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Into the Night von EnforcerAudio CD von Heavy Arti (Cargo Records)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,00 Erscheinungsdatum: Dezember 2008 |
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More Specials von the SpecialsAudio CD von Chrysalis (EMI)Preis bei Amazon: EUR 4,97, Angebote ab EUR 4,87 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2002 |
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3 Kundenrezensionen:Der zweite Streich - die Weiterentwicklung 5 von 5 PunktenNach dem sensationellen Debutalbum (aus dem Jahr 1979) erscheint im Jahr 1980 die zweite (und auch letzte) LP in der Original-Besetzung. Die Schwarz/Weiß-Truppe aus Coventry zeigt sich sehr experimentierfreudig, verläßt den mittlerweile doch breit getretenen Ska-Pfad wieder und beginnt die Songs mit allerhand special effects zu schmücken, was der Qualität keinen Abbruch tut. Erstmals sind weibliche Stimmen (Rhoda Dakar) zu hören, Bläsersets (Altmeister Rico R. etc.) werden verstärkt eingesetzt. Bands wie bad manners oder the selecter spielen weiterhin soliden ska, die specials aber entwickeln sich weiter und überraschen ihre Fangemeinde mit einem neuen geistreichen Album. Dem intellektuelle Geist der Truppe zufolge wollte man sich offensichtlich nicht auf den bereits erspielten Lorbeeren ausruhen, sondern ging neue musikalische Wege. Die Songtexte vereinen - wie beim Debut - Gesellschaftskritik und Witz, das musikalische Arrangement ist kaum zu übertreffen. 5 Sterne sind ein absolutes Muß! Die Specials auf dem Höhepunkt! 5 von 5 PunktenNach ihrem exzellenten Debüt, das vor allem Ska mit Punkeinflüssen bot, erweitern die Specials hier ihr stilistisches Angebot um ein vielfaches:Neben Ska hört man Dub-Klänge, Reggae, Cocktail Jazz, Soul und einiges mehr. Außer des stark verbesserten Sounds gibt es noch als Schmankerl Videoclips der Singles "Rat Race" und "Ghost Town". "Enjoy yourself" oder "Wir amüsieren uns zu Tode!" 5 von 5 PunktenDie Specials wurden zunächst bekannt durch Hits wie "A Message To You Rudy"- der sogennate "White Raggae" war geboren. Für eingefleischte Fans dieser Richtung war das Album "More Specials" etwas schwierig zu verdauen. Die Specials hatten einfach fernweh und begaben sich (auch musikalisch) auf Reisen. Es waren exotische Reiseziele. Man könnte den Stil als Raggae-Ska-Fusion bezeichnen. Specials waren von Anfang für intellegente Texte bekannt. In "MORE SPECIALS" ergibt sich diesbezüglich eine Line, ein Zusammenhang, der das ganze Album durchzieht. Es empfiehlt sich die Tracks in der richtigen Reihenfolge anzuhören! In "Enjoy yourself" werden wir aufgefordert, das Leben ohne Rücksicht auf Verluste zu genießen: Das Lied stammt angeblich aus dem Jahr 1939! Es ist später als Du denkst! Der Krieg kündigt sich schon an: "ATTENTION: nuclear attack". Die Revolution im Iran hatte gerade stattgefunden, die als Vorbote einer neuen Konfrontation mit dem dekadenten Westen schien. Dort genießt man aber trotzdem das Leben: "Hey little rich girl! She's just having fun". Man kann dabei auch zum lebenden Wrack werden, wie die Frau, die in "Pearls Cafe" beschireben wird: "It could be you!" Am liebsten würde man eigentlich James Bond sein: "Sock it to em JB!" Womit wir bei den Stereotypen sind. Wir folgen unserem Stereotypen, der jede Nacht seine "girls" braucht, sein Alter in "pints" trinkt und außerdem und genügend Whisky "to feel so frisky". Als