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Viva la Vida von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionFür eine Band, die in ihrer Karriere schon so manchen Verkaufsrekord eingestellt hat, gingen Coldplay die Aufnahmen für ihr viertes Studioalbum recht entspannt an. Aus der im Vorfeld von verschiedenen Seiten öfters thematisierten großen musikalischen Richtungsänderung ist allerdings nichts geworden. Unter der Regie von Brian Eno (U2, Roxy Music) und Markus Dravs (Arcade Fire) spielte die Band zehn Songs ein, mit denen sie nahtlos an das immens erfolgreiche Vorgängerwerk "X&Y" anknüpft, wenngleich man den vier Musikern durchaus eine neue Offenheit im Umgang mit Sounds attestieren darf. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends sehr wohl weiterentwickelt, nur nicht so drastisch oder radikal wie zuvor angekündigt. An der überragenden Qualität von Songs wie dem Opener "Life In Technicolor" oder dem klanglich perfekt ausdifferenzierten "Cemeteries Of London" ändert das nicht das Geringste. Angetrieben von den beiden Produzenten liefern Coldplay eine bis ins letzte Detail hochkonzentrierte Arbeit ab, deren musikalischer Reichtum 2008 nicht von vielen Bands erreicht werden dürfte. Die Platte, die ein Ausschnitt aus Eugene Delacroix Revolutionsgemälde "Die Freiheit führt das Volk" ziert, funktioniert als reifes Gesamtwerk vom ersten bis zum letzten Song perfekt. Coldplay gelingt es mit einzelnen Stücken wie "42" oder dem Titelsong "Viva La Vida" immer wieder sehr gut, die Spannung auf ein neues Level zu treiben, ohne dass die Stücke dabei an Eingängigkeit verlieren. Auch das für die Band typische Pathos spielt noch immer eine wichtige Rolle, wenngleich sich daran niemand ernsthaft stören dürfte. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends nicht neu erfunden, aber sie sind auf einem guten Weg, auch in den nächsten Jahren musikalisch nicht zu stagnieren. --Norbert Schiegl 5 Kundenrezensionen:Unglaublich!! 5 von 5 PunktenIch hatte sehr hohe Erwartungen für dieses Album, da ich absoluter Coldplay Fan. Ich habe es mir direkt gekauft, als es erschienen ist. Mein erster Eindruck war leider sehr ernüchternd. Jedoch trügte der erste Eindruck. Das Album ist meiner Meinung nach genauso ein Meisterwerk wie alle anderen. Jedoch wird dies dem Hörer erst bewusst, nachdem er die CD ein paar mal durchgehört hat. Fazit: Kaufen!! einfach nur GENIAL 5 von 5 PunktenVor diessem Album war ich kein Coldplay Fan. Aber als ich zum ersten Mal "Viva la Vida" gehört habe wars um mich geschehen. Und als dann das Christkind noch die gance CD gebracht hat, hats für mich kein Halten mehr gegeben und für meine Family kein Erbarmen, denn dann wurde den ganzen restlichen 24. diese CD gespielt ;) Ich bin wirklich restlos begeistert und zum Coldplay-Anhänger geworden. Die nächste CD kaufe ich mir ganz sicher! Ich überlege mir sogar, einer der älteren CDs nochmal eine Chance einzuräumen und sie mir nachträglich auch zu kaufen. Radiomusik 1 von 5 PunktenIch bin gar nicht enttäuscht über dieses Album, weil ich nichts anderes erwartet hatte. "X&Y" ging schon sehr in die radioverträgliche und somit grottenlangweilige und kommerzielle Richtung. "Viva la vida" ist nur die Steigerung. Einfach nur öde und ohne Ideen. Genau wie das Cover. Schade....nach dem ersten Album war ich überzeugt, die beste Band der Welt für mich entdeckt zu haben. Jetzt steht sie für mich in einer Reihe mit Sascha, Nickelback und den Red Hot Chili Peppers. Niemand erfindet das Rad neu! 5 von 5 PunktenIch bin auf die Band durch das recht häufig gespielte Lied "Speed of Sound" aufmerksam geworden. Durch den betont instrumentalen Sound wurde ich ein begeisterter Zuhörer. Zuerst habe ich das (hier viel geschmähte) Album X & Y erworben, danach den Erstling Parachutes, A Rush of Blood to the Head und nun das hier bewertete Viva la Vida. Zu meinem Leidwesen ist die Band beliebter als mir eigentlich recht ist! Allerdings zu Recht, da sich in der Pop(ulär)musik nur Dieter Bohlen Klone und amerikanischer Plastikpop (Pink, Britney usw) tummeln, ergeben sich Bands wie diese nur noch selten. Große Hoffnung habe ich auch in die teilweise jungen Bands wie Silbermond usw. gesetzt, für Momente auch Rosenstolz. Aber irgendwie war alles nur eine Welle, die mich weder berauschte noch befriedigte noch lange anhielt. Ähnlich begeisternd kann ich mich noch über Amy Winehouse. Klasse Stimme, aber leider mit zuviel Pathos und Skandalen beschäftigt. Ergo bleibt von den Neuen nur wenig über. So halt Coldplay. Ich sehe in den Jungs eine ähnliche Institution wie z.B. Ray Charles oder James Brown. Die sich eine Stillrichtung aufbauen können und diese Position auch am umkämpften Markt halten können. Sie haben gewiss nicht das Rad neu erfunden oder ihm eine andere Form gegeben, aber ist der Sound doch einzigartig und polarisierend. Ebenso bleiben sie ihren (Musik)Still doch treu. Meine Favoriten: 1. Cemetries of London 2. Lovers in Japan/Reign of Love 3. Violett Hill 4. Strawberry Swing Gewiss sind einige Lieder eingängiger komponiert um so vielen zu schmeicheln, aber das macht in diesem Fall (!!!) gar nichts. Einzigartig auch die Stimme von Chris Martin. Klar, im Gegensatz zur Parachutes ist es ein wenig geschmeidiger, weniger eckig, ein wenig mehr poppiger geworden. Ein bisschen weniger Gitarrenhaltig. Aber es muss ja auch nicht ständig die gleiche Schiene sein. AC/DC macht die ewig gleiche Musik und wird umjubelt. Auch die Stones haben sich meiner Meinung nach nicht viel oder weiter entwickelt. Müssen sie auch gar nicht. Oft wird in den Rezensionen Coldplay mit U2 verglichen. Ich muss gestehen, dass mir U2 nie zugesagt hat! Es gab wohl mal ein paar Lieder, die gut waren, aber mehr nicht! Wie gut, dass Geschmäcker verschieden sind. Das Manko meinerseits ist, dass dieses Album 3 Jahre hat auf sich warten lassen und ein Stück zu kurz geworden ist. Vielleicht ist es aber genauso gut, wie es ist. Anstatt es mit Gewürge auf eine Länge zu ziehen. Ich denke, dass Coldplay mittlerweile eine feste Institution auf dem Musikmarkt ist. Ich finde kritische Stimmen durchweg positiv, da sie mich zum Nachdenken anregen, aber weniger als 4 Sterne für dieses Album zu vergeben, finde ich schon ein wenig boshaft. Titelstück ein Plagiat? 2 von 5 PunktenColdplays neue Platte hat mich nicht richtig vom Hocker gehauen. Das Titelstück kam mir direkt sehr bekannt vor. Da ich Satriani Fan bin hatte ich ohne es direkt zu wissen die Melodie von Ihm im Ohr und vor kurzem erfuhr ich dann das er schon eine Klage gegen Coldplay eingereicht hat. Von mir 2 * |
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Viva La Vida von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 14,20, Angebote ab EUR 11,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionFür eine Band, die in ihrer Karriere schon so manchen Verkaufsrekord eingestellt hat, gingen Coldplay die Aufnahmen für ihr viertes Studioalbum recht entspannt an. Aus der im Vorfeld von verschiedenen Seiten öfters thematisierten großen musikalischen Richtungsänderung ist allerdings nichts geworden. Unter der Regie von Brian Eno (U2, Roxy Music) und Markus Dravs (Arcade Fire) spielte die Band zehn Songs ein, mit denen sie nahtlos an das immens erfolgreiche Vorgängerwerk "X&Y" anknüpft, wenngleich man den vier Musikern durchaus eine neue Offenheit im Umgang mit Sounds attestieren darf. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends sehr wohl weiterentwickelt, nur nicht so drastisch oder radikal wie zuvor angekündigt. An der überragenden Qualität von Songs wie dem Opener "Life In Technicolor" oder dem klanglich perfekt ausdifferenzierten "Cemeteries Of London" ändert das nicht das Geringste. Angetrieben von den beiden Produzenten liefern Coldplay eine bis ins letzte Detail hochkonzentrierte Arbeit ab, deren musikalischer Reichtum 2008 nicht von vielen Bands erreicht werden dürfte. Die Platte, die ein Ausschnitt aus Eugene Delacroix Revolutionsgemälde "Die Freiheit führt das Volk" ziert, funktioniert als reifes Gesamtwerk vom ersten bis zum letzten Song perfekt. Coldplay gelingt es mit einzelnen Stücken wie "42" oder dem Titelsong "Viva La Vida" immer wieder sehr gut, die Spannung auf ein neues Level zu treiben, ohne dass die Stücke dabei an Eingängigkeit verlieren. Auch das für die Band typische Pathos spielt noch immer eine wichtige Rolle, wenngleich sich daran niemand ernsthaft stören dürfte. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends nicht neu erfunden, aber sie sind auf einem guten Weg, auch in den nächsten Jahren musikalisch nicht zu stagnieren. --Norbert Schiegl 5 Kundenrezensionen:Unglaublich!! 