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Produkt-Bild: Live

Live von Seeed

Audio CD von Downbeat (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 13,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Live

Tracks:

  • Wir sind Seeed Reeemix (Berlin Wuhlheide 2004 - Live)
  • Aufstehn! (Berlin Arena 2006 - Live)
  • Stand Up (Berlin Arena 2006 - Live)
  • Schwinger (Das Fest Karlsrufe 2006 - Live)
  • She Got Me Twisted (Berlin Arena 2006 - Live)
  • Please, Please (Dresden 2006 - Live)
  • Waterpunpee (Berlin Wuhlheide 2004)
  • Release (Dresden 2006 - Live)
  • Shake Baby Shake (Berlin Wuhlheide 2004)
  • Goose Bumps / Fire In The Morning (Meltdown Reeemix, Berlin Arena 2006
  • Music Monks (The See(e)dy Monks) (Berlin Arena 2006 - Live)
  • Grosshirn (Berlin Arena 2006 - Live)
  • Psychodelic Kingdom (Berlin Arena 2006 - Live)
  • NEXT...! (Berlin Arena 2006 - Live)
  • Same Jam (Berlin Arena 2006 - Live)
  • Ding (Das Fest Karlsruhe 2006 - Live)
  • Dancehall Caballeros (Dresden 2006 - Live)
  • King Rodriguez (Berlin Arena 2006 - Live)
  • Respectness (Oberhausen 2006 - Live)
  • Dickes B (Das Fest Karlsruhe 2006 - Live)
  • Pressure (Berlin Wuhlheide 2004 - Live)

Produktbeschreibung


LIVE
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Gelunges Live Album
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Gleich vorweg muß ich sagen, das ich noch kein Konzert von Seeed besucht habe. Die drei Alben kenne ich und fand sie sehr gut, aber irgendwie wollte sich kein "Konzerfeeling" einstellen.
Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es bei diesem Musikstil funktioniert.

Nach langem überlegen habe ich mir nun die Cd zugelegt und muß eingestehen, dass die Jungs live wirklich eine Macht sind und mich vom Hocker gehauen haben.

Die CD hat ein unglaubliche tolle Live-Atmosphaere und reißt mich bei jedem hören noch mehr in ihren Bann.

Die Songauswahl ist sehr gelungen und der Sound wirklich Klasse. Ich werde mir Seeed sicherlich bei der nächsten Tour (wahrscheinlich 2009) sicherlich ansehen, denn die Jungs sind einfach Klasse.

Anspieltipps: "Dickes B", "Release", "Aufstehn" und netürlich "Ding"
Seeeeeeeeeeeeeed....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin in echt überhaupt kein Reggaefan, aber Seeed hat mir schon immer gefallen. Jetzt habe ich nach einigem Nachdenken mal das Geld in die Live-CD investiert und bereue dies in keinster Weise.

Der perfekte Sound um aus diesem Sch***wetter einen wunderschönen Sommer zu machen.

Kaufen!!!! :o)
Die CD rockt !!!!!!!!!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Keine CD kann ein Live Konzert ersetzen (die sind bei Seeed immer super), aber hier kommt es schon ganz dich dran,
Achtung, nur für Fans und alle, die es werden wollen.
YABBADABBAYEAHDUDDLEDU
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Party-Sound satt ... echt geniale Scheibe - die ein verdammt gutes live-erlebnis rüber bringt ...

im richtigen Soundverhältnis auch noch dazu - echt ne hammer scheibe!

Werden sicher auch wieder mega mächtig die partystimmung am frequency einheizen!

Absolut empfehlenswert - der ne ziemlich gut allumfassende CD-Sammlung haben möchte - dort muss sie einfach rein! > kein flop - absolut top ! ! !
H O T
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese CD ist grossartig und vermittelt nur einen kleinen Eindruck von den grandiosen Live-Qualtitaeten von SEEED. Konsequenz kann nur sein: LIVE SEHEN *****
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Exclusive-The Forever Edition inkl. 4 neuen Songs

Exclusive-The Forever Edition inkl. 4 neuen Songs von Chris Brown

Audio CD von JIVE (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 10,79

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Exclusive-The Forever Edition inkl. 4 neuen Songs

Tracks:

  • Throwed
  • Kiss Kiss
  • Take you down
  • With you
  • Picture perfect
  • Hold up
  • You
  • Damage
  • Wall to wall
  • Help me
  • I wanna be
  • Gimme whatcha got
  • I'll call ya
  • Lottery
  • Nice
  • Down
  • Fallen angel
  • Forever
  • Superhuman
  • Heart ain't a brain

4 Kundenrezensionen:

Super CD mit einer sehr schlechten Verpackung!!!!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die Lieder auf der CD sind durchgehend sehr gut. Was mich sehr an dieser Version stört, ist die Verpackung. Es ist eine billige Papierverpackung, ohne Booklet! Die Bonuslieder sind unbedingt zu empfehlen, darum habe ich mir auch die Edition gekauft. Ich hätte mir eine Jewel-Case Version gewünscht.
Der Mann der Zukunft
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Viele bezeichnen ihn als den neuen Michael Jackson, dabei hat der Junge noch nicht einmal 20 Jahre auf dem Buckel. Die Rede ist von Chris Brown, seit seinem 16. Lebensjahr Teeniestar, der vor Allem mit seinen unglaublichen Tanzperformances die Massen begeistert. Schon sein Debüt schlug ein wie eine Bombe, wurde jedoch von "Exclusive" aus dem Jahr 2007 noch einmal locker getoppt. Um diesen Erfolg weiterhin voll auszukosten brachte Sony nun den Re-Release mit stolzen vier neuen Tracks auf den Markt, dem allerdings leider kein Booklet beiliegt. Auch das Cover wurde digital bearbeitet und wirkt durch seine neue Farbgestaltung nun etwas reifer und erwachsener. Musikalische Unterstützung bekam Chris von T-Pain, Lil Wayne, The Game, Kayne West oder Keri Hilson. Auch die Producer-Liste liest sich mit The Runners, Jazze Pha, Polow Da Don, Swizz Beatz, Scott Storch und vielen weiteren nicht schlecht.
Was mir an diesem Album besonders gefällt sind die vielen verschiedenen Elemente wie Club-Track, Ballade, Slow Jam, etwas rockiger oder auch etwas Hip Hop. Mit "Throwed" beginnt "Exclusive - The Forever Edition" schon recht fetzig und macht ordentlich Stimmung. Dies wird auf meinem persönlichen Lieblingstrack "Kiss Kiss" sofort weitergeführt. Gast und Produzent T-Pain zauberte ein bumpendes Club-Instrumental mit einer sehr eingängigen Synthesizer-Melodie, die sofort im Kopf hängen bleibt, besonders in Kombination mit T-Pain's coolem Refrain, doch auch Chris weiß absolut zu überzeugen. Nach diesen Krachern sind langsamere Töne genau das Richtige. Und wie aufs Stichwort folgen mit "Take You Down" ein erotischer Slow Jam und mit "With You" ein echt traumhafter Lovesong, bei dem Chris' Stimme hervorragend mit der gänsehautverursachenden Gitarren-/Streicherkombination harmoniert und so nicht nur die Herzen der Ladies, sondern eines jeden R'n'B Liebhabers höher schlagen lässt. Eines meiner persönlichen Highlights findet man mit "Hold Up". Sein Beat erinnert stark an Ginuwine's Klassiker "Pony" aus 1996 und dürfte daher gerade für Fans einer etwas älteren Generation interessant sein. Chris klingt hier unglaublich professionel, cool und abgeklärt und auch Feature Big Boi liefert eine souveräne Performance. Nach den guten, jedoch keinesfalls überragenden "You" und "Damaged" erreicht man mit "Wall To Wall" wohl DEN Hit des Albums. Tiefe Beats, abgefahrene Elektro-Klänge im Hintergrund und ein 19 jähriger Junge, der das Ganze zum echten Ohrwurm macht, der nicht nur die Clubs zum Kochen bringt. Das hat für mich schon tatsächlich ein bisschen was von Michael Jackson. Da heutzutage jedes größere Album einen Auftritt von Lil Wayne Vorweisen kann, lies sich auch Chris Brown nicht lumpen und lud den Rapper aus New Orleans ein, mit ihm auf der verdammt chilligen Jazze Pha-Produktion "Gimme Watcha Got" zu performen. Für mich ist Weezy das Beste an dem Track, doch auch CB macht alles richtig und harmoniert gut mit den entspannt pumpenden Bässen. Einen Mann, den man auf solch einem Album eher weniger erwartet, findet man mit Los Angeles' Chef-Gangster The Game auf "Nice". Passender Weise ist der Beat von Scott Storch eher hart und düster, eigentlich ein perfektes Rap-Instrumental, das verdammt gut abgeht. Mich hat es überrascht wie gut auch ein Sänger wie Chris Brown damit harmoniert, The Game gefällt mir jedoch noch ein bisschen besser, da seine rauchige Stimme wie gemacht dafür scheint. Die etwas rockigen Gefilde erreicht man mit "Down" (feat. Kanye West), allerdings muss man sagen, dass der Song insgesamt doch etwas lahm und kraftlos wirkt und keinesfalls mit den anderen mithalten kann. Deutlich besser ist da die geniale und vor Allem auch emotionale Synthesizer-Komposition von "Fallen Angel", die sofort unter die Haut geht und mit Chris' toller Stimme zum echten Mega-Hit wird. Lead-Single dieser Edition des Albums war der Song "Forever". Er wirkt insgesamt etwas poppiger und kommt recht flott um die Ecke. Auch die Kollabo mit Keri Hilson auf "Superhuman" erinnert deutlich mehr an Pop als an Soul, weshalb ich ihn als nicht wirklich passend für ein gutes R'n'B-Album empfinde. Zum Glück gibt es mit dem klasse Slow Jam "Heart Ain't A Brain" einen mehr als versöhnlichen, da wirklich emotionalen und schönen Abschluss für "Exclusive - The Forever Edition".
Über weite Strecken kann dieses Album wirklich richtig überzeugen, bietet jedoch ab und an auch den ein oder anderen mittelmäßigen Track. Allerdings muss man bedenken, dass Chris Brown gerade einmal 19 ist und dafür ist diese Leistung schon sehr beachtlich. Stimmlich kann sich der Junge aus Virginia sicher noch weiter entwickeln, denn an die großen Stars wie z.B. Jagged Edge kommt er noch lange nicht heran, doch ein Anfang ist gemacht. Chris Brown gehört definitiv die Zukunft.
5 Sterne für Chris Brown
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dass Chris Brown mit Exclusive so geile Tracks liefert, hätte ich nicht gedacht. Bei dieser Forever-Edition kommen alle R'n'b-Fans voll auf ihre Kosten!

Für die Arbeit und Mitwirkung an seinem Debüt-Nachfolger konnte Chris Brown noch einige weitere Hochkaräter verpflichten. Neben Lil Wayne, der bereits auf dem Debüt dabei war, haben auch The Game, T-Pain, Will.I.Am, Scott Storch, Kayne West und Bryan Michael Cox ihren Beitrag zum Gelingen von "Exclusive" geleistet.

Highlights:
- Throwed
- Kiss Kiss
- With You
- Picture Perfect
- Wall To Wall
- I'll Call Ya
- Lottery
- Nice
- Fallen Angel
- Forever

Für jeden R'n'B Fan ist dieses Album Pflicht.
Eine klare Kaufempfehlung!
Herausragendes RnB Album eines herausragenden Künstlers
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Chris Brown gehört trotz seines jungen Alters von
gerade mal 18 Jahren zu den besten RnB Künstlern.
Bereits sein erstes Album schlug ein wie eine Bombe
und brachte Abwechslung in das teilweise eintönige
RnB-Genre.

