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Quo Vadis [Blu-ray]
Blu-ray von Warner Home Video - DVD |
5 Kundenrezensionen:Kompliment!!! 5 von 5 PunktenHallo! Möglicherweise ist mein Kommentar hier vielleicht nicht ganz passend, weil keine echte "Rezension". Ich möchte aber ein ausdrückliches Kompliment an die vielen fachkundigen Schreiber (besonders bei den "Anmerkungen") hier aussprechen. Ich selbst (über 50) habe viele der Klassiker noch im Kino erlebt (70mm/Magnetton. Die Einführung von "Dolby Stereo" - schlechter, aber kompatibler und billiger, oder auch den Umbau schöner Einzelkinos in schreckliche "Schuhschachtel" Center etc., etc.). Habe auch viele Jahre im Kino gearbeitet. Als damals die ersten Videokassetten mit PanScan Abtastungen angeboten wurden, war mir immer ganz übel. Anfangs wurde nicht einmal der beste Bildausschnitt gesucht, sondern man "wanderte" einfach wild im Bild herum. Z.B. während längerer Dialoge in Cinemascope Filmen. Von links nach rechts und zurück, hin und her - grauslich. Ich bin daher überglücklich, dass heute DVD's und BD's meist kompromisslos und konsequent im richtigen Format angeboten werden. In einer Qualität und zu einem Preis, wovon ich vor 25 Jahren nur träumen konnte. "Star Wars" in Vollbild auf VHS um umgerechnet 220¬!!! Kann sich das heute noch jemand vorstellen?? Wenn ich dann immer wieder das "Gejammere" von Konsumenten lese, die sich beklagen, dass ein fast 60 Jahre alter Film nur Mono und 4:3 ist, werde ich immer sehr traurig, weil ich um das Wissen um die Ursprünge dieser Werke bange. Zufällig habe ich mir nun die "Quo Vadis" Rezensionen durchgelesen und bin ehrlich begeistert, wie viele ernsthafte "Hüter" der Filmschätze doch noch unterwegs sind. Toll!!!!! + Danke! Ja, und damit nun doch noch eine "Rezension" daraus wird: ich habe die Blu Ray auch, und denke, dass Warner hier wirklich gute Arbeit geleistet hat. Der Fim ist ein kleiner Meilenstein, und es ist eigentlich atemberaubend, dass es möglich ist, ihn nun mit einem feinen Beamer zu Hause in solcher Qualität sehen zu können... G.Gallian NUR 4:3 !!! 3 von 5 PunktenÜber den Film braucht man nichts zu sagen. Ein Klassiker, wie er seines gleichen sucht. Nur war ich von der Blu-ray Disc etwas enttäuscht. Das Bild ist zwar - wie fast immer - sehr gut, aber dass für das Bild das Format 4:3 genommen wurde, habe ich zuerst für einen Fehler meinerseits gehalten. Leider hatte ich aber nichts aus versehen verstellt. Ich glaube nicht, dass der Kinofilm damals im Wohnzimmerformat ausgestrahlt wurde. Die Ausstattung der Blu-ray beschränkt sich auf Grundfunktionen. Also habe ich viel Geld dafür ausgegeben, dass ich die DVD nicht wechseln muss. Auch toll! Quo Vadis nur halbherig 1 von 5 PunktenWenn den schon der Film wieder als bessere Qualität auf den Markt kommt, so sollte auch das Bildformat (Cinemascope) vorhanden sein.Somit ist es mal wieder ein Abklatsch von irgend was, was nicht dem vollen Bildgenuß entspricht. Schade Quo vadis in Blu-Ray 5 von 5 PunktenIch hatte mir Quo Vadis als DVD-Doppelpack besorgt, mein Freund - ein "Unheilbarer" :) - als Blu-Ray. Gestern haben wir beide Versionen bei mir zu Hause verglichen, und zwar auf einem Phillips LCD-Fernseher (Bildschirmdiagonale 119 cm) und einem Blu-Ray-Spieler von Aquos: einer Ausstattung von gehobenem Durchschnitt, würde ich selbst einschätzen. Das Ergebnis: Auch bei einem älteren Film gibt es einen deutlichen Unterschied bei der Implementierung beider Technologien. Dieser betrifft hier nicht den Ton, wohl aber das Bild. Ich hatte die DVD zuvor auf einem MacBookPro (17 Zoll) gesehen und war gerade von der Bildqualität begeistert. Der Vergleich auf dem Fernseher führte allerdings zu einer Ernüchterung. Wir wollten der Sache gleich auf den Grund gehen und sahen uns Track 9 auf beiden Einspielungen an, den Triumphzug von Marcus Vinicius. Zuerst sieht man in der Totale im Vordergrund Tänzerinnen (Vestalinnen) in raschen Bewegungen. Bei der DVD sind die Tänzerinnen als solche nicht mehr zu erkennen; sie erscheinen nur noch als Pyramiden als kleinen Klötzchen. Dasselbe gilt für die großen Statuen . In der Nahaufnahme des Streitwagens von Vinitius (vier Schimmel) bessert sich die Qualität: Das Bild ist deutlich schärfer, bleibt aber dennoch unruhig und zeigt gelegentlich die gefürchteten Artefakte. Beim Close up auf Robert Taylor und Peter Ustinov überzeugt die DVD am meisten: Hier hat man ordentlich in die Restaurierung investiert. Nun zur Blu-Ray: Da ich selbst manchmal etwas naive Erwartungen hege, das Wichtigste vorweg: Das Bild ist natürlich nicht so gut wie bei den BBC Dokumentationen zu den Galapagos und zu Planet Erde; das kann es bei einigem Nachdenken auch angesichts des Ausgangsmaterials nicht sein. Das Bild in der Totale besteht aber jetzt nicht aus einer Blockgraphik, sondern ist so scharf, dass man die Tänzerinnen und alle Statisten deutlich erkennen kann. Allerdings sieht man bei näheren Hinsehen (Absstand 1,5 Mete) auch hier die "Bauteile": Diesmal sind es allerdings feine Bildpunkte statt Blöckchen. Schonungslos entlarvt das ansonsten gestochen scharfe Bild die bemalten Kulissen als solche, was bei der DVD aufgrund des weniger konturenscharfen Bildes im Regelfall gnädig zugedeckt bleibt. In den Close Ups auf Robert Taylor und Peter Ustinov ist das Bild gegenüber der DVD nur einen Tick schärfer und farblich brillanter, dafür aber in sich ruhig und nach meiner Einschätzung weitgehend frei von Verunreinigungen. Im Ergebnis fühlt man sich an eine aus dem Fonobereich bekanntes Phänomen erinnert: Nach dem Kauf einer leistungsfähigeren Stereoanlage gefällt oft die alte Plattensammlung nicht mehr, weil die Fehler der Aufnahmen nun umso deutlicher durchzuhören sind. So ist es auch hier: Die Restauratoren haben hier sicherlich hervorragende Arbeit geleistet. In dieser Qualität hat sicher niemand den Film in den letzten vierzig Jahren (möglicherweise auch zu gar keinem Zeitpunkt) gesehen. Die meisterhafte Bildqualität