5 von 5 PunktenIch hatte sehr hohe Erwartungen für dieses Album, da ich absoluter Coldplay Fan. Ich habe es mir direkt gekauft, als es erschienen ist. Mein erster Eindruck war leider sehr ernüchternd. Jedoch trügte der erste Eindruck. Das Album ist meiner Meinung nach genauso ein Meisterwerk wie alle anderen. Jedoch wird dies dem Hörer erst bewusst, nachdem er die CD ein paar mal durchgehört hat. Fazit: Kaufen!! einfach nur GENIAL 5 von 5 PunktenVor diessem Album war ich kein Coldplay Fan. Aber als ich zum ersten Mal "Viva la Vida" gehört habe wars um mich geschehen. Und als dann das Christkind noch die gance CD gebracht hat, hats für mich kein Halten mehr gegeben und für meine Family kein Erbarmen, denn dann wurde den ganzen restlichen 24. diese CD gespielt ;) Ich bin wirklich restlos begeistert und zum Coldplay-Anhänger geworden. Die nächste CD kaufe ich mir ganz sicher! Ich überlege mir sogar, einer der älteren CDs nochmal eine Chance einzuräumen und sie mir nachträglich auch zu kaufen. Radiomusik 1 von 5 PunktenIch bin gar nicht enttäuscht über dieses Album, weil ich nichts anderes erwartet hatte. "X&Y" ging schon sehr in die radioverträgliche und somit grottenlangweilige und kommerzielle Richtung. "Viva la vida" ist nur die Steigerung. Einfach nur öde und ohne Ideen. Genau wie das Cover. Schade....nach dem ersten Album war ich überzeugt, die beste Band der Welt für mich entdeckt zu haben. Jetzt steht sie für mich in einer Reihe mit Sascha, Nickelback und den Red Hot Chili Peppers. Niemand erfindet das Rad neu! 5 von 5 PunktenIch bin auf die Band durch das recht häufig gespielte Lied "Speed of Sound" aufmerksam geworden. Durch den betont instrumentalen Sound wurde ich ein begeisterter Zuhörer. Zuerst habe ich das (hier viel geschmähte) Album X & Y erworben, danach den Erstling Parachutes, A Rush of Blood to the Head und nun das hier bewertete Viva la Vida. Zu meinem Leidwesen ist die Band beliebter als mir eigentlich recht ist! Allerdings zu Recht, da sich in der Pop(ulär)musik nur Dieter Bohlen Klone und amerikanischer Plastikpop (Pink, Britney usw) tummeln, ergeben sich Bands wie diese nur noch selten. Große Hoffnung habe ich auch in die teilweise jungen Bands wie Silbermond usw. gesetzt, für Momente auch Rosenstolz. Aber irgendwie war alles nur eine Welle, die mich weder berauschte noch befriedigte noch lange anhielt. Ähnlich begeisternd kann ich mich noch über Amy Winehouse. Klasse Stimme, aber leider mit zuviel Pathos und Skandalen beschäftigt. Ergo bleibt von den Neuen nur wenig über. So halt Coldplay. Ich sehe in den Jungs eine ähnliche Institution wie z.B. Ray Charles oder James Brown. Die sich eine Stillrichtung aufbauen können und diese Position auch am umkämpften Markt halten können. Sie haben gewiss nicht das Rad neu erfunden oder ihm eine andere Form gegeben, aber ist der Sound doch einzigartig und polarisierend. Ebenso bleiben sie ihren (Musik)Still doch treu. Meine Favoriten: 1. Cemetries of London 2. Lovers in Japan/Reign of Love 3. Violett Hill 4. Strawberry Swing Gewiss sind einige Lieder eingängiger komponiert um so vielen zu schmeicheln, aber das macht in diesem Fall (!!!) gar nichts. Einzigartig auch die Stimme von Chris Martin. Klar, im Gegensatz zur Parachutes ist es ein wenig geschmeidiger, weniger eckig, ein wenig mehr poppiger geworden. Ein bisschen weniger Gitarrenhaltig. Aber es muss ja auch nicht ständig die gleiche Schiene sein. AC/DC macht die ewig gleiche Musik und wird umjubelt. Auch die Stones haben sich meiner Meinung nach nicht viel oder weiter entwickelt. Müssen sie auch gar nicht. Oft wird in den Rezensionen Coldplay mit U2 verglichen. Ich muss gestehen, dass mir U2 nie zugesagt hat! Es gab wohl mal ein paar Lieder, die gut waren, aber mehr nicht! Wie gut, dass Geschmäcker verschieden sind. Das Manko meinerseits ist, dass dieses Album 3 Jahre hat auf sich warten lassen und ein Stück zu kurz geworden ist. Vielleicht ist es aber genauso gut, wie es ist. Anstatt es mit Gewürge auf eine Länge zu ziehen. Ich denke, dass Coldplay mittlerweile eine feste Institution auf dem Musikmarkt ist. Ich finde kritische Stimmen durchweg positiv, da sie mich zum Nachdenken anregen, aber weniger als 4 Sterne für dieses Album zu vergeben, finde ich schon ein wenig boshaft. Titelstück ein Plagiat? 2 von 5 PunktenColdplays neue Platte hat mich nicht richtig vom Hocker gehauen. Das Titelstück kam mir direkt sehr bekannt vor. Da ich Satriani Fan bin hatte ich ohne es direkt zu wissen die Melodie von Ihm im Ohr und vor kurzem erfuhr ich dann das er schon eine Klage gegen Coldplay eingereicht hat. Von mir 2 * |
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Viva la Vida/Prospekt's March von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 14,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Eine Kundenrezension:Für Neueinsteiger und Freaks... 5 von 5 Punkten...ist nun das aktuelle Coldplay-Album zusammen mit der neuen Prospekt's March EP erhältlich. Und für beides möchte ich hier meine Lanze brechen. Viva La Vida enthält eine für Coldplay völlig neuartige Musik, die weniger auf simple und eingängige Melodien setzt wie bei X&Y und auch nicht auf die jugendliche Frische der ersten beiden Alben, die vor allem für Stadion-Pop und großartige Momente auf Konzerten geschrieben wurde. Beides hat Viva La Vida auch, aber es ist in erster Linie das Experimentieren mit neuen Tricks und Techniken, das die 12 Songs des Albums hervorgebracht hat, etwa der Orgelsound von "Lost" oder die Streicher in "Viva La Vida". Außerdem ist mit "Violet Hill" auch endlich mal ein Coldplay-Lied mit Rock-Anteilen entstanden, das für die Verhältnisse der Briten heftige Gitarrenintro von "Yellow" ist zwar wunderschön, dauert aber leider nur zehn Sekunden. Aggressivere Musikfreunde können sich nun an einer ausflippenden Bassgitarre erfreuen. Darüber hinaus ist das Viva La Vida, ob gewollt oder ungewollt - ich weiß es nicht -, ein Konzeptalbum, ähnliche Motive werden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet: Nach einer kurzen Einstimmung durch das Instrumentalstück "Life in Technicolor" erzählt der Song "Cemetries of London" von Geistern, Gefallenen, gottvergessenen Gestalten im nächtlichen London; danach folgt mit "Lost!" sozusagen die Innenperspektive eines dieser Verlierer, der auf bessere Tage hofft und seinem Kontrahenten voraussagt, auch er werde eines Tages den Kürzeren ziehen. "42" greift nun das Geistermotiv aus "Cemetries" und gleichermaßen die Ahnung von einer jenseitigen, kommenden Welt aus "Lost!" auf und bringt beides zusammen, setzt davor aber ein "You thought you...", zeigt also irgendwo auf, dass das Konzept, als Geist Deckung zu suchen und auf den Sankt Nimmerleinstag zu warten ins Leere geht. Nun bringt "Lovers in Japan" ein Liebeskonzept in den Songkanon mit ein, das mit Liebenden sympathisiert und ihnen Hoffnung macht, aus dem regulierten, pflichterfüllten Alltag zu fliehen, wonach "Reign of Love" die angenehme Ohnmacht des Menschen vor der Liebe beschreibt. "Yes" stellt die verfehlter Liebe erwachsende Begierde dar. Nach "Chinese Sleep Chant", das wieder implizit auch von Ohnmacht erzählt, diesmal Ohnmacht vor der Welt, folgt das gewaltige "Viva La Vida", das gewissermaßen die zeitversetzte Gegenperspektive zu "Lost!" ist: was dort weisgesagt wurde, ist hier eingetroffen, ein Mächtiger hat seine Macht verloren, was durch biblische Anspielungen auf den verratenen und verleugneten Christus untermauert wird. Es zeigt gewissermaßen, dass die Umsetzung der Begierde nach Macht, oder zumindest nach einem Umsturtz der Verhältnisse, Revolution könnte man im Sinne des Covers sagen, auf der Seite der Gestürtzten wiederum Leid hervorruft. Das Angewidertsein von Macht und dem Spiel ihrer Träger und Nichtträger, vor allem aber die Unvereinbarkeit von Liebe und einem Leben im Kommen und Gehen der Macht, das Schweigen der Liebe in einer Welt, die sich um Macht dreht, davon singt Chris Martin nun in "Violet Hill", um in "Strawberry Swing" von der Leichtigkeit eines Lebens, das der "perfectly straight line" entsagt, zu erzählen, sozusagen eine utopische Welt entwirft, in der letzten Endes die Liebe das einzig zählende Maß ist. Darauf fasst "Death And All His Friends" die Essenz der bisher Gesungenen zusammen in der Textzeile: "I dont't want a cycle of recycled revenge", bevor "The Escapist" eine Flucht aus den Verhältnissen der Welt als unser aller Traum bennent. "Prspet's March, das in diesem Paket mit enthalten ist, enthält neben neu aufgenommener Versionen von "Lovers in Japan", den "Osaka Sun Mix", um eine live immer schon performte Überleitung zur zweiten Strophe bereichert, ganz nett, und "Lost!", nämlich "Lost+", das eine Hip-Hop Einlage von Jay-Z beinhaltet, die mit den biblischen Motiven aus "Viva La Vida" spielt und die Zusammengehörigkeit dieser Songs untermauert, sechs neue Lieder, "Life in Technicolor ii", eine gesanglich untermalte Version des Introsongs aus dem Album, ähnliches Thema wie Violet Hill, aber weniger aggressiv. "Postcards From Far Away" ist einfach ein Instrumentalstück zum Nachspielen, es macht ungeheuer Spaß. "Glass Of Water" zeigt die falschen Versprechungen dieser Welt und die Ungewissheit der Zukunft auf, "Rainy Day", das mit Streichern operiert hatz einen angenehm experimentellen Sound, klingt irgendwie modern, nicht greifbar. "Prospekt's March" nun thematisiert Vieles, unter anderem Todesangst und geistige Abgeschiedenheit, bis - nach den altbekannten Liedern - "Now My Feet Won't Touch The Ground" einfach mal die Gitarre sprechen lässt. Wunderscöne Musik, die sich, wenn sie auch anders ist, mit der bisherigen Musik von Coldplay zusammenfügt, aber irgendwo die Tore zur Welt aufstößt. Entweder in diesem Paket, einzeln oder - meine persönliche Empfehlung, weil es preiswert und qualitativ einfach noch mal hochwertiger ist - als Schallplatte erwerben. |