Sein zweites Album knüpft da an, wo das Erste endete.
RnB vom Feinsten präsentiert uns Chris Brown auf
seiner neuen Scheibe "Exclusive".

Zusammen mit den besten Produzenten, unter anderem
Kanye West, Jazze Pha und Scott Storch, wurde eine
Platte produziert die sowohl tanzbare Songs als auch
softe Lieder darbietet, und dass in einer Qualität
die sämtliche Platten des Jahres in den Schatten stellt.

Insgesamt darf man 20 Songs genießen, wobei jeder
Song für sich einen eigenen Stil aufweist.
Gleich zu Beginn startet das Album mit einem der
besten Songs des Albums "Throwed" durch, und geht
ohne Pause über in den Smashhit "Kiss Kiss".

Der wohl beste Song des Albums "Wall to Wall"
bringt zur Mitte des starken Albums wohl den
Höhepunkt der Platte.
Dominiert von tanzbaren Beats und einem coolen Rap
lässt "Wall to Wall" keinen Fuß ruhig stehen.

Auch unglaublich starke Lowtempo Nummern wie
"I wanna Be", "Lottery", "With you" und das einfach nur
geniale "Forever" geben zu erkennen das Chris Brown ein
Meister des RnB ist, und das Album wohl seiner jungen
Karriere einen kräftigen Schub geben wird.

Insgesamt ist Chris Brown, vor allem auch dank der
starken Produzentenriege, ein Album gelungen,dass
wohl alle sonstigen RnB-Alben in den Schatten stellt.

Uneingeschränkte Kaufempfehlung für jeden der auf
soulige Mid- und Lowtempo Songs steht, und akzeptieren
kann dass der beste RnB des Jahres von einem Künstler
kommt der gerade mal volljährig wurde.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Best of 1990-2005/Standard

Best of 1990-2005/Standard von die Fantastischen Vier

Audio CD von Columbia d (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 14,20

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Best of 1990-2005/Standard

Tracks:

Disk 1
  • Jetzt geht's ab
  • Hausmeister Thomas 'D'
  • Mikrofonprofessor
  • Hausmarke ist...
  • Böse
  • Die Da ?
  • Saft
  • Lass Die Sonne Rein
  • Es Wird Regen Geben
  • Die 4. Dimension
  • Tag Am Meer
  • Zu Geil Für Diese Welt
  • Schizophren
  • Genug Ist Genug
  • Spiesser '94 (Megavier)
  • Lauschgift
  • Populär
  • Sie Ist Weg
  • Frühstück
  • Was Geht
  • Nur In Deinem Kopf
Disk 2
  • Hey Baby
  • Michi Gegen Die Gesellschaft
  • Krieger
  • Raus
  • Der Picknicker (Benztown – Mixdown)
  • 0:29
  • MfG
  • Le Smou
  • Buenos Dias Messias
  • Michi Beck In Hell
  • Home Again
  • Millionen Legionen unplugged
  • Sommerregen
  • Geboren
  • Troy

Produktbeschreibung


BEST OF 1990-2005/STANDARD

Aus der Amazon.de-Redaktion


Kaum zu glauben, aber es ist nun schon 15 Jahre her, dass die Fantastischen Vier Deutschland zu HipHop- und Rap-Land machten. Michi Beck, Smudo, Andy.Y und Thomas D. - vier Stuttgarter auf dem Weg in den Pop-Himmel. Fanta 4, wie die Vier von ihren Fans anerkennend genannt werden, rappte bereits auf Deutsch, als HipHop in Deutschland noch mehr oder weniger ein Fremdwort war. Die Belohnung waren Charts-Erfolge für geniale Songs wie "Hausmeister Thomas D.", als ansonsten deutsche HipHop- und Rap-Songs in den Hitparaden so zahlreich waren wie Aliens am Starnberger See. Sogar ins Reich der Hardrocker wagten sich die Vier, als sie 1995 mit "Lauschgift" eine absolut phänomenale Rap-Platte veröffentlichten. Und mit ihrem ungemein direkten Song "Böse" schafften sie es auch, von den meisten Rundfunkanstalten nicht gespielt zu werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands, waren sie auch live absolut perfekt. Berühmt sind auch ihre Fotos und Videos, mit denen sie praktisch eine eigene Bildsprache entwickelten. Mit ihrer eigenen Firma "Four Music" gründeten die Vier eines der innovativsten Labels für HipHop, Soul und elektronische Musik. Sogar "MTV Unplugged" mischten sie auf: mit ihrem legendären Auftritt in der Balver Höhle im Sauerland. Und nebenbei hat aber auch jeder seine eigenen Projekte am Laufen: Michi mit seinen Turntablerockern, Thomas mit seinem Rock-Projekt Son Goku, Andy mit seinem Soloprojekt.
Fazit: Wie heißt es so schön? Die Fantastischen Vier: sie sind der Bonustitel im Überraschungsei! Sie sind der Hidden Track der deutschen Musikkultur! Sie sind The Godfathers Of Pophumor! Wenn man "Best Of 1990 - 2005" gehört hat, ist dem nichts mehr hinzuzufügen! Absolut empfehlenswert - für Fans und solche, die es (unbedingt) werden wollen!
--Julia Edenhofer
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Jetz' geht's ab
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für alle, die sich wegen zwei oder drei Hits kein ganzes Album kaufen wollen und dann doch bei jedem bekannten Song der Vier im Radio ganz entspannt mitwippen ist so eine "Best of..." schon eine feine Sache. Ich persönlich möchte mich nicht einschränken und stelle mir per CD-ROM oder iPod "meine Best of" zusammen.

Wer diese Möglichkeit jedoch nicht hat oder nicht am PC rumfraggeln möchte, der ist hier gut bedient. Es sind alle chart-bekannten Songs vertreten, noch dazu in fast chronologischer Reihenfolge, so dass man den Stilwandel gut nachverfolgen kann.

Gefreut hätte ich mich, wenn auch die Solo-Hits von Thomas D. und Hausmarke auch mit drauf wären, aber man kann ja nicht immer alles haben.

Gute Musik - nahezu vollständig - kaufen!
15 Jahre Fantas auf 2 CDs - da bleibe ich Troy!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
15 Jahre sind Smudo, Andy Y, Michi Beck und Thomas D. als Pioniere des deutschen Hip Hops im Geschäft- da wurde es wirklich Zeit nicht nur eine Best of in unplugged Versionen, sondern in den originalen Single und Albumversionen auf den Markt zu werfen. Nachdem ich vom letzten Album "Viel" doch eher enttäuscht war, freue ich mich auf das Best of mit den vielen alten Klassikern umso mehr: "Die da" und "Saft" kannte man(n) ja schließlich auswendig, genauso wie "Sie ist weg". Aber genauso sind "Mikrofonprofessor", "Le Smou", "Was geht", "Der Picknicker" u.v.m. absoluter Kult und Meilensteine in der deutschen Hip Hop Geschichte der 90er. Auch auf der "Viel"-Tour konnte man sehen, dass neue Stücke wie "Sommerregen" oder "Geboren" höflich beklatscht wurden, doch beim Konzert in Halle/Westfalen gingen die Fans so richtig ab, als die älteren Kulthits kamen. Die Fantas "Die da" und "Saft" nicht mehr auf ihren Konzerten bringen, was im gesetzteren Alter von Mitte 30 durchaus verständlich ist. Auf jeden Fall werde ich die Doppel-CD gleich ordern. Bleibt nur zu hoffen, dass das nächste aktuelle Album annährend das Level von "Lauschgift" und "4:99" erreicht, damit auch weiterhin möglichst viele den Fantas "Troy" bleiben.
Einfach fantastisch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit den fantastischen vier(en) habe ich meine ersten musikalischen Erfahrungen gemacht seiner Zeit. Darum ist es für mich ein besonderes Vergnügen, das Beste dieser Band auf zwei praktischen CD's zu haben.
Erst mit dieser CD wird einem Bewusst, wieviele Hits Fanta4 im Laufe der Jahre doch hatten!
Alles in allem ist es eine wunderbares Best of Album geworden, das man locker im Auto oder in Ruhe auf dem Sofa geniessen kann. Übrigens nicht nur für Fanta4 Fans, auch Neulingen wird dieses Album gefallen!
Einfach PHANTASTISCH!!! Was auch wohl sonst?!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Phantastischste der Fantastischen Vier - mehr gibt es hierzu eigentlich auch schon nicht zu sagen. Ob nun Thomas D ("Hausmeister TD", "Sommerregen", "Krieger"), Smudo ("Le Smou"!!!), Hausmarke ("Hausmarke ist", "Michi Beck in hell") oder zwei im Duett ("Die da", "Sie ist weg") bzw. alle zusammen ("Buenos Dias Messias", "Was geht") - DIE FANTAS SIND EINFACH THE GREATEST!!! Man höre und genieße den genialsten Deutschrap ever and ever...
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: The Odd Couple

The Odd Couple von Gnarls Barkley

Audio CD von Warner UK (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 6,31

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Odd Couple

Tracks:

  • Charity case
  • Who's gonna save my soul
  • Going on
  • Run
  • Would be killer
  • Open book
  • Whatever
  • Surprise
  • No time soon
  • She knows
  • Blind Mary
  • Neighbors
  • A little better

Produktbeschreibung


THE ODD COUPLE

Aus der Amazon.de-Redaktion


Eines vorweg: Wer auf dem zweiten Album von Gnarls Barkley einen unwiderstehlichen Konsens-Hit wie 2006 Crazy sucht, wird nicht fündig. Dafür bietet das nach einem Filmklassiker mit dem berühmten Komödianten-Duo Walter Matthau und Jack Lemmon benannte The Odd Couple viele kleine Hits. Ein seltsames Paar würde die Platte auf Deutsch heißen, und ein seltsames Paar sind Beat-und Soundmeister Brian Burton aka Danger Mouse und Sänger Thomas DeCarlo Callaway alias Cee-Lo nun wirklich. Sie funktionieren nicht wie diese ganzen anderen Co-Operationen zwischen einem Frontmann und einem Produzenten, sie sind ja schon aufgrund ihres optischen Erscheinungsbildes (schwarz-weiß, vollschlank-schlank) und der absurden Bühnenoutfits Grenzgänger. So ist auch The Odd Couple nicht HipHop und Pop, ist nicht TripHop und Garagenrock, nicht Psychedelia und Soul, ist nicht Vintage und Modern, dieses Werk mit seinen verrückten Texten zwischen Unsinn und Psychosen ist alles. Nur eines nicht: innovativ, und dass trotz der im Verhältnis zum Vorgänger etwas schöneren Melodien. Was aber gar nicht als Vorwurf zu verstehen ist, denn die auf angenehm kurzweilige 39 Minuten verteilten dreizehn, sehr abwechslungsreichen Tracks kommen herrlich süffig und daher. --Sven Niechziol
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Whatever?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
das ist mein Lieblingslied von der Scheibe und "whatever" habe ich zwei Wochen lang gehört als diese CD? Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase konnte ich gar nicht anders als sie immer wieder durchzuhören. Unglaublicher Stilmix über Soul und Hiphop, Punk und Rockelemente. Das erste Album von Gnarls Barkley kenne ich noch nicht, aber ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es noch besser sein soll. Na, dieses hat jedenfalls den Teufel im Blut. Sonstige Anspieltips: auf jeden Fall noch Nr. 8 und Nr. 12, aber eigentlich erübrigt sich das...
In kleinen Dosen genossen können die meisten Tracks überzeugen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Wie in dem Film/der Serie (ein seltsames Paar) haben sich Thomas "Cee-Lo Green" Callaway und Producer Brian "Danger Mouse" Burton nach dem als Projekt angelegten ersten Album doch für eine permanente Zusammenarbeit entschieden. Doch schon eines vorneweg: auf dem neuen Album findet sich kein Hit wie "Crazy" - wobei aber der Rest wie gehabt ist.