zerstört aber z.T. auch etwas die mit einfachen Mittel geschaffenen Illusionen, die durch die ältere Technik zugedeckt wurden: ein Effekt, auf den der Regisseur möglicherweise gesetzt hatte. Wer aber die technische Seite von Filmen so interessant findet, wie die durch sie erzählte Geschichte, wird von der Blu-Ray begeistert sein. Und noch ein Fazit: Durch die höherwertigen Abspielgeräte schafft die Industrie natürlich neue Nachfrage, weil ich mich jetzt schon fürchte, Ben Hur in den Blu-Ray-Spieler einzulegen. Dieser entlarvt die Schwächen des DVD-Formates nämlich z.T. schonungslos. Vielleicht zum Film noch folgendes: Ich gehöre zu der Altersklasse, die den Film nur auf den alten Röhrenfernsehern im Kleinformat sehen konnte, vor allem an Ostern. Mich hat er damals nie so stark beeindruckt, wie es bei anderen Rezensenten der Fall ist: Dies ist aber rückblickend bei einem so langen Werk kein Wunder, wenn man nur bedenkt in welcher Umgebung (Wohnzimmer mit Familienbetrieb) dies erfolgte. Die Blu-Ray und DVD verschaffen nun, wenn man eine ordentlich Anlage in einem ruhigen Raum hat, ein ganz anderes Erlebnis. Wiewohl die Story nicht ganz frei von Hollywood-Kitsch ist (siehe die Auftritte der edlen Apostel, die unreflektierte Begeisterung für das Urchristentum und die Verachtung für Rom: jedem Interessierten empfehle ich eine Biographie zu Julian Apostata), überzeugt der Film durch eine packende Story, einen überragenden Ustinov, eine ergreifende Kerr und einen immerhin erträglichen R. Taylor: ein Erlebnis also! Quo Vadis? in 4:3? 4 von 5 PunktenUm den hier vorherrschenden Irrtum einmal klarzustellen: Quo Vadis wurde in 4:3 gedreht und in keinem Breitwandformat (wie z.B. Cinemascope, Vistavision, Ultra Super Panavision und wie sie alle heißen). Erst mit "The Robe" (ca. zwei Jahre später) hielt das Breitwandformat Einzug ins Kino. Wobei der letztgenannten Film meines Wissen nicht das ersten Spektakel in breiter Formierung ist. Bereits Anfang der 30iger Jahre wurde von Raoul Walsh "The Big Trail" mit dem blutjungen John Wayne ins Kino gebracht. Leider war dieser Film ein Flop. Wayne mußte sich dann über einen Zeitraum von fast 10 Jahren sein Lorbeeren mit billigen B-Movies erwerben ehe er dann mit "Stagecoach" sein Image begründete. |
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Moby Dick (+ Krabat Sonder-Disc)
DVD von FOX |
ProduktbeschreibungFox Moby Dick + Krabat-Sonder DVD, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 19.09.08 |
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Moby Dick
DVD von MGM Home Entertainment GmbH (dt.) |
5 Kundenrezensionen:Moby, duck' dich! 3 von 5 Punkten"Wal, da bläst er!" Ein hervorragender Gregory Peck zeigt uns, wie ein Kerl von Käpt'n Ahab beschaffen sein muß, und auch die anderen Hauptdarsteller, ein verwegener Harpunier und der Erzähler, Ishmael, geben dem Film die Farbe, die dem Zelluloid inzwischen ein wenig fehlt. Wenn der gute, alte Moby Dick auch in manchen Szenen beim boshaften Herumhüpfen wie eine arthritisgebeutelte Sardine wirkt, und viele Szenen mehrmals wiederholt werden (augenscheinlich, um das knappe Budget nicht über Gebühr zu belasten), so ist der Film doch solide Familienunterhaltung, die in Zeiten von aufgeklärtem Fernsehen nur noch die Kleinsten zum Gruseln bringt. Damals war ein Wal ja auch noch ein "Fisch"! Drei Sterne für einen vielzitierten "Klassiker", der immer wieder mal für einen verregneten Sonntagnachmittag herhalten kann. Vielleicht verkneifen Sie sich dazu die Fischstäbchen mit Mayo; man weiß schließlich nie, ob der listige Moby nicht noch immer irgendwo da draußen lauert ... um die Welt...... 5 von 5 PunktenMoby Dick kann ohne Zweifel als absolut gelungene Literaturverfilmung gelten. Der Film ist bildlich sehr gut ausgeschmückt und bietet eine absolut gute Atmosphäre und Darstellung der Charaktere der Protagonisten. Die Kritik das der Film nicht gut an das Originalbuch von Melville angelegt ist, kann ich nicht verstehen. Nicht umsonst ist Moby Dick das am meisten umgeschriebene Buch, weil die Originalfassung von Melville unheimlich viele Längen hat und fast schon als Sachbuch gelten kann. Also wie gesagt......ausbooten und einkaufen......ein absolutes Erlebnis... PS: DVD-Ausstattung ist mager, aber Bild und Ton ist ok Großartiger Film - miserable DVD !!! 2 von 5 PunktenEines der großartigsten und wichtigsten Bücher des 19.Jahrhunderts wurde absolut großartig von John Huston verfilmt - nur um auf einer der billigst gemachten DVDs aller Zeiten verewigt zu werden. Fernseh-Vollbild, blasse Farben, grobkörnig, und manche Abspiel-Software für den PC will die DVD erst gar nicht richtig anzeigen. Eine Schande für MGM, einem Filmfan so etwas zuzumuten. 2 Sterne noch wegen des Films, der ja nun nichts für die DVD kann, sonst wären es 0 geworden. Man merkt mir die Wut an und möge nachsichtig sein, aber ich bin ENTTÄUSCHT! "Wal - da bläßt er! Boote zu Wasser!" 4 von 5 PunktenWer hat ihn noch nicht gesehen? Den persönlichen Rachfeldzug des einbeinigen Kapitän Ahab, auf der Jagd nach dem weißen Wal Moby Dick? Moby Dick gehört zu den Filmen, die man sich von Zeit zu Zeit anschauen "kann" - jedoch auf jeden Fall mindestens einmal im Leben gesehen haben muss. Mensch gegen Naturgewalten! Unter dieser Teilüberschrift könnte man den Film zusammenfassend beschreiben. Die im Film dargestellte Epoche der Walfänger hat nichts mit dem heutigen "Krieg", geführt von hochtenisierten Walfängern gemeinsam. Was hier, nach der Romanvorlage aus dem Jahre 1851, filmerisch dargestellt wurde, beschreibt ein spezielles Zeitalter der Seefahrt, ein Zeitalter, in dem die Abhängigkeit von Rohstoffen völlig anders gewichtet war.... - in dem z.B. das Öl der Wale Lampen erhellte ... Was die Metro-Goldwyn-Mayer Studios in den 50`er Jahren des vorigen Jahrhunderts geschaffen haben, mag dem heutigen Kino an Spezialeffekten unterlegen sein - die Schauspieler dieser Zeit, allen voran Gregory Peck (Kapitän Ahab), waren ihren