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Prospekt's March EP von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 8,05 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Eigentlich verzichtbar 2 von 5 PunktenDa läuft er nun, der Nachschlag, den Coldplay seinem wirklich großartigen Album "Viva la vida" folgen lies. Die Erwartungen liegen also hoch ... "Glass of Water" (Tr. 3) kommt diesen Erwartungen voll und ganz nach - das ist wirklich eine gelungen, antreibende Nummer im typisch großen Coldplay-Format. Leider bleibt der Titel aber der einzige Lichtblick. Der Rest? Verzichtbar, bisweilen ärgerlich. Von ingesamt acht neuen Songs zu sprechen, ist mehr als Hohn: drei Lieder sind Remixes von bekannten Songs; leider wirken die dann auch noch sehr uninspiriert, bei "Lost+" darf der Rapper JayZ das Seinige dazugeben - beim Ergebnis schwanke ich zwischen gruselig und peinlich. Ich hätte mir mehr gewünscht, und wenn schon nicht musikalisch mehr drin war, so wäre zumindest weniger spartanisch gestalteter Karton zu erwarten gewesen. Schade. Wie ein kleines Privatkonzert 5 von 5 PunktenAls ein eher zufälliger aber doch umfangreicher Coldplay Fan habe ich bei Viva la Vida schon bei Erscheinung nach dem bisherigen Colplay-Feeling gesucht. Teilweise vergeblich! Aber bei mehrmaligem Anhören durchaus anerkennenswert! Dieses Album hier, der Nachschlag, den ich als Sahnehäubchen verstehe, erscheint mir tatsächlch wie ein kleines Privatkonzert -jedes Stück ist ein Edelstein! JA! Coldplays Resterampe? 4 von 5 PunktenAllein die vokal angereicherte Version von "Life in Technicolor" ist unbezahlbar. Allein dafür 5 Sterne. Der Rest ist auch ok, allerdings teilweise nur Varationen von Albumtiteln. Ein seperates Album dafür hätte nicht sein müssen, aber... 4 von 5 Punkten...der Sound ist wirklich klasse. Da kann man nix sagen. Die Version von "Life in technicolour" find ich persönlich noch einen Ticken besser als die auf "Viva la vida". "Rainy day" ist toll abgemischt und "Glass of water" erinnert an die frühen U2ler. Der Klavier-Interlude "Postcards from far away", "Now my feet won't touch the ground" (Akustik-Reprise von "Life in technicolour") und der Titelsong "Prospekt's march/ Poppiefields" in ihrer intimen Schönheit hätte für meinen Geschmack länger und mehr sein können. Der Rest breitet in "Viva la vida"-Manier einen dicken Soundteppich mit fetten Streichern über einem aus. Ich kann die Kritik einiger hier verstehen, die dieses Album für Abzocke halten. Eine B-Seite zu "Viva la vida" hätte völlig gereicht und die Version von "Lost!" mit Jay-Z ist eigentlich auch überflüssig. Das Original war schon Ohrenschmaus genug, da stört der HipHop eher als er den Rest des Songs bedient. Der Osaka Sun Mix von "Lovers in Japan" versöhnt ein wenig, auch wenn Chris mit seinem Gesang etwas im Getöse untergeht. Rundum kein Glanzstück ihrer Karriere, aber immer noch qualitativ besser als so manch anderer Schrott, der einem heutzutage geboten wird. Und ein paar sehr gut scheinende helle Momente hat das Album dann doch, sodass ich mich noch zu vier Sternen durchringen kann. Lassen wir Coldplay ihr Weihnachtsgeschäft. Es gibt schlimmeres für das man Geld ausgeben kann. ;-) Danke, Coldplay, danke für Glass of Water! 4 von 5 PunktenGlass of Water ist und bleibt für mich der beste Song dieses kleinen Mini-Albums und auch einer der besten Songs von Coldplay überhaupt. Man stelle sich einmal vor, Coldplay hätten nie diese EP veröffentlicht...dann hätte die Welt nie diesen genialen Song zu hören bekommen! Eine echte traurige Vorstellung. Aber auch die anderen Songs wie das endlich mit Vocals ausgestattete "Life in Technicolor II" und der schön ruhige Titeltrack machen die EP hörenswert. Jedoch bleibt Glass of Water der stärkste Song der Platte. |
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A Rush of Blood to the Head von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 6,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2002 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionColdplay haben ein Leben lang gebraucht, um mit dem so wunderbar selbstbewussten Debüt Parachutes zu landen. Aber es dauerte weniger als zwei Jahre, bis das stimmungsvolle britische Quartett ein meisterliches Folgealbum nachlieferte. Sie haben sich als Band auf ein Niveau entwickelt, auf dem sie fast jeden ihrer Rivalen in Sachen Fantasie und emotionaler Ausdruckskraft übertreffen. A Rush Of Blood To The Head ist eine gefühlvolle, heitere Reise von dem begeisternden Rock "Politik" bis hin zu den gedämpften Klängen von "Green Eyes", ohne ein einziges Mal die faszinierende Wirkung zu stören. Der Sänger Chris Martin treibt seine Stimme zu Höhenflügen an und erreicht Ebenen, die eigentlich nur Jeff Buckley bisher anzustreben wagte. Die Musik ist ganz einfach tadellos, eine überzeugende Kreuzung zwischen Pink Floyd und The Verve. Selbst wenn sie nicht noch einmal mit so etwas wie "Yellow" auftauchen, macht einem das überhaupt nichts aus. Dies ist erstklassiges Material. --Aidin Vaziri ProduktbeschreibungA RUSH OF BLOOD TO THE HEAD 5 Kundenrezensionen:Geniales Album von Colplay 5 von 5 Punkten"A Rush of blood to the Head" von Coldplay war nach der "X & Y" und "Parachutes" die dritte Scheibe die ich mir von dieser britischen Band gekauft habe. Ich finde, dass diese CD die beste von den bislang 3 herausgebrachten Alben ist. Es ist mein absoltes Favoriten Album von Coldplay. Die Stimme von Chris Martin ist wieder einzigartig und die Musik einfach genial. Meine Lieblingstracks: 1.) Politk 2.) Clocks 3.) Green Eyes und 4.) A Rush of blood to the head. Ich kann die CD jedem Colplay Fan, und denen die es noch werden wollen, absolut empfehlen! Gesamtfazit: 5 Sterne, würde die CD jederzeit wieder kaufen Gefühle nur solange es dafür CA$H gibt... 2 von 5 PunktenIch frag mich ehrlich was man mit diesem Langspieler anfangen soll. Die Songs, Lyircs und Sounds sind bestenfalls mittelmäßig. Da kann man ebenso James Blunt oder ähnliche Konsorten höhren, die höhren sich alle ganz genau so unspektakulär an wie Rush of Blood. Auch nach dem 100x höhren plätschern die Songs nur so an einem vorbei und versiegen in der Bedeutungslosigkeit. Selbst die aufgesetzte Leidensmiene des Sängers kann einen über diese Pleite nicht hinwegtrösten. Insofern komme ich zu dem Fazit das Coldplay leider nur mittelmäßige Musiker sind aber dafür noch schlechtere Schauspieler. Wer Probleme mit dem Einschlafen hat sollte sich dieses Album bzw. diese Band anhöhren. Absolute Einschlafgarantie. Wer so eine Musik als emotional bezeichent findet unter Garantie auch die Balladen von Silbermond ("Ich habe einen Schatz gefunden und er trägt deinen Namen") spitze. Scheußlich. Wenns wenigstens noch ehrlich wäre...aber sowas? *brrrr* Coldplay ist einfach nur gut! 5 von 5 PunktenWiedermal ein geniales Album von Coldplay. Mitreißende Musik und schöne Texte. Wohl fast genauso gut, wie das Vorgänger Album. Mir persönlich gefällt jeder Titel auf dem Album und ich finde die Musik von Coldplay ist irgendwie was zum träumen. Empfehlenswert! Viel Hype - nicht mehr so viel Essenz 4 von 5 PunktenDiese CD war der absolute Durchbruch für Coldplay und selten ist eine Band so abgehoben (und später relativ weit in der Versenkung verschwunden). Kein Wunder - mit "In my Place" und "Clocks" gab es auch ein paar echte Ohrwürmer. Die CD ist gut, ohne Zweifel. Was ihr aber leider fehlt ist die Genialität des Vorgängers, was ich hauptsächlich der Tatsache zuschreibe, dass die Jeff-Buckley-Gitarre einfach verschwunden ist und durch saftige Keyboards ersetzt wurde. Das filigrane Gitarrenspiel wird durch ein paar Bono-Riffs ersetzt und übrig bleibt eben das, was aus Coldplay geworden ist: eine Chart-Band. Immer noch bewegend, freilich, und immer noch mit tollen Kompositionen und anmutigem Gesang, aber dennoch eben radioorientiert. Schade. Der Geheimtipp "Parachutes" bleibt das Maß aller Dinge dieser Band. Unübertrieben ein Meisterwerk! 