Universal/DVD
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 9,90

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Pitch Black / Riddick - Krieger der Finsternis / Riddick - Chroniken eines Kriegers (3 DVDs)

Produktbeschreibung


Pitch Black / Riddick / RiddickAnimated DV
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Eine Kundenrezension:

Horror - Action - Adventure / Gleich drei Sachen auf einmal!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses DVD-Paket kann ich uneingeschränkt - besonders allen Action-, Fantasy- und Sci-Fi-Adventure-Fans empfehlen!

Aus einem recht kleinen (20Mio$) Projekt im Jahre 1999, gedreht im Australischen Outback mit dem damals noch relativ unbekannten Vin Diesel in der Rolle des Riddick und einem wohl immer noch eher unbekannten Regisseur David Twohy, ist ein Triple geworden, das seinesgleichen sucht. Wahrscheinlich weil niemand mit dem großen Erfolg und einer Fortsetzung gerechnet hat, kommt diese Filmreihe überraschend & gut unterhaltend daher.

In Pitch Black steht noch die Story rund um den Absturz eines Raumschiffes auf einen ehemals bewohnten Wüstenplaneten im Mittelpunkt. Vin Diesel verkörpert dabei überzeugend einen auf dem Schiff transportierten Sträfling (Riddick) der sich inmitten der bunt zusammengewürfelten Truppe behaupten muss und dank seiner besonderen Sehfähigkeit im Dunkeln plötzlich sehr nützlich für das Leben aller wird. / Sehenswert ist vor allem die Umsetzung der Athmosphäre des Planeten und die Effekte rund um die "Finsternis" mit ihren nicht gerade sehr freundlichen Kreaturen.

Vier Jahre später wird ein neuer Film, diesmal mit Riddick in der Hauptrolle und titelgebend: Riddick - Chroniken eines Kriegers, produziert (in Kanada). Zur Story wurde schon genug geschrieben (siehe Einzel-DVD). Nur soviel sei gesagt: Seine Stärke darf Riddick wieder beweisen, auch wieder nicht ganz freiwillig und von Anfang an in die Rolle des Helden gezwungen. Aber er legt sich mit einer übermächtigen religiös anmutenden, invasorischen Rasse an, die schon unzählige Planeten auf dem Gewissen hat. / Die Filmausstattung erinnert wesentlich mehr an klassische Science-Fiction-Filme mit einem auskomponiertem Universum. Das ganze Szenarium ist natürlich wesentlich massiver. Wo in Pitch Black Schlichtheit überzeugt, prasseln nun auf den Zuschauer etliche Effekte und Eindrücke ein. Das Spiel mit der Dunkelheit wird wieder aufgegriffen und man begegnet erneut starken Frauen und einer gelungen Atmosphäre.

Das i-Tüpfelchen in dieser Box bietet das Animee "Riddick - Krieger der Finsternis". Dieser setzt an, wo Pitch Black aufhört, zeigt Riddick als hartgesottene handgezeichnete Gestalt und bietet somit seinen ganz eigenen Charme.

Alle drei DVDs bieten unterhaltsame Produktionsnotizen und Extras:
z.B. *Johns Jagd-Logbuch zur Vorgeschichte von Pitch Black
und (für mich) besonders wichtig: die Originaltonspur mit ausblendbaren Untertiteln.

Somit genug Stoff für einen kurzweiligen Filmabend!
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Produkt-Bild: Shakespeare in Love (Oscar-Edition)

Shakespeare in Love (Oscar-Edition)
mit Joseph Fiennes, Gwyneth Paltrow, Geoffrey Rush, Tom Wilkinson, Ben Affleck

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,80

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Shakespeare in Love (Oscar-Edition)
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Universal Shakespeare in Love (Oscar-Edition), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 20.02.06
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

" Zu Liebesboten taugen nur Gedanken, die zehnmal schneller fliehen als Sonnenstrahlen..." ( Julia)
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
" Shakespeare in Love " ist ein temporeicher Film des Regisseurs John Madden, dessen prachtvolle Renaissance-Kostüme mit einem Oscar ausgezeichnet wurden. Sieben Oscars erhielt der Maddens Werk insgesamt.
Dieser Film ist allerdings mehr als nur ein Fest für die Augen.