heutigen Kollegen sicherlich in nichts nachstehend - im speziellen Falle des vorliegenden Filmes würde es mir schwer fallen, geeigneten Ersatz für die damals auserwählten Schauspieler zu benennen.... Wer könnte den verbissenen Kapitän besser geben als Gregory Peck selbst? Da ich trotz meiner Zuneigung zu diesem Film die Annäherung in Form des Buches an "Moby Dick" vorziehe, gebe ich 4 von möglichen 5 Sternen..... Das Buch hat meine Phantasie bereits in frühester Kindheit Flügel wachsen lassen und Unterhaltung sowie Spannung geschenkt, so wie es ein Film nur für kurze Dauer (in diesem Fall 111 Minuten) geben kann..... Nichts gegen den Film! 1 von 5 PunktenEin Klassiker, der allerhöchste Ehren verdient hat. Aber die DVD ist eine Frechheit! Dabei geht es nicht nur um die Störungen im Bild, sondern vor allem um die verfälschende Farbgebung dieser DVD-Version. John Huston rotiert im Grab. Wer den Film wirklich liebt, so wie ich: Finger weg! Eine inakzeptable Qualität. Wer macht sowas eigentlich??? |
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Der Hexentöter von Blackmoor (2 DVDs)
DVD von Starlight Film |
3 Kundenrezensionen:Sehr guter Franco im Hammer-Stil 5 von 5 PunktenMan mag zu Jess Franco stehen wie man will - Tatsache ist, dass er hin und wieder in der Lage war (sofern ihm ein vernünftiges Budget zugestanden wurde) eine Genre-Perle abzuliefern. "Der Hextentöter" gehört dabei ganz klar dazu - neben der hervorragenden Ausstattung, dem schönen Score von Morricone Schüler Bruno Nicolai überzeugen die Darsteller - allen voran natürlich Christopher Lee, aber auch Maria Schell weiß zu gefallen. Die Doppel-DVD beinhaltet sowohl dt. Kinofassung als auch die internationale Langfassung, die stellenweise untertitelt ist, da (logischerweise) die zusätzlichen Passagen nicht synchronisiert wurden. Die Bildqualität wartet mit satten Farben und einer gesunden Schärfte auf. Das Bonusmaterial lässt keine Wünsche übrig - Jess Franco und Christopher Lee erzählen in aller Ausführlichkeit über die Entstehung des Films. Klare Empfehlung für Hammer-Fans und Classic-Horror-Afficionados. Hexploitation light 3 von 5 PunktenFrancos Hexentöter von Blackmoor ist ein solider Genrebeitrag, der aber weder die barbarische Intensität eines Witchfinder General, noch die graphische Gewalt eines Mark of the Devil hat und so nur bedingt für Freunde von Hexenjägerfilmen interessant ist. Trotz des großen Budgets, das sich vor allem in tollen Kostümen und Kulissen widerspiegelt, kann der Streifen nicht mit anderen Pedanten mithalten. Denn zu zäh der Storyfluss, wirklich im Genre Hexenjägerfilm kann man den Film auch nicht ansiedeln. Christopher Lee als Richter ist zwar überzeugend, doch ist seine Rolle weniger als wirklicher Verfolger von Hexen gezeichnet, denn einem politischem Raffgeier der nach Macht strebt und Folter & Tod nur nutzt um die Verwirrung im Lande zu seinen Gunsten zu nutzen. So ist das Thema Hexenverfolgung nicht wirklich präsent, somit auch der Folter-Faktor eher gering. Es gibt zwar ein paar Szenen wo die Harke, die übliche Streckband oder auch Daumenschrauben zum Einsatz kommen - doch wirklich graphisch sind die Szenen weniger, wirken auch längst nicht so hart wie in anderen Produktionen, wenn auch im Kontext eingebettet "stimmig" gemacht. Doch kann der Film auch außerhalb der Szenen im Folterkeller mit einer schönen gotisch-mittelalterlichen Atmosphäre aufwarten, wo man sieht wo Geld herein gesteckt wurde. Ja selbst eine Schlachtenszene mit Kanonen, fallenden Pferden und Bombast gibt es - sehr schön gemacht und man glaubt kaum das so etwas in einen Franco-Film zu sehen ist. Franco-untypisch auch der geringe Sleaze und Erotikfaktor. Zwar gibt es die ein oder andere Szene in der es nackte Haut zu sehen gibt, doch im Verhältnis zu sonstigen Filmen von ihm gibt es hier relativ wenig zu sehen. Jedoch bieten die Szenen wo eine Gefolterte die andere ablecken muss oder als der Folterknecht am Ende von den befreiten Insassinnen der Kerker regelrecht zerfleischt wird Ausblicke auf Francos späterer Exploiter; sicherlich einer der ersten Filme von Franco die seine Ära "Frauenfolterfilm" einleiten sollten. Darstellerisch zwar ein Christopher Lee dabei, spielt recht ordentlich, hat aber längst nicht das Charisma eines Vincent Price bei Witchfinder General oder eines Herbert Lom bei Mark of the Devil. Leider erfährt man recht wenig über die Person George Jeffreys, zudem ist eine Charakter-Zeichnung kaum auszumachen - im Anbetracht dessen das es sich um eine authentische Person handelt etwas schade. Auch Maria Schell als blinde Seherin etwas unterbeschäftigt, gefallen tut da Howard Vernon als Chef-Folterer schon mehr. Aber im Ganzen fehlen einem schon wo richtige Bezugspersonen, dramaturgisch etwas halbgar alles. Die neu erhältliche längste Version des Film mit einer Lauflänge von knapp 100 Minuten mag zwar nun komplett sein, ist aber bisweilen etwas langatmig geraten. Etwas gestraffter wäre der Film zwar nicht besser, aber besser zu schauen. Für Genrefreunde also nur eine bedingte Empfehlung, da wie gesagt nicht die Komponente Hexenverfolgung behandelt wird man sich vielleicht wünschen mag, sondern eher mehr politische Intrigen im Vordergrund stehen. [Auf Grund dessen, dass in diesem 2er Set beide Fassungen enthalten sind, kann ein jeder nun selber entscheiden, welche Fassung er sehen möchte...] Bewertung des Films [weltweit längste, ungeschnittene Fassung] : 6/10 Schade! Viel Aufwand und doch "gepfuscht" 2 von 5 PunktenAn sich ist es sehr begrüßenswert, dass der Film endlich komplett und mit einer Menge netten Extras veröffentlicht wird. Totzdem ist das hier in meinen Augen eine Mogelpackung, denn leider hat man zur Vervollständigung des vorliegenden Masters einfach nur die geschnittene Szene der US-DVD (die von einer alten abgenudelten spanischen Videokassette stammt!) in den Film integriert. Man bekommt also mitten im Film einige Minuten ein an allen Seiten stark beschnittenes Bild in ziemlich desaströser Qualität geboten. Das ist ziemlich ärgerlich, denn die italienische DVD des Films bietet diese Szene in optimaler Bildqualität und im richtigen Bildformat. Hätte man diese herangezogen, hätte es von mir 5 Punke gegeben, so ist das Endprodukt leider nicht zufriedenstellend. Ich, der die tolle US-DVD von "Blue Underground" sein eigen nennt, werde diese DVD von "Starlight" wieder abstoßen und mir aus der US-DVD und der Italo-DVD meine eigene Fassung zusammen bauen, die dann eine durchgehend exzellente Bildqualität bietet. |