es mit seiner Gesundheit bergab geht, nimmt er eine Entziehungskur auf sich, aber es hilft nichts: er ist schon wieder betrunken mit dem Auto unterwegs ("wrapped round the lamp post on Saturday night". Da muß man einfach wieder in die Karibik jetten. Aber auch da gibt es keinen wirklichen Trost: Monotonie unter Palmen! "I Cant't stand it". Überdruß pur. Dann besteigt man wieder die DC 10 und läßt sich von "muzac" berieseln. Aber hier läuft nicht mehr alles so glatt, es geschieht ein Unglück! (Richtig apokalyptisch der Track "International Jet Set") Das Flugzeug ist abegstürzt - es gab keine Überlebende, man hört nur noch die "black box". (Anspielung auf ein wirkliches Flugzeugunglück mit einer DC 10 in Chicago) Da ertönt dann zum Schluß die billige Elektro-Orgel der Friedhofskapelle: Enjoy yourself! Ein Album, das mich schon als 17 Jähriger aufgeregt hat und nach mehr als 20 Jahren immer noch fasziniert! KAUFEN! (noch dazu bei so einem Preis) |
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La Corona von Madera LimpiaAudio CD von Out Here (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 12,91 Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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Youth von MatisyahuAudio CD von Smi Epc (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,80 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2006 |
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ProduktbeschreibungYOUTH 5 Kundenrezensionen:Welcome to the club! 4 von 5 PunktenEs brauchte genau das dreimalige Hören, um zu dieser beatBulle® zu gelangen. Als Erzbischof ohne Geschäftsbereich, jedoch als Pfarrer, Seelsorger, Magister und Lehrstuhlinhaber der Illegalen beatGemeinde® erheben Wir, beatOpa®, das folgende Album aus primär ökumenischen Gründen zur ewigen Ehre der unverbrauchten beatAltäre®: "Youth" by Matisyahu (P) 2006. Betet an und begrüßt die "älteren Brüder" (vgl. John Paul II.) in der beatMusik®! Matisyahu hält das Niveau von "Jerusalem" (Track 7) nicht komplett durch. Allerdings sind seine Texte dermaßen in der Tradition der Chasidim, dass auch der direkte Hinweis auf Police & Sting ("...send a SOS...") nicht wirklich stört. Und dann sind da noch Johnny Cash, Bob Marley, The Clash, Peter Tosh und die Red Hot Chilly Peppers auszumachen. Aber allein "Jerusalem" ist der wirkliche Oberhammer. Ganz, ganz toll. Und besonders deshalb: Welcome to the club! Matisyahu - Ragga for da Shabbat... 3 von 5 PunktenWie Stern und Rolling Stone einstimmig berichten, ist Matisyahu?s Reggae-Style momentan der newest shit in New York. Freunden des Genres ist er dank seiner Live-Scheibe At the Stubbs von 2005 schon bekannt, denn ein orthodox gekleideter Jude, der über entsprechende spirituelle Themen flowt fällt nun einmal auf. Sein Hasidic Jewish Reggae - Style basiert auf klassischem Roots-Ragga und Dub, dazu serviert der 28-jährige Texte über enthaltsame Lebensweise oder die Verantwortung der Jugendgeneration: "Young man, control in your hand, slam your fist on the table and make your demand, take a stand, fan a fire for the flame of the youth?" fordert Matisyahu (in Youth), in der aktuellen Hit-Single King Without A Crown preist er den Herrn. Das ist sicherlich alles sehr unkonventionell - aber die Musik ist genau das eigentlich nicht. Daher ist dieses Album durchaus respektabel - aber in erster Linie dank der interessanten Symbiose. passt nicht in die typische Reggae - Schublade... 