Historisch korrekt ist, dass der junge William Shakespeare (1564-1616) in Stratford - upon -Avon mit Anne Hathaway verheiratet und Vater von zwei Kindern war. Er verließ die Frau aus ungeklärten Gründen und tauchte als Stückeschreiber und Schauspieler in London wieder auf, wo er Komödien, Historien und Tragödien schrieb und Verfasser von Kassenschlagern wurde.
Hier nimmt die fiktive Filmhandlung ihren Anfang.
Shakespeare ( Joseph Fiennes) leidet an einer Schreibblockade, auch hat er seit Monaten Potenzstörungen.
Ein Quacksalber, den er diesbezüglich konsultiert, empfiehlt ihm sich eine Muse zu suchen, die seine Blockaden mittels Zuhilfenahme eines kleinen Zaubermittels beseitigen soll.
Der Versuch scheitert kläglich, aber Shakespeare lernt eine reiche Kaufmannstochter kennen. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander und leben ihre Liebe auch körperlich aus. Eine Ehe allerdings ist undenkbar. Shakespeare ist ja bereits verheiratet und Lady Viola ( Gwyneth Paltrow) ist einem anderen Mann - Lord Wessex - ( Colin Firth) versprochen.
Die Liebe zu Viola macht es möglich, dass Shakespeare, wie nie zu vor über die Liebe dichten kann. Sein Herz sprudelt Liebesworte.
Shakespeare schreibt zu diesem Zeitpunkt an den Stück " Romeo und Ethel, die Piratentochter ", das sich aufgrund von Shakespeares persönlichen Eindrücken während des Handlungsverlaufs in sein weltbekanntes Werk " Romeo und Julia " verwandelt.
Der Zuschauer nimmt Anteil wie dieses Stück auf der Bühne entsteht, bei dem Lady Viola zunächst die Rolle des Romeo mimt.
Man lernt die Probleme damaliger Theaterbesitzer kennen, die ihrer Häuser nur durch Kassenschlager finanzieren konnten. Staatliche Unterstützung gab es noch nicht.

Der Reiz des Films besteht darin, dass die Handlung von" Romeo und Julia" ein Spiegel dessen ist, was Shakespeare gerade erlebt, die große Liebe ohne Zukunftschance.

Der Auftritt Elisabeth II ist einer der visuellen Höhepunkte im Film. Ihr mit Pfauenfedern besetztes Kleid kann an Pracht nicht mehr überboten werden. Judi Dench verkörpert die Persönlichkeit der englischen Königin perfekt. Der latente Spott und die analytischen Fähigkeiten weiß sie filmisch überzeugend umzusetzten.

Sehr schöne Dialoge. Exzellente schauspielerische Leistungen.
Vielleicht ein wenig zu viel Rauferei.

Bonusmaterial: Making of " Shakespeare in love ", Geschnittene Szenen, Audiokommentar von Regisseur John Madden, Audikommentare von Darstellern und Filmcrew, Original Kinorailer, 21 TV Spots, Featurette über die Oscar-prämierten Kostüme.

Die Ton- und Bildqualität sind bestens.

Empfehlenswert.
Poetische Liebeskomödie
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
"Shakespear in Love" erzählt die Geschichte rund um Romeo & Julia, jeder Film mit diesem Thema hätte nicht mehr funktioniert. Doch das Theater stand nur bedingt im Vordergrund. Die Liebesgeschichte zwischen William und Viola hat den Blickpunkt gut umspielt und ist dabei immer kurzweilig geblieben. Herrliche Kostüme und humorvolle Neben-Charaktere unterstützen das ohnehin starke Bühnenbild. Eine poetische Liebeskomödie über das Verlangen zweier Menschen und die Stärke wahrer Liebe.
Romantischer Blick in die Elisabethanische Theaterwelt
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
London, 1593: William Shakespeare (Joseph Fiennes) ist noch nicht der gefeierte Autor, der er einst sein wird. Seine letzten Stücke sind gefloppt und er leidet an Geldsorgen. Zudem hat Master Will "die Gabe eingebüsst". Heute würden man auf Gutenglisch sagen, er laborierte an writer's block. Da tritt die hübsche junge Adlige Viola De Lesseps (Gwyneth Paltrow) in einer Hosenrolle in des Dichters Leben. Sie wird die große Liebe, seine Muse, die in ihm die Verse von "Romeo und Julia" entstehen lässt. Soweit die von Regisseur John Madden gleichermaßen amüsant wie romantisch inszenierte Lovestory "Shakespeare In Love".