5 von 5 PunktenIch liebe jeden, wirklich jeden Titel auf diesem Album. Es ist wirklich das beste Album, dass es je gab!Hört sich sehr hoch gegriffen an, aber es ist so! Wie kann man so perfekt sein? Es ist mir unbegreiflich. Chris Martins Stimme, jeder Ton, so berührend. Diese Qualität des einzelnen Moments. Unbegreiflich. Jeder Song auf diesem Album, auch wenn er zuerst vielleicht nicht so erscheint, hat solche Höhepunkte in sich. Das sind wirklich Musiker aus tiefstem Herzen. Coldplay ist meiner Meinung nach die beste Band des 21. Jahrhunderts, würde ich etwas anderes behaupten, würde ich lügen. Wow , wow und nochmal wow. Das ist Liebe,Leben,Schmerz, aber vor allem Leidenschaft. Coldplay hat nach Parachutes eine unglaubliche Entwicklung hingelegt. Parachutes ist ein so entspannendes Album. "A rush of blood to the head" ist kritisch, zerstörend, aufbauend, das ganze Leben auf einer Platte. Ich bin begeistert. Nein, ich bin entgeistert. Was für eine Band! Kaufen oder ein paar wundervolle Momente musikalischer Ekstase verpassen:) zu den einzelnen Sogs ein paar kurze Anmerkungen: 1. Politik: Kraftvoller Einstieg, der besonders live heroisch ist! 2.In my place: Eine Hymne, meiner Meinung nach, mit unermesslichem Gefühl. 3.God put a smile upon your face: Dieser Song wirkte anfangs etwas oberflächlich und nun, was soll ich sagen: er ist einer meiner Lieblingssong. Er regt einen so zum nachdenken an. 4.The Scientist: Zum weinen schön. 5.Clocks: So viel Energie! So viel Power! So viel Stimme! Wow! 6.Daylight: wie ein Strom von Höhepunkten.haaach..:) 7.Green eyes: Lassen Sie sich nicht täuschen. Auch in diesem Song steckt einiges. 8.Warning sign: ist wahrscheinlich der Song, der perfekt für eine melancholische Seele geschrieben wurde....wunderwunderschön... 9.A Whisper: intensives Flüstern :) 10. A rush of blood to the head: so kritisch, so berührend, so tiefgreifend. 11.Amsterdam: Was für ein Song! Der Höhepunkt gegen Ende ist unübertrefflich! Gänsehaut! |
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Parachutes von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 14,45, Angebote ab EUR 6,62 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2000 |
Tracks:
ProduktbeschreibungPARACHUTES 5 Kundenrezensionen:Soooooooooooooo Langweilig 1 von 5 PunktenIch möchte mich jetzt nicht dazu hinreißen lassen viel zu schreiben. Diese band ist mit das langweiligste was ich je gehört habe.Und der Sänger behauptet seine Band ist besser als die Beatles und Stones zusammen.Oh wie peinlich!! Klasse Debüt Album von Coldplay 5 von 5 PunktenDas Debüt Album "Parachutes" von Coldplay war nach der "X & Y" die zweite Scheibe die ich mir von der britischen Band gekauft habe. Ich finde die Musik auch auf dieser CD wirklich von Anfang bis Ende einfach nur schön. Die tolle Stimme von Chris Martin kommt bei diesem Album besonders zur Geltung. Meine Lieblingstracks: 1.) Trouble 2.) Don't panic 3.) Shiver und 4.) High Speed. Gesamtfazit: 5 Sterne, würde die CD jedem Colplay Fan empfehlen und sofort wieder kaufen! Endlich... 5 von 5 Punkten... mal eine CD, die man komplett durchhören kann, ohne vor Grauen weiter zu schalten! "Parachutes" ist (fast) so gut wie X&Y und auch ein Tickchen besser als das neue Meisterwerk "Viva La Vida". Und "A Rush of Blood to the Head" wird von dieser Platte auch in den Schatten gestellt. Die Songs sind extrem abwechslungsreich, mal kurz mal lang, mal fröhlich, mal etwas trauriger - eigentlich 'für jeden was dabei' ;) Aber jetzt einmal zu den einzelnen Songs: Don't Panic -(5/5)- Gleich zum Anfang einer meiner Absoluten Top-Songs. Shiver -(5/5)- Sehr fröhlich, viel Text Spies -(4/5)- Ruhig und auf die dauer ETWAS nervig. [Aber auch nur ETWAS ;) ] Sparks -(5/5)- Super zum Relaxen Yellow -(5/5)- So jetzt mal wieder richtig schön fröhlich! TOP! Trouble -(5/5)- Entspannender Song mit einer weltbekannten Melodie, die jeder kennt! Parachutes -(3/5)- (ZU) Kurz! High Speed -(5/5)- SEHR abwechslungsreich We never Change -(5/5)- Schön zum mitsingen... Everything's Not Lost -(5/5)- Einpräsam Fazit: Diese Platte sollte eigentlich jeder mal gehört haben, und ist ein MUSS für jeden Coldplay-Fan... KAUFEN! Klassiker ! 5 von 5 PunktenEs gibt Dinge, die bleiben. Klassiker, die auch nach längerer Zeit nichts von Ihrem Wert und in punkto Relevanz verlieren. Dazu gehört auch ohne Zweifel dieses herausragende Album - ehrlich und straight from the heart. Ich würde auch 10 Punkte geben, wenn ich könnte. Ein Meilenstein der Musikgeschichte. Tolles Debüt 5 von 5 PunktenEs ist oftmals eine sehr interessante Erfahrung, mit dem Abstand einiger Jahre auf Erstlingswerke zurückzublicken. Heute, wo Coldplay mittlerweile in der Stadionrock-Liga spielen, Sangesknabe Chris Martin mit dem Hollywood-Star Gwyneth Paltrow verheiratet ist und fleißig Kinder in die Welt setzt, lohnt es sich durchaus, das Debütalbum der Briten noch einmal mit etwas nostalgischen Anflügen zu anzuhören. Denn hier geht es noch deutlich besinnlicher zu als auf den späteren, schon für die große Bühne geschriebenen Alben. Alles ist intimer, originärer und nicht ganz so glattpoliert. Das Tempo ist überwiegend gedrosselt und erzeugt eine Stimmung, die man besser mit jemandem in seiner Nähe teilen sollte. Zwar gefällt mir die erste Hälfte der Songs etwas besser als der Rest, ich halte "Parachutes" dennoch für ein grandioses Album, bei dem für mich "Spies", "Yellow" und das etwas nach Air klingende "High Speed" besonders herausragen. Leider hört man bei dem einen oder anderen Song sehr gut, wie oft sich die Band in den Folgejahren bei sich selbst bediente. Das kann man beschönigend "sich selbst treu bleiben" nennen, es darf aber auch schlicht und einfach als "auf Nummer sicher gehen" betitelt werden. Dafür kann aber diese CD nichts und von daher gibt es folgerichtig die Höchstwertung. |
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Platinum Collection von QueenAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 23,89, Angebote ab EUR 22,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2000 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
ProduktbeschreibungPLATINUM COLLECTION 5 Kundenrezensionen:Brilliant 5 von 5 PunktenFür alle Fans von Queen, ist dieses "Greatest Hits Paket" ein muß, es fehlt wirklich nicht ein Hit von Queen. Auch das wunderschöne Duett mit Montserrat C. "Barcelona" ist vorhanden. Dieses Paket ist wirklich keine schnelle Geldmacherei, und man hat beim hören das Gefühl, man ist auf ein Queen Konzert. Beim hören der Lieder, bin ich immer noch erstaunt und begeistert, von so einer bombastischen Stimme Freddy Mercurys. Mit diesem Paket wird Queen für immer weiter leben, und unvergesslich bleiben. Eines der BESTEN Werke der Musikgeschichte!!! 5 von 5 PunktenDie beste Cd die ich besitze und wahrscheinlich wird sie es auch bleiben,für lange Zeit. Alle bekanntesten Werke von Queen enthalten. Ein Muß für jeden Fan !!!!!! Best! 5 von 5 PunktenTja, was soll man über solch ein Traumpaket noch sagen? "Unvergängliche, zeitlose Musik!" schrieb hier einer und recht hat er - denn für wenig Geld erhält hier der Kunde noch wahre Musik - ein jeder Track ist in irgendeiner Form bekannt und zeugt für die Qualität von Queen. Mein persönlicher Wehmutstropfen: "Love of my life" fehlt. Aber Queen hatten so viele legendäre Lieder, da ist es kaum verwunderlich dass ein paar einfach fehlen "müssen". Uneingeschränkter Kauftip - das hier ist Pflichtstoff der Musikgeschichte! Alles wie gesagt .. aber warum nicht remastered ? 4 von 5 PunktenIch kann die Vorredner über die technische Zusammensetzung der Kompilation zu 100% unterstützen. Eine einmalige Zusammenstellung einer Band, die zweifelsohne Musikgeschichte geschrieben hat. Leider wurde auch eine einmalige Chance verpasst, den Liedern ein neues Gewand zu verpassen, denn es wurde nichts anderes gemacht, als die schon vorhandenen Greatest Hits I und II zusammen mit einer dritten CD in eine Box zu stecken. Ich habe mir diese Platinum Collection in dem Verdacht gekauft, die Stücke seien der Zeit gemäß digital remastered worden. Da ich nämlich die erste CD schon hatte, saß da die Enttäuschung doch schon etwas tief das dies nicht gemacht wurde, zumal fast alle anderen Grossen der Musikszene Ihre Kataloge schon überarbeitet hatten. Zwar haben Queen dies inzwischen für Ihre Alben nachgeholt, aber diese Platinum Collection reicht mir eigentlich als kein "die-hard" Fan vollkommen aus. Nochmals: Ich will hier die Musik von Queen nicht durch den Kakao ziehen, ich finde es nur schade, dass diese Ausgabe hier klangtechnisch nicht übermäßig viel zu bieten hat. Besser geht es nicht! 5 von 5 PunktenDiese Collection sollte jeder Musikliebende haben! Ein muss, ohne wenn und aber! Zeitlos... sorry, aber mir fehlen einfach die Worte! KAUFEN KAUFEN KAUFEN - HÖREN HÖREN HÖREN!!! |