5 von 5 Punkten...dass macht diese CD um so interessanter. Hier gibt es nicht den stereotypischen Abgesang auf Jah, welcher bei vielen Reggae CDs in jedem zweiten Refrain zu hören ist. Aber auch keine stumpfen slackness Texte, sondern eher Nachdenkliche. Die Roots Tonic Band spielt teils ohrwurmträchtige Riddims teils ruhige Melodien mit Akkustik - Gitarre. Momentan meine absolute Lieblings - Reggae - Scheibe.... weil irgendwie anders..frisch...und wie gesagt ein einziger Dauerohrwurm. Geiles Album! 5 von 5 PunktenBin erst vor kurzem auf ein Lied von Matisyahu gestoßen und war begeistert. Daraufhin habe ich mir dieses Album gekauft und ich muss sagen es ist jeden Cent wert den es kostet. Reggae mal anders! 5 von 5 PunktenIch bin normalerweise nicht so der Reggae-Fan, aber Matisyahu hat hier wesentlich mehr als "Mainstream"-Reggae zu bieten. Alles in allem ein wirklich empfehlenswerter Mix verschiedener Musikrichtungen, die hier mit sehr tiefgründigem Text verbunden sind. Klare Empfehlung also für alle, die keine komplette Aversion gegen Hip-Hop oder Reggae haben! |
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All Star Smash Hits von Smash MouthAudio CD von Interscope (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 6,40 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2005 |
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ProduktbeschreibungALL STAR SMASH HITS 2 Kundenrezensionen:Das Beste vom Besten! Gute Laune garantiert! 5 von 5 PunktenEndlich! Das Allerbeste der amerikanischen Rock-Band Smash Mouth gibt's jetzt auf einer CD, bei der das Hören einfach nur Spaß macht! "All Star Smash Hits" ist prima, um seine Laune auf Höchststand zu bringen und die perfekte CD für Parties. Auf der CD befinden sich ausgesuchte Songs aus den 4 Studioalben der Band sowie 5 weitere Songs aus diversen Soundtracks (Austin Powers 3, Friends, Shrek, ...). Den Anfang machen dabei die zwei wohl berühmtesten Hits der vier Kalifornier: "All Star" und "Walkin' On The Sun", mit denen sie in den USA schon Kultstatus erreicht haben und bei uns in ein paar Fernsehwerbungen für Autos zu hören waren. Danach folgen 3 weitere Songs aus ihrem Debut-Album "Fush Yu Mang" (pseudochinesisch für einen gängigen amerikanischen Fäkalausdruck): Die Ska-Stücke "Flo" und "Why Can't We Be Friends" sowie der Trash-Rock-Song "Beer Goggles". Im Anschluss folgen 5 Songs aus ihrem zweiten, noch erfolgreicheren Album "Astro Lounge", darunter auch die ungewohnt ruhige Ballade "Waste". Außerdem gibt's die 3 Hit-Singles aus ihrem dritten Album, darunter auch das geniale Monkeys-Cover "I'm A Believer". Den Abschluss machen "Hang On" und "Always Gets Her Way", zwei im Vergleich eher poppige Songs aus ihrem letzten Album "Get The Picture". Diese Musik ist einfach cool. Jedes Lied versprüht gute Laune und verbreitet mit fetzig-rockigen Songs ein Sommer-Sonne-Spaß-Feeling. Nur Schade, dass Smash Mouth in Deutschland (noch) nicht so sehr bekannt ist. Anspieltipps: Die Titel 1 bis 20 Also eigentlich müsste es für eine solch außergewöhnliche CD 6 Sterne geben, also KAUFEN, HÖREN, FEIERN! Best of + 4 non-Album-Tracks 4 von 5 PunktenMit dem Best-Of-Album macht Universal Music den Smashmouth-Fans nur bedingt Freude. Die 4 Lieder, die zuvor nicht auf Alben von Smashmouth vertreten waren ("Every Word Means No", "Ain't No Mystery", "Getting Better" und "Better Do It Right") lohnen nicht wirklich den Kauf der CD. Umso ärgerlicher ist, dass durch dieses