Eine futuristische Produktion zwischen Elektro, Indie, Soul und Pop. Das Markenzeichen ist natürlich Cee-Los krächzende Stimme, an die man sich auf Albumlänge gewöhnen muss. Ebenso wie an die überbordernden Ideen von Danger Mouse. Denn die Single "Run" ist eine Achterbahnfahrt zwischen sich überschlagenden Rythmen und Popsoul, während "Who`s Gonna Save My Soul" eine angenehm zurückhaltende bluesige Ballade ist. Ansonsten findet sich noch 60`s Pop mit entsprechendem Begleitchor ("Surprise") oder einfach nette Ideen wie der Opener "Charity Case" mit seinem Call & Response vor einem wippenden Beat. "The Odd Couple" steckt voller Ideen, ist verspielt und man kann es getrost in die Ecke Futuresound of Soul stellen.

In kleinen Dosen genossen können die meisten Tracks überzeugen, auf Albumlänge erschlägt mich die Produktion.
geglättet
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
wen, wie mich, vor allem die "rougherern", verspielten tracks des vorgängeralbums (wie "just a thought", "feng shui", "storm coming") angesprochen haben, wird von "A Odd Couple" enttäuscht.
Die Gruppe hat sich nicht weiter in diese, mE progressive, Richtung weiterentwickelt, sondern sich musikalisch und auch texlich dem Mainstream angenähert.
Trotzdem natürlich immer noch gute, soulige Popmusik ... aber eben Pop.
Der Nachfolger
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Na gut, was denkt man wohl ? Das erste Album war Top, wird das 2te wohl ein Reinfall !? Weit gefehlt und noch mehr. Was wäre aus Mr. Ce-Lo Green wohl geworden, hätte er DEN Madlib nicht im Rücken, ein Sample Meister an den Beats. Cee-Lo ist und bleibt die Soul Machine und bildet bereits zum 2ten Mal ein Paar mit DJ Madlib. The Odd Couple geht sogar etwas weiter und lässt Pop Nummern hinter sich und geht trotzdem ins Ohr. Wie immer die viel zu übersteuerte Stimme Ce-Lo's die seinen Singsang erst richtig ins Ohr gehen lassen. Auch dieses Album wird sich in den Charts plazieren und ist wieder mal was ganz Anderes. Höchstes Lob an Madlib der es wieder mal geschafft hat.
Gut geeignet
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Habe die CD erworben und eine Überraschung erlebt: da ich mehr temporeiche Stücke wie "Run" erwartet habe, war ich nach dem ersten durchhören etwas enttäuscht. Allerdings war nach dem dritten reinhören die ganze Platte in's Gehör gesickert und hat mich dann angenehm überrascht.

Selbst schräge Stücke wie "Neighbors" haben einen ganz eigenen Charme und sind dann auch gut zu hören. Auf jeden Fall durchweg super sind die Vocals von Cee-Lo. Auch die musikalische Untermalung mit allerlei hörenswerten Sounds ist gut gelungen.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Liebling,Ich Habe das Label Geschrumpft

Liebling,Ich Habe das Label Geschrumpft von Deluxe Records, Samy Deluxe, Ali As, Tua

Audio CD von 99999 (Intergroove)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 15,29

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Liebling,Ich Habe das Label Geschrumpft

Tracks:

  • Es war einmal (Ali A$)
  • Weil es Zeit ist jetzt (Samy Deluxe, Ali A$ & Tua)
  • Besser is das (Samy Deluxe)
  • Luftschloss (Ali A$ & Tua)
  • Mitten in der Nacht (Samy Deluxe & Ali A$)
  • Marketing (Tua)
  • Stanislav (Ali A$ & Tua)
  • Du bist zu weich! (Samy Deluxe, Ali A$ & Tua)
  • Skit (Samy Deluxe)
  • Jung & Motiviert (Ali A$ & Tua)
  • Künstler sein (Samy Deluxe & Ali A$)
  • Was für ein Pech (Ali A$ & Tua)
  • Evolution (Tua)
  • Ein kleines Lied (Tua)

5 Kundenrezensionen:

Positiv überrascht!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zunächst möchte ich einmal sagen, dass das Label zu schrumpfen wohl das beste war was Deluxe Records passieren konnte. Denn jetzt sind zwar nur noch 3 Rapper gesignt, diese Rappen allerdings alle 3 auf allerhöchstem Niveau und sind dazu in ihren Stilen noch grundverscheiden. Ali As ist eher der lustige Kerl, der gern auch über sich selbst lacht und mit viel Humor an Hip Hop rangeht. Tua scheint mir eher der nachdenkliche, (fast schon) conscious Rapper. Und mit Samy Deluxe, haben wir natürlich weiterhin den Hammer-Flower der eine Punchline nach der anderen bringt, der auf diesem Label-Album beweist, dass er das hohe Niveau vom TNT Album gehalten hat!
(Zu einigen Vorrednern: Ja, ich war auch totaler Fan von Grüne Brille, Deluxe Soundsystem etc., aber man sollte auch bedenken, dass Herr Deluxe mittlerweile erwachsen ist, und man kann sich ja nicht sein ganzes Leben mit denselben Sachen beschäftigen, die gleichen Texte schreiben, die gleichen Beats bauen etc.)
Um es kurz zu machen, "Liebling, ich habe das Label geschrumpft" erweist sich als überaus kurzweiliges Album, dass man einfach nicht abstellen kann ("Nenn das Album Harndrang, man muss es einfach laufen lassen"). Es ist keineswegs ein pures Representer oder Battle Album, sondern beschäftigt sch mit vielerlei Themen, von Rap selbst über Das Business bis hin zur heutigen perspektivlosen Jugend und Liebesbeziehungen. Alles in Allem: eine absolut runde Sache mit guten Raps und guten Beats, frei von peinlichen Klischees und Gangstergehabe. Schön, dass es so was noch gibt! KAUFEN! (Nicht runterladen, sonst gibt es sowas nämlich bald nicht mehr!)
Schade
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Was waren es schöne Zeiten. Die grüne Brille auf dem Kopf und dennoch etwas vom Licht geblendet.

Bis So Deluxe, So Glorious war ich wirklich begeistert von Samy Deluxe. Auf dem Album war für jeden etwas dabei. Die letzten beiden jedoch haben mich sehr enttäuscht. Zunächst mal zu dem bereits erwähnten Skit. Genau sowas will ich hören. Diesen komischen Ghetto-Gallus-Kreuzberg-Slang aber nicht, soll heißen ich will nur Mr. Samsemilia hören. Undzwar einen der auch einmal nur sein Lied singen will oder über alte Zeiten rappt.

Solange höre ich lang ists her und warte mal ab :)

Für Jungs und Mädels die auf aktuelle Alben anderer Rapper stehen werden auch mit diesem Album Spaß haben. Für mich war es mal wieder nichts. Schade.
Weil es Zeit ist JETZT!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Bei "Labelsamplern" ist ein misstrauisches Betrachten durchaus angebracht, da die Songs oftmals zwischen Tür und Angel entstehen und die Künstler ihre "16er" mal eben hinrotzen.
Bei "Liebling ich habe das Label geschrumpft" kann man allerdings getrost zugreifen.
Die Compilation weiß durch humorvolle Texte, wie beispielsweise in "Stanislav", in dem Ali As und Tua sich gekonnt über Deutschrap- Standard-Gerede lustig machen. Überhaupt sind es die beiden Künstler an Samys Seite die dem Album eine frische Note verleihen, denn auch etwas nachdenklichere Songs wie "Luftschloss" wissen zu überzeugen.

Allerdings gibt es von mir nicht die volle Punktzahl, weil ich mir in so manchem Track eine dritte Strophe gewünscht hätte. Außerdem bin ich der Überzeugung, dass ein Herr Deluxe noch ein wenig mehr auf dem Kasten hat, was er hoffentlich 2009 mit seinem Soloalbum unter Beweis stellen wird.
Alles in Allem aber trotzdem ein durchaus gelungenes Album!
Was ganz Neues!!!!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Okay vornherein einmal:
Dieses Album ist vollkommend anders als alle anderen Alben von Samy Deluxe bzw. Dynamite Deluxe.
Auf alle Fälle erstmal reinhören und dann das Album kaufen.
Mir persönlich ist das Album ein bisschen zu lasch, ich hätte gerne mal wieder ein Album wie "Verdammtnochma". Das waren noch gute Beats.
Ich hab mir aber als rießen Samy Deluxe Fan gekauft.
Beste Lied ist auf alle Fälle: Künstler sein :)
Langweiligstes Deluxe Release ever....
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Zuerst muss ich erwähnen, dass ich schon jahrelanger Deluxe Fan bin. Von Classic-Vinyl-Zeiten über Ladies&Gentleman über Deluxe Records Let's Go bis heute habe ich jedes Album von Herrn Deluxe plus Crew und das ist gut so.

Ich bin weder ein "In-der-Vergangenheit-Schwelger" noch ein Hater, aber diese zweite (naja, eigentlich dritte, zählt man "Deluxe von Kopf bis Fuss" dazu) Labelcompilation ist schlechtweg das langweiligste was ich aus dem Hause Deluxe gehört habe.

Mein erster Eindruck nach dem Durchhören: die Beats sind lahm. Kein Bänger, kein Brett, keine Gefühle. Selten so einen Haufen belangloser Beats gehört. Ich dachte schon im Vorfeld "Hui, ausschließlich von den Instrumens und Tua produziert? Ob das mal gut geht...". Ich muss dazu sagen, dass ich Instrumens-Produktionen noch nie so Knaller fande, aber HIER? Schlichtweg Langeweile. In dem Track "Du bist zu weich!" geht es sogar hauptsächlich darum, dass der Beat nervt. Hmmm. Ist das die Grundlage für einen geilen Track? Eher nicht. Auch die sonst geilen Teile von Tua sind hier eher Mittelmaß. Wo ist der kränke MatBeats-Shit von "Deluxe von Kopf bis Fuss"? Monroe? Dynamite? Tropf? Tai Jason? Sinch? Flash Gordon? Fehlanzeige.

Textlich geht zwar mehr, aber auch nicht gerade sehr viel. Jedes andere Tua, Ali A$ oder Samy Release ist um Klassen besser !!! Natürlich geil geflowter Kram, auch witzige Ideen und frische Sprüche, aber irgendwie ist das alles nicht so das Wahre.

Das Label zu schrumpfen war vielleicht nicht ganz die gute Entscheidung....zumindest Snaga & Pillath hätten bestimmt noch was rausgeboxt. Und was ist mit Illo? Headliners? Blade? (Manuellsen ist in letzter Zeit so peinlich, da Frage ich lieber mal nicht...). Oder Features? Nix gibbet.

Versteht mich nicht falsch. Deluxe steht immer noch für, naja, deluxe Musik, besser als vieles auf dem Markt. Aber meine Erwartungshaltung war hier anscheinend zu groß. Oder man hätte doch noch ein paar mehr Tracks gebastelt und dann aussortieren sollen. Selbst Tuas Free EP 'Fast' fand ich viel geiler (die wäre ja 'Fast' im Müllkorb gelandet...). Auch die mageren Splash-Scheiben: geiler.

Für Fans & Sammler: Okay.