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Moby Dick
DVD von MGM HOME ENTERTAINMENT GMBH |
5 Kundenrezensionen:Moby, duck' dich! 3 von 5 Punkten"Wal, da bläst er!" Ein hervorragender Gregory Peck zeigt uns, wie ein Kerl von Käpt'n Ahab beschaffen sein muß, und auch die anderen Hauptdarsteller, ein verwegener Harpunier und der Erzähler, Ishmael, geben dem Film die Farbe, die dem Zelluloid inzwischen ein wenig fehlt. Wenn der gute, alte Moby Dick auch in manchen Szenen beim boshaften Herumhüpfen wie eine arthritisgebeutelte Sardine wirkt, und viele Szenen mehrmals wiederholt werden (augenscheinlich, um das knappe Budget nicht über Gebühr zu belasten), so ist der Film doch solide Familienunterhaltung, die in Zeiten von aufgeklärtem Fernsehen nur noch die Kleinsten zum Gruseln bringt. Damals war ein Wal ja auch noch ein "Fisch"! Drei Sterne für einen vielzitierten "Klassiker", der immer wieder mal für einen verregneten Sonntagnachmittag herhalten kann. Vielleicht verkneifen Sie sich dazu die Fischstäbchen mit Mayo; man weiß schließlich nie, ob der listige Moby nicht noch immer irgendwo da draußen lauert ... um die Welt...... 5 von 5 PunktenMoby Dick kann ohne Zweifel als absolut gelungene Literaturverfilmung gelten. Der Film ist bildlich sehr gut ausgeschmückt und bietet eine absolut gute Atmosphäre und Darstellung der Charaktere der Protagonisten. Die Kritik das der Film nicht gut an das Originalbuch von Melville angelegt ist, kann ich nicht verstehen. Nicht umsonst ist Moby Dick das am meisten umgeschriebene Buch, weil die Originalfassung von Melville unheimlich viele Längen hat und fast schon als Sachbuch gelten kann. Also wie gesagt......ausbooten und einkaufen......ein absolutes Erlebnis... PS: DVD-Ausstattung ist mager, aber Bild und Ton ist ok Großartiger Film - miserable DVD !!! 2 von 5 PunktenEines der großartigsten und wichtigsten Bücher des 19.Jahrhunderts wurde absolut großartig von John Huston verfilmt - nur um auf einer der billigst gemachten DVDs aller Zeiten verewigt zu werden. Fernseh-Vollbild, blasse Farben, grobkörnig, und manche Abspiel-Software für den PC will die DVD erst gar nicht richtig anzeigen. Eine Schande für MGM, einem Filmfan so etwas zuzumuten. 2 Sterne noch wegen des Films, der ja nun nichts für die DVD kann, sonst wären es 0 geworden. Man merkt mir die Wut an und möge nachsichtig sein, aber ich bin ENTTÄUSCHT! "Wal - da bläßt er! Boote zu Wasser!" 4 von 5 PunktenWer hat ihn noch nicht gesehen? Den persönlichen Rachfeldzug des einbeinigen Kapitän Ahab, auf der Jagd nach dem weißen Wal Moby Dick? Moby Dick gehört zu den Filmen, die man sich von Zeit zu Zeit anschauen "kann" - jedoch auf jeden Fall mindestens einmal im Leben gesehen haben muss. Mensch gegen Naturgewalten! Unter dieser Teilüberschrift könnte man den Film zusammenfassend beschreiben. Die im Film dargestellte Epoche der Walfänger hat nichts mit dem heutigen "Krieg", geführt von hochtenisierten Walfängern gemeinsam. Was hier, nach der Romanvorlage aus dem Jahre 1851, filmerisch dargestellt wurde, beschreibt ein spezielles Zeitalter der Seefahrt, ein Zeitalter, in dem die Abhängigkeit von Rohstoffen völlig anders gewichtet war.... - in dem z.B. das Öl der Wale Lampen erhellte ... Was die Metro-Goldwyn-Mayer Studios in den 50`er Jahren des vorigen Jahrhunderts geschaffen haben, mag dem heutigen Kino an Spezialeffekten unterlegen sein - die Schauspieler dieser Zeit, allen voran Gregory Peck (Kapitän Ahab), waren ihren heutigen Kollegen sicherlich in nichts nachstehend - im speziellen Falle des vorliegenden Filmes würde es mir schwer fallen, geeigneten Ersatz für die damals auserwählten Schauspieler zu benennen.... Wer könnte den verbissenen Kapitän besser geben als Gregory Peck selbst? Da ich trotz meiner Zuneigung zu diesem Film die Annäherung in Form des Buches an "Moby Dick" vorziehe, gebe ich 4 von möglichen 5 Sternen..... Das Buch hat meine Phantasie bereits in frühester Kindheit Flügel wachsen lassen und Unterhaltung sowie Spannung geschenkt, so wie es ein Film nur für kurze Dauer (in diesem Fall 111 Minuten) geben kann..... Nichts gegen den Film! 1 von 5 PunktenEin Klassiker, der allerhöchste Ehren verdient hat. Aber die DVD ist eine Frechheit! Dabei geht es nicht nur um die Störungen im Bild, sondern vor allem um die verfälschende Farbgebung dieser DVD-Version. John Huston rotiert im Grab. Wer den Film wirklich liebt, so wie ich: Finger weg! Eine inakzeptable Qualität. Wer macht sowas eigentlich??? |
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Moby Dick - Grosse Film-Klassiker
DVD von MGM Home Entertainment GmbH (dt.) |