Best-Of die neue CD "Old Habits" auf den Winter verschoben wurde. Außerdem ist die Songauswahl nicht jedermanns Geschmack, scheint sie doch so ausgewählt zu sein, dass von jedem Album ein paar Tracks zusammengewürfelt wurden. Natürlich sind die Geschmäcker verschieden, aber Songs wie das nervtötende "Beer-Goggles" oder das hektisch-nervöse "Flo", die eher zu dem inoffiziellen Album "The East Bay Sessions" passen, gehören meines Erachtens nicht zu diesem Best-Of. Eine Bewertung ist schwierig, da die Songs zwar größtenteils genial sind, das Album aber reine Geldmache von Universal Music ist. Die vier Sterne gibt es für die Musikauswahl. |
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A Moment in Time (CD+Dvd Package) von Beres HammondAudio CD von Vp (Groove Attack)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 13,95 Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
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The Strong One von EtanaAudio CD von Vp (Groove Attack)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 13,71 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
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Eine Kundenrezension:sehr schöne reggae/R&B-cd 5 von 5 PunktenHabe eben zum ersten mal Etana gehört und frage mich, warum manche CDs auch von bis dato unbekannten Künstlern es aus dem Stand in Top-Regionen der Charts schaffen, während andere amazon-Verkaufsrang 4000 belegen und keinen Kunden zu einer Rezension anregen. Letzteres traf bisher auf "Etana - The strong one" zu und ist sicherlich nur eine Momentaufnahme, bevor demnächst der große Etana-Hype beginnt. Nicht nur optisch erinnert Etana ein wenig an India Arie, sie singt ebenso wie letztere sehr schöne Melodien mit einem ganz eigenen Charme und sehr viel soul. Diese sind bei Etana jedoch meist mit einem poppigeren Sound versehen, der sich zwischen Reggae und R&B bewegt. Das macht die ganze Sache leichter und auch mainstreamiger. Vielleicht werden sich einige der Songs noch zu echten Radio-Ohrwürmern a la Gabrielle oder Colbie Caillat mausern - das Zeug dazu haben sie allemal. Bisher habe ich eher wenig reggae gehört und kenne mich daher auf dem Gebiet kaum aus. Aber diese Musik ist ganz sicher nicht nur was für echte reggae-fans. |
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Rastaman Vibration von Bob & Wailers,the MarleyAudio CD von Island (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,62 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2001 |
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4 Kundenrezensionen:Roots Rock Reggae 3 von 5 PunktenIch schliesse mich den anderen Rezensenten vollkommen an: 'Rastaman Vibration' ist ein gutes Album. Für Marley-Hörer sowieso, aber auch für Leute, die schon die eine oder andere Platte von den Wailern kennen und deren Stil mögen. Die Band beginnt zu dieser Zeit gut aufeinander eingespielt zu sein und Marley wird gesanglich immer besser. Insgesamt ist das Album ein ganzes Stück professioneller, vielleicht auch reifer, als sein Vorgänger 'Natty Dread'. Geboten wird guter, aber nicht grandioser Roots-Reggae der 70er. Sicher gibt es besseres zu dieser Zeit, aber nie war das Zusammenspiel von Bob Marley mit dem Chorus der I-Threes-Frauen schöner als zu dieser Zeit. Als Bonus-Track ist der CD die ausschließlich auf Jamaika herausgegebene Single 'Jah Live' beigegeben. Aufgrund des aufdringlichen Synthies jedoch nur drei Sterne. Schade: 'Whos