Für alle anderen: "Verdammtnochma'", "So Deluxe So Glorious", "Big Baus of the Nauf", "Deluxe Reords Let's Go", "Deluxe von Kopf bis Fuss", "Bombe", "Inzwischen", "Aus Liebe zum Spiel" etc. kaufen. Da hat man deutlich mehr davon...
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Produkt-Bild: Solo

Solo von Thomas D.

Audio CD von Four Music (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 2,97

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Solo

Tracks:

  • Rückenwind
  • Pole Position
  • Killesberg Baby
  • Pilzköpfe
  • Solo
  • Ich,Ich,Ich Oder Der Schrei Des Ego
  • Sie Hacken Auf Mir Rum
  • Lo-Oser
  • Weltenläufer
  • Lass Los
  • Die Welt Ist 1
  • Herpes
  • Das Einzige Prinzip
  • Thomas D Is Ill
  • Frisör
  • Killesberg Baby (Milla's Benztown Remix)

Produktbeschreibung


SOLO
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5 Kundenrezensionen:

auch ich habe mich damals durch die geniale singe rückenwind
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
blenden lassen ! rückenwind war cool und ich fand dieses stück viel besser, wie einiges von den fantas vorher. für ein komplettes album war das aber viel zu wenig ! wenn doch wenigstens noch das stück liebesbrief mit drauf gewesen wäre ! ( klasse dreh auf lanzarote !!!!! ) so reicht das ganze leider nur für einen stern. einen versuch war es wert, doch der ist gescheitert.
Solo genauso gut wie in der Gruppe...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Thomas D (Fanta 4) ein sympathischer Kerl mit einer markanten Stimme, sehr viel Fantasie und Schaffensfreude.
Sein erstes solo Album gleichnamig "SOLO" ist ein sehr schönes, gefühlvolles und smoothes Album mit einem Hauch von spirituellem Geist und orientalischen Klängen. Gut kombiniert mit fantastischem Hip Hop und Sprechgesang. Mit Tracks wie "Rückenwind", welchen wohl jeder kennt, "Solo" und "Killesberg Baby" zeigt er sein ganzes Repertuar an Können.
Im Groß und Ganzen ein wirklich gelungenes und sehr schönes Album welches zum Nachdenken Anregt!5 Sterne+++
Solo - und trotzdem nicht allein
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das kann man auch merken, wenn man sich durch die sehr gelungene Platte hört. Aufgrund verschiedenster Künstler ist auf der CD für jeden Geschmack mit Sicherheit etwas dabei.
Es sind sehr coole Tracks auf der Platte, wie "Rückenwind" oder "Killesberg Baby", dann auch etwas härtere Songs wie z.B. "sie hacken auf mir rum" (feat. Die ärzte), aber auch chillige Stücke wie "solo" oder "pilzköpfe"...
Am besten man hört sich die CD selber an, denn man kann die Vielfalt dieser Scheibe wirklich nur sehr schwer in Worte fassen.
Ich kann sie nur jedem TD Fan empfehlen, denn dieser wird in jedem Fall auf seine Kosten kommen. Trotzdem ist die CD auch für "Nicht-TD-Fans" geeignet,da wirklich eine enorme Bandbreite an unterschiedlichsten Musikrichtungen vorherrscht.
Und Leute, die "Lektionen in Demut" mögen, finden mit "Weltenläufer" schonmal einen kleinen Vorgeschmack auf TDs zweite Solo CD.
Die CD läuft hier bei mir nur noch den ganzen Tag rauf und runter und ich finde, Thomas D hat sich genau die richtigen Leute für sein kleines Meisterwerk ausgesucht! Respekt!!
Diese Musik hat meiner Seele Ohren wachsen lassen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Im Leben gibt es ab und an Phasen in denen man sich selbst sucht, ab und an findet man ein Stück näher zu sich - merkt man wer man ist, was man will, was man braucht - um dies zu erkennen braucht es vielleicht auch eine Initialzündung - für mich war es u.a. diese CD!
Musikalischer Zündfunke und Orientierungshilfe!
Alleine der Text von Song Nr. 5 "SOLO" - Thomas D. mit Nina Hagen im Duett - zeigt einem viel, regt an die eigene Position zu überdenken, sich zu trauen zu äußern was einem wichtig ist im Leben.
Song Nr. 10 "LASS LOS" - hört ihn an und ich bin sicher ihr versteht vieles, was vorher nur Fragen aufgeworfen hat!
Musik kann tatsächlich Horizonte öffnen und Rückenwind geben - Danke Thomas D. !!! Großartiges Album - geniale, ehrliche Texte!
Philosphische Tracks mit Tiefgang
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Thomas D. von den Fantastischen Vier ist einer der bekanntesten und talentiertesten Rapper Deutschlands und von Anfang an zeichnete er bei den Fanta 4 für die eher nachdenklichen und philosophischen Tracks verantwortlich. Vielleicht, weil er als Teil dieser Popband (was die Vier nun mal definitiv sind) sich nicht in vollem Ausmaß so einbringen und verwirklichen konnte, wie er es gern wollte, kam er 1997 mit seinem ersten Soloalbum an die Öffentlichkeit, auf dem er eben überwiegend diese Art von Texten präsentierte. Nicht ausschließlich, wohlgemerkt, denn mit Titeln wie Killesberg Baby oder Pole Position werden auch Freunde von partytauglicher Musik bedient. Aber wie gesagt stehen die Philosophie und das Besinnen auf das eigene Ich im Vordergrund. Schwere Kost unterlegt mit knochentrockenen Beats, auf die Spitze getrieben bei den Stücken Weltenläufer und Lass los. Darauf will und kann sich nicht jeder einlassen und solche Musik braucht unter Umständen viel Zeit zur Gewöhnung. Auf seinem zweiten Soloalbum Lektionen in Demut von 2001 sollte sich dann nur noch diese Art von Rap finden. Hier wird das noch aufgelockert durch solch ungemein beschwingte Songs wie Thomas D. Is Ill und die (sehr poppigen) Singles Rückenwind und Frisör. Wobei letzterer doch eher langweilig ist, wie auch einige andere, vor allem Das einzige Prinzip, bei dem ich meist weiterschalte.
Und um noch einmal auf die Beats zurückzukommen: Auf diesem Album hat sich für jeden Song ein anderer namhafter Künstler als Produzent oder Gastrapper die Ehre gegeben, was zur Folge hat, dass jedes Lied anders klingt und so gibt es sowohl Poprock mit den Ärzten (Sie hacken auf mir rum) als auch astreinen Rock mit Thumb (Die Welt ist 1) oder psychedelische Klänge von den Prophets of Rage (Pilzköpfe).
Diese Platte kann man nebenbei hören und die vielschichtigen Sounds und Raps oberflächlich genießen, man kann aber auch (und das sollte man auf jeden Fall) dem Album seine volle Aufmerksamkeit widmen und versuchen, auch die schwierigen Songs zu durchschauen, auch wenn es dafür vielleicht mehrere Versuche braucht.
Auch ich hatte erst große Schwierigkeiten mit dieser Platte und habe sie erst nach und nach kennen und schätzen gelernt. Und auch heute gibt es, wie gesagt, einige Songs, die mir nicht gefallen und die mich beim Hören eher langweilen. Trotzdem:
Musik (nicht nur Rap) die sehr berührt und vom Hörer fordert, dass er sich Gedanken macht. Auch über sein eigenes Leben.
Empfehlenswert!

(Ich würde gern 4 1/2 Sterne geben, da das nicht möglich ist und ich mich entscheiden muss, werden es 5, da ich dieser Platte doch mehr positives abgewinnen kann als Punkte dagegen sprechen.)
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Produkt-Bild: 'Live'Trucker

'Live'Trucker von Kid Rock

Audio CD von Atlantic (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,94

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2008
Zoom ± Produkt-Bild: 'Live'Trucker

Tracks:

  • Son Of Detroit [Explicit Live Version]
  • Bawitdaba [Explicit Live Version]
  • Cowboy Intro [Explicit Live Version]
  • Cowboy [Explicit Live Version]
  • Devil Without A Cause [Explicit Live Version]
  • Somebody's Gotta Feel This/Fist Of Rage [Explicit Live Version]
  • Picture [feat. Gretchen Wilson] [Explicit Live Version]
  • American Bad Ass [Explicit Live Version]
  • Rock n' Roll Pain Train [Explicit Live Version]
  • Early Mornin' Stoned Pimp [Explicit Live Version]
  • Motherf**cker Quite Like Me [Explicit Live Version]
  • Cocky [Explicit Live Version]
  • Only God Knows Why [Explicit Live Version]
  • Outstanding [Explicit Live Version]

5 Kundenrezensionen:

Studioalben verkommen zu Langeweile
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es gibt Interpreten, die Live klingen wie ein altes quietschendes Fahrrad. Und es gibt Interpreten, die Live erst ihr volles Potential entfalten.

Zu Letzteren gehört eindeutig auch Kid Rock und das stellt er mit diesem Album auch eindrucksvoll unter Beweiß.

Jeder einzelne Song reißt einfach mit. Was auf den Studioalben eher trist und einfach klingt, wird hier mit noch mehr Rock'n'Roll untermalt.
Wer genau hin hört, endeckt sogar einige Passagen aus ganz anderen Songs. Die werden aber so harmonisch dazwischen gemixt, dass eine geniale Kreativität dabei raus kommt.

Auch die Aufnahmequalität ist für ein Live-Album sehr gut!

Rundum ein gelungenes Album, dass jedes andere im Studio produzierte Album, langweilig macht.
So muss eine Livescheibe sein!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach dem ersten Durchhören bleibt man atemlos zurück. Genial, was dieser Kid Rock alles auf ein Album und damit unter einen Hut bringt: Harter Crossover, Hiphop, schwelgerische Countryballaden (sogar im Duett mit Gretchen Wilson!), Stadionsound à la Bon Jovi, krachende Gitarren wie bei ZZ Top, Zitate kreuz und quer durch die Southern- und sonstige Rockgeschichte, incl. einem kurzen Aufflammen von "Freebird" - was will man mehr? All das wird mit Enthusiasmus, Pathos, Leidenschaft und einer gehörigen Menge Power zelebriert. Ein Live-Kracher par excellence!
Und das Cover ist natürlich eine Hommage an das legendäre "Live Bullett" von Bob Seger and the Silver Bullet Band - ebenfalls aus Detroit, Michigan (was sofort mal wieder zum Nachhören animierte - eines der grössten Livealben aller Zeiten).
Fazit: Diese Livescheibe von Kid Rock macht Riesenspass - wenn man stil-mässig offene Horizonte hat.
JAAAAAAAA - genau so muß eine geile LIVE - Scheibe sein,
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
von Anfang an rocken wie Bolle und das Niveau und die Intensität durchhalten bis zum Schluß. Das gelingt KID ROCK hier mit seiner Band absolut überzeugend und auch die Balladen kommen astrein (sehr schöne Stimme: Gretchen Wilson) und passend. Das ist nicht nur eine überaus gelungene LIVE - Performance, sondern gleichzeitig eine prima "Best Of" -CD und die sollte in keiner Sammlung fehlen.
das rockt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Der Sound ist einfach der Hammer und um einiges fetter als auf den Alben, was irgendwie unglaublich klingt, denn auch die Alben hauen mich jedes mal vom Hocker. Aber diese live cd beweißt, was kid rock für ein unglaublich stimmgewaltiger Künstler geworden ist, verglichen mit den Anfängen. Dazu ein Gitarrensound, bei dem einem die tränen kommen. Absoluter Hammer:Der Song Cowboy plus Intro!!!
Meine Empfehlung: Kaufen, und laut machen!
Hammer Kid, einfach nur Hammer!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Habe mir bei Amazon die CD bestellt und muss sagen: Wirklich eine Klasse Live CD! Der Sound ist dick und das Live feeling kommt richtig genial rüber. Habe schon viele Live CD's gehört, aber das ist ungelogen mit Abstand die Beste!
Kauf hat sich wirklich gelohnt. Vergebe daher 5 Sterne.