Historisch betrachtet hat Shakespeare "Romeo und Julia" erst 1599 auf die Bühne gebracht. Aber an diesem Zeitraffer soll es nicht scheitern. Denn sonst gibt der Film einen sehr anregenden Überblick über die Elisabethanische Ära, von der einige meinen, in ihr sei das Showbusiness entstanden. Er zeigt ein London, in dessen City die Theaterkunst als unmoralisch und verderbt gilt, in dessen Vorstädten allerdings die Schauspielerei dank der schützenden Hand der Königin floriert. Nördlich der Themse steht "The Curtain", südlich des Flusses "The Rose". Die eine Spielstätte wird vom berühmten Richard Burbage betrieben, die andere vom eher glücklosen Philip Henslowe. Der Film zeigt auch den Wettstreit der Lord Chamberlain's Men und der Admiral's Men, der wichtigsten Schauspieltruppen der Zeit. Shakespeare versorgt beide mit Stücken, für Hungerlohn. Noch reicht sein Ruf nicht an den von Christopher Marlowe heran. Doch der Stern des Schwans von Avon ist im Steigen - dank der weiblichen Muse! Witzige Idee am Rande: Romeo war nicht immer zu Julia entflammt. Anfangs war's die Piratentochter Ethel, dann Rosalinde und erst zum Schluss die holde Maid aus Verona.

Shakespeare-Liebhaber werden einige Insiderwitze erkennen: die Balkonszene oder wenn ein Puritanerprediger "beiden Häusern" die Pest wünscht. Gemeint sind die Theaterhäuser "Curtain" und "Rose". Selbigen Fluch stößt der sterbende Mercutio in "Romeo und Julia" über die Adelsfamilien der Capulet und Montague aus. Eine gelungene Anekdote, woher Shakespeare seine Ideen bezogen haben könnte.

Fiennes und Paltrow spielen mit viel Freude und Inbrunst. Obwohl man dem Regisseur die Frage stellen muss, welch wundersame Verwandlung Violas Haare durchmachen, wenn die Aktrice von der Hosenrolle in den Naturzustand schlüpft. Zuerst Kurzschnitt, dann Lockenpracht. Das deckt die beste Perücke nicht ab ;-)

Viele Nebenrollen sind spannend besetzt. Rupert Everett als cooler Christopher Marlowe, Geoffrey Rush als ängstlicher Impressario Henslowe oder Dame Judi Dench als schlagfertige Queen Elizabeth I. Britische Schauspielkunst vom Feinsten! Dennoch ist "Shakespeare In Love" eine Spur zu gefällig. Es gibt eine filmische Steigerung und die heißt "Stage Beauty". Am Besten beide Filme ansehen und Baz Luhrmanns "Romeo und Julia" gleich noch dazu.
schreibt doch was ihr wollt !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
einer meiner absoluten lieblingsfilme!
bis in die kleinsten nebenrollen mit genialsten schauspielern besetzt und eine überaus gescheite witzige story über kunst!
der film hat 7 oscars abgeräumt und das wirklich zu recht ("save privat ryan" war damals übrigens der große verlierer bei der oskarverleihung und den film kann man auch nicht grad als schlecht bezeichnen!!!)

1590
die theater gehen schlecht weil die pest ihr unwesen treibt
die autoren sind schwer verschuldet, die geldeintreiber unbarmherzig!
und will shakespeare (joseph fiennes)hat keine ahnung was er schreiben soll.
möglichst etwas lustiges, weil die zeiten eh hart genug sind -
so quält er sich mit einer unsäglichen piratengeschichte herum die nicht und nicht gestalt annimmt.
theaterspielen ist noch reine männersache
und brauchbare schauspieler sind auch nicht zu kriegen...
gottseidank gibt es die theaterbesessene lady viola (gwyneth paltrow)
die ganz nebenbei alle rollen in null komma nichts auswendig kann.
es wird geprobt und geschrieben und geprobt und geschrieben -
und plötzlich schreibt will "versehentlich" die größte liebesgeschichte aller zeiten....
rupert everett - als düsterer phillip marlowe,
ben afflek - genial! als eitler schauspieler- ned alleyn (zum abbussln komisch!)
colin firth - super als geldgieriger, bescheuerter lord wessex, verlobter von lady viola -
geoffrey rush - und tom wilkinson - als theaterbetreiber und geldgeber (einfach anbetungswürdig!)und
judy dench - als queen elisabeth mit durchblick...
wem da nicht das herz aufgeht !!
Zum Mitfühlen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also ich muß schon sagen, Gwyneth Paltrow hat ihren Oscar zu Recht verdient. Ein absolutes Highlight der Liebesfilme.