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Queen - Greatest Hits II von QueenAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 14,45, Angebote ab EUR 3,01 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1991 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionAm 24. November ´91 starb Queen-Sänger Freddie Mercury an AIDS. Eine der besten und langlebigsten Rockbands aller Zeiten brach unter Tränen auseinander, und Greatest Hits II blieb ihr (vorläufiges) Abschiedsgeschenk. Da die ganz großen Kracher der Siebziger-Alben bereits zehn Jahre früher auf Greatest Hits I verbraten worden waren, musste sich der zweite Teil wohl oder übel an die Achtziger-Scheiben Hot Space, The Works, A Kind Of Magic, The Miracle und den ´91er Longplayer Innuendo halten. Dementsprechend klingt Greatest Hits II deutlich poppiger als sein Vorgänger, hat mit "A Kind Of Magic", "Under Pressure", "Radio Ga Ga", "I Want It All", "I Want To Break Free", "Friends Will Be Friends" oder "The Show Must Go On" aber Evergreens en masse im Angebot. Wer einige der genannten Songs aus Disco, Radio oder Fernsehen kennt und schon immer mal wissen wollte, was Queen sonst noch so alles auf dem Kasten hatten, kann hier bedenkenlos zugreifen. --Michael Rensen ProduktbeschreibungGREATEST HITS II 5 Kundenrezensionen:Beeindruckend 5 von 5 PunktenEs ist wirklich beeindruckend, dass Queen nach einem so genialen Album wie "Greatest Hits I" noch ein zweites, kaum schlechteres, Greatest Hits Album herausbringen. Zugegeben ist "Greatest Hits I" noch etwas besser, aber dieses hier sollte trotzdem in keinem CD-Regal fehlen. Auf diesem Album sind nur gute Lieder, die sich durch ihre Vielfalt kennzeichnen. Die bekanntesten Lieder hier sind wohl "A Kind Of Magic", "Radio GaGa" und "I Want To Break Free". Der zweite Teil der Queen-Legende 5 von 5 PunktenQueen wird wohl auf ewig eine der größten und einflussreichsten Bands aller Zeiten bleiben, drei geniale Musiker und ein Sänger, der nicht nur eine ungemeine Ausstrahlung besaß, sondern auch eine goldene Kehle. Die GREATEST HITS I behandelte die früheren Jahre der Band, als sie noch weniger pompöse, weniger ausufernde Musik schufen, wie z.B. SOMEBODY TO LOVE oder SEVEN SEAS OF RHYE. Die zweite CD kam nach dem Tode Freddy Mercurys raus, und es ist ein Best-of-Album geworden, wie man es sich nur wünschen kann. es sind tatsächlich die größten und bedeutendsten Songs der "zweiten" Queen-Ära darauf enthalten, auch wenn die ganz späten meiner Meinung nach nicht mit der Qualität der etwas früheren Songs mithalten können. Aber allein Songs wie UNDER PRESSURE, WHO WANTS TO LIVE FOREVER oder I WANT IT ALL sind den Kauf der Scheibe allemal wert. Die GREATEST HITS III ist belanglos, die erste kann ich ebenfalls uneingeschränkt empfehlen. "Queen-Newcomer" sollte sich diese beiden CDs zulegen, sie bieten zusammen den perfekten einstieg und Überblick über das gesamte Schaffen der Ausnahmekünstler mit all ihren Facetten und Eigenarten, die die Musiklandschaft des Rock so nachhaltig prägten. The Show Must Go On - Vol.2 ! 5 von 5 PunktenMit "Greatest Hits 2" haben Queen 1991,ihr 2.Best Of Album auf den Markt gebracht,zugegeben es reicht nicht ganz an " Greatest Hits I " heran.Aber auch auf "Greatest Hits 2" sind unvergessene Ohrwuermer,die stets in uns weiterleben werden,besonders moechte ich hier "Radio Ga Ga", " A Kind Of Magic" und " I Want To Break Free" herauspicken. Wer erinnert sich als "Queen-Fan nicht an das grandiose Video zu " I Want To Break Free".Also auch Greatest Hits 2,gehoert in jede vernuenftig sortierte CD-Sammlung.So lautet mein Urteil zu dieser Queen-CD ganz klar 5 Sterne. Auch wenn das Jahr fuer uns "Queen-Fans ( Freddie Mercury-Fans)traurig zu Ende ging,The Show Must Go On 20 years of magic 5 von 5 PunktenHier sind 17 wundervolle Songs aus den weiteren 10 Jahren von Queen's Karriere, die aus den Alben „Hot Space" bis zu „Innuendo" zusammengestellt wurden. Man findet wundervollen Rock, wie auf „I Want It All" oder „Hammer To Fall", oder Balladen wie „Who Wants To Live Forever", sehr bekannte Songs wie „A Kind Of Magic", „Under Pressure" und „I Want To Break Free" und sehr, wie ich finde, zum Nachdenken anregende Songs wie „The Show Must Go On" oder auch „Radio Ga Ga" und „Who Wants To Live Forever" mit sehr interessanten Thematiken. Das faszinierende an Queen ist ja unter anderem, dass die Songs von etwas handeln und es wie gesagt welche gibt, die einen zum Nachdenken bringen. Und was besonders schön ist, ist, dass alle Songs verschieden sind. Alle haben ihren eigenen Stil und es gibt immer schöne Themen und schöne Solos. Um es kurz zu fassen: Alle diese Songs auf dieser CD sind großartig... Deshalb sind 5 Sterne eigentlich nicht genug. Wer sich also mit Queen bekannt machen möchte, der findet hier eine sehr sehr gelungene Zusammenstellung, die Queen vorstellt. Und vielleicht legt derjenige sich auch die beiden anderen „Greatest Hits"-CDs an. Und wer einen Vorgeschmack bekommen hat, der sollte sich die einzelnen Alben anschauen. Jedes hat seinen Reiz, jedes ist musikalisch und stilistisch verschieden gemacht und wie Queen sagen - „Wir haben überlebt, dadurch dass wir viel experimentiert haben..." (Dabei soll „experimentieren" natürlich auf keinen Fall negativ belegt sein!) Wer es also noch nicht gehört hat, der sollte es auf jeden Fall tun, denn sonst verpasst er eine der größten Rockbands der Musikgeschichte, vielleicht aber auch die größte Rockband der Welt! Und bestimmt versteht derjenige auch, wieso ich sage „20 years of magic"... götter der rockhymnen 5 von 5 Punktenqueen ist mit abstand eines der größten umd besten rockbands , die es jemals gab. es gibt viele großartige rockbands aus u.k. , z.B. : def leppard, status quo, the police, iron maiden........ . quenn ist eine band , die so viele hymnen des rock hervorgeracht, wie keine andere. vor allem stadionhymnen beim fussball, ich kann nur sagen : "we will rock you" , "we are the champions". diese songs sind zwar nicht hier drauf , müssen aber einfach immer wieder erwähnt werden. |
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1967-1970 (Blue Album) von BeatlesAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 23,95, Angebote ab EUR 13,65 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1993 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionSelbst als das unvermeidliche Ende der Beatles immer näher rückte, blieben sie noch sehr produktiv. Dieser Rückblick, festgehalten auf zwei CDs, ist natürlich zwangsläufig unvollständig. Auszüge aus Sgt. Pepper, Magical Mystery Tour, dem Weißen Album, Abbey Road und Let It Be stehen Seite an Seite mit den Singleklassikern, die die Genialität der Beatles fast noch mehr verdeutlichen: die episch-große Ballade "Hey Jude", das klagende "Strawberry Fields Forever", geradlinige Rocker wie "Revolution" und "Get Back" mit ihrer direkten Botschaft oder auch das surreale "Come Together". Noch Jahrzehnte nach Auflösung der Beatles bietet dieses Album, genauso wie sein Zwilling mit den Aufnahmen der Jahre 1962-1966, einen guten Einstieg für Beatles-Neulinge und ist ein absolutes Muß für die alten Fans. --Rickey Wright ProduktbeschreibungWege aus der Finsternis 4. Von Städten und Kathedralen. AV Europa im Mittelalter 5 Kundenrezensionen:Haben oder nicht Haben ? 3 von 5 PunktenWer die einzelenen LPs bzw Cds von den Beatles hat, braucht die Zusammenstellung des roten und blauen Albums nicht! Für denjenigen, der von den Beatles nur die Chart-Songs will, sind diese Alben wohl genau das richtige! Aber vorsichtig! Man bekommt leicht Geschmack auf mehr... Konnte mir ja nicht passieren, weil ich mit den Beatles groß geworden bin... ok aber nicht super. bin mittelmäßig enttäuscht 3 von 5 Punktendas blaue album kommt mit roten album nicht mit. ich habe es auch erst kürzlich bekommen und finde es super, 5 hochverdiente sterne. für dieses album gebe ich faire drei sterne. ne hand voll kracher und der rest wirkt ideenlos und langweilig, ich finde nicht das diese lieder an die alten hits (red album) anknüpfen können, schade aber das ist denke ich geschmackssache. als beatles-einsteiger ist sowohl das rote als auch das blaue album ne gute wahl. ich denke ich werde diese beiden als statschuss sehen und mir demnächst weitere beatles-alben anschaffen, mal sehen... The BEATLES are admired and truly appreciated in the Arab world, too ! 5 von 5 PunktenThe "Red" and "Blue" Beatles CDs are testament to the genius of the band's music and are an excellent overview and a great place to start for those uninitiated (if there are such people) with the greatest band in history. 