- ein zufriedener langjähriger Kid Rock Fan -
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Produkt-Bild: So Sehr Dabei (Premium Edition CD & Bonus DVD)

So Sehr Dabei (Premium Edition CD & Bonus DVD) von Clueso

Audio CD von Four Music (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 13,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: So Sehr Dabei (Premium Edition CD & Bonus DVD)

Tracks:

Disk 1
  • Barfuss
  • Augen zu
  • Niemand an dich denkt
  • Wir wolln Sommer
  • Geisterstadt
  • Mitnehm
  • Gewinner
  • Schreibe dir
  • Keinen Zentimeter
  • So sein wie du
  • Utopie
  • Verlierer
  • Pause
  • Jede Stadt
  • So sehr dabei
  • Abspann (Weck sie nicht auf)
Disk 2
  • Görlitz Vorproduktion (DVD)
  • Spanien Aufnahmen (DVD)
  • Keinen Zentimeter Musikvideo (DVD)
  • Mitnehm Musikvideo (DVD)
  • Keinen Zentimeter Making Of (DVD)
  • Mitnehm Live in Budapest (DVD)
  • Kommentare zu den Songs (DVD)
  • Fotoalbum

Aus der Amazon.de-Redaktion


Clueso war schon immer ein Musiker, der nicht auf grelle Effekte setzt, sondern lieber auf subtile musikalische Spannungsbögen und Texte, die auf angenehm ungekünstelte Weise alle Höhen und Tiefen des Alltags abdecken. Auf So sehr dabei vertraut er dieser nur leicht modifizierten Formel ein weiteres mal mit großem Erfolg. Waren schon die Vorgängeralben, allen voran Weit weg (2006), ein Quelle wahrer Freude, so hat sich der 28-jährige Musiker und Songwriter aus Erfurt diesmal selbst übertroffen. Mit Hilfe von Produzent Ralf Meyer (Xavier Naidoo, Die Fantastischen Vier) hat Clueso zusammen mit seiner Band in einer spanischen Finca 13 Songs eingespielt, die ihn so experimentierfreudig wie nie zuvor zeigen, ohne dass er dadurch seine Linie verliert. Ein Song wie "Geisterstadt", eine Hommage an Görlitz, wohin er sich mit Baris Aladay, dem Regisseur vieler seiner Videoclips, zum Schreiben von Texten zurückgezogen hatte, wird maßgeblich geprägt durch lange Instrumentalpassagen, die der Musik eine ganz neue Tiefe verleihen. Überhaupt verzichtet Clueso zunehmen darauf, sich zu sehr auf bewährtes zu verlassen. Diese neuerwachte Lust am Unbekannten führt dazu, dass die Songs wie zum Beispiel "Augen zu" oder das besonders bewegende "Niemand an dich Denkt" insgesamt freier und ungebundener klingen, was allerdings keinen Verlust von Eingängigkeit bedeutet. Das klassische Drei- bzw. Vier-Minuten-Songformat sprengt er trotz aller Experimente auf So sehr dabei nur drei mal. Besonders gelungen ist neben der wunderbaren Midtempo-Hymne "Keinen Zentimeter" die ungemein lässige Nummer "Jede Stadt". --Norbert Schiegl
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5 Kundenrezensionen:

Album des Jahres!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für mich ist dieses Album absolut das Album des Jahres 2008. Nicht ein Lied, was mir nicht gefällt. Alle Lieder sind stimmig und kein Lied fällt aus der Reihe. Ich freue mich schon auf das Konzert, was ich demnächst besuchen werde!
Mmmmhh....Clueso!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich gehöre erst seit kurzem zu den Clueso - Fans, genau genommen erst seit dem letzten Bundesvision - Song - Contest.
Kaum ein Künstler hat mich seither jedoch so in den Bann gezogen wie er. Erstaunlich finde ich die Veränderung über die Jahre, wenn man seine Alben vergleicht...von Hip Hop hin zu wahnsinnig gefühlvollem Pop, ohne jedoch jemals in Kitsch abzudriften.
Jeder Text ist wie moderne Poesie, jede Melodie entspannt die Seele...die CD zieht einen von der ersten Minute in den Bann. Besser gehts nicht!

Meine Favoriten sind neben den zwei Single - Auskopplungen "Keinen Zentimeter" und "Mitnehem" das nachdenkliche "Augen zu" und "Barfuss".

Ich lege diese CD wirklich jedem ans Herz der gut gemachten, ehrlichen deutschen Pop mag oder ihn kennenlernen will. 5 Sterne!
immer wieder reinhören
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
für mich war das album gewöhnungsbedürftig. wenige "direkte" texte - man sollte sich zeit nehmen, richtig zuzuhören. dann wird das album ein ganz besonderes, weil die songs für jeden eine andere bedeutung haben können und auch bei jedem anhören für mich eine andere bedeutung haben.
es gibt keine "spaß-mugge" - aber genau das macht das album aus. ich finds klasse und kann es nur jedem empfehlen.

und für die, die was anderes erwartet haben: clueso liebt es, neue wege zu gehen und so ist JEDES seiner vier alben ein unikum und ganz anders als der vorgänger. und genau DAS ist das tolle an clueso...
toptoptoptoptop
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
mal wieder eine geniale cd von clueso.
zwar ist das neue album etwas ruhiger und wirkt nachdenklicher als "weit weg" aber ist nicht weniger gut.
die texte sind wie gewohnt eingängig, die musik ist top und bei der stimme vergeß nich sowie so alles andere. an sich ist für jede stimmung etwas dabei.
für mich wird das eines der lieblingsalben 2008!!!
lieblingslieder: barfuss, gewinner, keinen zentimeter, utopie, so sehr dabei
Die 4. Superplatte in Folge, ein großer Wurf
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zur CD:

Der junge Thüringer Clueso (größter Hit: "Chicago") hat mit "So sehr dabei" endlich sein 4. Album veröffentlicht.
Der Opener "Barfuss" zeigt bereits, wohin die Reise diesmal gehen soll - nur mit Akustik-Gitarre begleitet kündigt Clueso mit seiner unverkennbar rauchigen Stimme an, dass er etwas Neues wagt. Diesmal geht es endgültig weg von den HipHop-Einflüssen, die auf den bisherigen Alben noch deutlich zu hören waren, hin zum handgemachten, teilweise schon minimalistischen Songwriter-Pop/Rock. Die CD ist ruhiger, melancholischer, die Stücke sind oftmals länger und enthalten viele Instrumentaleinlagen. Track Nr. 2 ("Augen zu") ist etwas flotter, lockt zunächst mit einem Mitsing-Refrain und endet dann in einem kleinen E-Gitarren-Sturm, der einen der wenigen Rockeinflüsse auf dem Album darstellt. Es geht gemächlicher, sanfter, verträumter zur Sache, als wir es von seiner letzten Platte "Weit weg" gewohnt sind. "Niemand an dich denkt" ist der nächste nachdenkliche Song mit einem entspannten Beat, indem Clueso interessante "Indianer"-Gesänge präsentiert und von einer Sängerin im Background begleitet wird. Etwas munterer wird es bei "Wir wolln Sommer" - ein entspannter Sommerhit-Mitsinger zum relaxen. "Geisterstadt" sticht mit einem ruhigen Reggae-Beat aus der Platte heraus - ein etwas deprimierender Song, der von den ausgestorbenen Ghetto-Vierteln in Cluesos Heimatstadt Erfurt erzählt. Mit "Mitnehm" folgt wieder eine etwas flottere, locker-flockige Nummer, die fantastisch für eine entspannte Autofahrt geeignet ist. Es handelt sich um die 2. Single-Auskopplung des Albums. "Gewinner" ist dagegen wieder viel ruhiger - ein wunderschöner Song, der von ganz sanfter Mandoline und Gitarre begleitet wird.
In "Schreibe dir" geht es darum, einen Liebesbrief zu formulieren - auch hier sind Instrumente wie Drums und Posaune nur ganz leicht im Hintergrund angedeutet. "Keinen Zentimeter" ist der chartstaugliche Hit des Albums und die erste Single-Auskopplung, mit der Clueso bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest 2008 auf den 2. Platz kam und in dem er die Nähe beschreibt, die man sich bei frischer Verliebtheit zu seinem Partner wünscht.
Die Platte geht noch nachdenklicher weiter: "So sein wie du" ist eine entspannte Nummer mit Reggae-Einflüssen. In "Utopie" macht sich Clueso Gedanken über die Zukunft der Menschheit - im Intro sind zum einzigen Mal auf dieser Platte HipHop-Einflüsse zu hören, bevor dann schließlich die sanften Geigen und Harfen eines Orchester-Arrangements einsetzen. Das textlich etwas heitere "Verlierer" erinnert im Refrain ein bisschen an Trio ("Da Da Da") und den trockenen Gesang von Udo Lindenberg. Nach einer kurzen Pause, die aus einem Instrumentalstück besteht, geht es zunächst mit einem aufmunternden Song ("Jede Stadt") weiter, bevor die Platte dann mit "So sehr dabei" einen ihrer Höhepunkte erreicht - der titelgebende Song ist zugleich der depressivste des Albums, sehr schwer, traurig und mit einem unbehaglichen Bass am Ende. Die CD entlässt den Hörer aus der Nachdenklichkeit mit "Weck sie nicht auf", dem Abspann - wieder ein leiser Song, mit fast flüsterndem Background-Gesang.

Zur DVD:

Der CD liegt in der Premium Edition eine Bonus-DVD bei, die folgendes enthält:

- ein Feature zur Vorproduktion des Songs "Verlierer" in Görlitz (5 min.), das die Aufnahme und Entstehung des Songs zeigt
- ein Making-Of (26 min.), in dem Clueso mit seiner Band bei den Studioaufnahmen des Albums in Spanien gefilmt wurde
- 2 Musikvideos ("Keinen Zentimeter", das in Budapest gedrehte "Mitnehm")
- Making-Of zum Musikvideo "Keinen Zentimeter" (10 min.)
- "Mitnehm" - die Band improvisiert den Song unplugged in Budapest bei den Dreharbeiten zum Musikvideo(4 min.)
- Clueso erzählt ausführlich von den Songs des Albums, was ihn inspiriert hat, worum es in den Songs geht und wie diese entstanden sind (22 min.)
- Fotoalbum (Diashow) mit Bildern aus der Entstehung der CD

Die DVD ist sehr gehaltvoll, werbefrei und für Clueso-Fans unverzichtbar, da sie einen interessanten Einblick in die Entstehung des Albums bietet.