Die beiden Hauptdarsteller harmonieren wunderbar miteinander, es wirkt kein bißchen aufgesetzt. Wer Romeo und Julia kennt kann in den Film versinken, so stellt er doch die Entstehung dieses Meisterwerks dar.

Shakespeare in love, genau davon lebt der Film. Toll besetze Nebenrollen, klasse Filmmusik, zu Herzen gehende Liebesgeschichte, was will man mehr? Ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen!
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Produkt-Bild: Elizabeth Gaskell's Cranford - 3er DVD Set

Elizabeth Gaskell's Cranford - 3er DVD Set
mit Simon Woods, Dame Judi Dench, Lisa Dillon, Regie: Simon Curtis

DVD von KSM GmbH
Preis bei Amazon: EUR 34,95, Angebote ab EUR 31,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
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Produktbeschreibung




Rührselige Vergangenheit trifft auf unsentimentale Moderne! So könnte man in wenigen Worten den Kern der 2007 von der britischen BBC produzierten TV-Serie beschreiben. Doch das würde viel zu kurz greifen und diesem filmischen Meisterwerk in keinster Weise gerecht. Die literarische Vorlage lieferte der gleichnamige Roman „Cranford“ (1853) und drei weitere, kleinere Novellen der britischen Autorin Elizabeth Gaskell („Wifes and Daughters“, „North and South“), einer Zeitgenossin ihrer berühmten Schriftsteller-Kollegin Jane Austen. Unter der Federführung der erfahrenen Sue Birtwistle und Susie Conklin, die schon für die erfolgreichen BBC-Produktionen „Pride and Prejudice“ oder „Wives and Daughters“ verantwortlich zeichneten, ist eine spritzige Verfilmung entstanden, voller Wärme und Menschenliebe, aber auch mit einem Hauch Tragik und Romantik versehen. Dazu ist die Story in den typischen, überschäumenden britischen Humor verpackt. Wunderschöne Einstellungen und ein toller Soundtrack tun ein Übriges, um die Serie zu einem echten Genuss werden zu lassen. Nicht umsonst war „Cranford“ fünf Mal für den britischen Fernsehpreis nominiert, den Eileen Atkins („Unterwegs nach Cold Mountain, „The Hours“) als beste Darstellerin sogar gewann. Und überhaupt besticht diese Produktion durch ihre Vielzahl herausragender Darsteller: Als da wären James Bond-Chefin Judi Dench („Casino Royale“, „Tagebuch eines Skandals“), Imelda Staunton („Harry Potter und der Orden des Phönix“) oder der Dumbledore-Darsteller aus der Harry Potter-Reihe Michael Gambon („The Good Shepherd“, „Open Range -Weites Land“), um nur einige zu nennen. Und diese schauspielerische Qualität merkt man „Cranford“ auch in jeder Sekunde an. Die tolle Story wird dadurch noch besser transportiert:
England, um das Jahr 1840. Cranford ist eine kleine, ein wenig verschlafene Stadt auf dem Lande. Hier gelten Traditionen noch etwas. Doch auch hier lässt sich die Moderne, in Form der neu gebauten Eisenbahn, nicht mehr aufhalten. Das Zeitalter der industriellen Revolution macht auch vor Cranford nicht länger halt. Das führt unweigerlich zu Irritationen innerhalb der Bevölkerung des Städtchens: Die einen begrüßen den Wandel, die anderen kommen mit den neuen Sichtweisen überhaupt nicht klar. Bisher gab in Cranford eine Clique unverheirateter Damen den gesellschaftlichen Ton an. Die Folgen des zunehmenden Einzugs der Moderne in Cranford für seine Bewohner: Liebesirrungen, Romantik und die große Frage, was sich für eine feine Dame geziemt und was nicht. Ersticken Regeln das Leben, oder sind diese für eine Zivilisation notwendig? Vollkommen mit der Ruhe vorbei ist es, als der neue, schöne Arzt Frank Harrison (Simon Woods) in die Stadt kommt. Nicht nur wegen seiner neuen, revolutionären Heilungsmethoden, sondern vor allem wegen seiner Wirkung auf das weibliche Geschlecht. Er stiftet ordentlich Verwirrung in der „Damen-Riege“ Cranfords unter der moralischen Führung von Miss Deborah Jenkyns (Eileen Atkins) und deren Schwester Matty (Judi Dench). Die arme Matty leidet immer noch darunter, dass sie einst ihrer großen Liebe Mr. Holbrook (Michael Gambon) entsagen musste. Die beiden Damen bilden den Dreh- und Angelpunkt der ursprünglich fünfteiligen Fernsehserie, die in England sensationelle Einschaltquoten erzielte. Um sie herum spinnen sich die lustigen, romantischen, versponnenen, traurigen und herzerfrischenden Geschichten, die das Leben in Cranford im Zeichen des gesellschaftlichen und sozialen Wandels so schreibt. So sind in Cranford auch die konservative Lady Ludlow (Francesca Annis), die dem Wandel nicht folgen kann und krampfhaft an den alten, verkrusteten Strukturen festhält, oder der junge Harry Gregson (Alex Eitel) zu Hause, der sich mit all seinem jugendlichen Eifer gegen die Armut seiner Familie ankämpft. Oder die junge, hübsche Pfarrerstochter Sophie Hutton (Kimberly Nixon), die die ganze Last im Hause nach dem Tod der Mutter schultern muss. Und da wären noch... Man kann gar nicht all die tollen Charaktere und ihre Geschichten aufzählen, man muss sie sich einfach anschauen! Selten war eine Fernsehserie so schön... Und: Trotz der vielen Handlungsstränge verliert der Zuschauer nie den Überblick. Ganz im Gegenteil. Es entsteht ein liebevolles Porträt einer Stadt und seiner Bewohner, wie man es bisher noch nie gesehen hat.
„Cranford“ aus dem Hause KSM verspricht auf drei DVDs 268 Minuten Unterhaltung vom Feinsten. Selten war eine Fernsehproduktion so mitreißend. Tauchen Sie ein in die Welt von „Cranford“ und erleben sie mit den Bewohnern von Cranford die bezauberndsten Geschichten. Ein besseres Sehvergnügen gab es selten!
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5 Kundenrezensionen:

1.Regel: Sei immer informiert. 2. Regel:Anstand bewahren
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Drei Novellen von Elisabeth Gaskell wurden in dieser BBC-Produktion von 2007 in liebevoller Kleinarbeit verarbeitet. Das Ergebnis sind fünf zauberhafte Filmstunden, in denen der Zuschauer ein ganzes Jahr in der englischen Kleinstadt Cranford verbringen kann und komische, tragische und glückliche Momente mit den lebhaften Einwohnern erleben darf. Dabei wird man auf sehr viele bekannte Gesichter treffen, die bereits in anderen BBC-Filmen schauspielerisch überzeugt haben. Ein ideales Vergnügen also für alle Liebhaber dieses Genres, besonders an langen Winterabenden!

Sommer in Cranford, 1842: Die junge Mary flüchtet vor ihrer kupplungswütigen Stiefmutter in die Heimatstadt ihre verstorbenen Mama. Die ehrwürdigen Schwestern Deborah und Mattie Jenkyns nehmen sie gerne in ihr Haus auf. Doch ganz so ruhig, wie in Kindertagen ist es in diesem etwas verschlafenen Ort nicht mehr. Die Ankunft eines neuen Arztes sorgt für einige Aufregungen in Cranford, welches überwiegend von unverheirateten Damen dominiert wird. Miss Pole, der selbsternannte Stadtkurier flattert aufgeregt von Haus zu Haus. Doch dies ist nicht die einzige Veränderung. Das Eisenbahnnetz wird immer weiter ausgebaut und auf Lady Ludlows Gartenfest erfährt die entsetzte Gemeinschaft von Cranford das Unglaubliche: Es gibt tatsächlich schon feste Pläne, die Bahnlinie bis an die Stadtgrenze zu führen! Dies bedeutet wohl das Ende aller Abgeschiedenheit und Erhal-tung langwährender Traditionen. Trotz des ungewohnten Hauchs angekündigter Verände-rungen, lässt sich die Gemeinschaft aber so leicht nicht erschüttern. Und so geht das Le-ben in Cranford weiter mit all den gesellschaftlichen Verpflichtungen, unerwarteten Todesfällen, Liebeswirrungen und anderen Überraschungen.