3 Kundenrezensionen:Offensichtlich verschiedene Auflagen! 5 von 5 PunktenBei dieser schönen DVD aus der Reihe Grosse Film-Klassiker gibt es wohl unterschiedliche Auflagen. Offensichtlich gibt es diese DVD im Schuber MIT (!!) einem 16 seitigen Booklet und OHNE (!!) das besagte Booklet. Warum und weshalb das so ist, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht kann jemand, der das hier liest die Geschichte aufklären. Es ist wohl so, dass einige dieser DVD's von vornherein in der OVP KEIN Booklet enthalten. In der Online Filmdatenbank habe ich dazu keine weiteren Erklärungen gefunden. Es würde mich persönlich schon interessieren, warum das so ist. Für kommende Antworten bedanke ich mich schon mal im voraus.... Diesmal mit ordentlichem Bild 4 von 5 PunktenAls Warner 2002 erstmalig diesen Klassiker der Filgeschichte auf DVD in Deutschland veröffentlichte, war die Reaktion in den einschlägigen Foren verheerend. Zu Recht: Das Bild war durchgehend fehlfarben (das Wasser grün, wo es hätte blau sein müssen) digitale Defekte aller Art durchzogen das Bild, so dass der Film nicht anzusehen war. 2005 schob Warner dann still und heimlich in unveränderter Verpackung ein verbessertes Master nach, aber das blieb weitgehend unbemerkt und der Film verschwand bald vom Markt. Nun ist er wieder zu haben. Es ist wohl das selbe Master verwendet worden, wie 2005. Der Film zeigt an einigen Stellen altersbdingte, analoge Defekte, ansonsten ist das Bild nun in Ordnung. Eine digitale Bilf-für-Bild-Überarbeitung würde man sich für diesen Klassiker sicher wünschen, aber bis dahin ist man hier solide bedient. Die DVD wartet leider nur mit dem Filmtrailer als Extra auf. Da hätte in dieser Preiskategorie und bei einem Film diesen Ranges sicher mehr möglich sein müssen. Die schön gestaltete DVD-Box ist aber mit einem sehr informativen Booklet ausgestattet. Fünf Sterne für den Film, das versteht sich. Auf ihn näher einzugehen, dürfte sich erübrigen, gehört er doch zum regulären Weihnachtsprogramm der ARD. Ein unvergängliches Meisterwerk in schöner Edition 5 von 5 PunktenJohn Huston's Moby Dick ist ein Filmklassiker jenes elitären Kreises, die sich ein unvergängliches Meisterwerk nennen dürfen. Völlig zurecht, denn abgesehen von der selbst schon klassischen Buchvorlage Herman Melvilles reisst diese filmische Adaption aus dem Jahr 1956 jung und alt auch heute noch mit. Da braucht es keine state-of-the-art Tricktechnik, keine exotischen Locations und nichts was sich hernach als Merchandising vermarkten ließe. Das sind nur eine mitreissende Abenteuergeschichte, feinste Schauspielkunst bis in die Nebenrollen und eine Inszenierung von Meisterhand - Kino pur! Moby Dick in der Huston-Umsetzung hat mich schon als Kind fasziniert und begeistert mich noch heute, obwohl sicher schon die berühmten 100x gesehen. Schon in jungen Jahren bemerkte ich die für eine Abenteuergeschichte ungewöhnliche Düsternis des Films, für die natürlich die von Gregory Peck unübertrefflich gespielte Person des von blinder Rache und Mordlust getriebenen Captain Ahab maßgeblich verantwortlich zeichnet. Gefährlich fanatisch sein Blick, mit den Abzeichen früherer Niederlagen gegen Moby Dick übersäht sein Körper, von höllischem Hass getrieben sein über die Leichen seiner Crew gehendes Handeln. Zwischen Lassie und den kleinen Strolchen lief Moby Dick im Kinderprogramm, doch man merkte als Kind dass das eigentlich ein Film für Erwachsene war - und somit war er natürlich noch viel interessanter. Neben Gregory Peck als Ahab gibt es jedoch noch mehr schauspielerische Glanzlichter. So die Gastrolle von Orson Welles als Father Mapple, dessen flammende "Jonas und der Wal"-Predigt von einer zum Walfänger-Bug umgebauten Kanzel ein absolutes Highlight ist und allein schon das Ansehen des Films lohnt. Oder der Part des Quequec - eines von Narbentatoos bedeckten "Wilden", Harpunier und bester Freund des Matrosen Ismael, aus dessen Ich-Perspektive der Film erzählt wird. Diese Ich-Erzähler-Perspektive ist ein ganz typisches Stilelement von Abenteuergeschichten aus dem 19. Jahrhundert, heute leider überhaupt nicht mehr gängig und für mich ein sehr subjektiver Grund, den Film besonders zu mögen. Moby Dick, der Wal, spielt in der ganz auf die Person Ahabs zugeschnittenen Handlung eigentlich eine Nebenrolle. Er tauch weder als Monster immer wieder mal auf um Unheil zu stiften (wie z.B. der weiße Hai) noch gibt er dem Zuschauer durch irgend etwas Monströses Grund, ihn abzulehnen und Ahabs Hass zu teilen. Er ist eben im besten Sinne nur ein Tier das handelt wie ein Tier und sich in Notwehr verteidigt. Das eigentliche Monster des Films ist Ahab, der sich selbst und seine Mannschaft blindwütig in den Untergang treibt um seiner eigenen Besessenheit willen. Als sich das Meer über seinem untergehenden Schiff schließt zieht Moby Dick weiter, Ahabs Männer aber teilen das nasse Grab ihres irren Kapitäns. Nur Ismael, der Erzähler, treibt auf dem hölzernen Sarg seines Freundes Quequec der Rettung entgegen, uns von der Geschichte zu künden. Eine schöne Abrundung des Films ist der wertige und geschmackvolle Schuber dieser Edition und das beiliegende Booklet. Das wartet mit einigen wirklich neuen und sehr interesanten Fakten zu den Dreharbeiten auf. So z.B. dass Regiesseur Huston seinem Star Gregory Peck schon mal einen Eimer mit zappelnden Heringen ins Hotelbett kippte um ihn zu ärgern. |
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Die Schlangengrube
DVD von MC ONE |
ProduktbeschreibungMCOne Die Schlangengrube, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 23.02.06 3 Kundenrezensionen:Es fällt schwer, nur vier Sterne zu geben... 4 von 5 PunktenAlso, ganz klar eine Entscheidung zwischen vier und fünf. Der Film ist einfach nicht so ganz einheitlich gut, hat Schwächen - aber auf so einem Niveau muss man erstmal scheitern! In seinen besten Momenten - und es gibt viele sehr gute - verschafft er einem eine wirklich Gänsehaut, ohne dass einem diese unglaubliche Intensität und Ergriffenheit irgendwie auch nur ein kleines bisschen peinlich sein müsste, denn der Film ist größtenteils super gespielt, erzählt, gefilmt. Schon beim ersten Bild kann man ihn lieben steckt doch in diesen zarten Vögelchen auf einem bedrohlich das Bild diagonal durchquerenden Ast schon so viel drin von dem, was kommen wird. Zartheit und Bedrohlichkeit, Freiheitsdrang des Lebewesens, und dieser Ast gibt zwar eine gewisse Sicherheit, wirkt aber im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich sperrig. Eingesperrt ist auch Olivia DeHavilland (im Folgenden OdH), der Film rückt dies mehrere Male recht kalt und bedrohlich kontrastreich ins Bild - aber er macht noch etwas ganz anderes, von Anfang an. Er konzentriert sich ganz und gar auf seine Hauptdarstellerin, nimmt ganz und gar