1962-1966 ("Red") covers the Beatles' Merseybeat era, a time when the Beatles were considered a singles "teenybopper" band. Among the best cuts on the first CD are "Please Please Me", "She Loves You", "Eight Days a Week", and "Ticket to Ride". Their progression from teenyboppers to "serious band" begins to show in the songs from 1965's Rubber Soul, including "Norwegian Wood", featuring George Harrison on the sitar, and John Lennon's introspective "In My Life", which hints at the band's glorious and more complex studio work that was to follow. The Red CD collection ends with two songs from 1966's Revolver, a record that placed the band on even higher creative ground: Paul McCartney's masterpiece "Eleanor Rigby" is the first time a string quartet accompanied a rock and roll record, and "Yellow Submarine" was one in a line of catchy, childlike songs written for resident jester and drummer extrodinaire Ringo Starr. The first disc of 1967-1970 ("Blue") has the far more unenviable task of selecting four representative tracks from 1967's Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band, still considered to be the most ground-breaking and influential album in the history of rock. "A Day in the Life" is the standout -- Sgt. Pepper's closer and emotional peak. The CD closes with the two songs that best demonstrate the eventual clash in Lennon and McCartney's songwriting styles: McCartney's "Hey Jude" and Lennon's "Revolution" were sides A and B respectively of the Beatles' greatest-selling (and perhaps just "greatest") single. Where Lennon's song is a snarling, self-righteous rocker, McCartney's is a sing-song orchestral ballad. The one you like best probably depends on whether you're a "John" or "Paul" person -- truth is they're both great. The final CD spans from 1968's The Beatles ("The White Album") to the end of the band's career. McCartney's best moments "Let it Be", "Get Back", and "The Long and Winding Road" (Despite that over-the-top Phil Spector production) are here, as are Lennon's "Don't Let Me Down" and "Come Together". The closer is "Long and Winding Road", though it's perhaps a weaker conclusion than "Two of Us" might have been. The Red and Blue collections are awesome reminders of the Beatles' past accomplishments and their continued vitality even today. 1967-1970" (or the "Blue" album) compiles singles, Number One hits, and key album cuts from the "Sgt. Pepper," "The Beatles," "Abbey Road," and "Let it Be" albums. Unlike "1," which excludes important tracks that didn't top the chart, the Blue album is a more comprehensive survey of the group's later work. There's the deliciously trippy "Strawberry Fields Forever," the impossibly catchy "Revolution," George Harrison's masterpiece "While My Guitar Gently Weeps," and a personal favorite of mine, the bluesy b-side "Don't Let Me Down." Another gem is John Lennon's strikingly beautiful "Across the Universe" pulled from the "Let it Be" album. Haunting and surreal, it's a nice segueway into the closing track, the Number One hit "The Long and Winding Road." Arguably one of the most vital greatest hits albums on the market, "1967-1970" is required listening. Despite the number of releases in the late 90's with the Anthology series, the Beatles greatest songs have been compiled only one time in the last 30 years, in 2000's "1". It's fun to go back to the companion 1973 releases "1962-1966" and this "1967-1970" (28 tracks, 99 min.), and marvel in particular at the latter's song selection and sequencing. While now a bit awkwardly on 2 CDs, the original double vinyl was the perfect package. The song selection is just about perfect, really. Nothing to take away from "1", but can you really call that the ultimate compilation of the Beatles when it doesn't have "A Day in the Life" (the definitive Beatles song?) or "While My Guitar Gently Weeps"? Maybe it's too soon yet after "1", but I really believe there is room for a 2 CD collection of the entire Beatles catalogue (greatest hits and essential album tracks) along the lines of "The Definitive Bob Dylan", a great example of how to use the full capacity of CDs. more thorough overview of their significant hits from the respective period than the companion Red album, all twenty-eight of the songs included on "1967-1970" (The Blue Album) are rock classics. We're treated to a generous seven of the eleven tracks from "Magical Mystery Tour," and "Sgt. Pepper's" is accurately represented as well. Another bonus is the faster, more popular version of "Revolution," different than what was included on "The White Album." From trippy pop ("Lucy in the Sky With Diamonds" and "I Am the Walrus") to classic rock ("Get Back," "Come Together,") to their all-time epic masterpiece ("A Day in the Life"), this compilation of the Beatles is virtually without error. For baby boomers, a trip down memory lane. For musicians, a textbook on composition and production. For lovers of pop and rock music, an unbeatable treasure. The Beatles' "Blue Album" celebrates their talent by boasting nothing but just some of their infamous hits from the years 1967-1970. These songs come from several of the greatest rock albums of all time including Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band, The Beatles ("The White Album"), Abbey Road and Let It Be. The Beatles' "Blue Album" both proves their genius and demonstrates their singular talent that no other band can replicate. The two CD set allows us to realize that The Beatles wrote many different types of songs with different styles. This is also essential music that offers something for just about anyone who listens to the two CD set. The first CD starts off strong with the popular and psychedelic "Strawberry Fields Forever," other psychedelic and experimental songs include "Lucy In The Sky With Diamonds" and "I Am The Walrus." There are beautiful ballads celebrating love including "All You Need Is Love" and "Ob-La-Di, Ob-La-Da." The Beatles also address the angst of a love that is no longer in the songs "While My Guitar Gently Weeps" and "The Long And Winding Road." Finally, the band sings songs that are just plain fun including "Octopus's Garden" and "Back In The U.S.S.R." Another reviewer makes an excellent point: If you want to understand the sharp differences in style between John Lennon and Paul McCartney at this time in their careers there is no better comparison than between "Hey Jude," which is an classic ballad indeed, and "Revolution," which is rather conceited, smug and bitter all at once. The Beatles' use of the unconscious when writing trippy songs like "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" and "A Day In The Life" enabled them to reach out to their fans and ultimately the world. The lyrics make sense even when they make no sense; this only adds to the beauty of the more psychedelic, trippy songs. Moreover, the songs on this two CD set work so well because they address universal themes of wanting to be loved, celebrating love and mourning a lost love. The liner notes boast the lyrics to each song and great color photos of the band. The liner notes include the song credits, too. Indeed, The Beatles were so prolific in their writing and performing that this two CD set barely skims the surface of what they truly accomplished between the years 1967 and 1970. If you like this CD set I highly recommend you buy individual Beatles' albums to discover more about the band's creativity and boldness. Overall, this two CD set is more than just an introductory retrospective of The Beatles' music during the turbulent late 1960s. The "Blue Album" celebrates The Beatles' ability to communicate their political beliefs and amorous feelings for other people through their songs. These songs remind us to understand and appreciate the blessings of love, the evils of war and the importance of world peace--now. I highly recommend this CD for Beatles fans, fans of great 1970s rock music and anyone who wants to experience how The Beatles taught us what was right through their music. This two CD set is a must have for any Beatles' collector as well as for anyone who wants to study the history of rock and roll. The Blue album is a wonderful album, full of quality songs from Sgt Pepper, The Magical Mystery Tour, The White Album, Abbey Road and Let It Be. The Beatles had come a long way musically and spiritually in such a short space of time. I am 21 years old and have been listening to The Beatles now for 10 years, this was the first Beatles album I listened to and straight away I was hooked. Everytime I listen to it, like every Beatles album it sounds so original. In my opinion this would be the ideal album to buy if you have just discovered the Beatles for the first time. Side 1 of this album contains songs from Sgt Pepper and The Magical Mystery Tour plus a single and a B side that do not feature on any studio album. Two of John Lennon's greatest songs Strawberry Fields Forever and I am The Walrus appear here along with the classic's All You Need Is Love, Lucy In The Sky With Diamonds and Revolution whilst Paul Mccartney continues to shine with songs Penny Lane, Sgt Peppers Lonley Hearts Club Band,Hello Goodbye, The Fool on The Hill, Lady Madonna and the monster classic Hey Jude. Lennon and Mccartney also collaberate musically for the first time in a few years on the songs With A Little Help From My Friends and possibly the greatest