the cap fit' hätte ein großer Marley-Song werden können. Bob Marley's Meisterstück 5 von 5 PunktenDiese Cd muss man sich einfach immer wieder anhören, denn man kriegt nie genug von ihr. Weniger gut ist, das die Cd digital erneuert wurde, darum ist sie verfälscht. Jedes Lied,und davon bin ich überzeugt, bleibt im Ohr. Drauf: Kämpferische und Sozialkritische Songs (War, What you Want, Rat Race) Spielerische (Roots Rock Reggae, Crazy Baldheads, Positive Vibration) und abgerundet wird die Scheibe mit einem wunderschönen "Jah Live" Genial 5 von 5 PunktenDiese CD ist einfach super. Die Lieder hören sich allesamt alle echt klasse an aber wichtiger sind noch die intelligenten Texte: Fast alle Lieder handeln von Bobs Religion, dem Rastafarianismus, oder sind sozialkritisch. Anfangen tut es mit dem flotten Positive Vibration, über den berühmtesten Titel der CD, Roots Rock Reggae, zum kritischen und emotionalen Johnny was. Außerdem genial Who the cap fit, Rat race und das langsame Jah live. Der meiner Meinung nach beste Song dieser CD ist aber War, in dem Marley eine Rede Selassies als Textvorlage nimmt, und in dem Marleys politische Haltung ganz klar wird. Wie man sieht, eigentlich alle Lieder auf der CD sind genial. Eine der besten CD Marleys, wobei ich eigentlich alle sehr gut finde und kaum qualitative Unterschiede feststellen kann. Diese CD muss jeder Musikfan einfach haben, egal ob Reggaefan oder nicht. Irie Ites!!! 5 von 5 PunktenRückblende: Sommer im Jahre 1991. Ich hatte den alltäglichen Mist satt, den ich überall gehört hab. Zu der Zeit waren Leute wie Snap und so unterwegs. Auf der Suche nach einem neuen Sound stieß ich auf Bob. "Legend" (eine Best Of) war meine erste die ich hörte, doch es war die LP danach, die mich schockte und aus den Fugen rieß. "Rastaman Vibration" nannte sich das Stück und war veröffentlicht in dem Jahr wo ich geboren wurde. "Who The Cap Fit" mit den superschönen 1976er Synthisound berührte meine Seele zutiefst. Was ich erst nach einer gewissen Zeit verstand habe: Reggae Musik ist politisch, sehr politisch. Marley's Standpunkt war nicht gerad ungefährlich. Songs wie "Johnny Was" (eine Anspielung auf einen Rude Boy, der von Polizisten ermordet wurde) und "Rat Race" beschreiben die gefährliche Situation in Jamaica. Vor allem die Textpassage in Rat Race "Rasta don't work for no CIA" genießt heute Kultstatus. Höchstwahrscheinlich waren es solche Songs, die schlafende Hunde geweckt hatten. Am 3. Dezember 1976 wurde ein Anschlag auf ihn verübt, wobei er am Arm und in der Brust angeschossen wurde. Marley bezweifelte nie, dass es ein politischer Akt war. Dies war auch einer der Gründe warum er Politikern mißtraute, und ihr späteres Angebot in die Politik zu gehen, abgelehnt hat. Wunderschön auch die trockenen Songs wie "Want More" oder "Crazy Baldhead". Im letztern glänzt Bob mit einem wundervollen Scatting (zusammenhangslose aneinandergereihte Wortteile. Und natürlich darf man "WAR" nicht übergehen. Eine Rede Haile Selassies (Ras Tafari) 1966 vor der U.N. Als Bonus ist hier der Song "Jah Live" vertreten. Dieser wurde im Jahre 1975 als Blitzsingle veröffentlich. Im selben Jahr wo Selassie ermordet wurde. Übersetzt heißt "Jah Live" "Gott lebt". Demnach wurde sein Tod von Sündern erfunden. Ein wichtiger Song für Rasta Anhänger. Und eine wichtige LP für jeden ernstzunehmenden Bob Marley und Reggae Fan. |