Fazit:

Wohin soll das mit diesem Ausnahmetalent noch führen? Mit "So sehr dabei" ist Clueso wieder mal eine Ausnahmeplatte gelungen. Sein einmaliger Stil, das perfekte Songwriting und die rauchige Stimme machen ihn einzigartig in der deutschen Musikszene. Wieder einmal hat er sich weiterentwickelt, wieder einmal beweist er, dass er mit seinen großartigen Songtexten das Zeug zum Grönemeyer-Nachfolger hat. Kurz: eine wunderschöne CD, die in jede Sammlung gehört. Manko: Clueso entfernt sich immer weiter von seinen Wurzeln, der HipHop-Szene, aus der ursprünglich kommt (er ist bei "FourMusic", dem Label der Fantastischen Vier). Rap-Einflüsse sind kaum noch zu hören, auch die Stilvielfalt vom letzten Album "Weit weg" vermisse ich etwas, da die Songs zwar schön sind, aber auch alle sehr ähnlich. Weniger Rock, weniger Reggae, weniger Stil-Mix, und leider kein Duett (wie auf dem letzten Album z.B. mit Freundeskreis-Frontman Max Herre). Und dann wäre da noch die depressive Stimmung. Clueso will zum nachdenken anregen, das wird deutlich. Aber passt so eine deprimierende, melancholische CD zum kommenden Sommer? Einigen wird die Stimmung des Albums vielleicht etwas zu düster geraten sein. Daher mein Tipp: Kaufen, ins Regal stellen und im Herbst anhören. Es lohnt sich. Eine Platte für alle, die gerne träumen und nachdenken.
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Produkt-Bild: Mezzanine

Mezzanine von Massive Attack

Audio CD von Circa (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 4,49

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1998
Zoom ± Produkt-Bild: Mezzanine

Tracks:

  • Angel
  • Risigson
  • Teardrop
  • Inertia Creeps
  • Exchange
  • Dissolved Girl
  • `Man Next Door
  • Black Milk
  • Mezzanine
  • Group Four
  • (Exchange)

Produktbeschreibung


MEZZANINE

Aus der Amazon.de-Redaktion


Massive Attacks dritte LP ist ein Vorgeschmack auf die Zukunft der Popmusik -- eine Zukunft, in der es möglich ist, präzise erarbeitete Konstruktionen nahtlos mit der komplizierten Feinheit der menschlichen Stimme zu vereinen. Ähnliche Kunststücke gelingen Massive Attack bereits seit ihrem ersten Album Blue Lines mit ihren unzähligen Gastsängern. Doch keines dieser Alben ist mit Mezzanine zu vergleichen. Hier führen sie diese Verschmelzung noch intensiver durch, bewegen sich in noch dunklere Bereiche, in denen sich die einzelnen Elemente immer weniger unterscheiden lassen. Die Gäste auf diesem Album sind Sara Jay, Horace Andy (bereits auf dem Debütalbum vertreten) und Elizabeth Fraser (von den Cocteau Twins), deren beeindruckend prägnante und unverkennbare Stimme hervorragend zur Musik von Massive Attack paßt. --Paul Clark
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5 Kundenrezensionen:

Düsterer Meilenstein
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ob es sich bei "Mezzanine" nun um einen der absoluten Höhepunkte des TripHops oder eines der ersten kommerziell efolgreichen Downbeat-Alben handelt interessiert nicht. Was wirklich wichtig ist, ist die Tatsache, daß Massive Attack nach dem recht smoothen und relaxten "Protection" offen für Neues waren und Anno 1998 einen düsteren, zähen Brocken Musik auf die Welt losließen.

"Mezzanine" ist ein wahres Monster, das einen mit Haut und Haaren in sich einsaugt, wieder ausspuckt, aber nicht ohne von ihm infiziert zu werden und man von dieser Erfahrung nicht mehr lassen kann.
In meinen Augen ist es DAS Massive Attack überhaupt, ein modernes und kompromißloses Werk, das selbst bei der Band Spuren hinterließ (Andrew "Mushroom" Vowles verließ Massive Attack kurz nach dem Veröffentlichungstermin), gespickt von Übersongs.

Schon der Opener "Angel" mit seiner markanten Bassline und schleppenden Drums gehört zu den besten Auskopplungen der 90er und zieht einen gleich in den Bann dieser Albums.
"Risingson" gibt es vor "Dream On" heißt es da - klasse Song. Über diesen stolpert man zu "Teardrop", dem wahrscheinlich bekanntesten Song dieser Band. Pure Schönheit, der Elizabeth Fraser von den Cocteau Twin ihre Stimme verleiht. Hier geht es etwas ruhiger, eingängiger zur Sache, aber man darf nur kurz verschnaufen, denn "Inertia Creeps" verlangt Deine Seele - und man gibt sie bereitwillig her.
Es klingt aus und man selbst atmet tief ein und aus, während das chillige "Exchange" einem den Gehörgang umschmeichelt, bevor "Dissolved Girl" Dich wieder ganz tief nach unten reißt. Sara Jay fasziniert hier, betört Dich, wiegt Dich in Sicherheit, bevor die verzerrten E-Gitarren auftauchen und man weder sich selbst, noch seine Umwelt wahrnehmen kann.
Doch dann kommt man zu sich und hört Horace Andy, "Man Next Door" gehört zu den enspannteren Nummern (wenn auch mit kritischem Hintergrund), ganz in der Tradition von "Protection". Auch "Black Milk" reiht sich dort ein. Wieder steuert Elizabeth Fraser die Vocals bei - großes Kino!
Der Titeltrack verheißt wieder Unheimliches... Besonders Del Naja wirkt fast schon hypnotisierend - der Trip geht weiter.
"Group Four" wirkt dann fast wie die Quintessenz des Albums: die klare Stimme von Fraser, die eindringliche von Del Naja, Gitarren, schier undurchdringliche Klangteppiche...
Man driftet ab, doch dann ist es wieder Horace Andy, der Dich ins Hier und Jetzt zurückholt. "(Exchange)", zuvor ein Instrumental wirkt durch den Gesang wieder ganz anders, entspannt Dich, entlässt Dich - man ist zu Hause.

Klasse, grandios, großartig - es gibt Dutzend Superlative, die ich hier nun heranziehen könnte, aber keines davon wird "Mezzanine" wirklich gerecht.
Zugegeben, im Vergleich zu den Vorgängern ist es sperrig und verlangt einem sehr viel ab, aber wer sich darauf einlässt, kann sich diesem Album nicht mehr entziehen und besitzt einen unbezahlbaren Schatz in seinem Regal.
Mezzanine - Perfektion zwischen den Welten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als ich vor gut eineinhalb Jahren auf Massive Attack aufmerksam wurde, blieb ich ca. 3 Monate lang beim Song "Risingson" hängen. Ohne Übertreibung! Erst nach und nach eröffnete sich auch der Rest von "Mezzanine" als klangliche Einheit, als Netz aus auditiver Kunst der Superlative.

Der Wegfall von Mushroom hat der Musik von Massive Attack meiner Ansicht nach das gegeben, was mir vorher noch gefehlt hat: durchgehend düstere Sounds.

Was mir grundsätzlich an "Protection" schon gefallen hat, aber durch die nervig-alternativen "Reggae"-Einwürfe immer wieder zerstört wurde, ist jetzt komplett da: ein düster-genaiales musikalisches Manifest, das gerade mal durch die Füll-Tracks "Exchange" in seiner Kontinuität unterbrochen wird.

Bis ich mich dann zu "Group Four" vorangearbeitet hatte, war die Platte schon ca. ein halbes Jahr in meiner Playlist. Rückblickend steht "Mezzanine" wirklich zwischen den Welten:

"Protection" - Mushroom weg - "Mezzanine" - Daddy G. weg - "100th Window".

Jedes der erwähnten Alben ist zwar auf seine Art und Weise herausragend, aber "Mezzanine" pendelt sich zwischen den Extremen "fröhlich aber doch melancholisch" und "Melancholie mit einem Schimmer Aufbruchsstimmung" perfekt ein.

Für mich vor "100th Window" knapp aber doch das beste Massive Attack-Album.

Mit Spannung erwachte ich "Weather Underground"....
...flickering I roam...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wieder einmal war es soweit, dass Massive Attack ein Meisterstück mit einem Hauch Genialität abgeliefert haben. Man kann es klar raushören, dass sie einen düsteren Weg eingeschlagen haben.
Wobei ich trotz der Selbstverständlichkeit der unterschiedlichen Geschmäcker das Album jedem, dem diese Gruppe gefällt ans Herz lege. Denn das ganze Album lang kann man, abgesehen von dem Stilwechsel die unverkennbare Massive Art erkennen. Atmosphärisch bis zum "gehtnichtmehr", Del Naja's fesselnde Vocals, Daddy G's tiefe Stimme gelegentlich als Kontrast, dieser Sound, der einen voll und ganz einhüllt und vereinnahmt, wie es auf diese Weise nur wenigen Künstlern gelingt... . Ganz zu Schweigen von dem guten Gespür für bewegende Frauenstimmchen. Und solch ein Trio sollte sich ja auch weiterentwickeln und nicht auf der Stelle treten.
Besonders wenn es solche Wunderkinder wie bei Massive sind!

Bei diesem Album gesellt sich zu den Beats und Samples vermehrt handgemachte Musik hinzu.
Beim sich mit Drums und verzerrter Bassgitarre langsam aufbauenden/aufbrausenden "Angel", stellt man sich auf die neue Spielweise ein, um dann bei dem darauf folgenden Stück "Rising son" in Erwartungshaltung zu einem Meisterhaften Album zu gehen, das zwar um einiges düsterer als die vorherigen Werke ist, man aber dennoch in (fast) jedem Song ein winziges Licht am Ende des Tunnels vor dem seelischen Auge wahrnimmt. Mit Plattenspieler- Nebengeräuschen beginnt dann "Teardrop" (wobei man gelegentlich, passend zum Namen ganz unwillkürlich feuchte Augen bekommen kann) und kommt natürlich als logische Singleauskopplung erwartungsgemäß direkt als Ohrwurm in den Kopf. Und so schnell nicht wieder heraus, wäre da nicht das absolut hypnotische "Inertia Creeps", welches sich vielleicht erst nach wiederholtem Hören erschließt, sich dann aber vollends entfaltet.
"Exchange" folgt rein akustisch, strahlt eine für das Album ungewöhnliche Wärme aus und ist einfach nur chillig. In "Dissolved Girl" geht es dann im Gegensatz um eine Person, die aus Zuneigung zu einem anderen Menschen gerne vergisst, dass dieser die Liebe nur körperlich erwidert. Stimmungsmäßig fühlt man sich direkt in einen Film Noir versetzt. Und "Man Next Door" ist ein Nachruf auf die Zivilcourage, welche in der heutigen, eigenbrötlerischen Welt immer seltener geworden ist. Ein passiv leidender Zeuge eines allnächtlichen, handfesten (Ehe-)Streites, der lieber Wegschaut/-zieht, als einzugreifen. "Black Milk" groovt dann etwas monoton vor sich hin, ist aber keineswegs schlecht. Erinnert mich stimmlich (positiv) irgendwie an Portishead. "Mezzanine" spielt wieder mit Störgeräuschen und Minimalistik. Einer meiner Lieblingstracks, wenn überhaupt - "Group Four" baut sich darauf folgend mit Schlagwerk Einsatz langsam zum eigentlichen Finale des Albums auf, welches dann mit der Vocal Version von "Exchange" langsam ausklingt.