ihre Perspektive ein, erhebt sie sicherlich nicht zur Heiligen, aber ihre Rolle zu einer, die dem Zuschauer schon früh so wichtig ist wie dem Film selbst - sagen wir es pathetisch, ich hatte diese Person, die OdH verkörpert, sofort tief ins Herz geschlossen, habe mit ihr gelitten und gehofft usw. usw. Dies gelingt dem Film, indem er schon in ihrer ersten Einstellung sich ganz auf sie konzentriert, close-up, man weiß noch nicht recht, wo sie da eigentlich ist, mit wem sie da eigentlich redet - und wenn klar wird, dass sie misstrauische Selbstgespräche geführt hat und der anheimelnde Garten, in dem sie sitzt, teil einer psychiatrischen Anstalt ist, dann ist man schon völlig für sie eingenommen. Man hat schon gesehen, dass OdH, die ja oft nicht mehr als schmuckes Beiwerk für Erroll Flynn und Konsorten war, grandios spielen kann, dass sie gerade die nötige Portion mangelnder Glamourösität und feinstes Mienenspiel in dieser intensiven, schwierigen Eröffnungsszene hat, um mit einem Wort den Part einer psychisch kranken Frau einerseits glaubwürdig, andererseits bewegend zu spielen. Da sie so genial eingeführt wird, stört es auch nicht, sondern ist im Gegenteil nicht minder glaubwürdig und bewegend, wenn es dann auch mal heftiger wird. Also, die Frau ist in dieser psychiatrischen Anstalt, und sie hat ganz offensichtlich ein psychisches Leiden, das nicht von Pappe ist. Ihren Mann erkennt sie nicht einmal, nach und nach werden Fragmente ihrer Lebensgeschichte offenbar, und da hat sich einiges an Problemen angesammelt. Der 12. Mai ist ein Tag, an den sie nicht erinnert werden möchte, sie hat plötzliche Gedächtnislücken, wird aggressiv, hat offenbar Angst von Liebe. Da darf sie dann auch das ganze Arsenal von intensiver Hysterie aufspielen, aber weil sie eben auch anders, viel feiner, kann, hat das so gar nichts von dieser oft etwas gewollten Masche "wir besetzen eine "Nette" gegen den Strich und zeigen, dass sie auch ganz anders kann". Und Regisseur Litvak findet Bilder für diese Leiden, teilweise Wahnvorstellungen (Blitz und Donner / Ertrinken), teilweise markante Gegenstände, die offenbar bei der OdH etwas auslösen. Natürlich gehört auch die titelgebende Schlangengrube dazu, die doch recht interessant ins Bild gerückt wird, und in der sich OdH gefangen fühlt (und ob man früher wirklich "Verrückte" in eine solche geworfen hat, vermag ich nicht zu sagen, laut Billy Wilders "Der Glückspilz" machte man dies eher mit Simulanten). Der Film spart für 1948 nicht mit drastischen Schilderungen aus einer solchen Anstalt, es spielen einfach recht viele Szenen dort, und die sind bei weitem nicht nett oder beschönigend. Da ist es schon wieder positiv, dass uns das Grausamste, nämlich mehrmalige Elektroschocks, NICHT gezeigt werden, jedenfalls nicht direkt - aber das ganze Davor und Danach, vor allem natürlich immer wieder OdH, OdH in ihrer ganzen staunenden Hilflosigkeit, und dabei doch eine selbstbewusste Frau, die sich so ihre (als Off-Stimme hörbaren) Gedanken macht, deren subjektive Perspektive der Film uns auch dann immer noch mitteilt, wenn er sie nicht selbst einnimmt. So wird die ganze Diskrepanz zwischen subjektiver Sicht und Wirklichkeit fühlbar, was die Grausamkeit und Intensität besser transportiert, als zuckende Körper unter Strom dies könnten. Dieses Stilmittel, diese Kombination von subjektiver und objektiver Sicht taucht noch so manches Mal auf, zwar wissen auch wir nicht alles von Anfang an, aber immer mehr als OdH, so dass wir intensiver mit ihr fühlen können, weil wir einerseits wissen, was noch für ein Riesenweg vor ihr liegt, andererseits aber auch ihre ersten mutigen Schritte zu würdigen wissen - wie sich das weiter entwickelt, verrate ich aber nicht! Bei allen Visionen und Metaphern, die mit Schmackes daherkommen, gibt es auch einen ganzen Sack voll Szenen von unglaublich intensiver Zartheit, sehr viele interessante Nebenfiguren, und es ist dem Film hoch anzurechnen, dass eine Romanze zwischen OdH und dem Arzt nur ganz zart angedeutet wird, sonst wäre es wohl auf Schwarzwaldklinikniveau herabgesunken. Es ist also ein Film von großer Emotionalität, starkes Frauenporträt, starke Hauptdarstellerin, düstere, schonungslose Klinikdarstellung - und neben alldem hat er auch noch manchmal satirischen Biss, wenn etwa dargestellt wird, dass es in der Anstalt Abteilungen von 01 bis 12 gibt und jeder weiß, je höher die Zahl, desto - pardon - beschissener die Bedingungen. Und auch wenn das alles den Film ein großes Stück weit über den Schnitt hinaushebt und ihn in vielen Teilen zu etwas Außergewöhnlichem und Mutigem macht - ein paar Schwächen hat er dann eben doch, eher gegen Ende (auch wenn es dort immer noch sehr starke Szenen gibt). Natürlich ist dies - ohne dass man den Film ganz darauf reduzieren kann - einer der in der 2 Hälfte der 40er so modernen psychoanalytischen Thriller, und als solcher ist er gut, aber nicht überragend. Vor allem sind diese Filme alle nicht so ganz in Würde gealtert, und dieser hier macht leider keine Ausnahme. Die freudsche Psychoanalyse war einerseits in Mode (ein Bild vom guten alten Freud hängt unübersehbar im Zimmer des Arztes), andererseits dem gemeinen Kinogucker noch nicht so aus dem ff. bekannt. Dies führt dazu, dass sich die Lösung der Rätsel einerseits extrem stark auf Kindheitserfahrungen konzentriert, andererseits am Ende etwas redselig daherkommt. Verschenkt ist eine Szene, in der wir noch einmal von dem Arzt alles in schönster Ausführlichkeit erklärt bekommen, und dazu sehen wir Rückblenden, die wir schon kennen, und bei denen wir uns eigentlich schon beim ersten Mal haben denken können, wie die wohl zu verstehen sind. Das hat mir den Gesamteindruck schon ein bisschen verhagelt, genau wie der etwas zu dick aufgetragene Schluss, in der nicht nur eine Mitpatientin, die nie redet, zum ersten Mal etwas sagt (wäre gut gewesen), sondern OdH auch noch voller Ergriffenheit sagen muss (ich gebe es sinngemäß wieder): "Sie haben zum ersten Mal