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Searching - The Dubs von Jan DelayAudio CD von Echo Beach (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 4,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2007 |
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ProduktbeschreibungSEARCHING-THE DUBS Aus der Amazon.de-RedaktionTreffen sich zwei Musik-Nerds Ende 2006 bei einem Konzert in Hamburg: Sag mal, was ist deine Platte des vergangenen Jahres? Ys von Joanna Newsom. Mann, die müsste wegen der grandiosen Arrangements als Instrumental-Version erscheinen, die Stimme ist ja gar nicht zu ertragen!. Und wer ist dein nationaler Favorit? Jan Delay, der kann jedenfalls was und blamiert sich außerhalb des Landes nicht so wie die meisten Stümper Och nee, der hat doch auch so einen Gesang zum Weglaufen!. Unserem kritischen Mann kann nun geholfen werden, nicht im Falle von Joanna Newsom aber zumindest bei Jan Delay Eisfeldt. Mit dem weitgehend instrumental eingespielten Searching - The Dubs gibt es eine Dub-Version des nach einem Klassiker der Dexy's Midnight Runners benannten 2001er-Album Searching For The Jan Soul Rebels. Das südlich der Elbe von Matthias Arfmann (Produzent und Mitglied der Kastrierten Philosophen und des Turtle Bay Country Clubs) eingespielte Werk folgt damit einem im Reggae schon seit Ende der Sechziger praktizierten Verfahrens. Dub konzentriert sich auf die Basslinien und Riddims, Gesangspassagen werden entweder komplett rausgeschnitten oder existieren nur noch als Wortfetzen. Was mal als B-Seite einer Vinyl-Single begann ist schon lange ein eigenständiges Genre. Nasal-Rapper Jan Delay hält für einmal die Klappe... (Zitat Infoblatt). Während alte Dub-Heroren wie Lee Perry, King Tubby oder Mad Professor selten Wert auf die Mitarbeit der Vokalisten legten, machen Arfmann und Delay auf Searching - The Dubs gemeinsame Sache und platzieren die Bläsersätze, Riddims, Effekte wie Delays oder Hall in Teamwork. Pluckert lässig und schön rhythmisch durch, die Platte. --Sven Niechziol 2 Kundenrezensionen:Leider... 4 von 5 Punktennicht ganz fünf Sterne wert...da das Album icht auf dem PC läuft und die Videozugabe ziemlich amateurmässig drauf gepackt ist ( einfache QuciktimeVideo ohne Intro etc.) ...Ansonsten schöne Musik zum Chillen a la "Gasthaus zum lachenden Stalin" von der neuen Mercedes Dance Searching - the Dubs 4 von 5 PunktenJan Delay recyclet mit dieser Scheibe quasi einen Teil des 2001 erschienenen Albums "Searching for the Jan Soul Rebels". Der Titel "Searching - the Dubs" erklärt von selbst, was sich auf der CD befindet, nämlich die Dubs, also die Instrumentals von ausgewählten Songs. Sowohl von den 2 Singles "Vergiftet" und "Ich möchte nicht dass ihr meine Lieder singt" als auch von 6 weiteren Tracks des Albums wurden die Dubs draufgepackt. Als Bonus gibts das "ich möchte nicht, dass..."-Video. An sich ist es eine gute Idee, ich selbst habe das "Searching for the Jan Soul Rebels"-ALbum gefeiert. Die Instrumentals sind klasse, sehr gut als Hintergrundmusik zum ausspannen. [] |
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Survival von Bob & Wailers,the MarleyAudio CD von Island (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 6,06 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2001 |