concept song of all time A Day In The Life. Side 2 of this album feature songs from all 4 of The Beatles.Songs are taken from The White Album, Abbey Road and Let It Be plus 2 singles and B sides that do not feature on any studio albums.Lennon is in great form with the songs Don't Let Me Down,The Ballad Of John and Yoko, Come Together and Across The Universe. Paul Mccartney is also inspiring with the songs Back in The USSR, Ob-La-Di-Ob-La-Da,Get Back, Let It Be and The Long and Winding Road. The 4 best George Harrison songs that he recorded as a Beatle also appear here, While My Guitar Gently Weeps with Eric Clapton playing lead guitar, Old Brown Shoe, Here Comes The Sun and Something. These 4 songs are up there with anything Lennon/Mccartney were writing at the time. Ringo only wrote 2 songs with the Beatles, 1 of them is here, Octopus's Garden. It's a nice song, great for the kiddies. Listening to this album along with The Red album will make you want to go out and buy the albums these songs came from, untill you do you are missing out on something very special indeed. This CD, along with its' companion (The Beatles 1962-1966), represent the only currently available "Best Of" Beatles anthologies available on CD and were originally released as two double LP sets back in the early 1970s. Most commonly referred to as the Red and Blue albums (the scheme supposedly requested by the ex-Beatles themselves to represent the colours of Liverpool's two soccer clubs), together these double albums collect together all the Beatles UK hits, along with selected album tracks. I am not a huge fan of compilation CDs myself but these two double CDs are vital for any serious music fan and are as valid a part of any decent CD collection as the Beatles' original studio albums. Like many second generation Beatles fans, I grew up listening to these albums and whilst these compilation CDs really capture the essence of the Beatles' music they are by no means totally representative. All the hits of the Beatles post-touring career are here, along with some choice album tracks, although I've never understood why Old Brown Shoe and Octopus's Garden have been included here - I would rather have seen a couple of additional tracks from the White Album chosen instead. Still, the song selection is overall very good and - as I've stated in my review of the accompanying Red Album - these digitally remastered CDs offer vastly superior sound quality to the 1987 CD album releases. It's high time EMI did some justice to the Beatles (as they've done with other artists, eg David Bowie, Pink Floyd, etc) and properly remaster the Beatles entire back catalogue. Die Beatles gehören echt in jede Plattensammlung! 5 von 5 PunktenDie Beatles begeisterten schon immer. Diese ausdrucksstarken Songs, dieser unverwechselbarer Stil. Es gehört mindestens eine Schallplatte oder CD in jede Tonträgersammlung! Ich habe mir das "Blaue Album" gekauft und bin über alle maßen beeindruckt, ein Musikkunstwerk der besonderen Art, welches die Beatles in voller Perfektion vollendet haben. Dieses Meisterwerk ist immer wieder schön anzuhören und absolut Wert gekauft zu werden; nur zu empfehlen. Für die Insel, Vol. 2 5 von 5 PunktenFür mich ist das "Rote Album" von den Beatles ohne das "Blaue Album" gar nicht vorstellbar. Dokumentierte das "Rote Album" die naive, überschäumende Frühphase der Beatles als überwiegend Single-orientierte Band bis zum Flirt mit psychedelischen Einflüssen ("Rubber Soul" und "Revolver"), knüpft das "Blaue Album" mit Strawberry Fields forever dort an und leitet über in die "erwachsenere" Phase der Beatles, die erst noch ihre psychedelische Phase zur Blüte und Vollendung brachten und sich dann ab 1968 mit Lady Madonna abrupt wieder erdiger Rockmusik zuwandten, der sie bis zu ihrer Auflösung treu blieben. Die Zusammenstellung ist wieder exemplarisch gelungen: alle wichtigen Songs sind chronologisch nach Erscheinungsdatum sortiert und lassen sehr schön die unglaubliche Entwicklung der Beatles in nur wenigen Jahren nacherleben. Auch hier lag die Songauswahl wieder auf den Singles (diesmal oft zusammen mit ihren meist ebenso gehaltvollen B-Seiten) und den wichtigen Albumtiteln, ohne die es einfach nicht ging (Sgt. Pepper's, With a little Help from my Friends, A Day in the Life, While my Guitar gently weeps) oder die ebenfalls starke Anwärter auf Singles waren, z.B. Lucy in the Sky with Diamonds, Back in the USSR, Ob-la-di, ob-la-da (von The Marmelade als Single veröffentlicht), Here comes the Sun oder Across the Universe (das '68 in einer anderen Version als Single angedacht war, aber Lady Madonna weichen musste). Das "Blaue Album" hat zwei Songs mehr als sein Vorgänger und ist wegen der ausgedehnteren Songvorlagen auch wesentlich länger. Es ist deutlich erwachsener, experimenteller, abgeklärter und ausgereifter und wird von vielen als qualitativ höher als das "Rote Album" eingestuft; allerdings klingen die Beatles hier auf Grund ihrer zunehmenden internen Spannungen gegen Ende auch manchmal etwas erschöpfter und bei weitem nicht mehr so frisch wie in ihren Anfangsjahren. Auf diesem Album kamen neben Lennon/McCartney endlich auch George Harrison mit vier Kompositionen und sogar Ringo mit Octopus's Garden zu Ehren. Die CDs sind liebevoll mit dem ganzen bzw. halben Apfel nach Vorlage etlicher LP-Etikette bedampft (wobei schönere Exemplare zur Auswahl gestanden hätten), und auch das Booklet ist sehr gelungen: Zierte die Vorderseite des "Roten Albums" eine Alternativaufnahme aus der Fotosession für das Cover der "Please please me", wurde hier eine Alternativaufnahme der unveröffentlichten "Get back"-LP ausgesucht (zu sehen auf entsprechenden Bootlegs), wobei die Bildqualität die der LP-Ausgaben (zusammen mit dem doppelseitigen Foto auf der Innenseite der Doppel-LPs) weit übertrifft! Die Texte wurden von den Innenhüllen einiger Vinyl-Ausgaben der Siebziger übernommen und durch schöne, datierte Fotos ergänzt. Was die Klangqualität betrifft, wurden durchgehend die bereits '87/'88 erschienen CD-Masters verwendet, die okay klingen (einzig Let it be ist hier zu laut ausgesteuert); wer einige Songs in aktuellem digitalen Mastering sucht, wird bei "1" fündig. Die einzige Neuerung stellt das Studiomaster von A Day in the Life (bereits '88 auf "Imagine: John Lennon" erschienen) dar, das anders als auf der Vinyl-Ausgabe nicht mehr mit dem Applaus, mit dem es auf "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" überblendet wird, sondern "trocken" anfängt. Das "Rote" und das "Blaue Album" sind für mich untrennbar miteinander verbunden und gehören als meine absoluten Lieblings-Best of-CDs zu den zehn Alben, die ich jederzeit auf die einsame Insel (oder auch einfach nur in den Urlaub) mitnehmen würde! |
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The White Album von the BeatlesAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 19,06 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1987 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDiese neu aufgelegte Version des Klassikers The Beatles von 1968 ist besser bekannt unter der Bezeichnung White Album und sollte die Beatles eigentlich damals nach 3-jähriger Experimentierzeit im Studio wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Stattdessen führte es sie überall hin und sprengte alle Grenzen der damaligen Popmusik. Lennon und McCartney waren immer noch auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität, wobei besonders John Lennon zu einer der beherrschenden Figuren der Rockmusik aufstieg. Aber auch Paul hatte das Rocken noch nicht verlernt, und es war geradezu ein Wunder, dass er nach "Helter Skelter" überhaupt noch Stimmbänder hatte. Von Rennern der Beach Boys über Reggae bis hin zu nicht so geläufigen Stücken wie "Revolution 9", hier ist einfach alles zu hören. Einige Platten sind zu Legenden geworden; diese gehört dazu. --Chris Nickson ProduktbeschreibungTHE WHITE ALBUM 5 Kundenrezensionen:"white album" - so genial & wunderschön-schräg.... 