gesprochen." Eine stumme Großaufnahme wär's gewesen! Immerhin: Der Film weigert sich, wirklich jedes Bild, das uns vorher Rätsel aufgegeben hatte (was sollen die Pferde? Das Gewitter? Herumliegende Messer? Ertrinkens-Ängste? Der tadelnde Zeigefinger?) bis ins Letzte zu erklären und die alle quasi "abzuhaken". Zumindest angedeutet wird eine Lösung für vieles davon, so dass ich das eher positiv werte. Und der Film macht klar, dass OdH zwar unglaublich gereift ist, aber dass das Ende vielleicht auch noch nicht so ganz der Punkt einer vollständig abgeschlossenen Entwicklung ist - auch dies hebt den Film über die handelsüblichen Psychoschmonzetten. Wer einen "perfekten" Film will, wird ihn nicht bekommen. Wer einen haben will, der zwar kleine Schwächen hat, aber in seinen Stärken der absolute Wahnsinn in jeglicher Hinsicht ist, der kann wie vom Donner gerührt begeistert sein - und vielleicht auch mal eine Träne vergießen. Dann gehen die kleinen Schwächen okay, wie gesagt, die Entscheidung zwischen vier und fünf Sternen war wirklich nicht leicht... Zur DVD: Die Bildqualität ist gut, Extras sucht man vergebens, der Ton rauscht ein bisschen, ist aber okay, es gibt die deutsche und die englische Tonfassung, Untertitel nur für die bislang unveröffentlichten Szenen, die auch in der deutschen Fassung im Originalton zu hören sind. Bemerkenswert 5 von 5 PunktenOlivia de Havilland als junge Patientin einer psychiatrischen Klinik zeigt hier wohl die brillianteste und menschlichste Darstellung ihrer langen Hollywoodkarriere. Entstanden zu einer Zeit, als die breite Öffentlichkeit keine Ahnung von den Methoden der damaligen Psychiatrie hatte, versucht dieser Film, aufklärerisch zu wirken. Aus heutiger Sicht wirken die Konflikte zwar teils klischeebehaftet oder abgedroschen, doch muss man die Entstehungszeit des Film berücksichtigen. Für damalige Zeiten ein mutiger, ein engagierter und ehrenwerter Film. Was heute noch unter die Haut geht sind die herausragenden schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller, die Dramaturgie des Films sowie Kameraarbeit und Musik. Ein kleines Meisterwerk der Filmgeschichte, das es absolut verdient hat, endlich auf DVD zu erscheinen. Die Vorlage zu "Einer flog über das Kuckucksnest" genießt weniger Bekanntheit und Ansehen als sie verdient 5 von 5 PunktenJa, "Die Schlangengrube" ähnelt dem Klassiker mit Jack Nicholson (den ich im Übrigen auch genial finde) in vielen Dingen, NUR: die Hauptrolle ist weiblich besetzt und der Film ist schwarzweiß. Nun kurz zum Plot: Virginia, gespielt von Olivia de Havilland (die für diese Rolle 1948 den Oscar erhielt), wird nach einem Nervenzusammenbruch von ihrem Mann in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Dort wird sie mit allen zur Verfügung stehenden Methoden der Behandlung konfrontiert: Psychoanalyse, Medikamente, Elektro-Schocks,... "Die Schlangengrube" war einer der ersten Filme (wenn nicht DER erste Film), der sich ernsthaft mit dem Thema der Therapie psychisch kranker Menschen auseinandersetzt. Übrigens wurde der Film im Jahr 1949 auch bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig mit Preisen gekürt, und das nicht unverdient, wie ich finde! An dieser Stelle, ein Appell an alle Filmliebhaber: SCHNAPPT ZU!! |
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Laurence Olivier - Hamlet / Henry V [UK IMPORT]
DVD von ITV DVD |
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Quo Vadis [Blu-ray] [UK IMPORT]
Blu-ray von Warner Home Video |
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Das Rätsel des silbernen Dreiecks
DVD von KINOWELT |
ProduktbeschreibungKinowelt Edgar Wallace - Das Rätsel des silbernen Dreieck, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 15.12.06 4 Kundenrezensionen:Hervorragende englische Farbfassung - Deutscher Hauptfilm eher unwichtig 4 von 5 PunktenEine der eher raren positiven Beispiele für gelungene DVD- Veröffentlichungen im Sektor der 60er-Jahre-Krimis, da meist nur die üblicherweise stark gekürzte und schlecht abgetastete deutsche Einheitsbrei-Fassung auf die DVD kommt, auch wenn der Originalfilm in einer anderen Sprache gedreht wurde. Das ist hier zwar auch der Fall, und noch dazu hatten die deutschen Produzenten seinerzeit die glorreiche Idee, einen an sich farbigen Film für den deutschen Markt nur in s/w zu bringen (ein Schwarzweißfilm muss auch bereits bei der Produktion/Aufnahme und Ausstattung entsprechend berücksichtigt werden, dementsprechende Anhäufung an Grautönen bietet die deutsche Fassung anstelle der originalen, gelungenen Farbkompositionen der Einstellungen), aber hier verkommt diese Fassung zum "Ferner liefen"-Bonusmaterial, da eine recht gut gemachte englische Originalfassung dabei ist, die den eigentlichen Hauptfilm darstellt. Diese beweist nicht nur auf selbstironische Weise, wie gruselig manch ein Dialog in der deutschen Synchronfassung gelöst wurde (oftmals wurden den Charakteren Sätze im Off in den Mund gelegt, wo in der Originalfassung bewusst Schweigen herrscht), es ist auch ein Genuss Eddi Arent oder Heinz Drache in Original-Englisch mit leicht deutschem Akzent sprechen zu hören - ich möchte die deutsche Fassung nach dem Ansehen dieser originalen Farbfassung nie mehr zu Gesicht bekommen, bei der stellenweise auch andere Musik eingeschnitten wurde und zu allem Überfluss ein anderer (nicht wirklich beteiligter) Regisseur genannt wird (der eigentliche Regisseur John Moxey bleibt ungenannt). Weiterer Höhepunkt der Originalfassung ist der Charakterdarsteller Cecil Parker als Sir John, der mit seiner heiseren Kult-Stimme im Gedächtnis bleibt. Mittelmäßiger Krimi in hervorragender Veröffentlichung 4 von 5 PunktenEin Geldtransport fährt auf die Brücke nahe dem Londoner Tower zu. Klaus Kinski schaut auf die Uhr. Mehr Bilder brauchen wir nicht, um zu wissen, dass uns ein tollkühner, aber bis auf die letzte Minute vorausgeplanter Geldraub bevorsteht... Eine Filmviertelstunde später hat ein hitzköpfiger Wachmann, der mit