Ich würde jetzt nicht so weit gehen und "Mezzanine" als ihr bestes Album zu bezeichnen. Denn obwohl es für mich ein klares Meisterwerk ist, kann man es nur schwer mit den beiden Vorgängern vergleichen. Am ehesten dann noch mit dem Nachfolger "100'th Window", welches den Stilwechsel aus Mezzanine weiterführt, aber von 3D aus diversen Gründen fast im Alleingang produziert wurde, eingängiger ist und technisch etwas anders produziert. Aber das ist eine andere Geschichte.
Wenn man sich auf ein düstereres, nicht ganz so leicht zugängliches Album (Mezzanine) einlässt, kann man durchaus gefallen daran finden und süchtig werden. Schade, das man in letzter Zeit nicht viel neues gehört hat und auch das neue Album "Weather Underground" (Arbeitstitel), mit einer meiner Lieblingssängerinen (Hope Sandoval) noch auf sich warten lässt.
Anstrengend
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Wer sich bis zum Erscheinen dieser CD zu einem Fan von Massive Attack entwickelt hatte, bekam von Mezzanine herb vor die Fresse gezimmert. Die Entspannung war gewichen. Die souveränen Klanggemälde wurden weggedrückt durch bratzendes Gesäge. Immer wieder habe ich in den vergangenen Jahren den Versuch unternommen, mich in die Scheibe reinzuhören. Aber es bleibt einfach saumäßig anstrengend. Wer aufdringliches und schräges Klanggebastel mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Aber wer z.B. "Protection" mochte, könnte hier enttäuscht werden.
Hier also TripHop
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Eine Platte von jeder Musikart sollte jede Plattensammlung aufweisen. Hier also TripHop. Tropfende, leise, langsame Beats treffen auf leise, flüsternde und zarte Stimmen. Teilweise gibt es aber auch verzerrte Beats ("Risingson") und treibende Gitarren ("Dissolved girl"). In "Risingson" ist aber auch ruhiger HipHop vorhanden, dessen Raps sich gut abwechseln. Das Besondere an dieser Platte ist die Stimme von Elisabeth Fraser, die vor allem das Stück "Tear drop" dominiert, welches auf dem Herzschlag eines Kindes im Mutterleib aufbaut. Die druckvollen aber doch zurückhaltende Raps ihrer Mitstreiter bei dem Drum}n}Bass-Stück "Inertia creeps" dominieren aber auch. Das ruhige Instrumental "Exchange" ist einfach nur schön. In "Group four" vereinen sich die Raps und eben die zauberhafte Stimme perfekt. Fazit: Eine ruhige, schöne Platte, die mich positiv überrascht hat und noch oft den Weg in meinen CD-Player finden wird.
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Produkt-Bild: Theater of the Mind

Theater of the Mind von Ludacris

Audio CD von Def Jam (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 6,91

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Theater of the Mind

Tracks:

  • Intro
  • Undisputed
  • Wish You Would
  • One More Drink
  • Call Up The Homies
  • Southern Gangsta
  • Everybody Hates Chris
  • What Them Girls Like
  • Nasty Girl
  • Contagious
  • Last Of A Dying Breed
  • Mvp
  • I Do It For Hip Hop
  • Do The Right Thang

5 Kundenrezensionen:

Where is his Mind right now ?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich bin ein absoluter Ludacris Fan seit seinem ersten Album. Der ehemalige Radio-DJ hat den Sprung in die Industrie geschafft und sich als wortgewandter MC schnell einen Namen im Biz gemacht, dazu richtig dick Werbung für ATL gemacht. Dank ihm als Frontmann hat es auch DTP bisher weit gebracht. Sein Durchbruch war wohl der von Jermaine Dupri produzierte HIT - Welcome to Atlanta -

Kommen wir zu Theater of the Mind". Ludacris serviert uns erneut ein gutes Album, welches als Konzept-Album angedacht war. Die Tracks und die Gäste ( u.a. Chris Brown ) sind für mich überdurchschnittlich, aber nicht - on Top - ! Ludacris geht kein Risiko ein, wirkt kaum experimentell. Ich hätte mir von ihm mal etwas Abwechslung gewünscht, der Track mit DJ Premier an den Boards ist doch mal was anderes!

Ich kann es auch nicht verstehen, dass er sich gleich in ZWEI Tracks nur damit befasst, klar zustellen, dass er der Boss ist, und die Konkurrenz dabei angreift ( ...haters wanna grill me / ....everybody hates cris...... ) Das könnte ihm völlig wurscht sein, zeigt mir aber, dass er sich inhaltlich im Vergleich zum Vorgänger - Release Therapy - nicht wirklich weiterentwickelt hat. Hier brachte er uns einen wunderschönen, gleichzeitig aber traurigen Song mit Mary J.Blige ( Runaway Love )

Vielleicht meint er das auch nur ironisch, und nimmt die anderen auf die Schippe mit seinen Aussagen, ich weiss es nicht?

Alben werden immer an den Vorgängern gemessen, und leider habe ich hier den Eindruck, dass auch die Beatauswahl hätte besser sein können. Luda hat viele Facetten, mir fehlen die aggressiven Parts, hier ist zuviel Party angesagt.

In den USA ist er mit knapp 250.000 verkauften Copies in der ersten Woche relativ gut aus den Startlöchern gekommen. Ich persönlich werde dieses Album wahrscheinlich noch 2-3 mal durchhören, danach geht es ins Regal. Hier bleibt bei mir nichts hängen, auch der Track mit Chris Brown ist irgendwann ausgenudelt.

Sehr positiv ist der Song - I do it for Hip-Hop - bei denen auch Nas und Jay-Z mitwirken. Er zollt den Ursprüngen Respekt.

Fazit:

Beats : 3
Flow : 4

Daher : 3,5 Sterne ( geht nicht, daher nur 3 von mir ! )
Enjoy the Show
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Früher war er noch der durchgeknallte Junge aus Atlanta, der uns frauenfeindliche und drogenverherrlichende Songs ohne Ende um die Ohren gehauen hat, doch seit 2006, als er sich die Cornrows abgeschoren hat, scheint Ludacris gereift und erwachsen geworden zu sein. Der mittlerweile 31 Jährige liefert uns nun mit "Theater Of The Mind" sein erstes richtiges Konzeptalbum, das laut eigener Aussage Tracks, die wie einzelne Szenen sind, beinhaltet. Ein nettes Gimmick ist dabei, dass es auf dem Backcover nicht heißt "Featuring...", sondern "Co-Starring...", außerdem hat sich Luda zu den vielen Rappern auch noch Schauspieler wie Ving Rhames, Chris Rock, Jamie Foxx und Spike Lee, sowie Boxer Floyd Mayweather ins Studio geholt. Das hört sich spannend an, ob der Film dann tatsächlich so fesselt, werden wir sehen, sobald der Abspann läuft.

Mit dem Intro beginnt die Platte schon recht vielversprechend. Zunächst wird man von einer leicht durchgeknallten Stimme gebeten, seine Plätze einzunehmen, dann legt Ludacris eine super Performance über einen düsteren Beat hin. "Undisputed" überzeugt mit fröhlichen Blues-Klängen und kraftvollen Claps. Floyd Mayweather redet nebenbei ein bisschen und gibt Neu-Boxer Luda einige Ratschläge. Insgesamt ok, doch durch den fehlenden Refrain wird der Song bald eintönig. Wie auch schon auf "Paper Trail" arbeiten die ehemaligen Feinde Ludacris und T.I. hier zusammen. Wenn man sich ihr "Wish You Would" jedoch so anhört, fragt man sich, ob das Ende des unterhaltsamen Beefs wirklich nötig war, denn es handelt sich dabei um einen der schlechtesten Songs des Albums.

Dies liegt vor Allem an den Vocals, den das drückende und harte Instrumental ist eigentlich gar nicht schlecht. Luda lässt nur ab und zu sein Können aufblitzen, T.I. versagt total. Sein Flow ist hier unglaublich schlecht, lieber schnell geskippt. "One More Drink" ist das erste kleine Highlight der Platte und lässt den alten Ludacris wieder etwas zum Vorschein kommen. Man könnte bei den seichten Melodien und R'n'B-Sounds in Versuchung kommen, dass es sich um ein Liebeslied handelt, tatsächlich geht es darum, dass man sich vor der weiblichen Begleitung voll laufen lässt. Luda's Rhymes kann man hier bestens folgen, dazu singt T-Pain einen sehr smoothen Hook. Nach dem imposanten und mitreißenden "Call Up The Homies" zusammen mit The Game und Willy Northpole, erreicht man nun "Southern Gangsta".

Es ist der erste Song, an dem man Luda's Down South Herkunft spürt. Wuchtig hämmernde und langsame Beats treffen auf ein dunkles Synthesizer-Gewitter, was doch schon sehr nice Klingt. Eingeleitet wird das Ganze von Ving Rhames, der jeden MC auch während des Songs vorstellt. Nach Ludacris sind dann auch noch Rick Ross und Playaz Cirlce an der Reihe, wobei der Boss den Besten Eindruck hinterlässt. Auch wenn dieser Track schon wieder keinen Refrain hat, brennt er dennoch einiges nieder. Bei "Everybody Hates Chris" trifft man wieder auf viel Blues. Mit Bass und massig Bläsern ausgestattet reißt das schon mit, Ludacris' bissige Raps tun ihr Übriges dazu.

Die Mitte des Albums ist insgesamt sehr R'n'B lastig gestaltet. Den Anfang macht hier Club-Track "What Them Girls Like". Das Instrumental ist orientalisch angehaucht und bringt durch die wuchtigen Beats die Tanzfläche zum Beben. Luda tut was er tun muss, nicht mehr, genau wie Sean Garrett und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Chris Brown der Star des Liedes ist. Leider haftet diesem Song eine doch sehr kommerzielle und poppige Note an, genau wie "Nasty Girl" mit Plies. Ein Synthie-Gedudel wie es kaum schnulziger und poppiger hätte sein können wird hier auf den Hörer losgelassen. Freunde von Chart-Rap werden dazu Luftsprünge machen, Fans des alten Ludacris schnell die Skip-Taste drücken.

Dann doch lieber richtigen Soul, wie das wunderschöne und sehr entspannte "Contagious", bei dem besonders Jamie Foxx eine gute Figur macht. Gegen Ende des Albums steigt die Qualität nun kontinuierlich an. Los geht's mit dem Brecher "Last Of A Dying Breed" zusammen mit Lil Wayne. Es verbindet unglaublich viele Elemente wie Scratches, Schlagzeug, richtig abgefahrene Synthie-Töne, eine Trompete und das alles auf einem donnernden Beat. Beide MCs legen eine tolle Performance hin, wobei sowohl Luda's aggressiver Part, als auch Weezy's kratzige Stimme nice klingen. Das wohl absolute Highlight von "Theater Of The Mind" findet man mit "MVP".

Es ist das einzige Lied ohne Gastauftritt, gleichzeitig produziert von Legende DJ Premier. Der tut das Selbe wie immer und packt einen Wahnsinnsbeat mit Soul und ordentlich New York Flavor aus. Nicht Down South, doch trotzdem Ludacris in seinem Element - was will man mehr? Das ernste und gänsehautverursachende "I Do It For Hip Hop" mit Nas und Jay-Z in den Nebenrollen ist ein weiterer Höhepunkt, bevor man mit "Do The Right Thang" die letzte Szene genießen darf. 9th Wonder schmiedete hierfür ein Instrumental, das nichts anderes verdient hat als das Attribut wundervoll. Flöten und Trompeten blasen einen chilligen und emotionalen Marsch, der reingeht wie warme Butter, passend dazu rappt Common mit, besser könnte dieses Album gar nicht enden.