5 von 5 Punkten... haben die beatles selten geklungen - und gerade-das macht wohl, u.a., den besonderen reiz dieses doppel-albums aus! nicht nur auf "bungalow bill", auch auf "im so tired" (-> welches die "richtung" etwas vorweg nimmt, welche john lennon später z.b. auf solo-pfaden wandelte..) hört man den ex-"pilzköpfen" ganz deutlich an, wie-weit sie sich von "mainstream" wie "hard days night" entfernt - und wohl auch, nicht nur optisch!, schon zu diesem zeitpunkt verabschiedet hatten. "blackbird" (ein absoluter anspiel-tipp übrigens!) ist klasse, nicht nur für beatles-fans, die sich selbst auf der gitarre versuchen wollen.. man hört sogar das fuß-getappse (links, wenn man kopfhörer verwendet), und sieht lennon/mccartney fast vor sich im studio stehen.. ob die beiden damals noch in trauter harmonie ihre (manchmal, zugegeben:) etwas-schräg daherkommenden harmonien auf band verewigten, das bleibt die frage.. wer, und das steht nunmal fest, sich allerdings herausnimmt, pop-acts wie "oasis" als "die neuen beatles" zu zelebrieren, der tut den beatles nicht nur unrecht, es ist auch unfair, echten beatles-fans und -freaks gegenüber, die wohl vor-allem mit den neueren "oasis"-scheiben nicht allzuviel anzufangen wüssten.. die beatles hat es nur einmal gegeben; und ich denke, das ist auch gut so. und wer das "white album" (z.b. wie ich, mit den vier beatles-fotos, als "special edition") zuhause hat, der gibt auch nicht viel auf zahllose "reunion-gerüchte", welche schon anhand der noch verbliebenen beatles scheitern würden.. fazit: the beatles arent dead - long live the beatles !!! Das erste Solo-Album der Beatles 5 von 5 PunktenDer große Hype war vorbei: Sgt.Pepper wurde schon mit der Veröffentlichung Legende; Magical Mystery Tour mitsamt Film eher vom Publikum missverstanden ...und dann das Weiße Album! Die Beatles hatten zu dieser Zeit echten Druck. Sie mussten den großen Wurf landen, da ihre Popularität nicht mehr die Spitzenwerte erreichte, die sie noch zu Sgt. Pepper Zeiten gewohnt waren. Die Vorraussetzungen zu den Aufnahmen waren denkbar schwierig: Erstmalig tritt Yoko Ono in Erscheinung, die durch ihre permanente Anwesenheit bei den Aufnahmesessions für Unruhe sorgt. Plötzlich gibt es richtig Zoff im Studio weil Ringo Starr nach McCartney-Kritik die Band für wenige Wochen verlässt. Ein fast wahnsinnig werdender John Lennon muss ca. 36 Takes von Ob-la-di-ob-la-da ertragen, bevor er sein wütendes Piano Intro einhämmert. Damit sei nur ansatzweise der Rahmen skizziert, der für diese Produktion ausschlaggebend war. Nachdem die Beatles mit einer Menge Songs aus Indien zurückgekehrt waren, galt es nun eine entsprechende Reproduktionen herzustellen. Die Fülle des Songmaterials rechtfertigte durchaus ein Doppel-Album; in der Nachschau sind einige Kritiker dennoch geneigt George Martins Tendenz zum Einfach-Album zu unterstützen. Wie dem auch sei: Eine gemeinsame Linie der Band gab es dabei nicht. Jeder einzelne versuchte seine Kompositionen entsprechend zu verarbeiten, was dem Ganzen eine starke individuelle Note verleiht und sogar in Einzelproduktionen unter Verwendung sämtlicher Instrumente durch einen Musiker (hier blendendes Beispiel Paul McCartney bei den Songs: Why dont wo do it in the road; wild honey pie, mother natures son, I will) mündete. Das Gesamtergebnis ist zweifelsfrei beeindruckend, da die Vielfältigkeit der Kompisitionen und Stilmittel bislang einzigartig für ein Beatles Album sind. Von daher ist es zweifelsohne ein sehr gutes und vielschichtiges Album. Durch den durchschlagenden kommerziellen Erfolg der Singel Hey Jude, die wiederum ein sehr geschlossenes Beatles-Konzept implementiert, konnte das Album zeitgleich sehr gut ko-existieren und den vielleicht faden Beigeschmack einer sich auseinanderlebenden Gruppe kompensieren. Viel deutlicher wird es dann bei Let it be..... John, Paul, George, Ringo ... & the Band 5 von 5 PunktenAls die Beatles im Frühjahr 1968 mit den Aufnahmen zum "White Album" anfingen, hatten sie ihren Indien-Trip gerade hinter sich und dort "in den Bergen bei lausigem vegetarischen Essen" (John Lennon) viele neue Songs geschrieben, so viele, dass diese gleich für ein Doppelalbum reichten. John und Yoko hatten vor den Aufnahmesessions noch ihr erstes Duo-Album "Two Virgins" aufgenommen, anschließend waren die beiden so unzertrennlich, dass Yoko sogar bei den Aufnahmesessions kaum von Johns Seite weichen wollte, sehr zum Leidwesen der drei Anderen, und für viele Fans gar der Anfang vom Ende der Beatles. Paul McCartney hatte unter dieser Situation wahrscheinlich am meisten zu leiden und hat wohl auch deshalb einige seiner Songs im Alleingang eingespielt, "Wild Honey Pie", "Martha My Dear", "Blackbird", "Why Don`t We Do It In The Road" und "Mother Nature`s Son", während John sich wohl nur bei "Julia" einmal von Yoko losreißen konnte oder wollte. Trotzdem, das "White Album" enthält eine ganze Reihe wirklich herausragender Songs, neben dem Opener "Back In The USSR" sind da natürlich (u.a.) "While My Guitar Gently Weeps", "Happiness Is A Warm Gun", "Revolution 1" oder "Cry Baby Cry" zu nennen. George Harrison durfte neben "While My Guitar Gently Weeps" noch drei weitere Songs beisteuern, und Ringos Stimme ist gleich bei zwei Songs zu hören, darunter bei seinem selbst geschriebenen "Don`t Pass Me By". Für mich war und ist das "White Album" so etwas wie ein Befreiungsschlag der Beatles von langen, ausufernden Produktionssessions wie bei "Sgt. Pepper" und ihrem Produzenten George Martin, dessen Einfluss bei diesem Album nicht mehr so deutlich zu hören ist, wie bei den beiden Vorgängern. Ein halbes Jahr später begannen dann die nervenaufreibenden Aufnahmesessions zu dem, was später ihr letztes Album "Let It Be" werden sollte, bei denen sich jedoch das Auseinanderdriften der vier Beatles unaufhaltsam fortsetzte, auch wenn man sich für die "Abbey Road"-Sessions ab April 1969 nochmals für ein paar Wochen zusammenraufen konnte. DAS 10/10er- Schlachtschiff meiner Plattensammlung 5 von 5 PunktenIch möchte hier DAS 10/10er- Schlachtschiff meiner Plattensammlung vorstellen. Das neunte Album des Beatles ist ein Füllhorn des Status Quo" der progressiven Musik der ausgehenden 60er Jahre und war ein Versprechen in die Zukunft der Rockmusik. Das Doppelalbum der Beatles wurde zwar unter der Überschrift des Bandnamens veröffentlicht, ist aber eher eine Zusammenstellung von Solo- Kompositionen auf der Höhe des Schaffens der einzelnen Bandmitglieder. Es gibt wohl kein Album einer Band in der Geschichte der Rockmusik, auf den so unterschiedliche Musikstile wie z.B. Rock, Blues, Psychadelic, Country, Ragtime, Folk, Heavy-Metal, Protestsongs, Balladen, Kammer und 30er-Jahre-Dance-Hall-Musik, Schmaltz" oder avandgardistische Toncollagen - scheinbar ohne erkennbares Konzept aneinandergereiht - in so überragender Qualität vertreten sind. Diverse Songs, die für das Album als Demoversionen schon vorlagen, wie z.B. "Mean Mr. Mustard", "Polythene Pam", "Jealous Guy", "Something", "Not Guilty" oder "What's the New Mary Jane" fanden keinen Platz auf dem Album. Daran ist zu ermessen, in welch intensiver Schaffensphase dieses Meisterwerk entstanden ist. Die meisten Kompositionen sind während des Zeit in Indien entstanden. Sie wurden in unterschiedlichsten Besetzungen, z.T. unter der Abwesenheit einiger Bandmitglieder, teilweise in Eigenregie aufgenommen. George Martin hat erstmals seine Führung" an Chris Thomas abgeben, so daß hinsichtlich der Produktion sich entscheidende Neuerungen ergaben. Diese erste Veröffentlichung unter Apple Records" kann sowohl musikalisch als auch in Hinsicht auf die Beziehungen innerhalb der Band als Wendepunkt in der Geschichte der Vier bezeichnet werden. Das Album lebt" von dem Hin-und-Her, von dem Stop-And-Go der Zufallsauswahl aller Songs als Gesamtwerk, trotzdem möchte ich hier die Fab Four" meiner Favoriten auf den Album nennen: "Happiness Is a Warm Gun","Sexy Sadie" , "I'm So Tired","Yer Blues" Wer ein Fundament sucht, auf den er seine Musiksammlung gründen möchte: Das White Album" ist der Fels, an dem sich die Flut allen Musikschaffens immer wieder brechen wird. Die Beatles als musikalisches Gesamtkunstwerk: Ein Puzzle, dessen einzelnen Steine nur halb so viel wert wären als das Ganze! 4 von 5 Punkten"Sgt. Peppers" hatten die Beatles erfolgreich hinter sich gebracht. Die Psychedelic-Phase war vorbei, ebenso die frühen 60er, wo die Beatles mehrmals pro Jahr einen Superhit landeten. Es war an der Zeit, (wieder einmal) etwas Neues zu schaffen und so nahmen die ehemaligen Pilzköpfe, die zu jener Zeit schon langhaarig durch die Welt stolzierten, "The white Album" in Angriff... Das, was dabei herausgekommen ist kann sich wirklich sehen lassen. Obwohl auf den beiden Scheiben nicht wirklich jeder Song superhittauglichkeit besitzt, ist "The white Album" als Gesamtkonzept absolut überzeugend. Findet man auf (der meiner Meinung nach stärkeren) 1. Scheibe noch "Klassiker" wie "Dear Prudence", "Obladi-Oblada" oder "While my guitar gently weeps" und "Happiness is a warm gun", so ist die 2. Scheibe im wahrsten Sinne des Wortes ein unbeschriebenes, leeres Blatt - vielleicht ist gerade deshalb der Albumtitel, eben "The white Album" auch sehr treffend... Nichtsdestotrotz halte ich dieses Doppelalbum für das gelungenste, kompletteste und gefälligste Beatles-Werk aller Zeiten. Man muss zu Beginn etwas Geduld aufbringen, aber es lohnt sich! Ehrlich gesagt, habe ich selbst erst einige wenige Male beide Scheiben am Stück ablaufen lassen - aber eben genau das sollte man tun, wenn man die "Vollkommenheit" von "The white Album" erleben möchte... Eine GROSSARTIGES Doppelalbum mit Kult-Charakter, das auch Nicht-Beatles-Fans besitzen sollten!! |
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