den Verbrechern im Bunde steht, seinen ehrlicheren Kollegen erschossen und der geheimnisvolle Boss im Hintergrund sämtliche Handlanger an die Polizei verraten. Vom Wachmann und vom Geld fehlt jede Spur. Den einzigen Hinweis verfolgt diesmal nicht Heinz Drache, sondern Leo Genn als Inspektor in den Zirkus Barberini. Hier agiert Heinz Drache ausnahmsweise einmal als Zirkusdirektor mit Detektivambitionen und Racheallüren, Margaret Lee posiert als blondes Gift, Christopher Lee als maskierter Löwenbändiger mit hübscher Tochter (Suzy Kendall) und dunkler Vergangenheit, der geniale Liliputaner Skip Martin aus "Cirkus der Vampire" als Erpresser, und Buchhalter Edddie Arent möchte zu gern einmal Clown sein. Wenn jetzt noch Klaus Kinski ohne viel Text aber mit gewohnt fiesem Blick durch das nächtliche Winterlager schleicht, kann man sich vor lauter Verdächtigen kaum noch bewegen. Von einem britischen Team in Farbe gedreht, wurde der Film in deutschen Kinos in einer Schwarzweißkopie als Teil der Wallace-Reihe vertrieben. Bis heute begegnen ihm Wallace-Fans mit gemischten Gefühlen: denn von dem verspielten Charme deutscher Wallace-Filme der Alfred-Vohrer-Ära ist hier nicht viel zu spüren. Der dezente Filmschnitt beweist einen eher englischen Humor, wenn zum Beispiel nach dem ersten Mord Heinz Drache in feschem roten Zirkuskostüm vor den Vorhang tritt und sich bei dem Publikum für den Beifall bedankt, oder wenn man zum Bild des erregten Sir John (Cecil Parker anstelle von Siegfried Schürenberg) schon die wilden Tiere brüllen hört, die erst in der nächsten Zirkusszene auftauchen. Als Thriller ist der Film in Ordnung und transportiert durch seine Aufnahmen an Originalschauplätzen wenig deutsches Wallace-Feeling, aber viel echt britische Krimiatmosphäre. Sensationell für einen Film DIESER Kategorie ist jedoch wirklich die DVD-Veröffentlichung. Kinowelt scheint endlich gelernt zu haben!!! Zunächst gibt es zwei Trailer, zwei Biographien, und ein Ausschnitt aus Joachim Kramps Wallace-Buch ist per Computer zu lesen. Eine wahre Sensation ist jedoch erstmals die vollständige englische Farbfassung. Noch 2004 tönte ein deutscher Revisionsbericht, die englische Farbfassung sei bis zur Unkenntlichkeit zerstört. Eine amerikanische DVD lieferte eine so fürchterlich verwaschene Farbkopie im 4/3-Format, dass man in den wenigen Momenten, da einem nicht die Augen tränten, vermeinte, sie sei ja doch nur schwarzweiß. Und nun sehen wir plötzlich eine gestochen scharfe Farbkopie in 16/9, in der lediglich eine einzige zweiminütige Sequenz zwischen Christopher Lee und Heinz Drache zu fehlen scheint. Das macht viel Mut, in Zukunft vielleicht noch einige andere Harry-Alan-Towers-Produktionen in neuem Glanz erstrahlen zu sehen - vielleicht Die Pagode zum fünften Schrecken", Die tausend Augen der Sumuru", oder Count Dracula" (1969) mit Christopher Lee und Klaus Kinski? - Weiter so!!!! Letztklassige DVD Veröffentlichung 2 von 5 PunktenErstmal vorab, das es den Film endlich auf DVD gibt ist toll. Doch ich habe mir von der DVD mehr versprochen. Die Universum Edgar Wallace waren Restauriert und super bearbeitet. Ich dachte Kinowelt nimmt sich ein beispiel. Aber nee! Da ich die VHS von ...SILBERNEN DREIECKS besitze, musste ich feststellen das Kinowelt nur die VHS auf DVD überspielt hat. (Genau wie beim Rächer, laufsteifen,knackser) Das Bildformat ist 4:3 orginal wäre 1:1,66 gewesen. Der Ton ist ok. Das einzige Positive dieser DVD ist das Bonusmaterial. Highlight ist der Kinotrailer und die Farbfassung mit Dt. UT. Komisch nur das die Farbfassung ein besseres Bild hat als die s/w Version. Fazit: Als Fan der Serie muss man den Film haben besonders wegen dem Boni, aber die Umsetzung von Kinowelt hinkt den veröffentlichungen von Universum weit hinterher. Der Film bekommt von mir **** Sterne! Missglückte Veröffentlichung 2 von 5 PunktenZum Film: Der englische Farbfilm "Circus of Fear" ist ein recht mittelmäßiger Krimi, der erst in der deutschen Version in schwarz-weiß und den legendären Edgar Wallace-Schüssen etwas mehr Spaß macht, zumal von deutscher Seite die Edgar Wallace-Recken Heinz Drache, Eddi Arent und Klaus Kinski mitwirken... Zur DVD: Nach den tollen Edgar Wallace Editionen von Universum/Tobis fiel Kinowelt anscheinend auf, dass auch sie noch die Rechte an zwei Edgar Wallace-Klassikern haben, nur dachte man offensichtlich nicht daran den selben Aufwand walten zu lassen. Das Cover ist nicht übel, einfach bis auf den Titel alle Schrift vom Plakat entfernt und den Schriftzug "Nach dem gleichnamigen Roman von Edgar Wallace" sowie drei der Hauptdarsteller hinzugefügt, auch sonst sieht das Cover ganz gut aus, nur - Es gibt keinen Roman dessen Titel identisch mit dem Filmtitel ist, ganz abgesehen davon, dass die Stories völlig verschieden sind, basiert der Film auf der Kurzgeschichtensammlung "Das silberne Dreieck", ist aber unwichtig wenn die DVD stimmt... Gleich mal eingelegt und - im Stil des Covers gehaltenes Menü. Nur Standbilder, aber wenn der Hauptfilm stimmt... Der aber enttäuscht gewaltig, denn anstatt die, zweifelsohne noch existenten, Negative der deutschen Version abzutasten, lieh man sich eben mal kurz das TV-Master, das seit Jahren auf Kabel1 gezeigt wird und klatschte es auf die DVD. Soweit nicht so schlimm, wäre das Bildformat richtig, aber das ist es eben nicht, der Film wird beschnitten im Vollbild "geboten", besonders ärgerlich, weil als schönes Extra noch der Trailer dabei ist, der neu abgetastet wurde und daher demonstriert wie der Hauptfilm aussehen müsste. Ein weiteres Extra ist die englische Fassung, die im Gegensatz zum deutschen, auf Edgar Wallace gtrimmten Gegenstück, in Farbe ist, allerdings auch aufgrund anderer Schnittfolge nicht mit der deutschen Tonspur unterlegt werden konnte und daher nicht wirklich ein Ersatz für den verhunzten Hauptfilm darstellt. Fazit: Tolle Extras bringen nichts, wenn der Hauptfilm völlig versemmelt wurde! |
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