Trotz einiger kleiner Durchhänger ist "Theater Of The Mind" wirklich gelungen. Etwas weniger Gäste wären vielleicht von Vorteil gewesen, doch auch so schafft es Ludacris im Mittelpunkt zu bleiben. An alte Glanzzeiten von einem "Word Of Mouf" kann er damit zwar lange nicht anschließen, dennoch kann man die Platte jedem empfehlen, der auf gute Raps gepaart mit radiotauglichen Beats steht, Fans vom Luden sollten auf alle Fälle zuschlagen.
Take ya seats ladys & gentleman
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Christopher Brian Bridges zählt ohne Frage zu den besten und erfolgreichsten Rappern des dreckigen Südens. Seit dem Jahre 2000 ist Luda nun im Rapgeschäft tätig und veröffentlicht mit seinem brandneuen Longplayer "Theater of the mind" nun sein 6. Studioalbum über Def Jam South. Der DTP Labelchef, der auch einiges an Schauspielerfahrung hat, hatte für diese Platte eine interessante Grundidee. Das Coverartwork zeigt Luda entspannt in einem Kinosaal sitzen mit seine Jungs und auch das dazugehörige Intro ist recht clever gemacht. Hier hält zu Anfang ein etwas verrückter Junge eine Art Willkommens-Rede bevor dann Luda mit den Rufen "Light, Camera and...Action" mal dermaßen super losflowt, das es kein Halten mehr gibt. Weiter geht es mit dem von Don Cannon produziertem "Undisputed" bei dem Boxer Floyd Mayweather, Jr. mit von der Partie ist. Der Song wirkt allerdings eher wie ein Freestyle, da es keinen Refrain gibt, sondern Mayweather hier immer einige Wörter hineinprabbelt. Cool gemacht sind aber die Boxsounds mit der Ringglocke oder Schlägen die sich gut zur Hauptmelodie, welche sehr Blues lastig ist, ergänzen. DJ Toomp schmetterte bei "Wish you would" einen ziemlich düsteren Beat auf den Tisch, welchen Luda und T.I. halbwegs gut nutzen, obwohl man sagen muss das Ludacris hier denn eindeutig besseren Eindruck macht. Die aktuelle Singleauskopplung "One More Drink" zusammen mit T-Pain findet sich natürlich auch auf "Theater of the mind" wieder. Ein R'n'B geladenes Stück, das sehr smooth und melodisch daherkommt und auch T-Pain von seiner besten Seite zeigt. Labelmates Playaz Circle und Miami's Boss Rick Ross finden sich auf "Southern Gangsta" wieder, einem ebenfalls dunklen Track, der mit einem langsamen aber sehr basshaltigen Beat ausgestattet ist und sich mehr als nur sehen lassen kann. Ab Track 8 "What them girls like" beginnt dann ein kleine RnB Phase auf "Theater of the mind". Der gerade angesprochene Track, der ebenfalls als Single ausgekoppelt wurde dürfte wohl vielen bekannt sein. Der smashige Beat kommt gut rüber, wird teilweise durch Claps ersetzt und hat eine oriental angehauchte Hintergeundmelodie. Chris Brown liefert mit seinem eingängigen und toll gesungenen Refrain eine perfekte Performance ab, was man vom zweiten Feature Sean Garrett nicht so wirklich behaupten kann, denn seine Refrain Ergänzung klingt schon ein bisschen merkwürdig, wenn man bedenkt was er sonst so auf dem Kasten hat. Nachdem dann "Nasty Girl" mit Plies und das sehr chillige und soulige "Contagious" mit Jamie Foxx vorbei sind geht Luda nun mit Lil Wayne an den Start. "Last of a dying breed" heißt der Track und ein Donnerwetter kommt hier ins Rollen mit jeder Menge verschiedener Melodieelementen vermischt. Luda killt hier so einiges mit seinen agressiven Style und Lil Wayne als Feature endlich mal wieder ohne Auto-Tune zu hören tut auch richtig gut. Einer der großartigsten Produzenten der Rapgeschichte, die Rede ist von DJ Premier lieferte den Beat zu "MVP". Das ist richtig geiler Eastcoast Flavour, zwar ungewöhnlich für Luda's Verhältnisse aber er macht mit seinen perfekten Raps ein Meisterwerk aus diesem Song. Einen grandiosen Drumbeat und wahrhaftiges Gänsehaut-Feeling bekommt man bei "I do it for hip hop" und wenn man dann auch noch die Gäste Jay Z und Nas zu hören bekommt ist es aus. Den Abschluss findet das Album mit "Do the right thang", dessen Beat die Handschrift von 9th Wonder trägt. Ein extremst entspanntes und melodisches Stück mit Trompeten und Flören untermalt, das Luda und Common maßgeblich bis ins letzte Detail ausnutzen. Als Fazit bleibt mir zu sagen: Ludacris zeigt auf "Theater of the mind" endlich wieder richtig Biss, den man von ihm auf den letzten beiden Releases etwas vermisste. Zudem versteckt sich Luda auch etwas zu viel hinter den Gästen dieses Longplayers - gerade mal einen Song fabriziert er Solo. Nichts desto trotz dürften nicht nur Ludacris Fans gefallen an dem Album finden, sondern auch alle anderen die sich halbwegs in der großen und weiten Welt des Rap Geschäftes auskennen.

PeAcE
Already Classic
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also es ist ja noch ein bisschen, hin bis das Album erscheint, aber alleine was jetzt schon zu hören ist ist der absolute Wahnsinn. Dieses Album wird Rap auf einen neuen level setzten!

Auf jeden fall zuhörende Tracks auf dem Album, die bisher bekannt gegeben worden sind:

-Do The Right Thing feat. Common & Spike Lee (produziert von 9th Wonder)
-Call Up The Homies feat. The Game,Willy Northpole (produziert von Clinton Sparks)
-Nasty Girl feat. Plies (produziert von Swizz Beats)
-Last of a Dying Breed feat. Lil Wayne (produziert von Wyldfyer)
-Everybody Hates Chris feat. Chris Rock (produziert von Don Cannon)
-One More Drink feat. T-Pain (produziert von Trackmasters)
-Undisputed feat.Floyd Mayweather (produziert von Don Cannon)
-Wish You Would feat. T.I. (produziert von DJ Toomp)
-What Them Girls Like feat. Chris Brown & Sean Garrett (produziert von Rodney "Darkchild" Jerkins)
-Southern Gangsters feat. Playaz Circle & Rick Ross (Produzent noch Unbekannt)
-I Do It for Hip Hop feat. Nas (Produzent noch Unbekannt)
-Lets Stay Together (produziert von DJ Paul off Three 6 Mafia)
-MVP (produziert von The One and Only ... DJ PREMIER ! )

...das sind also die bisher "geleakten" Tracks und bei dieser Produzenten- und Featureliste ist dieses Album jetzt schon eine Klassiker und für jeden Rap Fan ein Muss.

P.S : Wer neugirig ist, einfach die Tracks googlen. (die meisten sind schon geleakt worden)
Still disturbin' tha Peace?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Christopher Bridges aka Ludacris hat seit seinem Debüt im Jahre 2008 eine beachtliche Karriere hingelegt: Dreimaliger Grammy-Gewinner, Co-Gründer von Disturbing tha Peace und mit über 15 Millionen weltweit verkauften CDs erfolgreichster Südenstaaten-MC aller Zeiten. Genau wie sein langjähriger Feind T.I. released er diesen Herbst sein mittlerweile 6. Majoralbum. Konzeptionell ist "Theater of the Mind" wie eine Art Kinofilm angelegt, jeder Song als eine Art Szene. Mal sehen ob seine Vorstellung oscarreif ist...
Los geht es mit einer völlig abgedrehten Stimme die einen in Ludacris' Welt einlädt. The Runners zeigen sich für den passenden Beat verantwortlich. Dieser macht aus dem Intro zusammen mit Luda's Reimen ein passenden Anfang für ein gutes Album!
Weiter geht's mit "Undisputed" mit Producer Don Cannon und Co-Star Floyd Mayweather, der ihm hier im Box-Ring beratend zur Seite steht sobald der Gong ertönt! Herrlicher Blues-Beat, erinnert ein wenig an vergangene Tage von Cannons Produktionsleistungen. Runde 1 geht klar an den Ludameister.
Dann beehrt uns DJ Toomp mit einem Burnerbeat vom Derbsten. Mit dieser 2. Single beendeten die langjährigen Kontrahenten T.I. & Ludacris ihren Beef. Gut so! Auch dieser Song weiß zu gefallen. Luda sticht T.I. hier aus, genau wie bei "On Top of the World" von Tip's Paper Trail, bei dem das Trio T.I., Luda & Toomp ebenfalls am Start ist.
Dann schlagen Mr. Bridges & T-Pain etwas seichtere Töne an. T-Pain gehört sonst gar nicht zu meinen Favoriten, doch sein Talent für solche Kuschelnummern ist unbestritten. Dazu legen die Trackmasters (Poke & Tone) einen schönen Clapbeat drunter, was die Sache noch mal steigert.
Danach kommt mit "Call up the Homies" wieder ordentlich "Hood-Mentality" durch, The Game, Luda & Willy Northpole lassen den Hörer direkt nach ATL & Compton entgleiten...
Die nächste "Szene" ist dann "Southern Gangsta", der erste richtig fette South-Banger auf dem Album. Angekündigt durch einen Sprecher zeigen sich noch Playaz Circle & Ricky Ross aka The Boss auf dem dunklen StreetRunners-Beat von ihrer besten Seite. Vor allem Rick Ross' raue Stimme passt perfekt zur Stimmung des Songs. Eine wiedermal gelungene ATL-MIA Kombination! Und das auch noch ohne Refrain.
"Everybody Hates Chris" mit Blödelbarde Chris Rock wieder sehr groovig daher, wahrscheinlich da genau wie bei "Undisputed" wieder Don Cannon für den Beat verantwortlich ist. Eher durchschnittlicher Song.
"What Them Girls Like" ist dann der Clubbanger für zwischendurch, Chris Brown und Sean Garrett sind auch mit von der Partie. Alle drei wissen was die Mädels mögen, und der Darkchild-Beat wird den ein oder anderen DJ im Club die Platte ganz oben hinlegen lassen, durchaus gelungen!
Wieder ein Florida-Feature auf "Nasty Girl": Plies' nervtötende Stimme, ein ebenso wenig überzeugender Ludameister und Synthie-Gedudel von Swizz Beatz (!) machen den Track jedoch zu einem Lowlight. Swizz sollte lieber bei dem bleiben was er kann.
Dass Scott Storch mittlerweile weniger auf Clubbanger, sondern auf eher seichtere Nummern eingeht zeigt er wieder auf "Contagious" mit Jamie Foxx. Allerdings machen alle Beteiligten ihre Sache gut, herrlich chillig macht vor allem Jamie den Song hörenswert.
Mit "Last of a dying Breed" kommt ein richtiger Megabrecher daher, der pompös-imposante Beat passt perfekt zu Luda's krassen Reimen und Lil' Waynes Stimme, der zur Abwechslung mal wieder ordentlich rappt. Der Refrain verrät zu was der Track gut ist: "MC means move the crowd"!
WOW! DJ Premier mit einem richtig dicken New York Beat auf "MVP"! Ungewohnt für Mr. Bridges, aber er macht seine Sache auf diesem Juwel von Premier richtig gut! Der gescratchte Refrain passt hier wie die Faust aufs Auge, sehr geiler Solo-Track von Luda.
"I do it for Hiphop" ist ähnlich gelungen, denn mit Ludacris, Nas & Jay-Z auf einem Track kann man nicht allzu viel falsch machen! Smoother Song.
"Do the right Thing" mit Common & Spike Lee ist abermals ein Highlight, der mit Trompeten & Flöten daherkommende Beat von 9th Wonder überzeugt völlig! Beide Gäste tun ihr Übriges! Use your brain homie, do the right thing!
Luda gelingt hier ein wirklich gelungenes Album. Sicherlich kein Klassiker der in die Annalen der Down South Historie eingehen wird, aber ein gutes Album allemal. Als Anspieltips eignen sich "Southern Gangsta", "Last of a dying breed", "MVP" und "Do the right thing"!
Fans von Luda werden hier sowieso zugreifen, doch auch allen anderen sei dieses Album durchaus empfohlen. 4 Sterne.
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