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ProduktbeschreibungSURVIVAL REMASTERED 5 Kundenrezensionen:Roots natty roots natty 5 von 5 Punkten'Survival' ist das erste Album, das die Wailers im eigenen TUFF GONG-Studio in Kingston, Jamaika einspielten, und das hört man. Das Album ist einfach und schlicht aufgenommen, noch ist Errol Brown nur als Assistant an den Reglern und sicher wäre in der Produktion mehr möglich gewesen. Auch das digital remaster verändert da nichts. Doch das Album ist schön: ruhiger, melodischer roots-Reggae mit politischen Texten aus einem Guss. Die Melodien sind durchweg nicht trivial, wie bei einigen Ausrutschern auf Alben zuvor. Mein Favorit bleibt 'One drop'. Doch auch die anderen Songs sind schön. Keines der Lieder ist übrigens auf der 'Legend'-Compilation. Ride natty ride. TOP CD SURVIVAL!!! 5 von 5 PunktenSURVIVAL IST FÜR MICH EINE DER BESTEN CD'S VON BOB UND DEN WAILERS ÜBERHAUPT: DIE ZUSTÄNDE IN DER DRITTEN WELT (ZIMBABWE)UND DAS AUFFORDERN ZUM ZUSAMMENHALTEN DER STAATE AFRIKAS (AFRICA UNITE) WIRD MUSIKALISCH ERSTKLASSIG DAGESTELLT!!! GEHEIMTIP: RIDE NATTY RIDE!! AUF JEDEN FALL DEN KAUF WERT!! Legende 5 von 5 PunktenBob Marley ist und bleibt einer der Größten der Musikgeschichte. Selbst heute, nach über 20 Jahren, sind seine Leider immer noch aktuell. Und dazu kommt, dass sie sich anhören als wären sie gestern erst aufgenommen worden. Die Musik von Bob Marley ist einfach Zeitlos. "Survival" zähle ich zu seinen besten Werken, obwohl alle LP's genial sind. Meine Anspieltips wären 'Zimbabwe' und 'Ride Natty Ride'. Aber das Album ist durchgehend gut. Ein Kauf würde sich auf alle Fälle lohnen. Also dann, viel Spaß damit! Nichts für zart besaitete 5 von 5 Punkten"Survival" ist sicherlich eher etwas für hartgesottene Reggae-oder Wailersfans, wenngleich das Album getrost zum stärksten (und auch wichtigsten!) gezählt werden kann, was die Band je macht hat. Vorbei die Zeiten des "Kaya"-Liebeslieder-Intermezzos, hier geht es ans Eingemachte. Survival ist die musikalische Anprangerung sozialer Misstände in der (Dritten) Welt schlechthin. Hier wird Zimbabwe (ebenso wie Afrika insgesamt) ermutigt und gestärkt und auch mit den Schatten der eigenen Vergangenheit gnadenlos abgerechnet (schließlich gilt das überaus berührende und grandiose "Ambush In The Night" wohl niemandem anders, als den Attentätern, die Marley nebst einigen restlichen Wailers im Winter 1976 schwer verwundeten!). "Survival" wirkt dadurch gleichsam tröstend und verstöhrend bedrohlich. Es sowohl musikalisch und textlich unübertroffen gut und jeden Euro wert, keine Frage. Trotzdem ist es für Leute, die die sanfte und versöhnliche Seite der Wailers lieber mögen, als die unverhohlen politische und kämpferische, wohl eher mit Vorsicht zu genießen. Black Surviors 5 von 5 PunktenDie meisten werden keinen einzigen Song aus dieser LP woanders gehört haben. Anders wie z.B auf der Exodus, Kaya oder Uprising, wo einige Reggae Neulinge, den einen oder anderen Song irgendwo mal gehört haben. Was mir besonders gut gefällt, ist dass er nicht auf Teufel und Verderb einen Lovesong auf dem Album gequetscht hat, nur damit es abwechslungsreicher wird. Übrigens war die Survival das erste Album was Bob in seinem neu gebauten eigenen Studio "Tuff Gong" aufnahm. Es sollte übrigens der Auftakt seiner nie vollendeten Triologie werden. Black Survivors, wie es eigentlich zuerst heißen sollte, wurde im Jahre 1979 veröffentlicht. Textlich gesehen, wahrscheinlich Bob's bestes Album. Marley spukten verschiedene Themen im Kopf. In etwa die afrikanische Einheit oder die Auflösung kolonialer Herrschaft, wie man z.B. auf "Africa Unite" hört oder auf dem fast hellseherischen Song "Zimbabwe" (am 