Erwähnenswert ist vor allem die überragende schauspielerische Leistung von drei besonderen Damen. Da ist einmal Judi Dench, die immer noch eine so wunderbare beinah jungendlich wirkende Frische hat und die herzliche Mattie Jenkyns darstellt. Konträr zu der weichherzigen Mattie, spielt Eileen Atkins die getrenge aber natürlich auch herzensgute Schwester Deborah Jenkyns, deren Mienenspiel unglaublich facettenreich ist. Auch Imelda Staunton ("Sinn und Sinnlichkeit", 1995) als geschäftige Miss Pole ist immer im Blickpunkt des Zuschauers. Sie sorgt für einige erheiternde Momente in dieser Serie und ist in der Lage, wichtige Feststellungen in knappen Sätzen zu formulieren. In einer der köstlichsten Szenen rennen Miss Pole und Mrs. Forrester sehr aufgeregt zur nächsten Apotheke, um ein Abführmittel für den Kater zu besorgen, der Mrs. Forresters beste Spitze im Magen hat. Wirklich ein absoluter Notfall!
Auch in Liebesdingen enttäuscht die Serie nicht. Natürlich verliebt sich der junge Arzt, dargestellt durch Simon Woods ("Stolz und Vorurteil 2005"), in das einzige hübsche Mädchen der Stadt, in die Pfarrerstochter, Sophie Hutton. Da jedoch der charmante Mediziner auch noch andere empfindsame Herzen entflammt und durch einen üblen Valentins Scherz und Dorfklatsch Missverständnisse entstehen, scheint Dr. Harrison nicht nur die Liebe seiner Angebetenen zu verlieren, auch das Vertrauen der ganzen Gemeinschaft ist erschüttert und damit seine Existenz als Arzt in Cranford plötzlich bedroht!
Bei den Herren ist außerdem die Leistung des Philip Glenister ("Vanity Fair") als Mr. Carter, Gutsverwalter auf dem Herrensitz von Lady Ludlow (Francesca Annis "Wives and Daughters") zu erwähnen. Mr. Carter ist die Armut, welche durch Mangel an Bildung mitbedingt ist, leid. Entgegen der Meinung seiner Ladyschaft hält er daher eine Schule für alle als sehr wünschenswert. Da dieses Ziel wohl noch in weiter Ferne liegt, wendet er seine Aufmerksamkeit einem kleinen Herumtreiber Harry zu, der eine enorme Wissbegier zeigt. Doch auch Lady Ludlow entgehen die Lehrversuche ihres Vertrauten und Verwalters nicht.
Wer gerne mehr über die Entstehung der Mini-Serie erfahren möchte, dem sei unbedingt geraten, das Making-of anzusehen. Außer den Produzentinnen und der Co-Autorin kommen hier auch viele Schauspieler zu Wort, die den Charakter ihrer jeweiligen Rolle sehr gut beschreiben. Außerdem erfährt man hier, wie viel Elisabeth Gaskell wirklich in Cranford steckt.
Preisgekrönte Miniserie mit Starbesetzung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hier zeigt die BBC wieder, was sie kann. Mit Cranford ist ihr wieder eine super Literaturverfilmung gelungen!

Sowohl die Serie als auch Schauspielerin Judy Dench waren für den Emmy nominiert. Verdientermaßen, wie ich finde. Eileen Atkins (auch bekannt aus "The Ours") gewann schließlich den Emmy für ihre Leistung als beste Nebendarstellerin.

Ich freue mich nun die Serie auch auf Deutsch sehen zu können. Bei den Features ist ein Making Of dabei, das sehe ich immer gern. Ich erwarte also wie gewohnt ein umfangreiches DVD-Paket von bester Qualität.
Ein langer, ruhiger Fluß - ein kleines, ruhiges Dorf
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als ich den Film bzw. den Fünfteiler zum ersten mal sah, war ich zugegebenermaßen ein bißchen erschlagen. Sooooo viele Menschen, so viel zu erzählen... Anders als z. B. bei Jane Austen bekommt man hier nämlich nicht nur einen kleinen Ausschnitt des Dorflebens se