18. April 1980 wurde Zimbabwe tatsächlich unabhänigig und Marley selbst trat bei der Unabhängigkeitsfeier in Zimbabwe auf). Der komplexeste Song und heimliche Star des Album ist Babylon System. In dem Song steht das herrschsüchtige System Babylon(eine Metapher für das kapitalistische System) gegenüber dem bescheidenen Volk. Einem Beobachter wie Marley, konnte das System nichts vormachen, denn seiner Auffassung nach sind Babylons Wohltätigkeiten nichts mehr als bloß eine Fassade. Wenn also Babylon wohltätiges tut und z.B. Kirchen und Universitäten baut, tut sie es um die Menschen zu blenden und von Korruption und hinterhältigen Machenschaften abzulenken. Anstatt, dass man dem Volk, oder wie hier in dem Song erwähnt, den Kindern, die Wahrheit lehrt, werden Diebe und Mörder gezüchtet. "Babylon System is a Vampire": das System ist eine gefräßige, fiese Kreatur, die nur vom Blut der Unschuldigen Menschen lebt. "Ambush In The Night" geht an seine Widersacher, die im Jahre 1976 auf ihn geschossen haben und nie gefasst wurden. Bob behauptete aber immer wieder er wisse wer es war und bedauere, dass sie käuflich waren und soweit gingen auf ihn zu schießen. Er verurteilt also nicht die "Brüder" die auf ihn geschossen haben, sondern diejenigen, (Marley war sich sicher, dass der Anschlag politisch motiviert war) die sie angezettelt haben auf ihn zu Schießen. Marley wusste immer wo er sein Augenmerk hinlenken sollte und kannte die empfindlichen Wunden jeden korrupten Regimes. Einst machte er sich mit der Textzeile "Rasta Don't Work For No CIA" (aus dem Song Rat Race auf dem Rastaman Vibration Album) unbeliebt und auch hier legt er seinen Finger auf Wunden, die sicherlich schmerzlich waren. So lautet eine Textzeile im Song "Zimbabwe" We'll have to fight (we gon' fight), fighting for our rights! Auch die restlichen Songs des Albums wie z.B. One Drop, Africa Unite und Top Ranking zählen zu den Highlights der MarleyKompositionen und glänzen voller musikalischer Genialiät und textlicher Brillanz. Eine hervorragende Mischung um zeitlose Musik zu machen. Fazit: Marley's afrikanischstes Album. Bereits das Cover ziert die Flaggen aller unabhängigen afrikanischen Staaten. Ein Konzeptalbum vom Feinsten. "Black Consciousness" und afrikanische Einheit stehen an oberste Stelle aber auch die weltweite Problematik wird nicht außer Acht gelassen. Bildlich gesehen beschreibt sie Bob sehr gut im Song "So Much Trouble In The World" wo folgende Textpassage fällt:"Now We're sitting on a time bomb" und tatsächlich hat sich bis heute nicht viel geändert. Die Mennschheit sitzt auf einem Pulverfass welches jederzeit hochgehen kann und jede Existenz komplett auslöschen wird. Das beweist dass Marley's Thematik zeitlos ist und vielleicht sogar heute noch wichtiger ist denn je. Während man mit dem Song "So Much Trouble In The World" eher nachdenklich in das Album reinkommt, verlässt man eher positiv gestärkt das Album mit dem Song "Wake Up And Live". Ein Song der vor allem die Jugendlichen ermahnt, nicht seine Hoffnungen und Träume aufzugeben. Mit Bläsern und einem Bob Marley, die stark an James Brown Soul Nummern erinnern. Ein traumhafter Abschluss und man ist genötigt für dieses Album einen ganz speziellen Aufbewahrungsort zu suchen. Und ich rede nicht von meinem CD/Schallplattenschrank, sondern von meinem Herzen. Denn dort befindet sich dieses Album schon seit langer Zeit - in meinem Herzen. |
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